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Dahon IOS P8

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Ch.Bacca
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Ch.Bacca » Mo 1. Feb 2021, 18:36

CycoRacer hat geschrieben:
Sa 30. Jan 2021, 17:54
... Kette CN-HG 93 im Stich gelassen. ... Längung etwa 2 Kettenglieder (bei ~110). ...
Heftig! Das wären etwa 1,8% und ist schon weit über den gemeinhin empfohlenen 0,8% (1mm auf 10 Glieder). Ich fahr ja die gleiche Kette, hab aber schon lange nicht mehr gemessen. Bei 1500km hatte sie <40% ihrer max. Längung, also etwa 4000km erwartbar bis 0,8%.

Eine Zeit lang flog meine auch öfter runter. Mit dem für mich passend gemachten Tern Chainguard war damit Schluss. Der passt bei Dir u.U. ohne Bastelei. Ich hatte das Abspringen eher der "unmöglichen" Kombination 9-gang (11-34)/Neos-Schaltwerk zugeschrieben als der Kette alleine. Das Neos-Schaltwerk hält die Kette nicht so stramm wie Deins (das kenn ich zufällig ;-) ). Doofe Frage: hast Du das Hebelchen am Schaltwerk in Fahrstellung?

Gruß,
Ch.Bacca

EmilEmil
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von EmilEmil » Mo 1. Feb 2021, 23:58

"Kann es sein, dass diese im Regen einen stärkeren Abrieb haben?"
Die Abrieb-Partikel vom Bremsen gehen mit dem Wasser in Suspension, die eine Schleifpaste bildet und noch gut an der Felge haftet. Es ist im Vergleich zu trockenen Bedingungen zu erwarten, daß bei Nässe ein größerer Abrieb entsteht.
Ähnlich verhält es sich bei der Kette: Nässe verdünnt das Schmiermittel. Der "innere" Abrieb (Material von der Kette !) , der zunächst mit dem Schmiermittel eine Suspension gebildet hatte, bildet auch mit der Emulsion aus Wasser und Schmiermittel eine Suspension mit weiter eingeschränkter Schmierfähigkeit. Bei Dreckwasser oder Schlamm kommen noch "aüßere" (aus der Umgebung der Fahrstrecke) mineralische Partikel hinzu. Nach meiner Erfahrung hilft nur regelmäßige Säuberung der Kette von den "inneren" Partikeln mit anschließender Neuschmierung, um die Standzeit einer Kette zu verbessern. Eine Kettenschaltungs-Kette kann darüber hinaus durch Versiegelung mit Hartwachs (Automobil-Bereich) einen Schutz gegen Dreckwasser, Schlamm und Partikel von außen erhalten. Wachs an der Kette ist keine Schmierung, vermindert aber den Abrieb. Die Schmierung einer Kette ist für einen guten Wirkungsgrad notwendig.
Möglich ist auch ein Chainglider Open bei nur einem Kettenblatt *). Der arbeitet bei günstigen Bedingungen auch als Fixier-Hilfe gegen Abspringen der Kette vom Kettenblatt.
Bei Deinen vielen Kilometern kann ich mir gut vorstellen, daß das Kettenblatt so ausgenudelt ist, daß die Teilung einer neuen Kette mit der Teilung des Kettenblatts nicht mehr harmoniert. Problematisch ist bei einer Kette, daß sich die Längung sich auf die Innenglieder der Kette beschränkt, so daß sich eine Abfolge Gelängt-Ungelängt-Gelängt....... ergibt. Daraus folgt bei zu großen Abweichungen keine stabile Lage der Kette auf einem Ritzel. Das gilt ähnlich auch bei einer neuen Kette auf einem alten Kettenblatt.
Die Beurteilung des Zustandes eines Kettenblatts vom Augenschein her ist sehr schwierig (Ich trau mir das gar nicht zu !). Evtl. kannst Du versuchen, dass Kettenblatt umzudrehen, wenn das vom Anbau her geht ?
Bevor das Kettenblatt eh in die Tonne wandert (wandern muß !), kann man das mal versuchen.
Bei meinen 4 Rädern mußte ich trotz ca. 50 000 [km] insgesamt in den letzten 12 Jahren noch nie eine Kette, ein Ritzel (Ritzel-Paket) oder ein Kettenblatt wechseln.
Der Verschleiß am Kettentrieb folgt der Steigerung (Von viel nach wenig) 1) Kette 2) Ritzel 3) Kettenblatt. Wer die Kette länger fährt, verlängert auch das Leben von Ritzel (Ritzel-Paket) und Kettenblatt.
*) Chainglider Open gibt es nur für KBs mit 38 und 42 Zähnen. Wie man aus einem geschlossenen Chainglider (gibt es bis 48 Zähne) einen "offenen " (besser geöffneten) macht, werde ich dann demonstrieren, wenn die Foren-Software wieder richtig funktioniert. Vorab mal ein Bild:
Bild

