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Dahon IOS P8

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CycoRacer
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Do 31. Mai 2018, 21:28

Ch.Bacca hat geschrieben:
Do 31. Mai 2018, 19:03
Da bin ich einerseits positiv überrascht, dass das Rahmengelenk den Crash augenscheinlich überstanden hat, wäre andererseits aber auch wegen der Langzeitfolgen skeptisch. Ich würde es mir wenigstens eine Zeit lang genauer ansehen, ob sich irgendwo Risse o.ä. andeuten.
Ja, da schaue ich wegen des hohen Kilometerstandes eh schon etwas genauer hin. Fahre auch einen relativ hohen Anteil an Wald- und Feld-Wegen, sowie Schotterpisten. Daher ist die Belastung für das Gelenk eh schön höher. Die Gabel hat hier als Knautschzone fungiert. Überrascht bin ich, das der Gabelschaft stark verformt ist, aber keinen Riss oder Knick hat. Beobachten werde ich auch das Gelenk an der Lenksäule und den Andros Vorbau. Da war ja einiges verformt und verdreht, es ließ sich aber alles nach Lösen der entsprechenden Schrauben wieder gerade einstellen.

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Ch.Bacca » Fr 1. Jun 2018, 14:44

Hmm - wenn ich so drüber nachdenke, würde ich selbst wohl die Bolzen und Igus-Buchsen am Rahmengelenk ersetzen, unabhängig davon ob sie intakt aussehen oder nicht.

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Fr 1. Jun 2018, 18:05

Ch.Bacca hat geschrieben:
Fr 1. Jun 2018, 14:44
Hmm - wenn ich so drüber nachdenke, würde ich selbst wohl die Bolzen und Igus-Buchsen am Rahmengelenk ersetzen, unabhängig davon ob sie intakt aussehen oder nicht.
Da schwanke ich momentan zwischen "never change a running system" und "sicher-ist-sicher" und zögere eine Entscheidung hinaus. Am Gelenk sieht nicht nur noch alles gut aus. Die Buchsen haben auch noch keinerlei Spiel. Beanspruchungen durch Faltvorgänge habe ich eigentlich kaum noch. Max. 1 mal pro Monat landet das Rad noch gefaltet im Kofferaum. Ansonsten brauche ich für meine ca. 60 km pro Werktag keine Auto und keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr.

Ich hatte schon öfter mal das Erlebnis "hättest du mal nichts verändert, dann wäre noch alles OK" oder auch "das war doch abzusehen, hättest du mal rechtzeitig reagiert ...". Einfacher wird es für mich wenn tatsächlich etwas kaputt ist oder um mich herum gehäuft Warnsignale auftreten, z.B. das Gelenk fängt an zu wackeln oder 5 Leute berichten hier im Forum über gebrochene Bolzen. Jedenfalls habe ich hier schon zwei Bolzenkits bereitliegen. Ein originales von Dahon und einen "verstärkten", teuren Ersatz von einem niederländischen Fahrrad(ersatzteil)händler. Wobei mich das Wort "verstärkt" in Bezug auf meinen alten Bolzensatz auch nicht gerade beruhigt.

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Mo 18. Jun 2018, 13:21

Am Wochenende war ich mal wieder sportlich mit meinem IOS unterwegs. Ich hatte im Emsland zum 600 km Brevet "Die Acht von Lohne" angemeldet. Start war pünktlich mit dem Schlag der Kirchenuhr Samstag um 8:00 in Lohne. Das Ziel sollte dann bis Sonntag Abend um Mitternacht (40h) wieder erreicht werden.

Dieser Achter-Kurs führte durch folgende Gebiete:
Grafschaft Bentheim, Nördliches Emsland, Region Groningen (NL), Wasserfestung Bourtange (NL), Drenthe (NL), Nationaalpark Drentsche Aa (NL), Overijssel (NL), Grafschaft Bentheim, Landkreis Vechta, Landkreis Osnabrück, Wiehengebirge, Wittekindsland,Teutoburger Wald, Kreis Steinfurt, Tecklenburger Land, Südliches Emsland.

Am Start hatten sich außer meinem Faltrad nur Rennräder eingefunden. Mein Rad hat einige Schmunzler hervorgerufen. Reaktionen: Wie kann man sich das freiwillig antun?, Respekt, Ob ich denn gesehen hätte,dass es auch durch die Berge geht?

