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Dahon IOS P8

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CycoRacer
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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Do 22. Mär 2018, 21:09

EmilEmil hat geschrieben:
Do 22. Mär 2018, 11:12
Da Reimund ja einen Ursus Zweibein-Ständer mit ca 1,4 [kg] nachgerüstet hat (Gewicht spielte da keine Rolle ?), ist mir jetzt eine Wendung zu einem Leichtbau-Pedal etwas unverständlich.
MfG EmilEmil
Nun, dann bring ich mal etwas Licht ins Dunkel. Für meine Langstreckenrennen ziehe ich tatsächlich in Erwägung, für Strecken ab 600 km, nur für den Rennlauf, etwas Ballast abzuwerfen. Bin ja auch nicht mehr der Jüngste. Ständer -1.4 kg, leichteres Vorderrad -0.5 kg und die Pedale -0.3kg. Bei den Bergauffahrten ist dies sicherlich von Vorteil. Ich träume von der Teilnahme am 1200 km Paris-Brest-Paris Brevet mit meinem Faltrad im kommenden Jahr. Für die Sicherung eines Startplatzes muss in diesem Jahr schon kräftig in die Pedale getreten werden.

Meine Küchenwaage zeigt 209g für das Paar an. Lager: Dreht sich und fühlt sich an wie Kugellager, aber wo sollen die Kugeln sitzen? Leider muss ich die Pedale ja noch einschicken, denn ich möchte ja mein Geld zurück, (bzw. noch 23 weitere Pedalsätze bis zum Ende der Garantie :mrgreen: ).

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von EmilEmil » Sa 24. Mär 2018, 13:30

Danke für die Auskünfte.
Die Überlegung zu dem Gewicht bestätigt meine grundsätzliche Einstellung "so leicht wie möglich, so schwer wie nötig".( Das ist eigentlich schon eine klassische Leichtbau-Definition: Material nur da verbauen, wo es gebraucht wird).
Das betrifft nicht nur Fahrleistungen, sondern auch das Handling von Falträdern. Nur, je leichter ich werden möchte, desto mehr Geld kann die Sache kosten. Aber Formel- 1-Preise für ein leichtes Faltrad sind IMHO eher kontraproduktiv. Vergleiche ich mal ordentlich ausgestattete (haben alle Scheibenbremsen) Trekkingräder der Aktiv-Radfahren aus Anfang (1-2) 2016, so haben die zwischen 13,7 [kg] (Preis 1599 €)und 18,2 [kg] (Preis 749 €). Der Bestwert vom Gewicht in der Auflistung (12,4 [kg]) wurde nicht berücksichtigt, da Schutzbleche und Beleuchtung fehlen. Auffallend ist, daß darunter keine Fahrräder mehr mit Nabenschaltung (Mehr-Gewicht ca 1 [kg] ?) gelistet sind. Ich schließe daraus, daß vergleichbare Falträder mit 13,0 [kg] schon ziemlich leicht sind. Räder mit 11 bis 12 [kg] würde ich schon als sehr leicht einstufen. Zwischen 10 und 11 [kg] bei bezahlbarem Preis wäre dann schon super leicht. Nun findet man für Falträder (auch für andere Räder) häufig Aussagen wie ab 11 [kg]. Da kann ich jedem potentiellem Käufer nur raten, mal eine Kofferwaage, am besten mit Schleppzeiger, in den Verkaufsraum mitzunehmen.......Bei einem ordentlich ausgestatteten Radl kommen sinnvollerweise Luftpumpe, Ersatzschlauch, Reifenwechsel-Werkzeug und Schloß hinzu. Viele brauchen auch einen Abstell-Ständer. Da bringt dann selbst ein angepriesenes 11 [kg] Rad sehr leicht 14 [kg] auf die Waage.
Hoffentlich wird Reimund das sehr leichte Pedal ersetzt. Optimal wäre natürlich ein überarbeitetes Pedal (Material-mäßig oder Geometrie-mäßig, mehr Bruch-Dehnung oder mehr Material an den Bruchstellen ?).
Wenn ein neues Pedal auch nach 1000 [km] bricht, würde das Spiel ja wieder von vorn beginnen.
Alle Gute !

