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Neuaufbau eines Dahon MU XL

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Ch.Bacca
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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von Ch.Bacca » Fr 25. Okt 2019, 08:51

JumpingJohn hat geschrieben:
Fr 25. Okt 2019, 07:09
Ja, ich habe spezielle Montagepaste für Carbongabeln verwendet und ja auch das Anzugsdrehmoment ist mir
Mehr fällt mir dazu nicht ein. Ich kenne die Konstruktion nicht und drück die Daumen, dass Du den richtigen Kniff bzw. Tipp findest.
... auch muss ich die Bremsleitung der Scheibenbremse (vorne) sowieso nochmal etwas einkürzen ...
Für die alternative Zugverlegung nach Lösch kann die Überlänge vorteilhaft sein. Motte musste dafür verlängern, bei mir passte das gerade so.
Naja, verlängern des Tachokabels heißt aber in dem Falle irgendwo zwischen Sensor und Halterung durchschneiden und ein Stück einflicken ...
Vielleicht kannst Du die Überreste der zerstörten Leitung dafür missbrauchen? Dann geht das womöglich mit nur einer Flickstelle.

EmilEmil
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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von EmilEmil » Fr 25. Okt 2019, 11:12

JumpingJohn hat geschrieben:
Do 24. Okt 2019, 06:49
……….
…..- So war nach kurzer Zeit mehrfach das Lenkkopflager wieder locker. Habe nun den Expander und auch die Lenksäule nochmal deutlich fester angezogen und hoffe das es der Gabel nicht schadet...…...
Habe mir nämlich bereits einmal das Kabel des Tachos herausgerissen, was sich nicht mehr reparieren ließ. Das Kabel des Tachos ist für meinen recht hohen Lenker aber leider auch fast schon zu kurz geraten......
Bild
Ich kenne die Konstruktion Gabelschaft/Lenkkopflager/Vorbauschaft von Dahon nicht im Detail. Bei meinen Rädern mit Gewinde-Gabelschaft muß ich nach Einbau/Umbau im Prinzip 2-mal (Nach ca. 2 x 50 [km] ?) korrigieren, um eine dauerhafte Einstellung zu etablieren (Ich führe das auf Setzungs-Erscheinungen zurück !).
Das Tacho-Kabel schneide ich in der Nähe des Lenkers auf und verbinde die beiden Kabel mit den Markt-üblichen 2,8 [mm] Steckzungen und Buchsen (Wenn Du eh schon verlängern willst (mußt)).
Wenn dann die Steckzungen aus den Schuhen gezogen werden, ist das weniger problematisch als wenn etwas abreißt.
Gleiches gilt auch für Beleuchtungskabel (Wie hier in dem Bild). Die farbliche Differenzierung durch den weißen und schwarzen Schrumpfschlauch dient zur Identifizierung (Falls der Durchgang mal gemessen werden muß !).
Bild

Gratuliere zum "Erstflug" ! Und hoffe, Du hattest eine feucht-fröhliche Premierenfeier :D :mrgreen: :D

MfG EmilEmil

Splithub
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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von Splithub » Fr 25. Okt 2019, 20:46

JumpingJohn hat geschrieben:
Fr 25. Okt 2019, 07:09
Ja, ich habe spezielle Montagepaste für Carbongabeln verwendet und ja auch das Anzugsdrehmoment ist mir bekannt, da der Expander von innen drückt und die Lenksäule von außen gegen drückt, sollte aber auch ein etwas höheres Drehmoment kein Problem darstellen.

Ich hatte am Mittwoch schon wieder nacharbeiten müssen.