MfG EmilEmil

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Di 2. Feb 2021, 00:40

Ch.Bacca:
Danke für die Hinweise. Es stimmt, im Vergleich zum Neos ist da schon ordentlich Zug auf der Kette. Habe mir den Tern Chainguard jetzt auch mal bestellt. Ein Hebelchen am Schalltwerk habe ich bisher nicht entdeckt. Wo sitzt das denn genau?

EmilEmil:
Das Kettenblatt sieht schon mitgenommen aus und ich habe mir schon Ersatz bestellt. Eigentlich für den nächsten Kettenwechsel. Ich denke ich werde das Blatt zunächst mal versuchsweise umdrehen.

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Ch.Bacca » Di 2. Feb 2021, 09:41

CycoRacer hat geschrieben:
Di 2. Feb 2021, 00:40
Ch.Bacca: ... Ein Hebelchen am Schalltwerk habe ich bisher nicht entdeckt. Wo sitzt das denn genau? ...

An meinem neuen Schaltwerk :-/ Meine Frage war wirklich doof!

Zum Wachs als (fast) alleiniges Schmiermittel hab ich eine andere Meinung als EmilEmil. Ein Kollege kam kürzlich unabhängig von mir auf eine ähnliche Idee (angeregt durch ein Internetvideo). Er hat jetzt eine Mischung aus Paraffin, etwas PTFE-Pulver und Isopropanol (zum Einlegen). Andere legen die Kette in reines, geschmolzenes Paraffin und durchtränken sie damit. Allen gemeinsam ist, dass sie die Kette vorher komplett reinigen. Die Prozedur wird alle 200 bis 300 km empfohlen. Das wäre nix für mich! Ab und an die Kette abwischen und etwas von der Lösung (Waschbenzin, Kerzenwachs und ganz wenig Korrosionsschutzfett) auftropfen muss reichen. Wenn die Kette (zu) trocken wird, fängt sie an zu zwitschern. Ich habe den Eindruck, dass die Intervalle von mal zu mal größer werden (hab das allerdings nie protokolliert).

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Di 2. Feb 2021, 12:48

Das Kettenblatt ist nun gewendet.

Was die Kette betrifft bin ich ein Pflegemuffel. Mit einer Laufleistung von 3000 km kann ich gut leben. Allerdings fang ich mich an zu wundern, wenn ich anstatt meines Standardwertes von 3000 km plötzlich 7000 km und direkt danach nur etwa 2000 km bis zur Verschleißgrenze benötige. Meine Wochenleistung liegt jetzt im Winter zwischen 400 - 450 km. Solche Prozeduren sind daher nicht anwendbar für mich. Wenn die Laufgeräusche zunehmen (zwitschern), wird ca. 1 mal pro Woche Kettenfett gesprüht (das günstige von Action). Eine Kette ist in 2 min getauscht. Jede Stunde Kettenpflege kosten mich 20 km, die ich nicht fahren kann. (Nein, ich bin gar nicht süchtig).