MfG EmilEmil

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Mo 26. Mär 2018, 14:23

CycoRacer hat geschrieben:
Mi 21. Mär 2018, 23:02
Heute vormittag ist die rechte Pedale bei einer moderaten Bergauffahrt zerbrochen. Nur 1000 km haben sie durchgehalten. Mal sehen ob ich mein Geld wiederbekomme.
Das Geld war heute schon wieder auf meinem Konto.

Nun habe ich mal ein paar Gramm draufgepackt uns mir Wellgo Magnesium MTB Pedale MTB in Rot als
Ersatz geordert (390g das Paar).

Zwischenzeitlich fahre ich mit meinen blauen Tchibo Pedalen, die ich für 5 Euro als Restposten für Notfälle erworben hatte.

Noch der Eintrag ins Logbuch:

21.03.2018 (26100 km)
------------- Rechte Corki MTB Pedale nach nur 1000 km gebrochen, Geld zurückbekommen

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Fr 30. Mär 2018, 00:46

Gestern habe ich die neuen Pedale angeschraubt und heute damit meine erste Ausfahrt gemacht. Gestartet bin ich am Veluwemeer und habe mich größtenteils durch Naturparks nach Hause bewegt. Der rote Lack scheint etwas empfindlicher zu sein als bei meinen Vorgängermodellen. Auf den heutigen 180 km haben sich einige Gebrauchsspuren eingeschlichen. Werde das mal weiter beobachten.

DSC06898a.jpg
neue Pedale

Meine besondere Aufmerksamkeit galt heute meinem Hinterrad. Bereits nach 10 km konnte beim Bremsen neue Unebenheiten auf der Felge feststellen, die sich schnell als Riss entpuppten. Bis nach Hause waren es noch 170 km. Habe etwas Luft abgelassen und meine Fahrt fortgesetzt. Habe immer mal wieder den Zustand der Felge kontrolliert und es vermieden, die hintere Felgenbremse zu benutzen. Bis km 100 brauchte ich die Bremse noch als Absicherung für Notfälle, da es in der Gegend um Arnheim recht hügelig ist und auch einige längere Passagen
ein größeres Gefääle aufweisen. Im Flachland angekommen, hat es nicht mehr geholfen, die Bremse einfach auszuhängen. Der rechte Bremsschuh musste entfernt werden, damit dieser mir nicht den Reifen mit dicker Beule zerstört. Habe vorichtig jede Unebenheit umfahren und so noch fahrend mein Ziel erreicht.

DSC06958a.jpg
Felge bei Kilometer 100
DSC06974a.jpg
Felge bei Kilometer 180

Was es sonst noch zu sehen gab:

DSC06907a.jpg
Die Nachbarspur ist für Panzer vorgesehen
DSC06908a.jpg
Der Radweg ist sauber
DSC06915a.jpg
die Veluwe
DSC06962a.jpg
gleich wird es ungemütlich



28.03.2018 (26250 km)
------------- Wellgo Magnesium MTB Pedale montiert

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von EmilEmil » Fr 30. Mär 2018, 09:20

CycoRacer hat geschrieben:
Fr 30. Mär 2018, 00:46
.................
Bereits nach 10 km konnte beim Bremsen neue Unebenheiten auf der Felge feststellen, die sich schnell als Riss entpuppten. ..............
Im Flachland angekommen, hat es nicht mehr geholfen, die Bremse einfach auszuhängen. Der rechte Bremsschuh musste entfernt werden, damit dieser mir nicht den Reifen mit dicker Beule zerstört.
............
28.03.2018 (26250 km)
------------- Wellgo Magnesium MTB Pedale montiert
Wenn das die erste durchgebremste Felge ist, hat die eine ordentliche Laufleistung (Alles, was über 20 000 [km] geht, ist IMHO von guter Qualität, besser ordentlich konstruiert.
Evtl. ist die Felge vorn schon eher ersetzt worden. Das wäre eigentlich der Normalfall (Ich schau jetzt aber nicht nach (suche) , ob @Cycoracer das berichtet hat) weil ein kompetenter Radler weiß, das man vorn besser und damit häufiger bremst.
Bei seinen Kilometer-Leistungen ist es schon besser, daß man von vorn herein Scheibenbremsen benutzt. Und damit auch der Service-Armut genüge getan wird, betone ich, es sollten mechanische Scheiben sein.
Da gibt es aber nur zwei ordentliche: Die Avid BB7 und seit einiger Zeit die TRP (Tektro Racing Produkts) Spyke/Spyre. Der übliche Deutsche Radschrauber hat die noch nie gesehen oder gefahren, trotzdem behauptet er, daß es hydraulische sein mßten. Sein Kenntnisstand ist da auf dem Level der ewigen Deutschen Rücktritt-Oma mit dem 1990-er Geburtsdatum, die unbedingt eine Rückschritt-Bremse braucht.
Typisch, keine Ahnung und dann dazu ein Zusammensspiel mit dem Deutschen Besserwisser-Gen: Einfach peinlich....