Grob geschätzt waren es so 50 Starter. Das Wetter war perfekt, die Kette frisch geölt. Ballast habe ich nicht abgeworfen. Auch mein 1.4kg Zweibeinständer ist dran geblieben.

Die Strecke war ein Traum, das Wetter die meiste Zeit ideal (sonnig, leicht bewölt und nicht zu warm, 1. Tag kein Wind). Die ersten 300 km liefen sehr gut. Bereits gegen Mitternacht war ich wieder Lohne, habe mich dann 2h in meinen Kofferraum auf eine Matratze schlafen gelegt. Gegen 2:30 bin ich dann wieder gestart. Die Rennfahrer waren da bereits wieder 4.5 Stunden unterwegs (2.Start nach Nudelessen und Pause). Bis zu Kilometer 400 blieb die Strecke sehr flach. Ich hatte zwar im Kopf, dass 3400 Höhenmeter zu bewältigen sind, wie sich das aber anfühlt, wenn die sich alle zwischen Kilometer 400 und 530 abspielen, davon hatte ich noch keine Vorstellung. Ich dachte ich komm zeitlich überhaupt nicht mehr durch, zumal auch noch kräftiger Gegenwind auf diesem Abschnitt herrschte. Vielfach bin ich die Anstiege im Wiegetritt hochgefahren, um nicht zuviel Zeit zu verlieren. Mein Dahon musste da einiges aushalten. Zum Schluss war dann aber alles wieder gut und ich habe das Ziel noch mit 3h Zeitreserve erreicht.

Meine Daten:

Gesamtstrecke: 608 km
Maximal: 54.5 km/h
Fahrzeit (ohne Pausen): 30h
Pausen: 7h
Durchschnitt bezogen auf reine Fahrzeit: 20.2 km/h

Die Strecke ist hier zu finden:
https://www.gpsies.com/map.do?fileId=mkzzmbhvkzvhoyps

Hier noch einige Bilder:

IMG_0788a.jpg
Start in Lohne um 8:00
IMG_0790a.jpg
Emsland, unendlichen Weiten.
IMG_0802a.jpg
Wasserfestung Bourtange (1)
IMG_0810a.jpg
Wasserfestung Bourtange (2), Kontrollstelle
IMG_0811a.jpg
eine der vielen Windmühlen
IMG_0819a.jpg
Schiff auf der Straße
IMG_0822a.jpg
kurzer Stop
IMG_0852a.jpg
Torf Abbau
IMG_0859a.jpg
Schluss mit lustig, jetzt geht es in die Berge
IMG_0877a.jpg
Verblüffend: Anzeige Tachometer und GPS
stimmen auf 10m überein.


Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Ch.Bacca » Mo 18. Jun 2018, 17:37

Respekt!

Irgendwie fehlt mir nach der Einleitung die Pointe am Ende. Oder sind es die 3h Reserve? Hast Du welche hinter Dir gelassen, trotz mehr Pause?

Von Ankum bis Bersenbrück ist die Strecke sogar deckungsgleich mit meiner Planung. :mrgreen:
BersenKum.JPG
Wie navigierst Du mit dem Garmin (hab das gleiche)? Ich hab mir die Strecke inzwischen auf's Garmin geladen und will mich dann nur an den Strichen orientieren. Keine echte Navigation.

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Mo 18. Jun 2018, 19:52

Mit den "Bergrennen" hatte ich bisher so meine Schwierigkeiten. Beim 1. Mal (Eifel) habe ich mich so verausgabt, dass ich im Ziel zusammengebrochen bin. Zum Glück war eine Krankenschwester da. Beim 2. Mal im Bergischen Land war ich deutlich zu spät und trotzdem völlig erschöpft im Ziel. Hier, mein 3, Mal, war die hügelige Strecke mit heftigem Gegenwind auch sehr anstrengend. Dennoch haben die vorher rausgefahrenen Zeitreserven mehr als gereicht, ich war nicht so geschafft, mit dem Gefühl, dass da noch mehr geht. Mein Ziel sind die 1200 km Paris-Brest-Paris im nächsten Jahr und dem bin ich jetzt ein gutes Stück näher gekommen.

