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Dahon IOS P8

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Motte
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Motte » Mo 4. Mär 2019, 19:28

Nö, nie gemessen. Ist der theoretische Wert. War mir immer egal :mrgreen:

Wenn es mit der Blink-Led klappt, ist das die "billigste" Lösung. Ich persönlich würde ihr noch einen Schutzwiderstand oder eine Einlötsicherung gönnen, falls sie mal durchbrennt.
Muss ich bei meinen beiden Powerbänken auch mal ausprobieren. 5mm Blink Leds hab ich hier noch rum liegen.

Ich hab ja mal nach fertigen Adaptern mit "Powerbank Wecker" gesucht. Da aber bis jetzt nix gefunden. Kann mir gar nicht vorstellen, dass noch niemand diese Marktlücke bedient.

CycoRacer
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Mo 4. Mär 2019, 23:48

Eine zusätzliche Lastschaltung brauche ich eigentlich nicht, da ich ja eine Primitiv-Taschenlampe in der Powerbank habe. Eine 5mm LED, geschätzt 20 mA. Wenn die brennt, ist die Abschaltfunktion deaktiviert.
So bekomme ich mein Navi notfalls immer ans Laufen.

DSC08678a.jpg

Jetzt habe ich auch noch einmal einige Verbrauchsstrommessungen am USB Port gemacht. Die USB Spannung beträgt 5.33V.

DSC08675a.jpg
DSC08676a.jpg
Das Garmin hat drei Helligkeitsstufen. In der untersten Stufe (keine Displaybeleuchtung) liegt die Stromaufnahme zwischen 20 mA und 30mA. Das ist zu wenig für die Powerbank, die schaltet ab. Bei maximaler Helligkeit liegt die Stromaufnahme zwischen 70 mA und 80 mA. Die Powerbank bleibt an. Interessant ist jetzt die mittlere Stufe, die auch schon eine vernüftige Helligkeit bietet. Hier schwankt die Stromaufnahme kontinuierlich zwischen 20 mA und 80 mA im Sekundentakt. Auch in der mittleren Stufe schaltet die Powerbank nach wenigen Sekunden ab. Bei kurzen Unterbrechungen der USB Versorgung, wechselt die max. Helligkeit auf die mittlere Stufe. Bei Verwendung dieser Powerbank muss ich mich also immer in der höchsten Helligkeitsstufe befinden oder die Taschenlampe aktiviert haben.

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Motte » Di 5. Mär 2019, 08:06

Das kann ja jeder halten, wie er mag. Ich selbst würde mir (noch dazu in Wettkampfsituationen) nicht zusätzliche Lasten auferlegen. Da müsste bei mir unterwegs alles ohne großes Gefummel funktionieren.
Ein hell leuchtendes Navi am Lenker stört die Wahrnehmung der Umgebung. Deshalb gibt es bei Garmin ja die Option "Nachtmodus" für`s Display.
Wenn man kein Smartphone braucht, sondern ein Telefon – eventuell mit beschränkter Internetfähigkeit - würde es ja eines dieser neuen mit KaiOs tun. Die halten alle locker eine Woche durch. Auch wenn man ein wenig "daddelt". Ist man schon mal ein Problem los. (Ich hab mir neulich - aus genau dem Grund - ein Cat 35b gegönnt - das hält noch ein wenig länger durch)

Mit dem Powerbank Wecker könnte man dann das Navi abends ausschließlich betreiben - die internen Akkus als Sicherheit unangetastet lassen und volles Licht über den Dynamo genießen. bei 30 - 50 mA und einer 8Ah Powerbank läuft das Teil dann locker 140 Stunden (also ca. 15 Nächte).
Du könntest also Paris - Brest – Rom - Paris – fahren. ;)
(Natürlich nur, wenn man Spaghetti Carbonara und Cola mag)

CycoRacer
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Mi 6. Mär 2019, 01:03

Motte hat geschrieben:
Mo 4. Mär 2019, 10:53
Vielleicht ist das ja die Lösung:
https://www.mikrocontroller.net/topic/4 ... 05#4815005
Sollte man ja auf Streifenraster einfach nachbauen können.
Ja, das ist die Lösung. :D