Diesmal habe ich aber nicht nur nachgezogen, sondern den Expander nochmal herausgenommen und weiter oben wieder eingesetzt, damit kann der Klemmkopf/-schraube (keine Ahnung obs noch einen anderen besseren Namen gibt) mit mehr Windungen auf dem Expander greifen, desweiteren habe ich die Expanderschraube und auch das Gewinde des Klemmkopfes/-schraube mit mittelfestem Loctide versehen, da ich die Vermutung hatte das die sich einfach durch Vibrationen gelöst hatten. Der Expander dadurch nach oben rutschte und/oder das obere Teil sich einfach lockerte, bisher scheint es besser zu halten.
Wie ich im Post Nr.8 angedeutet habe, liegt genau dieser Umbau auf Carbongabel + Faltlenksäule an meinem Noahk bereits hinter mir. Ein Gabelschaftexpander spannt die Steuerlager vor, mehr kann der nicht. Du bürdest ihm zusätzlich die Kräfte an einer der heikelsten weil meistbelasteten Stellen am Faltrad auf. Die Klemmbreite bei Dahon sind mWn. 11mm, beim normalen Fahrradvorbau 40-50mm - und damit kippsteif, die Hebellänge des Vorbaus = Länge der Faltlenksäule 40cm(?) vs. 10cm beim Normalrad. Das ergibt grob gerundet 20-fache Belastung, die sonst bei Falträdern von Dahon durch die massive Expanderschraube im dickwandigen Aluschaft getragen wird. Ich hatte das Glück diesen Lernprozess zu überspringen weil ich früher bereits Ärger mit den dort auftretenden Kräften bekam. Jede Carbongabel für Falträder die ich je gesehen habe, hat oben einen massiven Aluzylinder einlaminiert/-geklebt, was ich ebenfalls getan habe. Ich vermute dein Schaft ist oben bereits "weich", delaminiert und somit wahrscheinlich nicht mehr als Klemmfläche gut. Absägen und Schaftverlängerung 24/28.6 einkleben sollte noch funktionieren. Viel Erfolg!

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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von JumpingJohn » Sa 26. Okt 2019, 18:22

Die Carbongabel war von Anfang an nicht die bevorzugte Wahl, bevor ich also auf diese Art und Weise an der China-Gabel rumexperimentiere werde ich mir dann eher eine passende Tern Gabel bestellen, den die bekomme ich im Internet als Disc Version. Dahon ist da ja leider nicht sehr kooperativ.

Habe gestern 20km am Stück gefahren, nach der Optimierung hat es sich selbst danach noch sehr gut an gefühlt. Mal sehen wie das sich weiterentwickelt

JumpingJohn
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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von JumpingJohn » Mi 30. Okt 2019, 21:32

Ich habe heute ein großes Problem bekommen.

Eigentlich ist das Tretlager 68mm breit, durch den 2,5mm Distanzring um die Riemenlinie hinzubekommen ist die Breite auf 70,5mm gewachsen.
Dadurch ging der linke Kurbelarm natürlich nicht mehr 100%ig korrekt drauf, aber bei 2,5mm dachte ich eigentlich würde es kein Problem werden.

Heute wollte ich an einer Ampel losfahren als es plötzlich nur noch klapperte und mein linke Fuss auf dem Asphalt landete. Der Linke Kurbelarm samt Pedal lag auf der Straße. Erstmal aufgesammelt und zum Straßenrand. Da habe ich die Kurbel wieder aufstecken wollen, ging auch, aber gehalten hat es nicht.
Ich gucke mur den Arm genauer an und muss feststellen das tatsächlich die komplette Verzahnung weg ist, sowas habe ich auch noch nicht gesehen.

Nun brauche ich eine Kurbelgarnitur, ich bezweifel das ich da was auf Garantie getauscht bekomme oder was meint Ihr?
Die Frage ist nun nur was mache ich wenn ich nach einer neuen Garnitur suche?
Erste Möglichkeit: Nehme ich die selbe nochmal, nehme aber den Distanzring raus und versuche die Linie mit spacern zwischen Spider und Riemenscheibe einzustellen?
Zweite Möglichkeit: Eine Kurbel für 73mm breite finden die ins HT2 Lager passt und 5-Loch 130mm Spider hat? Wenn ja, gibt es sowas? Habe ich bisher nicht finden können!

Bin gerade echt ratlos und brauche dringend eure Hilfe, danke schon mal dafür!

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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von puch_martin » Do 31. Okt 2019, 06:48

Welches HT2 lager hast du verwendet? Warum keine MTB Kurbel/Lager? Die hat 73mm.
Oder noch besser: 4-kant Lager. Da kannst du die Breite aussuchen.
Was für eine Nabe fährst du am Hinterrad?

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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von JumpingJohn » Do 31. Okt 2019, 07:16

Ich fahre eine 8-Gang Alfine und für die Kettenlinie dachte ich wäre dann die Alfine Kurbel am besten geeignet und die gibt es nun mal nur mit HT2, hätte auch nie gedacht je auf ein solches Problem zu stoßen, fahre HT2 ja auch auf den anderen Rädern.

Außerdem wusste ich ja im Vorhinein nicht das ich eine längere Achse brauchen werde, mit einer anderen Kurbel kann es sogar sein das ich das en Spacer schon nicht mehr brauche weil das Kettenlinien Maß wieder ein anderes sein kann.