MfG EmilEmil

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Fr 30. Mär 2018, 10:23

Das Hinterrad hat 19000 km runter. Das Original Dahon hatte nur etwa 7500 km (17 mm, mit Big Apple Bereifung) durchgehalten.
Es handelt sich hier um ein Taylor Wheels 24 Zoll Hinterrad Ryde X-Plorer Shimano Tourney TX500 7-10 schwarz für ca. 30 Euro. Die vordere Felge ist aufgrund eines Unfallschadens auch schon mal ersetzt worden.

Vorne bremse ich etwas zurückhaltender (Ausnahme, die gar nicht so seltene Notbremsung). Das merke ich auch am Verschleiß der Bremsschuhe. Zwei Gründe: Im Winter führte ein kurz blockierendes Vorderrad bei mir schon des öfteren zum Sturz (momentan bin ich noch im Wintermodus). Wegen des verbauten Nabendynamos macht es preislich schon einen Unterschied, ob die vordere oder die hintere Felge abraucht.

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von EmilEmil » Fr 30. Mär 2018, 11:47

Danke für die Informationen. Wer im Winter fährt (Was ich nicht mache, Pause von Mitte November bis Mitte März) und mit glatten (glatt kann im Sommer bei Nässe, Sand oder Geröll auf festem Untergrund auch auftreten) Straßen zurecht kommen muß, bremst besser nur hinten, da ein rutschendes Vorderrad nicht mehr beherrschbar ist (hinten geht da noch etwas !).

MfG EmilEmil

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Fr 30. Mär 2018, 14:08

Hier noch ein Video über den optimierten Einsatz von Rücktrittbremse, Felgenbremse, Schuhsohlen und Schutzengel auf einem Graziella Klapprad. :mrgreen:

https://www.rennrad-news.de/news/klappr ... _name=news


Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von CycoRacer » Fr 30. Mär 2018, 16:51

Das Hinterrad ist nun getauscht. Mal sehen, ob ich wieder genau soweit damit komme.

Bin froh, dass mir das nicht bei einem Rennen passiert ist.

30.03.2018 (26400 km)
------------- Hinterrad erneuert (Taylor Weels: 24" Ryde X-Plorer Shimano Tourney TX500 7-10)

Gruß
Reimund

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Re: Dahon IOS P8

Beitrag von EmilEmil » Sa 31. Mär 2018, 09:26

CycoRacer hat geschrieben:
Fr 30. Mär 2018, 14:08
Hier noch ein Video über den optimierten Einsatz von Rücktrittbremse, Felgenbremse, Schuhsohlen und Schutzengel auf einem Graziella Klapprad. :mrgreen: ....
Don Camillo im Hamstertritt ! Die Rennradler treten gemütliche 60 [1/Min] und Don Camillo 120 [1/Min] , viele Falträder werden auch heute noch mit der falschen Übersetzung (Entfaltung) gebaut. Kein Fortschritt in den letzten 50 Jahren ?
Die Fahrten über die Tankstellen sind Lebens-gefährlich; eine Gefahrenbremsung bei dem Tempo und die Rücktrittbremse sowie zugehörige Getriebenabe wären Schrott.

MfG EmilEmil

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