Aber jetzt erst einmal von Anfang:
Gestern hatte ich ja zwei Lösungen gefunden (Taschenlampe oder Navi mit Christbaumbeleuchtung). Am Fahrrad habe ich dann wieder einige Test durchgeführt. Das Ergebnis war leider enttäuschend. Das Navi schaltete sich auch bei maximaler Beleuchtung wieder aus. Ursache: Die Powerbank hat zwei USB Buchsen, eine ist mit 2A beschriftet, die andere mit 1A. Nur an der 1A Buchse funktioniert das Navi im Maximalstrommodus. Dann zur Taschenlampenfunktion der Powerbank. Eigentlich alles toll, Navi lief auch im Stromsparmodus. Nur ist die Powerbank ist nach ca 2h der Meinung, dass der dumme User hier mal wieder vergessen hat, die Taschenlampe auszuschalten und korrigiert diesen Fehler. Ohne Taschenlampe geht es dann noch 10 Sekunden weiter, dann stellt auch die Powerbank den Betrieb ein.

Da habe ich dann heute Abend zum Lötkolben gegriffen und die vorgeschlagene Schaltung von Udo nachgebaut. Reine Resteverwertung, ohne Kapitaleinsatz. Vorher habe ich auf dem Steckbrett noch die Dimensionierung für mich optimiert. Wichtigste Änderung: den Impulsstrom habe ich durch Erhöhung der Last (R5) auf 50 Ohm auf 100 mA. Nun ist alles gut. Auch ohne Navi beibt die Bank an und die Wecker LED blinkt fleißig weiter (alle 5s wird ein kurzer 100 mA Puls erzeugt)

DSC08681a.jpg
DSC08682a.jpg
Hier noch der erläuternde Beitrag zur Schaltung:
http://www.mino-elektronik.de/Powerbank/powerbank.htm

Gruß und Dank
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Motte » Mi 6. Mär 2019, 07:15

Moin

Du denkst aber dran, dass der Wecker parallel zum Garmin an den gleichen Ausgang der PB muss?
(weil ich da keine Buchse in deinem Gehäuse sehe. Die PB überwacht ja normalerweise jeden Ausgang getrennt)

Gruß

Udo

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Mi 6. Mär 2019, 08:34

Motte hat geschrieben:
Mi 6. Mär 2019, 07:15
Die PB überwacht ja normalerweise jeden Ausgang getrennt)
Das ist zum Glück bei mir nicht so. Alles bleibt an, wenn mindestens ein Ausgang vernünftig Strom liefern darf.

Gruß

Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Motte » Mi 6. Mär 2019, 09:44

Das ist ja super und vereinfacht die Bastelei ganz wesentlich.

Dann kann es ja losgehen.....

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » So 10. Mär 2019, 20:22

Motte hat geschrieben:
Mi 6. Mär 2019, 09:44
Dann kann es ja losgehen.....
Das ging es dann gestern auch. Ich hatte mir das 300 km Brevet Boekelo – Oostvaardersplassen rausgesucht. Leider war dies das einzige für mich erreichbare 300 km Brevet im März. Durch die Sturmwarnung und die starken böigen Winde aus westlicher Richtung im Wetterbericht habe ich mich erst einmal nicht abschrecken lassen, schließlich führten ja nur die ersten 130 km der Route genau nach Westen. Um es kurz zu machen, das war mein zweithärtetes Brevet bisher und ich hab nicht mehr damit gerechnet, es noch pünktlich ins Ziel zu schaffen.

DSC_1424a.jpg
Start in Boekelo

Hier die Route:
https://randonneurs.nl/event/brm-300-bo ... plassen-2/

Über 100 Starter hatten sich in Boekelo eingefunden. Pünktlich um 9:00 ging es los. Wie erwartet reduzierte der anhaltende Gegenwind das Tempo. Bebauung und Waldgebiete sorgten aber zwischendurch immer mal wieder für etwas Erholung. Am frühen Nachmittag fing es dann an zu regnen. Nachdem ich mich dann in meine Regenklamotten reingezwängt habe und dadurch ca. 15 Minuten verloren haben, hörte es promt wieder auf und die Sonne kam raus. Nach weiteren 10 Minuten ging es dann aber richtig los (ca. bei km 80) und es hörten dann die nächsten zwei Stunden auch nicht mehr auf. Mit Blick auf die Wetterkarte hatte ich mir am Vortag noch schnell eine neue Regenjacke besorgt. Die bliebt zum Glück dicht.

