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Dahon IOS P8

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kavenzmann
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von kavenzmann » So 9. Feb 2020, 14:46

Ja. Das stimmt wohl.

Ich investiere auch die paar Kröten mehr für die HG9x, mit denen hab ich gute Erfahrung gemacht.

Allerdings sind Sand und Matsch im Antrieb immer schlimm. Mit dem Wasserschlauch regelmäßig abspritzen und nachfetten und wieder abreiben ist essentiell für die Haltbarkeit.

CycoRacer
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » So 9. Feb 2020, 19:18

Ch.Bacca hat geschrieben:
So 9. Feb 2020, 13:15
Die CN-HG53 hat keinen Korrosionsschutz. Vielleicht innerlich vergammelt?
So wird es sein. Habe mal ein Kettenglied zerlegt. Das mittlere Element auf dem Foto ist zum Vergleich von der neuen Kette.
DSC09383a.jpg
Habe ja jetzt wieder eine HG53 drauf und eine hab ich noch in Reserve. Die fahr ich jetzt erst einmal runter und dann werde ich mir auch mal die HG 93 ansehen.

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Ch.Bacca » So 9. Feb 2020, 22:57

Im Fahrradketten-Verschleißtest (Bike 05/11) liegen die HG53, HG73, HG93 sehr nah beieinander und ganz weit vorne.
kavenzmann hat geschrieben:
So 9. Feb 2020, 14:46
... Allerdings sind Sand und Matsch im Antrieb immer schlimm. Mit dem Wasserschlauch regelmäßig abspritzen ...
Seit ich auf Trockenschmiermittel auf Wachsbasis umgestiegen bin, wasche ich die Kette gar nicht mehr mit Wasser. Trocken abwischen reicht meistens und gelegentlich mit Waschbenzin am Lappen. Angetrockneten Schlamm bürste ich ab.

kavenzmann
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von kavenzmann » Mo 10. Feb 2020, 10:09

Trockenschmieren ist v.a. dann gut, wenn das Rad insgesamt auch eher "trocken" gefahren wird. Also v.a. Staub und Co. an den Antrieb kommen.
Bei richtigen Schlammschlachten hilft das aus meiner Erfahrung weniger.

Ich wage aber evtl. noch mal einen Versuch mit der frischen HG95, sobald die Schutzbleche dran sind.

EmilEmil
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von EmilEmil » Mi 12. Feb 2020, 12:08

Wasser an die Kette geht IMHO gar nicht, auch nicht aus dem Wasserschlauch mit geringem Druck. Wer einen Hochdruckstrahl benutzt, dem ist gar nicht zu helfen.
Alle Trockenschmiermittel, Sprays und Wachse benutzen Verdünner, *) die nach einiger Zeit ausgasen und dann eine steife Masse zurücklassen, denen ein wichtiges Kriterium eines guten Schmiermittels fehlt: Eine angemessene Kriechfähigkeit. Schmiermittel verbrauchen sich während des Betriebs unter Belastung. Um Trockenlauf (Ganz ohne Schmiermittel) zu vermeiden ist es sinnvoll, wenn das Schmiermittel aus einem Reservoir nachfließen (nachkriechen) kann. Seit der Einführung der Lagerkragen-Kette können die Fahrrad-Ketten so ein wirksames Reservoir bilden. Wichtigstes Kriterium für gute Schmierung ist aber die Zähigkeit eines Schmiermittels (Fach-Ausdruck: Viskosität).
*) Im IBC-Forum las ich kürzlich in einem Faden, daß ein Forist jede Menge Versuche mit dem Erwärmen von Wachs vor dem Auftragen auf die Kette gemacht hat. Da kann man nur die Hände über dem Kopf zusammen schlagen: Wahnsinniger Aufwand für ganz geringen Effekt.
Ich selbst bin einige Zeit lang dem Vorschlag von Sheldon Brown gefolgt, Motoröl für die Fahrradkette zu benutzen: Kann man machen, hat aber immer Zeit (48 [h]) !) gebraucht, um die Schmierstellen zu erreichen. Die Kette wurde eingelegt wie ein ordentlicher Sauerbraten :D :mrgreen: :D .
Da fällt mir ein: Motoröl erreicht im Verbrennungsmotor eine bestimmte Betriebstemperatur, was die Viskosität herabsetzt. Evtl. hätte ich bei dem Motoröl auf die Viskosität bei Betriebs-Temperatur abstellen können. Diese Kleinigkeit habe ich übersehen, obwohl ich mir schon vorstellt hatte, daß ein Mehr-Bereichs-Öl günstig für unterschiedliche Temperaturen sei...…..Die von vielen Radlern für leicht verständlich gehaltene Fahrrad-Technik ist häufig doch komplexer als es zunächst erscheint.
Inzwischen habe ich wegen des einfacheren Auftrag des Öls zu einem Schmiermittel "Dynamic Kettenschmierstoff" gegriffen und ein 0,5 [l] Gebinde erworben, was schon 3 Jahre in Gebrauch ist (Schmierung/Säuberung einer gekapselten Kette alle 2000 [km], einer ungekapselten Kette alle 1000 [km] mit jeweils 2 Zwischen-Schmierungen). Mit dem Kettenschmierstoff komme ich noch > 3 Jahre (?) aus.
Gesäubert wird die Kette durch Schwenken in Wasch-Benzin (Verbrauch ca. 0,3 [L] ) und nach dem Schmieren und Säubern wird ein Hartwachs (Für Autos) zur Versiegelung von außen mit dem Pinsel auf die Kette aufgetragen und mit einem Lappen leicht geglättet. Das ist ein altes Radrennfahrer-Rezept.
Bei meinem Trekkingrad und bei dem 24" Falter halten die Ketten bis jetzt 18 000 [km], Extrapolation bis 25 000 [km].
Bei fast allen Betrachtungen zur Kettenpflege wird der "innere Abrieb" nie erwähnt. Selbst die gekapselten (das ist im Prinzip ein Reinraum !) Ketten müssen von Zeit zu Zeit von dem Abrieb (Korngröße wie 1000-er Sandpapier ?) zwischen den Reibungsflächen an den Gelenken befreit werden. Ohne diese intermittierende Reinigung sinkt der Kettentrieb-Wirkungsgrad und die Laufleistung der Kette und der Zahnräder (Ritzel und Kettenbla(ä)tt(er) erheblich. Der Vielfahrer spart dabei eine menge Geld, vor Allem, wenn er teure SRAM-Ritzel-Pakete verwendet !
Gerade meine 5 Zent !

MfG EmilEmil

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