Die Rennradfahrer sind deutlich schneller unterwegs, manchmal aber nur, um besonders ausgiebige Pausen oder Verwandschaftbesuche auf der Strecke zu machen. Nach den ersten 10 km bei Tempo 35 musste ich mich zurückfallen lassen und war dann mit etwa 25 km/h unterwegs. An den Kontrollstellen habe ich dann den einen oder anderen Radler wiedergetroffen (technische oder gesundheitliche Probleme, Hotelübernachtung zwischendurch, etc.). Ein nettes Gespräch hatte ich unterwegs in den Bergen. Da glaubte ich jemanden vom Start wiederzuerkennen (knallgrüner Helm, Brille, Bart, braune Haare), da kam aber nach 10 min raus, dass wir auf unterschiedlichen Veranstaltungen waren. Mit Faltrad kann man immer schnell Kontakt knüpfen. Es ist gar nicht so selten, dass ein Rennradler noch ein Faltrad zu Hause stehen hat. Mich hat noch ein Brompton- und ein Birdy-Fahrer angesprochen.

Dann leite ich mal langsam zum Navi über:
Nachts, gegen Mitternacht, nach den ersten 300 km habe ich noch einen Radler getroffen, der letztendlich aufgeben musste, weil sein Navi ausgefallen war. Er hatte sich für den 2. Start um 22:00 noch mit zwei anderen Radlern verständigt in einer Gruppe zu fahren, konnte deren Tempo nicht halten und musste wieder umkehren. Mein Angebot mit mir zu fahren hat ihn dann auch nicht mehr gelockt, denn ich brauchte ja noch etwas Schlaf und er war zu aufgedreht, um ein Auge zuzumachen.

Nun, die alten Garmins sind zuverlässig und einfach unverwüstlich. Meines hat schon etliche Schauer überstanden. Bei den Langstreckenradlern sind sie immer noch sehr beliebt. Ich orientiere mich auch an den Strichen (keine Navigation). Da ich mich schon öfter verfahren habe, weil bei mir die Straßen auch in unterschiedlichen Farben dargestellt werden und manchmal mit der Farbe der Route übereinstimmen, lade ich die Route noch ein 2. Mal in einer auf wenige Punkte heruntergerechneten Form auf das Navi. Dann habe ich noch eine weitere Orientierungslinie in der Nähe der echten Route und beuge so Verwechselungen vor. Man kann natürlich auch ohne Landkarte nur mit der geladenen Route fahren, aber wenn dann der geplante Weg versperrt ist, ist Holland in Not.

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Motte » Mo 18. Jun 2018, 23:33

Moinmoin

Mönsch 600 km das fährt hier so mancher im Forum in einem Jahr ;)

Zum Navi,

bevor sich das verfestigt - ob man Tracks folgt oder das Gerät selbsttätig routet oder über vorgewählte Zwischenziele - alles ist navigieren.

Wenn man Tracks speziell auf dem Etrex Vista HCX folgt:
Entweder zerlegt man die Strecke in sinnvolle Teilstrecken (a max. 500 Punkte) und speichert sie ab und aktiviert sie vorab schon mal (dann wird der Anschlusstrack automatisch aktiv wenn man die Position am Anfang erreicht) oder man nutzt das Aktiv Log mit seinen 10.000 Punkten. Oder man hinterlegt seine Karte einfach mit einer zweiten Transparenten auf der man den Track dann sieht. https://radreise-forum.de/topics/792732/1
Da kann man auch Farbe und Breite frei wählen.

Erklärt wird das hier:
https://blog.gpsies.com/article/143/tra ... -speichern
und
https://www.gps-tour.info/forum/read.ph ... 541&t=4239


Mit Trackback kann man auch auf einem Track routen (und Abbiegehinweise bekommen) Routing muss dann auf Luftlinie stehen.
http://www.naviuser.at/forum/archive/in ... -1989.html

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Di 19. Jun 2018, 23:19

Motte hat geschrieben:
Mo 18. Jun 2018, 23:33
Zum Navi,
bevor sich das verfestigt - ob man Tracks folgt oder das Gerät selbsttätig routet oder über vorgewählte Zwischenziele - alles ist navigieren.
Hallo Udo,

ist schon erstaunlich was mit dem Teil so alles möglich ist. Jetzt habe ich das Navi schon so lange und habe immer noch nicht alles ausprobiert. Ich glaube, diese Funktionen hattest du mir vor Jahren schon einmal erläutert.

Nochmal zum Begriff 'Navigieren'. Unter Navigieren versteht man doch:
- Bestimmen der aktuellen Position
- Berechnen eines optimalen Weges nach vorgegebenen Kriterien
- Fahranweisungen, um zum Ziel zu finden

Wenn ich nur die Positionsbestimmungsfunktion nutze, den optimalen Weg selbst vorgebe (Track einblenden) und durch ständige Kontrolle meiner Position darauf achte, dass ich dem richtigen Weg folge, dann spricht man nach meinem Verständnis nicht mehr von 'navigieren'.