Das es mit meinen Zeitreserven eng wurde, habe ich das Mittagessen ausfallen lassen. Habe mich dann während der Fahrt mit Krentenbollen und Bananen versorgt. Hinter Harderwijk, auf Flevoland, auf den letzten 40 km mit Gegenwind ging es dann richtig zur Sache. Unterwegs auf einem Deich Richtung Westen, den Naturgewalten ohne Schutz ausgeliefert. Das waren orkanartige Böen. Einige Kollegen und Kolleginnen haben hier dann abgebrochen. Da wurde man immer mal wieder vom Radweg geweht, Mehr als 6-7 km/h waren nicht drin. Als es ganz heftig wurde, hatte ich sogar Mühe mein Rad beim Schieben festzuhalten. Dann fing es dabei noch an zu hageln, horizontale Schußrichtung von vorne. Die nun folgenden 20 km bis zur Kontrollstelle kamen mir endlos vor. Die habe ich dann mit letzter Kraft, kurz vor 17:00, gerade noch im Zeitlimit erreicht. Getränke aufgefüllt, dann direkt weiter (< 10 km/h). Meine Motivation noch 20-25 km, dann schiebt der Wind mich von alleine ins Ziel. Nach ca, 5 km dann waren ich auf der anderen Seite, am Markermeer, für einige km dann am Wasser lang mit dem Wind von der Seite.

IMG_0995a.jpg
Markermeer
IMG_1004a.jpg
Am Markermeer. Rad steht quer damit es nicht wegfliegt

Dann kam endlich der lang ersehnte Wendepunkt bei km 140, wo es dann wieder Richtung Heimat ging mit dem Wind aus der richtigen Richtung. Zeitlich lag ich schon soweit zurück, dass ich schon jede Hoffnung aufgegeben hatte. Zurück musste ich ja sowieso, also Vollgas voraus. Die nächsten Kilometer hat sich die "Tachonadel" so bei 30 km/h eingependelt. Kontrolle 2 habe ich dann doch wieder im Zeitfenster erreicht (22:30 bei km 210). Danach wurde ich dann kurz übermütig und habe mir eine 10 minütige Pause mit Patat Spezial gegönnt. Danach war es dann wieder ziemlich schnell vorbei mit meinem Temporausch. In Arnheim ging es dann auf jeden Hügel, den es dort so gibt und im Dunkeln im Wald reagiert das Navi auch schon mal etwas verzögert und schon ist man auf dem falschen Weg bergab unterwegs. Nächste Kontrolle dann gegen 2:30 erreicht (Zeitfenster 2:40). Die Kneipe hatte schon alles verriegelt, Licht war aber noch an und ich konnte mich bemerkbar machen. Weiter ging es Richtung Ziel. Wegen aufretendem Sekundenschlaf habe ich dann einen 10 minütigen Erholungsschlaf irgendwo auf einer Bank auf einem Deich eingelegt. Die letzten Rennkollegen waren mir am Markermeer begegnet, ab da war ich bis kurz vor dem Ziel alleine unterwegs.

Dann wurde es nochmal eng. Als Streckenlänge hatte ich 300 km gelesen. Meine Augen sind nicht mehr so gut, in Wirklichkeit waren es 309 km. 309 km aber nur für die schnellen Fahrer, die bestimmte die Veluwe noch im Hellen passieren konnten. Im Dunkeln darf man da nicht mehr durch (wird auch oft kontrolliert) und dann werden 6 km Umweg fällig. Ende gut alles gut. Das Ziel habe ich dann gemeinsam mit einem Rennfahrerkollegen kurz vor 5:00 nach 19 Stunden und 40 Minuten erreicht. Das Ziel sollte innerhalb von 20 Stunden erreicht werden.

Die neue Powerbank mit Weckschaltung hat prima durchgehalten. Die Balkenanzeige zeigt immer noch Maximum an.

Hier meine Statistik:

Gesamtstrecke: 315 km
Maximal: 40.2 km/h
Fahrzeit (ohne Pausen): 17h52min
Pausen/Stillstand: 1h50
Durchschnitt bezogen auf reine Fahrzeit: 17.6 km/h

Gruß
Reimund

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