Bei der Alfine ist dieses mit 42,7mm angegeben. Mit den 2,5mm Spacer komme ich auf 45,2mm und ein kleines bisschen mehr ginge auch noch. Finde ich also eine Kurbel mit oben errechnetem Maß, so müsste ich den Spacer wieder raus nehmen und käme wieder problemlos mit 68mm zurecht.

Kurbel und Lager habe ich im Set gekauft, müsste ein SM-BB4600 Innenlager sein.

Es gibt sehr viele Kurbeln auf dem Markt, aber ich will wenn möglich nicht auch noch eine neue Riemenscheibe und/oder neues Lager bestellen müssen, daher müsste die neue Kurbel wenn möglich auch mit HT2 klappen und einen 5-Arm(Loch) Spider mit 130mm Durchmesser haben.

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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von JumpingJohn » Do 31. Okt 2019, 09:12

Nachdem ich nach langem suchen keine passende HT2 kompatible Kurbel mit meinen ansprüchen finden konnte, habe nun selbst nochmal etwas rumgelesen. Speziell auf der Gates Carbon Drive Seite und da bin ich auf folgende Technische Anleitung
gestoßen:
https://www.gatescarbondrive.com/~/medi ... .pdf?la=en
Auf Seite 30 gibt es da eine Innenlager Guide
Gates Innenlager Empfehlung.png
Demnach Soll ich ein THUN ZUMBA GBL460 verbauen, das Problem ist das man diese Innenlager nicht so ohne weiteres mittels Google zum Kaufen finden kann, auch Eckdaten fehlen mir bisher um evt. ein vergleichbares Produkt finden zu können.
Wenn ich ein entsprechendes Lager wüsste würde ich wohl oder übel zu diesem greifen und eine Gates CDN
Kurbelsatz 50 Zähne 170mm Aluminium - Schwarz
dazu kaufen, in der Hoffnung das es dann direkt passt.
 
Und wenn ich schon dabei bin wieder Geld auszugeben kaufe ich auch noch die Aluminiumgabel des Tern
Verge P10
um mein Carbon Gabel Problem aus dem Weg zu schaffen.
 
Wisst könnt ihr mir bitte beim passenden Lager helfen?

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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von puch_martin » Do 31. Okt 2019, 11:32

Kannst du ein Bild einstellen von deiner jetzigen (Spacer)-Konstruktion? Hast du an der Antriebsseite einen Innenlager-Spacer verbaut?
Eigentlich sollte es mit einer MTB Kurbel funktionieren (für 73mm) - da montierst du 2 2,5mm Spacer. Und mit einem Lochkreisadapter kommst du auf deine 130mm.
Gerade Shimano (XT/XTR) Kurbeln bekommt man sehr günstig auf dem Gebrauchtmarkt.

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Re: Neuaufbau eines Dahon MU XL

Beitrag von JumpingJohn » Do 31. Okt 2019, 19:47

puch_martin hat geschrieben:
Do 31. Okt 2019, 11:32
Kannst du ein Bild einstellen von deiner jetzigen (Spacer)-Konstruktion? Hast du an der Antriebsseite einen Innenlager-Spacer verbaut?
Ja, Antriebsseite. Wegen der Riemenlinie.
Bild
puch_martin hat geschrieben:
Do 31. Okt 2019, 11:32
Eigentlich sollte es mit einer MTB Kurbel funktionieren (für 73mm) - da montierst du 2 2,5mm Spacer. Und mit einem Lochkreisadapter kommst du auf deine 130mm.
Gerade Shimano (XT/XTR) Kurbeln bekommt man sehr günstig auf dem Gebrauchtmarkt.
Gut, wenn ich eine entsprechende Kurbel finde, habe ich in der Regel einen 4 Armspider oder Centerlock aufnahme, wie komme ich dann mit einem Adapter auf 5 Loch 130mm? Ich habe immer nur Adapter gefunden die das andersherum machen oder den 4er Lochkreis vergrößern.

Wenn ich eine neue Riemenscheibe kaufen muss kann ich auch direkt auf eine entsprechende Kurbel mit 4-Kant gehen, die schon Riemenscheibe die alte Riemenscheibe müsste dann evt. sogar wieder auf den Spider der Gates Kurbel passen (ohne Riemenscheibe bekommt man die Kurbel anscheinend leider nicht). Ein 4-Kant Innenlager wird wohl maximal 20,-€ eher weniger kosten. Das gebrauchte kann ich evt. noch wieder verkaufen oder für mein Hardtail als Ersatz aufbewaren.

Hier noch der Schaden ansich:
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