Dank Strava hab ich einen ganz guten Überblick, was die Faltradfreaks in der Welt so treiben. Und ich hab festgestellt, dass ich nicht alleine bin. Besonders beeindruckend finde ich die Faltrad Community in Dubai, die vor traumhafter Kulisse in der hunderte Kilometer abradeln.

Es lohnt ein kostenloser Probeaccount, um sich einen Überblick zu verschaffen. Ja, es gibt auch 80 jährige Teinehmer in Sibirien, die hier begeistert mit wenigen einstelligen Wochenkilometern mitmachen.

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von EmilEmil » Di 2. Feb 2021, 18:28

Auch, wenn Du das nicht glauben willst: Wachs ist ein gutes Mittel zur Versiegelung, aber kein Schmiermittel. Ein Schmiermittel für eine Kette sollte die Eigenschaft haben, nach zu fließen und einen neuen Schmierfilm zu bilden. wenn der Schmierfilm mal zerstört wurde. Eine Kette kann aus guten Gründen (Bauraum, Gewicht, Kosten u.a....), nur im Gebiet der Mischreibung betrieben werden (Nebenbei das Gebiet der geringsten Reibung, wenn man sich mal die Stribeck-Kurve anschaut). Eine Schmierung mit Drucköl kann die Reibflächen trennen und führt zu geringstem Verschleiß (Nur die Anlauf- und Ablauf-Reibung führt zu Abrieb !). Wenn Mischreibung und Drucköl-Reibung ineinander übergehen, kennzeichnet das den geringsten Reibungsverlust. Die Drucköl-Reibung ist bzgl. der Verluste nicht besser als die Mischreibung, hat aber weniger Abrieb (Verschleiß). Der Teil der Drucköl-Kurve links vom "Übergangspunkt" mit geringeren Reibwerten kann nach meiner Einschätzung nicht so ohne Weiteres ausgenutzt werden. Bei einer Fahrrad-Kette, bei der eine Drucköl-Schmierung nicht in Frage kommt, ist das sowieso eine hypothetische Frage.
Wachs braucht eine Temperatur von ca. 42 [Grd C], um flüssig zu werden. Diese ganze Kocherei von Wachs und Einlegen der Kette in das angekochte Zeugs (Internet Video) machen nur Radler, die ein schlichtes Gemüt haben so wie Fred Feuerstein.
Vor ca. 15 Jahren bis vor 10 Jahren habe ich meine Kette mit Motoröl geschmiert (Rezept von Sheldon Brown !). Da wurde die Kette 2 Tage in das Ölbad eingelegt. Das dauert viel zu lange ! Vor allem das Nachschmieren ist nicht toll. Das Motoröl ist stark viskos (sehr zäh) und zieht den Dreck (Äußere Partikel) an wie die Exkremente die Fliegen. Das war damals aber nicht schlimm, da ich Zeit-gleich mit der Sheldon-Methode meine Räder mit Chainglidern ausgerüstet hatte.
Natürlich kann man Wachs mit einer geeigneten Verdünnung (Waschbenzin ?) in den flüssigen Zustand bringen. Das hält nur nicht lange, weil das Verdünnungsmittel ausgast. Auch ein gutes Schmiermittel (Hoher Brugger-Wert > 100 [N/mm²] !) auf Öl-Basis hält nur eine begrenzte Fahrstrecke (Es "verbraucht" sich !). Eine Kette, die trocken läuft, hat einen schlechten Wirkungsgrad. Versuche (vgl. Maschinenelemente "Niemann-Winter") zeigen, daß eine trockene Kette nach 80 [h] Betriebs-Zeit unbrauchbar ist, der Wirkungsgrad des Kettentriebs sinkt dabei unter 90% (Also, so wie bei einer Nabenschaltung eines japanischen Herstellers bei Einkaufs-Radler Belastung!). Ein Internet-Video kann ganz gute Anregungen liefern, das eigene kritische Bewußtsein (sofern man eines hat !) sollte man nie ausschalten oder an der Garderobe abgeben.
Meine Ketten werden zwischen den Säuberungen (Alle 2000 [km] , ein willkürliches Intervall, um den Aufwand in Grenzen zu halten !) im Prinzip 2-mal zwischen geschmiert. Wobei die Zwischenschmierung nach Bedarf erfolgt, da ich selber kein Gen zum Buchhalterthum besitze. Die extreme Abhängigkeit des Ketten-Verschleißes von den Randbedingungen ist bekannt und erschwert allgemein-gültige Schlußfolgerungen aus den Erfahrungsberichten Einzelner, eine Objektivierung kann nicht stattfinden.
Hin und wieder versuchen Radzeitschriften durch gezielte Versuchsreihen die Radlerwelt auf zu klären : Die Versuchreihen dauern, wenn sie dem Thema angemessen sind, relativ lange und können daher durch simple Änderung des Namens des Produktes (z.B. einer Kette) unterlaufen werden, wenn der Hersteller erkennt, daß sein Produkt im Versuch negativ aufgefallen ist. Dazu kommt die totale Interesselosigkeit der Radler an solchen Themen. Z. B. fahren 90 % aller Radler entweder mit zu geringem Reifendruck oder einer ungepflegten Kette, meistens mit Beidem.

