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Faltrad 24" Montpellier (Schauff) von 1978

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EmilEmil
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Re: Faltrad 24" Montpellier (Schauff) von 1978

Beitrag von EmilEmil » Di 8. Mai 2012, 16:09

Am 24" Falter gab es einen Dauerbruch.
Der hintere Halter des vorderen Gepäckträgers ist gebrochen, nachdem er eine 500 g "schwere" Trainingsjacke transportieren mußte. Dieser Halter aus Stahl war ein üblicher Halter wie er sonst für Lampen verbaut wird.
Die Neukonstruktion aus 10x2 mm² Alu-Rohr (an den Anschraubflächen flachgedrückt) erlaubt im Gegensatz zum St-Halter (offenes Profil) einen umlaufenden Schubfluß mit einem großen Hebel. Bei offenen Profilen können bezüglich der Torsionswinkel und Spannungswerte um 2 Zehner-Potenzen höhere Werte auftreten.
Anregungen in seitlicher Richtung sind bei Gepäckträgern an der Tages-Ordnung. Die weitaus senkrechtere Lösung, auch für den Frontträger, wäre ein zweifach Anschluß an der Gabelbrücke.

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MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Fr 25. Mai 2012, 11:13, insgesamt 2-mal geändert.

Motte
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Re: Faltrad 24" Montpellier (Schauff) von 1978

Beitrag von Motte » Di 8. Mai 2012, 18:41

An der Stelle hast Du ja gleich mehrere Probleme. Du musst mit deinem Halter "um die Ecke" Und seine Befestigung, der Bremsbolzen, wird sich bei jedem Bremsvorgang leicht biegen. Die Stelle, wo der Adapter den Einspannbereich verlässt muss da schon einiges aushalten.

Wie lange hat denn eigentlich der Lampenhalter da ausgehalten? Manchmal sind Provisorien, die eigentlich gar nicht funktionieren dürfen, ja außerordentlich langlebig.

EmilEmil
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Re: Faltrad 24" Montpellier (Schauff) von 1978

Beitrag von EmilEmil » Di 8. Mai 2012, 23:18

Ja Motte,
richtig kombiniert. Der Lampenhalter hat jetzt 3 Jahre auf dem Buckel gehabt. Belastet wurde er eigentlich nicht außer dem Eigengewicht des Trägers und den seitlichen Schwingungsanregungen. Gern hätte ich schon damals einen Halter mit größerer Wanddicke angebaut. Der Lampenhalter lag zufällig als übrig gebliebenes Teil in der Teilekiste. Einen kräftigeren konnte ich aber nirgends entdecken.
Ich denke, der geschlossene Querschnitt des neuen Halters ist , so wie er jetzt gefertigt wurde, sowohl für Biegung als auch für Torsion gut geeignet. Der Schwachpunkt ist jetzt die an die Querstrebe des Gepäckträger-Rahmens geschweißte Lasche. Die hat aber etliche Fahrten mit einem ca. 6 Kg schweren Pilotenkoffer gut überstanden.
Dein Hinweis auf die Biegung des 6 mm Gewindebolzens der Bremse ist sicher ernst zu nehmen. Aber die seitlichen Kräfte (Spannungen) des schwingenden Gepäckträgers stehen dazu in einem 90 ° Winkel.
Bei einer modernen Bremse wie Vau-Bremse oder Scheibe, hätte man den Bolzen allein zur Gepäckträgerabstüzung.
MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Mo 11. Nov 2013, 02:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Faltrad 24" Montpellier (Schauff) von 1978

