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Neuaufbau eines Dahon MU XL

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puch_martin
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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von puch_martin » Fr 1. Nov 2019, 09:02

Hmmm. Sieht nicht gut aus. Hast du auf der anderen seite auch noch einen spacer? Da fehlen ja mehr als die 2,5 mm einstecktiefe bei der verzahnung. Was ist mit einer 2 fach rennradkurbel und ohne innenlager spacer? Da müsstest du auch etwas weiter rauskommen mit der kettenlinie? Vielleicht zusätzlich noch ein kettenblattspacer?

JumpingJohn
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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von JumpingJohn » Fr 1. Nov 2019, 12:17

Nein, nur auf der Antriebsseite. Ich werde jetzt nicht anfangen wild irgendwelche Kurbeln zu besorgen und auszuprobieren. Ich versuche mir jetzt auch durch Gates direkt helfen zu lassen bzw. selbst so gut wie möglich zu recherchieren bevor wieder etwas bestellen werde.

Ch.Bacca
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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von Ch.Bacca » Sa 2. Nov 2019, 09:09

JumpingJohn hat geschrieben:
Do 31. Okt 2019, 09:12
... Demnach Soll ich ein THUN ZUMBA GBL460 verbauen, das Problem ist das man diese Innenlager nicht so ohne weiteres mittels Google zum Kaufen finden kann, auch Eckdaten fehlen mir bisher um evt. ein vergleichbares Produkt finden zu können. ...
Einfach bei Thun nachfragen, welche Achslänge das Lager hat und nach welcher Norm der Vierkant ist:
https://thun.de/de/contact/
https://thun.de/de/project/faq/
Der Vierkant sollte nach ISO 6695:2015 sein!

Ehrlich gesagt verstehe ich die komische Gates-Empfehlung nicht. Wieso nicht einfach Maße und Norm angeben? Und Thun macht auch ein Geheimnis aus den technischen Daten. Albern! Kloppen dafür seitenweise Werbegewäsch raus.

Ich würde mir einfach ein FAG-Lager mit (siehe unten) Achse zulegen und nachmessen. Gegebenenfalls mit Distanzscheiben die Riemenscheibe auf dem Spider anpassen. Wenn das gar nicht geht, weiß man dann immerhin, wie lang die Achse sein muss und hat gerade mal 10,- versenkt.

Bei Hollandbikeshop findet man immerhin die Lager bis GBL450 mit angegebener Achslänge.

Nachtrag:
Meine ursprüngliche Empfehlung für 127 mm relativiere ich.
Wenn man die Gates-Empfehlungen für GBL440 und GBL460 vergleicht, liegen die Riemenlinien 1,8 mm auseinander. GBL440 hat lt. Hollandbikeshop 120 mm Achslänge. Damit würde ein Lager mit 123,5 mm Achslänge zu den Empfehlungen passen. Vorausgesetzt, dass der Vierkant (sowohl Achse, als auch Kurbel) nicht auch noch einen Versatz bewirkt. Mit einer zu langen Achse ist es jedenfalls einfacher als mit einer zu kurzen, das anzupassen. Die Riemenscheibe lässt sich so auf dem Spider problemlos nach innen versetzen. Nach außen ist Krampf. Anders wäre dies, wenn die Scheibe von außen auf den Spider geschraubt wäre.

Bei meinem Tern Link habe ich das Kettenblatt von innen auf den Spider geschraubt, obwohl eigentlich außen vorgesehen war. Beim Paratrooper musste ich das nunmehr einzelne Kettenblatt um 8 mm nach innen versetzen, auf die Position des ursprünglich mittleren Kettenblatts (von 3). Dazu brauchte ich längere Kettenblattschrauben und Distanzstücke. Mit solchen Tricks lässt sich auch noch Einiges an der Linie wuppen.

EmilEmil
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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von EmilEmil » Sa 2. Nov 2019, 13:31

JumpingJohn hat geschrieben:
Do 20. Jun 2019, 12:50
………..
aber in der kurzen Zeit in der ich erst hier im Forum bin habe ich schon gelernt das du da kein gutes Haar dran lässt, von daher: Deine Meinung dazu darfst du gerne behalten...……...
Tja, Riemen-Jünger sind eben Gläubige, da kann die Vernunft nur die verkürzten Sitzhöcker zusammenkneifen und sich vom Acker machen....
Zur Riemenlinie selber: Zuerst solltest Du mal messen, welchen Abstand die Riemenlinie hinten an der Nabe hat (Mitte Riemenscheibe zu Radl-Längsebene) und dem Forum mitteilen. Denn diesen kann man möglicherweise gar nicht beeinflussen.
Eine Alfine 8 oder Nexus 8 hat nach meiner Erinnerung da 43,5 [mm] (Gerades Ritzel) und kann mit einem gekröpften Ritzel sowohl nach innen als auch nach außen angepaßt (plus/minus 4 [mm] ?) werden.
Das Desaster mit der abgedrehten Kerbverzahnung ist bedauerlich. Lehrgeld muß man manchmal zahlen, das geht dem Profi hin und wieder nicht anders.
Die "Verzahnung" in dem Kurbelarm ist hinüber. Wie sieht es denn mit dem Gegenstück aus ? Kann die Hohlwelle (Teil des rechten Kurbelarms) weiter verwendet werden ? Das wäre eigentlich das Einfachste. Eine Ursachenforschung, warum das Antriebsmoment die Kerbverzahnung geschrottet hat, steht nach meinem Wissen noch aus. Kann man aus der Ferne gar nicht leisten.
Evtl. mußt Du doch auf das Vierkant-System ausweichen. Aber auch da gibt es Probleme, wenn z B. verschiedene Hersteller zusammengebaut werden. Eine mindestens zu fordernde Zus.-Zeichnung mit der theoretischen Einbaulage wird da nicht angeboten. Meine Flüche bei dem Trial und Error-System beim Übergang von 2-fach Kurbel zu 3-fach Kurbel mag ich nicht wiederholen.
Der typische Deutsche Rad-Schrauber (-Händler) pinkelt Dich höchstens an, wenn Du einen Spacer besorgst, um die richtige Wellenlänge mittels eines alternativen Innenlagers empirisch zu bestimmen : "Es ist Unsinn, einen Spacer zu verwenden !" Schon recht, aber die für Deine Bauraum-Bedingungen richtige Wellenlänge kann er Dir nicht sagen…..
Bzgl: Vorbauschaft (Lenkerschaft): Bei der Höhe, die Du verwenden mußt (möchtest), gibt es bestimmt Probleme, einen einteiligen Schaft zu kaufen. Wenn Du den vorhandenen weiter verwendest, kannst Du durch Optimierung der Klemmung das Spiel (Meist ist es ein Kippeln !) nahezu auf Null reduzieren. Die Fa. Dahon ist nach meiner Einschätzung nicht in der Lage, da etwas Ordentliches auf die Beinen zustellen.
Wenn es eine einteilige Stütze (Evtl. zu kurze) gibt, kann man durch einen Versatz-Lenker an Höhe gewinnen. Bei Aluminium-Eumeln gibt es da 10 [cm] Versatz, wer mehr (15 [cm], 20 [cm] ?) braucht, muß auf Stahl-Eumel ausweichen. Aber Alles Deine Entscheidung ! Viel Erfolg!