MfG EmilEmil

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Ch.Bacca » Mi 3. Feb 2021, 08:31

EmilEmil hat geschrieben:
Di 2. Feb 2021, 18:28
Auch, wenn Du das nicht glauben willst ...

Korrekt!

Da vertraue ich dann doch lieber auf die Tests, bei denen die Wachsschmiermittel im oberen Drittel landen:
EmilEmil hat geschrieben:
Di 22. Jan 2019, 12:06
... Interassante Hinweise gibt es in: https://fahrradzukunft.de/13/kettenschmiermittel-test/ https://www.bike-magazin.de/zubehoer/pf ... 30425.html MfG EmilEmil

Da kannst Du noch so viele Worte zur theoretischen Untauglichkeit von Wachs als Schmiermittel finden, die Tests und meine eigenen Erfahrungen widersprechen dem. Und der von Dir getriebene Aufwand zur Maximierung der Kettenlebensdauer ist für den gemeinen Pflegemuffel nix.

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von EmilEmil » Do 4. Feb 2021, 13:51

Der von mir getriebene Aufwand hält sich in überschaubaren Grenzen. Bei einer Jahresleistung von 4000 [km] und einem Säuberungs-Intervall von 2000 [km] muß ich, wenn ich die Fahrt auf 1 Rad beschränken würde, 2 mal im Jahr säubern. Die Zwischenschmierung nach Säuberung findet bei angebauter Kette nach 750 [km] und 1400 [km] mit der Tropfflasche statt. Das kostet ca. 3 Minuten Zeit. Die Ketten-Säuberung dauert 1 [h].
Und es geht nicht nur um den Verschleiß (Stichwort: Längung der Kette), sondern auch um die Sicherstellung eines hohen Ketten-Wirkungsgrades. Das Geräuschniveau der Kette wird durch eine ordentliche Schmierung ebenfalls günstig beeinflußt. Bei einer Kettenschaltung erlebt man auch noch ein geschmeidiges Schaltverhalten.
Jedenfalls stehen Kochorgien oder Mischorgien von irgendwelchen Wachsmitteln bei mir nicht auf der Tages-Ordnung. Dabei habe ich gar nichts gegen Wachs: Ich benutze es zur Versiegelung meiner "offen" laufenden Ketten.
Und wenn @CycoRacer lieber die Kette bis Ultimo fährt und dann gleich wechselt, geht das auch. Ich lege ihm aber trotzdem die Versiegelung mit Wachs (Hartwachs aus dem Auto-Bereich) ans Herz: Jede neue Kette ist mit einem mindestens ordentlichen Schmiermittel ausgestattet. Eine Versiegelung mit Wachs reduziert die Anhaftung von Partikeln und Schmutzwasser deutlich. Die Kosten (Das Hartwachs kostet ca. 5,00 €/0,5 [L] sind überschaubar und die Menge reicht, sparsam mit einem Pinsel aufgetragen für etliche Male (20-30 ?) Ketten-Versiegelung). Die Zeit, um einmal die Kette zu versiegeln, liegt bei ca. 3 Minuten. Die Standzeit einer offenen Kette wird bei einer zusätzlichen Versiegelung deutlich gesteigert. Ein weiterer "Mehrwert" ist die davon abhängige längere Standzeit von Ritzelpaket und Kettenblatt.
