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Arbeitsfalttier zum Pendeln

Faltrad-Entscheidungshilfe für Unentschlossene.
JumpingJohn
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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von JumpingJohn » Di 21. Mai 2019, 06:57

Thema Schmutz ist an mir definitiv zweit wenn nicht sogar drittrangig, eher hätte ich bedenken mir das Auto einzusauen, aber auch das ist eigentlich ausgeschlossen weil ich immer eine Kunststoffwanne im Kofferraum habe.
Es ist eher der Faktor Wartung der mich auf dieser Thematik hält und zugegebener Weise eine große Portion neugier nach etwas anderem (von Neu kann man wohl kaum mehr sprechen). Ich weiß auch das die Kette in einem Chainglieder recht wartungsarm ist und so wie es aktuell aussieht wird es auch auf Kette hinauslaufen, weil es einfach kein Riemenrad zum Probe fahren gibt, vor allem die etwas günstigeren wie eben das Falter oder Beixo.

Ein Strida bekäme ich vielleicht noch unter den Hintern, aber da habe ich bedenken das es für mehr als nur die letzte Meile unbequem zu fahren wird, das die maximal 3-Gang am nächst kleinsten Hügel zur Qual werden oder die maximal 18" großen Reifen an jeder höheren Kante zum Hindernis werden, aber vielleicht kann ja auch da jemand meine Bedenken zerstreuen.

Motte
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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von Motte » Di 21. Mai 2019, 10:13

Gegen Neugier oder das „Willi Prinzip“ (willich aba haben) ist natürlich kein Kraut gewachsen, welches auf dem Nährboden der reinen Vernunft wachsen würde. Kenne ich von mir selbst und hat mir so manches sinnlose Teil zu Hause beschert. :mrgreen:

Ich hab kein Auto und erledige alles mit den Rädern. Sie werden daher auch rege genutzt – bei jedem Wetter. Allerdings im Ruhrgebiet – wenn hier tatsächlich mal „Schnee“ auf dem Weg liegt kommt keine Fräse, sondern die Kripo ;)

Bei mir ist es so, dass allein die Tatsache, dass ich kein dreckiges Faltrad rumtragen, in der Wohnung stehen (bei mir parken die auf einer Schmutzfangmatte in der Wohnung, weil unser Keller leider feucht ist) oder in den Zug heben möchte, dafür sorgt, dass ich die Dinger regelmäßig sauber mache. Dann spielen die 5 Minuten im Monat für Kettenpflege auch keine Rolle mehr. Und dreckig wird das Teil eh unterwegs. Wobei das Verge Tour mit seiner Scheibenbremse positiv auffällt.

Wenn dein Rad Alu Felgen und V-Brakes haben wird, dann saut allein das auch den Zahnriemen ein. Der Unterschied ist beträchtlich – ich hab immer den Vergleich Verge Tour und Link P 24. Die sind „etwa“ gleich, was den Antrieb angeht. Beide haben zeitgleich neue Reifen bekommen. Am Tour glitzert der Reflexstreifen (nach 3 Jahren) etwa so wie am ersten Tag. Am Link sieht man ihn kaum noch – und das fahr ich weniger häufig.

Was mich später an meinem ersten (riemengetriebenen) Faltrad (mit Nexus 4 Gang Nabenschaltung) gestört hat, war die nicht vorhandene Anpassungsmöglichkeit (der Übersetzung) an mein Fahrverhalten mit dem Ding. Da ich vorher noch nie ein Faltrad hatte, konnte ich das beim Kauf auch nicht abschätzen. Ich wusste schlicht nicht, dass sich das Rad in meinen Alltag einschleimt und immer neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnete, die mich reizten.
Bei einer Kette (+ Nabemschaltung) kauft man ein anderes Ritzel für 5 Euro, kürzt die Kette und das war es. Von daher würde ich Dir immer zu einem Rad mit 7 oder 8 Gangschaltung raten. Da ist die Chance größer, dass Du nix ändern musst – falls dich der Virus des Faltradelns erwischen sollte. :)

18 Zoll fährt sich i.d.R. "quirliger" (Nörgler würden "nervöser" sagen) - gewöhnt man sich aber schnell dran. Hab ich am Birdy - hält mich aber nicht davon ab lange Strecken damit zu fahren. (Dafür ist es ja ein wenig gefedert, dass gleicht das wieder aus) Klar - ist ein Schlaglochsuchgerät gegenüber einem 29er.