Beitrag von EmilEmil » Fr 31. Aug 2012, 12:28

Zwei Nachrichten:
Die schlechte zuerst: Es gab einen Speichenbruch (Hinterrad, Antriebsseite und durch das Antriebs-Moment belastete Speiche, Bruch im Speichenbogen vor dem Kopf). Die Geometrie war nach Inspektion der anderen Speichen in Ordnung: Speichen liegen mit dem Kopf fest in den Nabenflansch-Löchern und legen sich gut an den abgeschrägten Flansch der i-Motion 9 an.
Nun die gute Nachricht: Es hat immerhin 7 000 km gedauert, bis dieser Bruch aufgetreten ist.
EmilEmil ist aber nicht zufrieden: Er möchte, daß jedes Teil am Radl eine Lauflänge von 20 000 km erreicht.
Und Teile, die er selber gebaut hat (wie dieses Laufrad), müssen seine eigenen Vorgaben erfüllen.
Das erste war natürlich die Messung der Speichenspannkraft. Die überwiegende Anzahl der Speichen lag dabei zwischen 800 [N] und 1200 [N], es gab aber 4 Ausreißer mit 635,680 und 1354,1920 [N].
Es ist anzunehmen, daß die gebrochene Speiche auch zu den Ausreißern gehört hat, und warscheinlich auf dem unteren Level. (Eine Messung ist ja nicht mehr möglich).
Nun hatte EmilEmil zur Zeit der Einspeichung (Herbst 2008) noch keinen Spannkraft-Messer.
Inzwischen ist das Laufrad "Egalisiert" und "Nachzentriert" und hat die ersten Ausritte schon hinter sich. Die defekte Speiche ist ersetzt. Es sind 3D-Speichen (dünnes Mittelteil 1,8 mm) verbaut.

Trotzdem bin ich besorgt, da die Möglichkeiten, Festigkeits-Probleme im Speichenbogen (3-D-Speiche hilft schon !) zu "heilen" sehr überschaubar sind: Man kann zB die Innenseite polieren, um die Tendenz zur Grobkornbildung zu konterkarieren und man kann vielleicht auch eine Wärmebehandlung durchführen, um die nach der Kaltumformung zurückbleibenden Eigenspannungen zu reduzieren.
Stichwort Spannungsarmglühen: Temperaturbereich 480°C bis 680°C. Mit einem Pyroiyse-fähigen (Reinigung durch Verbrennung) Backofen sind zB 600 ° C möglich. Habe aber einen normalen Backofen (~ 300 °C max). Vielleicht geht auch ein Heißluft-Föhn fürs Handwerk (500 °C). Hält der das eine gewisse Zeit aus ? Über die Glüdauer weiß ich aber nichts (Bin kein "Härterei-Fachmann"). Kann man sicher irgendwo nachlesen.
Die einfachste Sache: Vergrößerung des Biegeradius der Kaltumformung geht nicht, da die in der Praxis bestehenden Geometrie-Vorgaben (Flanschdicke,Speichenlochdurchmesser u.a.) kaum korrigierbar erscheinen. Bei einer 2 mm Durchmesser-Speiche und einem Biegeradius (der ungelängten Faser) von 3 mm, benötige ich bei den Außenfasern der Speiche einen Kaltumformungsgrad (Dehnung) von 33 %.
Ein Hinweis am Rande, die i-Motion 9 erfreut sich trotz 7 000 km bester Gesundheit (Kettenblatt, Kette, Ritzel dank Chainglider ebenso).
MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Do 1. Mai 2014, 21:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Faltrad 24" Montpellier (Schauff) von 1978

Beitrag von EmilEmil » Mo 11. Mär 2013, 15:55

Da ich nun ein Hinterteil des Chaingliders (passend für die i-Motion 9) übrig hatte, entschloß ich mich, dieses Teil an dem 24" Falter anzubauen. Das bisherige Teil war ein Universalteil für 18-22 Zähne, daß ich für die i-Motion 9 zurecht gestutzt hatte. Die Spezialteile für die i-Motion haben eine Aussparung für den Schaltkabelanschluß. Das bisherige Teil zeigte einige kleinere Maßabweichungen (offenbar hervorgerufen durch die Aufname von Schmierölbestandteilen). Zudem gefiel mir die hellgraue Farbe nicht besonders (Ich wollte ursprünglich den Chainglider mit Chrom-Effektfarbe lackieren). Da die Heckteile in Schwarz jetzt vorhanden waren, konnten die beiden vorderen Flügel des Chaingliders in Grau nicht beibehalten werden (Ästhetische Gründe) und wurden in schwarzer Farbe neu beschafft. Vorher wurden die alten Teile noch mal inspiziert, ob sie Stellen hatten, die nach 7800 [km] sichtbar von Schleifspuren gekennzeichnet waren. Hier wurde nichts Negatives entdeckt. Folgendes Bild zeigt nun die schwarze Version:

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Des weiteren gab es einen Speichenbruch am Hinterrad (7800 [km]). Diesmal direkt im Gewinde-Ansatz. Es war wiederum eine der Schleppspeichen (Trailing Spokes) auf der Antriebsseite. Nun ist es repariert.
Mit vielen Grüßen vom Prof. Dauerbruch und
EmilEmil

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Re: Faltrad 24" Montpellier (Schauff) von 1978

Beitrag von EmilEmil » Mo 16. Sep 2013, 22:54

Die i-Motion9 36 Loch mit Leerlauf, verbaut am 24" Falter hat den Kilometer 10 000 erreicht und kann Jubiläum feiern. Das gleiche gilt für die Kette Wippermann Connex 808. Der aktuelle Kilometerstand ist 16 003. der Einbau erfolgte bei ca 6000 [km].
Die Entscheidung für diese Getriebenabe (sie ersetzte die vorher vorhandene Spectro S7) ist bislang eine Erfolgsgeschichte. Ein paar Tropfen Harz-freies Fahrradöl in die von der Abdeckung befreiten Löcher der Scheibenbremsaufnahme bei km-Stand 7800 sind die einzige bisherige Service-Maßnahme. Sie schaltet einwandfrei bis auf den Schritt zwischen 6-tem und 7-Gang, wo es hin und wieder (2-mal auf 10 km) zum Durchrutschen der Sperrklinken kommt. Der Schaltvorgang dauert dann etwas länger, da die Sperrklinken nach dem Schalten eine Rasterung überspringen. Ein Problem während der Fahrt ist das nicht. Das anfängliche Sperrklinkengeklicker (typisch die F&S Vorgängernaben), hat sich nach einer Einlaufzeit von 1500 [km] vollständig gegeben. Selbst der Bowdenzug ist nicht, wie von mir erwartet, gerissen. Eine kleine Abdeckung für das Einfädelungsloch des Bowdenzuges am Drehgriffschalter ging verloren (vor ca 1000 km) und mußte ersetzt werden. Der Wirkungsgrad der Nabe ist gefühlt deutlich besser als der der Spectro S7.
Die Konstruktion der Nabe ist im Vergleich zu anderen (Shimano Alfine8 und Alfine 11, aber auch Rohloff Speedhub) besser durchdacht, da ZB beim Rad-Ein- und Ausbau der Kabel-Anschluß mit dem Prinzip "Fuß, Schuh, Überschuh" sehr einfach ist. Am Ausfallende stört kein "Geschwür" ( = keine Sturzbeschädigungen oder Kontakte mit Hindernissen). Für den Anbau einer Bremsscheibe reicht es, eine Plastikkappe abzunehmen und die Scheibe dann mit Schraubbolzen in die frei-liegenden Bohrungen zu schrauben. Man braucht keine Spezialteile wie bei einer Rohloff Speedhub (Anderer Nabendeckel, Spezialbremsscheibe und das alles zu den günstigen Rohloff-Preisen :lol: !)
Die Nabe schaltet sehr gut im Stand. Zusammen mit dem Chainglider (die Kette wird einmal pro 2000 km im Reinigungsbad gesäubert, getrocknet und liegt dann > 24 Stunden im Motorölbad, nach dem Abtropfen wird das außen haftende Öl mit einem Lappen entfernt) habe ich praktisch eine Wartungs-freie Nabe, die nach meiner Einschätzung die 20 000 km-Marke locker erreichen sollte.
Mit 340 % Entfaltungsumfang und fast gleichmäßigen Gangschritten (17%, die beiden äußeren haben 14%) ist diese Nabe recht gut konzipiert. Bei einer Neukonstruktion wäre ich aber sicher auf gleichmäßige 14 % gegangen. Größere Gangabstufungen sollten, wenn nötig, im unteren Entfaltungsbereich zu Hause sein.
Bei Nabengetriebe reichen für eine Basisversion 3-Gangnaben mit bis zu 200 % Entfaltungsumfang (Sram 186%,Shimano 186%,SR Suntour 176 %).
Die Gangsprünge liegen dann über 30 %. Das reicht für flache Städte und zum Einkaufs-Radeln. Man kann nicht alles gleichzeitig haben, einen Tod muß man sterben.