Ich als bekennender Pflegemuffel halte mir zu Gute, daß ich bei allen meinen Maßnahmen darauf achte, daß Aufwand und Ertrag in einem positiven Verhältnis stehen.
Bei meinem 28 " Einkaufs-Trekker muß ich wahrscheinlich demnächst vorzeitig die Kette wechseln, weil der Rahmen nur einen Verschiebe-Schlitz von 25 [mm] hat. Im Moment ist die Kettenlängung von 100 Gliedern 4,2 [mm] (Die genaue Zahl der Glieder der Kette müßte ich abzählen, aber 100 ist schon nahe dran).
Dabei ist eine Entwurfs-Rechnung dafür ziemlich einfach: 10.0 [mm] Achsdurchmesser + 12,5 [mm] Verschiebung im Schlitz ~ Kettenlängung um ca. 2 Glieder + 10,0 [mm] Platz für Nase der Reaktionsscheibe + 6.5 Platz für 1/2 Kettenglied (Synchronisation der Kettenstreben-Länge mit der Kette), insgesamt 39.0 [mm]. Tatsächlich sind diese 39 [mm] an dem 24" Falter auch vorhanden, an dem 28" Trekker leider nicht. Da bin ich mit der Reaktionsscheiben-Nase schon ziemlich am Ende des hinteren Schlitzbereichs. Notfalls wird ein Drehen der Reaktionsscheibe um 180 [Grd] das Problem lösen. Die Nase käme dann ganz nach vorn. Statisch nicht das Optimale. Schauen wir mal. Als Konstrukteur stehen mir bei so Etwas die Haare zu Berge.

MfG EmilEmil

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Sa 20. Feb 2021, 16:15

Das hatte ich auch noch nicht. In nur einem Monat hab ich die hinteren Bremsschuhe komplett runtergefahren und zwar bis aufs Metall. Heute hab ich sie erneuert. Lag wahrscheinlich an meinen rasanten Haldenfahrten.

Bei der Gelegenheit hab ich auch direkt den Tern Chainguard angebaut. Da habe ich etwas Schwierigkeiten mit der Einstellung. Entweder schleift etwas im höchsten oder im niedrigsten Gang. Habe mich für ein leichtes Schleifen im ersten Gang entschieden. Bin nach Anleitung vorgegangen (Einstellung im ersten Gang). Vielleicht liegt es an meinen Zahnrädern, vorne hab ich 10 Zähne mehr als im Original (52) und hinten im ersten Gang 4 Zähne mehr (36).

Gruß
Reimund


20.02.2021 (74400 km)
------------- Bremsschuhe hinten erneuert (Kool Stop Mountain Pads)
------------- Tern Chainguard angebaut

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Motte » Sa 20. Feb 2021, 17:17

Kann eigentlich nicht der Grund sein.
Guck dir mal den Renner hier an: https://www.faltradxxs.de/tern-verge-x1 ... errad.html

52 Zähne vorn und 45 hinten. Und ebenfalls die Kettenführung mit dem geschlossenen Teil.

Es sei denn es gibt unterschiedliche Ausführungen von dem Ding. Wäre mir aber neu.

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