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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von JumpingJohn » Di 21. Mai 2019, 10:52

Danke, für deine Meinung. Und die Hilf denke schon weiter.

Ich schätze das ich im Falle eines Kettenrades aber dann auch zur Kettenschaltung greifen würde. Mit der kenne ich mich eh aus und Probleme hatte ich auch bisher stets wenige.
Bis auf die Tatsache das ich bei einem Rad mit Nabe die Kette mit einem Chainglider verschließen kann erkenne ich nämlich auch keinen Mehrwert, eher Nachteile wie kleine Übersetzungsbandbreite und interne Widerstände.
Scheibenbremsen sind schon fein, keine Frage aber deutlich erhöhter Schmutz durch Felgenbremsen hätte ich nicht erwartet, aber mag schon stimmen. Bei meinen Felgenbremsen Rädern bremse ich einfach meist nur um es am Ziel anzuhalten! :D
Aber das Strida würde ja sogar diesen Punkt erfüllen, aber entgegen meiner zuerst geäußerten Vermutung das ich dies eher mal Probe fahren kann muss ich sagen das es zumindest in meiner Heimat und im Rhein-Main Gebiet wird das wohl auch nix, dafür müsste ich wohl 200km ins Ruhrgebiet zu FaltradXXS zurücklegen, aber da könnte ich dann auch dieverse andere Faltradtypen Probe fahren. Wahrscheinlich komme ich um diesen Ausflug nicht drum herum. :(

JumpingJohn
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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von JumpingJohn » Mi 22. Mai 2019, 15:35

Hallo Zusammen, brauche gerade möglichst schnelle Antwort.

Taugen die Räder was?
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 4-217-4373

Ist bei mir um die Ecke und der Preis verlockend

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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von Motte » Mi 22. Mai 2019, 15:55

Nein - ich würde die Finger davon lassen.

Batavus Vice Versa Pro oder nach Aufkauf von Herkules (durch Batavus) in Deutschland als Hercules Carbike vertrieben.
Das war mein erstes Faltrad (Pro steht für den Zahnriemen gekauft 2001 - da lief es gerade aus) von dem ich geschrieben hatte. Der Zahnriemen ist ein völlig veraltetes Thun Glad System. Kein Vergleich mit dem Gates.

Das Rad ist extrem hecklastig - und steigt bereits bei leichten Anstiegen vorn in die Höhe.
Der Heckträger ist eine Katastrophe und es ist ein Sondermodell - da passt nix anderes. Er stützt sich am Ausfallende und den Bremssockeln ab.

Du kriegst keine Teile mehr dafür - der Hinterbau ist gefedert und hat ein (schlechtes) Gleitlager - ungedichtet. :o
Der ellenlange Lenker vorn ist nicht sonderlich steif. (Verglichen mit den heutigen Dahons und Terns)

Gruß
Udo

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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von JumpingJohn » Mi 22. Mai 2019, 16:17

Uhhh... okay. Dachte es wäre vielleicht eine günstige Möglichkeit für einen Test mit der Möglichkeit es notfalls ohne Verluste weiter zu verkaufen, aber deine Aussage klingt definitiv nicht danach. Wäre ja zu schön gewesen. :(

Ch.Bacca
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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von Ch.Bacca » Mi 22. Mai 2019, 17:30

Motte hat geschrieben:
Mi 22. Mai 2019, 15:55
... Das Rad ist extrem hecklastig - und steigt bereits bei leichten Anstiegen vorn in die Höhe. ...
Das gilt m.E. für kleinere Fahrräder im Vergleich zu ausgewachsenen Rädern sowieso. Bei dem Modell anscheinend besonders. Jedenfalls bin ich mit meinem Tern Link beim Anfahren anfangs einige Male vorne abgehoben, was mir mitlerweile nicht mehr passiert. Darüber denke ich gar nicht nach und wundere mich rückblickend, wie ich unbewusst beim Antritt dosiere.

Also, nicht ärgern, wenn das passiert. Das gibt sich.