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Motte » Mi 20. Jun 2018, 07:54

Ich wüsste jetzt nicht, dass es eine "amtliche" Definition von Navigation gibt. Losgelöst vom GPS würde ich sagen; man bestimmt seinen Standort und sein Ziel und bewegt sich auf einem festgelegten Kurs dort hin.

Oft lässt die Topographie eine Ideallinie nicht zu, so dass man nur auf vorgegebenen Pfaden zum Ziel kommt.
Meiner Meinung nach besteht die Navigationsleistung dann darin von diesem "Kurs" nicht abzuweichen.

Auf Wandern übertragen wäre für mich Navigation
wenn ich mir auf der Karte angucke, dass ich auf dem Wanderweg X 32 bis zur Kreuzung B und dann den Wanderweg X 33 nach rechts laufe um ans gewünschte Ziel Y zu kommen.
oder
wenn ich stur nach Kompass (Kurs) laufe und dabei die Zielpeilung (also Luftlinienpeilung) mit beliebig vielen Zwischenzielen benutze. (Wenn ich dabei auf den Wegen bleibe, verhalte ich mich schon so, wie ein kartenbasiertes Navi beim Routing)
oder (eben auch) wenn ich ein Schild entdecke "Touristensteig nach Y" dem Weg bis Y folge und ihn unterwegs nicht verliere. Wobei "stur dem ausgeschilderten Weg nachlatschen" bei den meisten Menschen nicht als Navigationsleistung anerkannt wird. Den vorgegebenen und in der Karte eingezeichneten Kurs beim Schiff aber schon. ;)

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von Ch.Bacca » Mi 20. Jun 2018, 10:14

Motte hat geschrieben:
Mi 20. Jun 2018, 07:54
Ich wüsste jetzt nicht, dass es eine "amtliche" Definition von Navigation gibt. Losgelöst vom GPS würde ich sagen; man bestimmt seinen Standort und sein Ziel und bewegt sich auf einem festgelegten Kurs dort hin. ...
Da hast Du wohl Recht. Mein "keine echte Navigation" bezog sich speziell auf die nicht genutzte Funktion des Garmin. Da heißt es ja auch "Navigation stopp". Schiffe werden schon seit Jahrtausenden von A nach B navigiert. Wikipedia bezieht "Navigation" auf Fahrzeuge (Land, Wasser, Luft, All). Zu Fuß ist es dann keine Navigation mehr?
CycoRacer hat geschrieben:
Mo 18. Jun 2018, 19:52
Mit den "Bergrennen" hatte ich bisher so meine Schwierigkeiten. Beim 1. Mal (Eifel) habe ich mich so verausgabt, dass ich im Ziel zusammengebrochen bin. ...
Oha! :shock:
... Nach den ersten 10 km bei Tempo 35 musste ich mich zurückfallen lassen und war dann mit etwa 25 km/h unterwegs. An den Kontrollstellen habe ich dann den einen oder anderen Radler wiedergetroffen (technische oder gesundheitliche Probleme...
Unabhängig davon, dass ich dieses Tempo sowieso nicht lange halten könnte, würde ich zu Beginn immer gemütlich radeln und mich später steigern, wenn ich sicher bin, dass noch Luft nach oben ist. So hab ich mal einen 5000-Meter-Lauf als Zweiter von ca. 30 Leuten geschafft, obwohl ich vorher nie diese Strecke gelaufen bin. Anfangs bin ich völlig lustlos losgetrottet und habe dann allmählich das ganze Feld von hinten aufgerollt. Damit habe ich zufällig "meinen" Rythmus getroffen und mir das gemerkt.

Das Garmin habe ich vor zwei Jahren gebraucht für kleines Geld bekommen und nur sporadisch benutzt, weil ich die Bedienung etwas nervig und nicht selbsterklärend finde. Eine weit entfernte Adresse außerhalb der aktuellen Kachel anzusteuern ist besonders schlimm. Jetzt habe ich mich mal etwas intensiver damit beschäftigt und mir auch einen Lenkerhalter dafür gebaut. Mit auf dem PC vorbereiteten Tracks kann ich mich nun mit dem Garmin anfreunden.
Zuletzt geändert von Ch.Bacca am Mi 20. Jun 2018, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.

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