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Dahon IOS P8

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Motte
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Motte » Mi 20. Jun 2018, 15:13

Im oben verlinkten Naviuser Forum (aus Österreich) findest Du (im Archiv) noch jede Menge gute Erklärungen zu dem Ding. Die hab ich damals auch fleißig genutzt um es kennenzulernen.
Raus zoomen und scrollen ist bei dem Teil in der Tat nur was für starke Nerven - da waren schon Bildhauer schneller ;)

Ch.Bacca
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Ch.Bacca » Mi 20. Jun 2018, 17:07

Ja, die Beschreibungen hab ich schon überflogen. Jetzt hab ich ja erst mal eine brauchbare "Navigation" gefunden. Die anderen Varianten teste ich vielleicht auch noch. Zunächst muss noch die Gummierung neu geklebt werden. Dazu habe ich auch einige nützliche Tipps in den Foren gefunden.

CycoRacer
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » So 1. Jul 2018, 21:58

CycoRacer hat geschrieben:
Fr 1. Jun 2018, 18:05
Ch.Bacca hat geschrieben:
Fr 1. Jun 2018, 14:44
Hmm - wenn ich so drüber nachdenke, würde ich selbst wohl die Bolzen und Igus-Buchsen am Rahmengelenk ersetzen, unabhängig davon ob sie intakt aussehen oder nicht.
Da schwanke ich momentan zwischen "never change a running system" und "sicher-ist-sicher" und zögere eine Entscheidung hinaus. Am Gelenk sieht nicht nur noch alles gut aus. Die Buchsen haben auch noch keinerlei Spiel.
Hmm, wenn ich jetzt so darüber nachdenke, hatte ich da wohl einen ziemlich nützlichen Tip bekommen.

Auf der heutigen Ausfahrt ist mir bei der Laufleistung von 31500 km der untere Bolzen der Rahmengelenkes gebrochen und der Gewindeteil des Bolzen steckt natürlich noch drin. Das ist ziemlich übel und riecht nach Totalschaden.

Hat jemand hier noch eine Idee für eine Rettungsmaßnahme?

Heute endet bei uns das Stadtradeln und das Dahon verabschiedet sich nach 21 Tagen Dauerbelastung mit im Schnitt 100 km Fahrleistung pro Tag. Über 2100 km im normalen Arbeitsalltag ohne Urlaub. Dies ist meine neue persönliche Bestleistung über die ich mich gerne noch mit einem intakten IOS deutlich gefreut hätte.

Gruß
Reimund

Nachtrag (noch ein aktuelles Foto von heute):

DSC07557a.jpg
Mit Bolzenbruch durch die Bruchstraße

Ch.Bacca
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Ch.Bacca » Mo 2. Jul 2018, 08:10

Oh - schade.
Hauptsache, Dir ist nichts passiert!
CycoRacer hat geschrieben:
So 1. Jul 2018, 21:58
... Hat jemand hier noch eine Idee für eine Rettungsmaßnahme? ...
Dafür wurde der "Linksausdreher" erfunden. Bekommt man die Rahmenhälften voneinander getrennt, wenn der obere Bolzen raus ist? Ich würde das Teil zum Anbohren gut fixieren und einen Zentrierbohrer verwenden. Ein Bohrwerk bzw. eine Fräsmaschine wäre hilfreich. Einspannen nur an dem massiven Teil des Gelenks und niemals am Rahmenrohr. Das Gewicht der Rahmenhälfte unterstützen.

Freihand ginge das zwar auch, aber das Risiko, dass der Bohrer abschmiert und den Rahmen schädigt, wäre mir zu groß.

https://de.wikipedia.org/wiki/Linksausdreher

Vielleicht gibt's bei Dir einen Metallbau-Betrieb, wo Du fragen kannst.

Nachtrag:
Wenn man die Rahmenhälften nicht auseinander bekommt, könnte man aus der Not eine Tugend machen. In die Bohrung wirft man einfach eine Hülse, die den Bohrer führt. Am besten ist die Hülse etwas zu lang, dass man sie am Mitdrehen hindern kann.

Das sollte jemand tun, der weiß was er tut. Wenn der Bohrer hakt und bricht, ist es (fast) zu spät. Dann hilft nur noch Funkenerosion.

https://de.wikipedia.org/wiki/Funkenerodieren

CycoRacer
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Mo 2. Jul 2018, 21:39

Hallo Ch.Bacca,

danke für die hilfreichen Hinweise. Die Rahmenhälften sind nun getrennt. Die abgebrochene Schraube sieht anders aus als ich es erwartet hätte. Man blickt scheinbar auf einen Schraubenkopf, der hat aber keinen Innensechskant. Es ist aber auch kein Gewinde zu erkennen. Habe einige Einschraubversuche mit dem Bolzen unternommen. Der Durchmesser vom Loch innen ist zu klein, die Schraube passt da gar nicht rein.

Die Frage ist nun: Ist da wirklich der Rest einer abgebrochen Schraube zu sehen und beginne ich mit den Bohrversuchen? Im Ersatzteilrahmenkit habe ich zwei identische Bolzen, also muss das eigentlich ein abgebrochener Bolzen sein.