Motte
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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von Motte » Mi 22. Mai 2019, 18:22

Das war natürlich die Kurzform der negativen Seiten. Als ich später auch ein Brompton hatte (was sich nicht so nervös fuhr), hab ich festgestellt, dass dieses einen größeren Achsabstand hatte und einen längeren Hinterbau. Und Brompton hat seinen Rahmen später noch (ein wenig) verlängert.
Gegenüber dem Tern Link sind Birdy und noch mehr das Batavus nervöse Gesellen. Das heutige Brompton würde ich knapp hinter dem Tern Link einordnen.

Ich bin natürlich auch mit dem Batavus viel umher gefahren, hab Spaß dabei gehabt und hab mich an seine Mängel und Macken gewöhnt. Bzw. es umfangreich umgebaut.War aber ein Jahr nach Erwerb des Birdy (2005) soweit zu sagen, dass ich so ein Rad nicht gekauft hätte, wenn ich die (damals wesentlich teureren) Alternativen gekannt (im Sinne von Fahrgefühl kennen) hätte. Danach stand es vorwiegend ungenutzt im Keller. (Bis es jemand hier aus dem Forum erworben hat :) )

Den Thread von Andreas gibt es noch mein-faltrad-f49/mein-hercules-faltrad-t2493.html

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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von EmilEmil » Mi 22. Mai 2019, 18:36

Ch.Bacca hat geschrieben:
Mi 22. Mai 2019, 17:30
……………...
Motte hat geschrieben:
Mi 22. Mai 2019, 15:55
... Das Rad ist extrem hecklastig - und steigt bereits bei leichten Anstiegen vorn in die Höhe. ...
…………………….
Das gilt m.E. für kleinere Fahrräder im Vergleich zu ausgewachsenen Rädern sowieso. Bei dem Modell anscheinend besonders...……………………….
Also, nicht ärgern, wenn das passiert. Das gibt sich.
Nein, in dieser Allgemeinheit (für kleinere Fahrräder) stimmt das nicht ! Ein kleines Fahrrad mit dem gleichen Radstand, gleicher Sitzposition, gleicher Kettenstrebenlänge, gleichem Lenkwinkel und gleichem Sitzrohrwinkel wie ein großes Fahrrad, also im Prinzip (Rahmen und Gabel müssen für die näher über der Fahrbahn liegenden Achsen angepaßt sein) Alles gleich außer der Laufradgröße, verhält sich ebenso wie ein Radl mit größeren Laufrädern. Bei dem Hochsteigen (oder nicht) bei Antritt kommt es auf die Relation der Radlast vorn zu Radlast hinten und die Hochlage des System-Schwerpunkts an. Daß dieser System-Schwerpunkt Rad/Radler für die Radlast-Verteilung die wesentliche Größe ist, kennt jeder Radler aus Erfahrung, falls mal Steigungen mit 13 % oder mehr gefahren wurden. Da ist die Gefahr des Hochsteigens mit dem Verlust der Bodenhaftung des (für die Lenkung zuständigen !) Vorderrades noch einmal größer.
Ob man seine Fahrtechnik an eine schlechte Radlastverteilung anpassen kann, hängt von der Größe der erforderlichen Schwerpunkts-Verlagerung (nur der Radler kann verlagern !) ab. Ist da die geforderte Korrektur zu groß (Oder aber zu häufig !) gibt sich das nicht. Manchmal geht es auch mit Korrektur gar nicht.
In der technischen Literatur hab ich nur bei H.C. Smolik Werte gefunden (Ich meine mich an 40 % (vorn) zu 60 % (hinten) Radlastverteilung bei einem Trekkingrad zu erinnern. Selber wollte ich schon längst meine Räder auf die Lastverteilung (leer und beladen) hin geprüft haben. Ist bisher unterblieben: Asche auf mein Haupt.....Kommt evtl. bald.

MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Mi 22. Mai 2019, 18:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Arbeitsfalttier zum Pendeln

Beitrag von spargelix » Mi 22. Mai 2019, 18:37

@JumpingJohn

Gerade eine Werbung vom Radhaus Ingolstadt aus dem Briefkasten geholt.
Das Falter F 3.0 kostet 399€, im Netz ist auch das F 2.0 mit Kettenschaltung:
https://www.radhaus.de/fahrrad-angebote ... OpgID=1179

Gruß vom spargelix

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