Zwischen 200% und 300 % sollten gar keine Naben mehr angeboten werden (Höchstens als Ersatzteil-Bedarf; denn zwischen 300% und 410 % besteht der Bedarf an der "Mittelklasse" (8 bis 11 Gang oder stufenlos). Die Gangzahl folgt aus dem Umfang und der Schrittstufung. Gleichmäßige Stufung ist hier von Vorteil, das Maß sollte zwischen 10% und 20% liegen. Die Oberklasse der Getriebenaben wird nur von der Rohloff Speedhub vertreten. Mit 526% Entfaltungsumfang ist dieser für ein Allround-Radl nur eingeschränkt ausreichend. 600% sind da eine Hausnummer. 3-fach Kettenschaltungen (vorn) am 20" Faltrad sind wegen des langen Schaltarms (Stichwort großes Kettenblatt mit 65 Zähnen, Umwerfer) nicht sinnvoll. Da bliebe noch das 18-Gang Pinion Tretlagergetriebe (enge Gangstufung ca 11%, Entfaltungsumfang ~636%). Wenn es nur leichter und Kosten-günstiger wär!
Bei der i-Motion9 gibt es mittlerweile einen gewaltigen Wermutstropfen. Diese Nabe wird seit Ende 2010 nicht mehr angeboten (Obwohl erst knapp 4 Jahre auf dem Markt !).
Hier hat die falsche Plazierung auf dem Markt negative Früchte getragen. Statt die Leerlauf-Version als Sportnabe zu vermarkten und gar keinen Rücktritt mehr anzubieten, hat man den Einflüsterungen der Rüchtritt-Camarilla nachgegeben und zuerst (2 Jahre lang) diese Version angeboten.
Die Rücktritt.Version war gut 400 [g] schwerer und hat offensichtlich Probleme gemacht. Außer einem Radhändler, der diese Rücktritt-Version in Grund und Boden verflucht hat, weiß ich aber nichts genaueres. Das Miß-Management von Sram scheint noch dazugekommen zu sein. ZB Messe-Präsenz. Shimano hat gezeigt, wie es geht, obwohl bei denen technisch auch einige Probleme vorhanden sind (Quelle dafür Mtb-News-Forum Alfine 11 Thema). Nicht unerwähnt lassen will ich die japanische Schlitzohr Wägetechnik, bei der man so einiges an Zubehör wegläßt.
Zu den bisher berichteten Speichenbrüchen des Hinterrades sind keine weiteren hinzugekommen.
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Da der ursprügliche Halogen-Scheinwerfer (Eine Dankadresse an die für den Zustand unserer Verkehrswege Zuständigen !) auseinandergeflogen ist, wurde ein Cyo mit Senso-Automatik wieder vorn auf dem Kotflügel verbaut (Lauft einwandfrei mit einem Seitenläufer-Dynamo). Dessen Verkabelung ist derzeit noch leicht provisorisch: Da werde ich ein Doppelkabel auch für das Rücklicht verbauen. Bei diesem Umbau werden auch die Kotflügel aus Blech durch welche aus Kunststoff ersetzt (Das habe ich schon vor 15 Jahren vorgehabt; es gab aber keine passenden Kötflügel). Die kürzlich gekauften sind 45 [mm] breit, aber für 26". Nun sind vom Felgenmaß 540 zu 559 im Radius 9,5 [mm] zu "überbrücken"; das sollte mit leichter Biegung gerade noch gehen. Mit etwas Frickelei ist diese Änderung eh verbunden, da ich vorn einen langen Kotflügel aus einem zweiten hinteren zurecht schnitzen muß. Ja und der vordere Gepäckträger (ein Stahl-Eumel) soll einem Aluminium-Träger weichen. Muß ich selber bauen (siehe Folding*Star).
Davon berichte ich in dem nächsten Beitrag oder auch nicht.
MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am So 27. Okt 2013, 20:13, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Faltrad 24" Montpellier (Schauff) von 1978