Nun einige Bilder:

DSC07640a.jpg
Bolzenschraube aus der oberen Öffnung
DSC07631a.jpg
Blick von oben auf das intakte Innengewinde
DSC07615a.jpg
Die Igus Buchsen sind doch nicht mehr ganz so frisch
DSC07616a.jpg
Blick in die Öffnung von unten. Sieht so ein gebrochener Bolzen aus?
DSC07620a.jpg
Noch ein Blick in die untere Öffnung

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Ch.Bacca » Di 3. Jul 2018, 08:54

Am intakten Bolzen geht das Gewinde ja auch nicht bis zum Absatz; in der Bohrung logischerweise auch nicht. Ich würde erst mal davon ausgehen, dass die alten Bolzen gleich sind. Vielleicht eine optische Täuschung?

Ist das M6? Dann dürfte man für den Linksausdreher nur etwa 2,5 mm bohren (halber Kerndurchmesser). Ist der Bolzen noch da? Daraus könnte man sich die Führungshülse drehen (lassen). Sonst am intakten Bolzen den Gewindezapfen entfernen, Mittig vielleicht mit 2,6 mm bohren. Dann bekommt man auch gleich einen Eindruck, wie sich das Material bearbeiten lässt. Für solche heiklen Sachen nehme ich meist nagelneue Bohrer vom Typ HSS-G. Mit (Schneid-)Öl bohren. Notfalls Motoröl.

Oder den Gewindezapfen dran lassen und gleich von der Gegenseite bohren. Vorher ausmessen, wie weit der Bohrer ungeführt wäre. Mit etwas Glück schraubt das Drehmoment des Bohreres den Stummel heraus. Mir fallen noch mehr Möglichkeiten ein, wie man den Stummel heraus bekommen könnte. Der Linksausdreher bleibt erste Wahl.

Wenn es gelänge, den Stummel wirklich mittig anzukörnen, könnte man auf die Führung des Bohrers verzichten. Da das Material des Rahmens weicher als das des Bolzens ist, muss ein Abdriften des Bohrers unbedingt vermieden werden.

Selbst ein völlig verhunztes Gewinde ließe sich noch mit Helicoils reparieren. Aber so weit muss es ja nicht kommen... ;)

Nachtrag:
Es gibt wohl unterschiedliche Ausführungen des OCL Rahmengelenks. Auch mit unterschiedlichen Bolzen. Hier erklärt jemand, wie das abgebrochene Gewinde herauszubekommen ist:
https://www.bikeforums.net/folding-bike ... olt-6.html
Das ist so ähnlich, wie ich es machen würde. Nur, dass hier kein Linksausdreher, sondern ein Ausdrehstift. Ab Beitrag #80.

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Di 3. Jul 2018, 20:47

Das Bohren des 2.5 mm Loches in den Bolzen ist noch ganz gut gelungen. Leider hat sich im anschließenden Arbeitsschritt der Bolzen kein Stück bewegt mit der Konsequenz, dass mir auch der Linksausdreher unter der Belastung gebrochen ist und nun das Loch wieder verschließt. Damit sinkt die Hoffung für die Rahmenrettung wieder auf den Nullpunkt.

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Splithub » Mi 4. Jul 2018, 06:52

Falls du es noch von der anderen Seite des Bolzens probierst, erhitze wenn möglich den ganzen Bereich langsam und gleichmäßig auf 60 oder 80 Grad bevor du zu drehen versuchst, Alu dehnt sich mehr als doppelt so weit wie Stahl unter Hitze. Auch mittelfeste Schraubensicherung ist dann aufgeweicht.

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Do 5. Jul 2018, 23:06

Für Bohrversuche von der anderen Seite fehlt mir die Ausrüstung. Ich habe jetzt erst einmal einen anderen Weg gewählt. Aus dem alten, oberen Bolzen, habe ich mir einen passenden neuen Bolzen für die Unterseite zurecht gesägt. Die Igus Buchsen habe ich erneuert, oben habe ich einen neuen Bolzen reingeschraubt. Den unteren Bolzen habe ins Gelenk gesetzt und mit einer zusätzlichen Sicherungsblechschraube in alter Dahon Manier vor dem Rausfallen gesichert.

DSC07646a.jpg
DSC07649a.jpg

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Ch.Bacca » Fr 6. Jul 2018, 10:16

Gewagt! Andererseits dürfte das abgebrochene Gewinde sowieso nicht zur Stabilität des Gelenks beitragen - theoretisch. Von der Rückseite aus müsste man ja einen "Rechtsausdreher" oder den weiter oben verlinkten Ausdrehstift haben. Gibt es eine Chance, den Stummel des Linksausdrehers aus der Bohrung zu frickeln?

Wenn das Gewinde so fest sitzt, dass der Linksausdreher brechen konnte, wäre Wärme auch mein nächster Ansatz. Da müsste man m.M.n. behutsam und gleichmäßig erwärmen, um nicht noch zusätzlichen Stress in das Material durch größere Temperaturunterschiede zu bringen. Zusätzlich würde ich vor dem nächsten Versuch "Kontakt 60" ein paar Tage wirken lassen. Das ist nützlich, falls Korrosion im Spiel ist. Kontakt 60 ist eigentlich ein Kontaktspray, hat sich bei mir allerdings als Oxidlöser für festgegammelte Mechanik bewährt.

Gruß,
Ch.

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