MfG EmilEmil

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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von JumpingJohn » Sa 2. Nov 2019, 18:46

Also,

die ganze Messerrei habe ich ja schließlich schon hinter mir.
Maß an der Alfine-8 Nabe ist 45,5mm. Vorne wars mit der Alfine Kurbel ohne Spaßer 42,7mm. Wie es auch angegeben war. Wenn ich die Riemenscheibe außen auf den Spider gepackt habe war ich bei 47 irgendwas. Da ich hinten durch die Riemenscheibe nichts variieren konnte musste vorne eben der 2,5mm Spacer drauf und die Linie war nahezu perfekt. Nur eben das die Kurbelachse dafür zu kurz war, das hätte ich letztlich schon daran merken können das die linke Kurbelabdeckung aus Kunststoff schon nach wenigen Kilometern weg war weil Sie mit zu wenigen Windungen eingeschraubt war. Daher macht das kaufen eines neuen linken Kurbelarms auch keinen Sinn, egal ob Verzahnung auf der Welle noch in Ordnung oder nicht.

Die ganze Geschichte ist ärgerlich, aber letztlich meine eigene Schuld und daher wie du schon sagst lehrgeld das ich nun in Form von besser geeigneten Teilen zahlen muss. Ich habe nun neben Gates auch noch THUN (ist sogar ein deutscher Laden) angeschrieben, mal sehn was dabei rum kommt.

Bezüglich Lenksäule und neuer Alu-Gabel. Ich habe ja schon den zusätzlichen Vorbau etfernt, des Weiteren habe ich aber auch die teleskopsäule schon um sicher weitere 3-5cm zusammen geschoben und fühlte mich immer noch sehr wohl. Ich hatte bzw. habe vor nach und nach weiter zu kürzen bis ich das optimale Minimum gefunden habe.

JumpingJohn
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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von JumpingJohn » Mo 4. Nov 2019, 22:43

So, ich habe tatsächlich ein sehr nette und meines Erachtens auch kompetente Antwort von der deutschen Gates Vertretung bekommen. Nach dessen Mail habe ich nochmal die Riemenlinie nach gemessen, da er andere Werte nannte als ich im Kopf und euch genannt habe.
Tatsächlich ist es hinten 43,7 und vorne habe ich 44,1 ohne Spacer wären es also 41,6. Erlaubter Unterschied sind beim Riemen sind 1,5mm.

Entgegen meiner Rechere brauche ich also das THUN ZUMBA GBL 440 zu einer Gates S150 oder S250 Kurbel.

Beides habe ich inklusive der Tern Alu Gabel jetzt beim Hollanbikeshop bestellt. Ich hoffe das passt dann auch so wie angekündigt und mein Steuerlagerproblem ist dann behoben. Vor allem kann ich mich dann auch von meiner Bastellösung beim vorderen Schutzblech verabschieden.

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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von Ole » Mi 6. Nov 2019, 12:00

Hallo,

das Problem sehe am Hinterbau des Rahmens. Man kann nicht bei jeden Rahmen ein Zahnriemen montieren, da sich der Riemen nicht wie eine Ketten öffnen lässt. Die Rahmen für Zahnriemen haben am Ausfallende eine Öffnung, wo man die Strebe zur Montage öffnet.

Motte
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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von Motte » Mi 6. Nov 2019, 16:29

Der Dahon Mü Rahmen, den Jumping John nutzt hat ja keine Kettenstrebe - da ist das kein Problem.

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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von JumpingJohn » So 10. Nov 2019, 16:13

So, Version 2.0 ist nun fertig!
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Jetzt hat das Vorderrad auch genug Platz im Schutzblech und die Bastellösung ist weg. Der Weg einmal um die Lenksäule macht das Leitungsgewirr beim falten etwas erträglicher. Und der Gates Vorschlag aus Vierkant-Innenlager und Gateskurbel passt ohne Spacer perfekt!

Hoffentlich war es das jetzt erst mal für längere Zeit.

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