Beitrag von UNIC_Nexus » Mi 18. Sep 2013, 13:23

EmilEmil hat geschrieben:...An dem Rad gibts eigentlich nichts zu verbessern außer dem Gewicht. Um die 14 kg sind, ohne daß es zu teuer wird (Krösus Leichtbau ??), bei gleicher Ausstattung erreichbar.
Im PKW-Handwerk, es sind manchen die Löcher durch den Rahmen gebohrt haben mit dem Zweck Gewicht zu sparen (beim s.g. "Drag Race" Rennen. Aber, nur an Autos die getrennte Rahmen besass

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Re: Faltrad 24" Montpellier (Schauff) von 1978

Beitrag von Motte » Mi 18. Sep 2013, 14:03

Emilemil,

warum willst Du dich denn von den Schutzblechen trennen? Zu schwer?
Der einzige Vorteil der Plastikteile ist, dass sie nicht rosten. Dafür brechen sie schnell. (SKS und Bluemels haben doch für Dahon und Tern auch 24 Zoll Schutzbleche auf dem Markt)

Gruß

Udo

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Re: Faltrad 24" Montpellier (Schauff) von 1978

Beitrag von EmilEmil » Mi 18. Sep 2013, 23:47

Ob zu schwer weiß ich nicht, vielleicht, eins von den neuen, hinteren bringt 110 [g] auf die Waage. Was die alten wiegen, werde ich nach Abbau mal messen. Die derzeitige Ausrüstung besteht aus einem hinteren in Alu, das vordere ist Edelstahl. Zu dieser bunten Mischung kam es, weil ich den Scheinwerfer vom Anschweißpunkt an der rechten Gepäckträgerstrebe mittig nach vorn auf den Kotflügel verlegt habe. Da mußte der vorhandene, zu kurze Kotflügel durch einen längeren ersetzt werden. Da an meinem Rahmen nur Kotflügelbreiten von max 45 [mm ] passen und es außer Edelstahl ~1995 nichts gab, habe ich den genommen. Wenn ich es nicht selbst gesagt hätte, fiel es jemandem Fremden nicht auf. Natürlich habe ich den neuen Edelstahl Kotflügel auch weiter runter gezogen und mit einem zusätzlichen Kunstgummi-Bürzel versehen. Nasse Füße ade !
Leider rutschte mir wegen überraschender Fahrbahnglätte ("Schmierseife" auf der Fahrbahn) bei einer Ammersee-Runde 2003 das Hinterrad weg und beide Kotflügel wurden leicht verbeult. Die Beulen wurden von mir zwar rausgedengelt, aber bei blanken Metall-Teilen bleiben Spuren sichtbar.
Die früher übliche einfach Verkabelung wurde von mir sowohl vorn wie hinten in einen Seitenfalz verlegt.
Kunststoff-Kotflügel haben keinen Falz und für eine zwei-polige Kabelführung klebe ich halbierte Stücke von einem Vinyl-Schlauch innen auf die Kotflügel. Durch diese Bügel wird das Kabel gezogen. Diese Technik ist am Folding*Star erprobt. Natürlich könnte man auch Vinyl-Stücke von Innen auf die Metall-Kotflügel kleben.
Kunststoffe haben einen viel geringeren E-Modul als Metalle (1-2 Zehenerpotenzen); infolgedessen sind sie viel nachgiebiger (ZB die Durchbiegung ist 10 (100) mal so groß. Das geht so lange bis die Bruchlast erreicht ist und dann machts Knack. Bei Metallen (die bildsamen) ist der elastische Deformations-Bereich viel kleiner; nach der max. Last gibts meist einen weiten Bereich bis zu Bruch. Permanente Beulen und scharfe Knicke in den Falzen gibt es früher. Da muß jeder für sich entscheiden, ob er nach Sturzpech die Beulen aus dem Metall dengeln will oder den gebrochenen Kotflügel ersetzen will.

MfG EmiEmil

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Re: Faltrad 24" Montpellier (Schauff) von 1978

Beitrag von Motte » Do 19. Sep 2013, 06:14

Ich hab natürlich nur auf das (schöne) Stück mit der Lampe geguckt. Und fand, dass das Edelstahlblech recht gut zum Rad passt.
Die Plastikdinger passen eher in unsere neue Welt. Sie sind instabil, verkratzen leicht und halten nicht lange. :mrgreen:

Gruß

Udo

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