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Falt-MTB für den Winter

Faltrad-Entscheidungshilfe für Unentschlossene.
Ch.Bacca
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Falt-MTB für den Winter

Beitrag von Ch.Bacca » Fr 9. Nov 2018, 19:28

Ich frage mich gerade, was so die dicksten Schlappen sind, die man auf ein Tern Joe (Tour) aufziehen könnte. Normal hat es 50-584.

Da ich momentan ohne KFZ klar kommen muss (was bislang auch gut klappt), suche ich noch ein Rad für winterliche Straßenverhältnisse (da hab ich noch nix). Gedanklich bin ich von den heftigsten Wetterlagen der letzten zehn Jahre ausgegangen. Dazu bräuchte es ein echtes Fatbike. Wenn man die sehr seltenen Extremlagen streicht, tut es eigentlich auch ein preiswertes, straßentaugliches und grundsolides 29er MTB von der Stange. Da bin ich auch schon fündig geworden. Aaaaaber: ein faltbares und noch etwas weniger wintertaugliches "MTB" hätte echten Mehrwert, was meine häufigen Bahnreisen angeht (denk ich). So kam ich auf das Tern Joe. Ich denke beim Reifen an den Schwalbe Smart Sam. Wie breit dürfte der wohl sein? XX-584?
Zuletzt geändert von Ch.Bacca am So 11. Nov 2018, 12:21, insgesamt 1-mal geändert.

jotteerr
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Re: Maximale Reifenbreite Tern Joe?

Beitrag von jotteerr » Sa 10. Nov 2018, 01:07

Sorry, leicht OT, aber hier wird ein Stowaway Mountainbike Falter (26") angeboten, die Reifen sehen ganz griffig aus. Keine Ahnung, was davon zu halten ist, aber der Preis ist kaum zu toppen:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... -217-16299

Ch.Bacca
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Re: Maximale Reifenbreite Tern Joe?

Beitrag von Ch.Bacca » Sa 10. Nov 2018, 10:58

Danke für den Tipp, aber das ist mir von der Ausstattung her zu untauglich. Und zu schwer. Es kostet übrigens neu auch nur umgerechnet 170,-

Was ich suche, hat möglichst große, breite Reifen ab 27,5", Gepäckträger, Licht, mechanische Scheibenbremse, Schutzbleche, Schaltung 1x10 oder 1x11, Rahmengröße XL. Kein Rad erfüllt Alles, aber es sollte schon nah dran sein und ohne großen Aufwand anzupassen sein bzw. im Originalzustand mindestens schon vernünftig funktionieren. So könnte ich am Anfang sicherlich mit der billigsten Serien-Kettenschaltung leben, bis ich das umbaue. Andersherum ist doof: gehobene Ausstattung, die ich gar nicht haben will, bezahlen zu müssen.

Faltbar wäre natürlich der Knaller, dann wäre es nicht nur für die Strecken hier, sondern auch für die Bahnreisen geeignet. Andererseits ist fraglich, ob sich der Mehrpreis eines Tern Joe Tour gegenüber preiswerten Serien-MTBs hier rechnet. Für die Differenz kann ich mir einige Taxifahrten zum Bahnhof mit dem kleinen Falter gönnen.

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Re: Maximale Reifenbreite Tern Joe?

Beitrag von Motte » Sa 10. Nov 2018, 12:05

Dann würde ich auch eher nach diesem hier schielen:
http://www.montague-bikes.de/paratroope ... -bike.html

Reifenbreite dürfte da kein Problem sein. Robust ist es allemal.
Mindestens so wichtiger finde ich, dass das Ding aus einiger Entfernung wie eines dieser billigen Baumarkträder aussieht und nicht gerade Diebe anlockt.
Das wäre beim Dahon Cadenza ähnlich - https://www.faltradxxs.de/dahon-cadenza ... -2018.html
Welche Reifenbreite dort möglich ist, weiß ich nicht.

Beide gibt es in mehreren Rahmengrößen-

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Re: Maximale Reifenbreite Tern Joe?

Beitrag von Ch.Bacca » Sa 10. Nov 2018, 14:24

Motte hat geschrieben:
Sa 10. Nov 2018, 12:05
Dann würde ich auch eher nach diesem hier schielen:
... paratrooper-pro ...
Reifenbreite dürfte da kein Problem sein. Robust ist es allemal. ...
Stimmt - ist interessant. Danke für den Tipp! Leider ohne Lichtanlage. Da müsste ich mit Batterielicht (im Winter ungerne) oder Seitenläufer (nicht wirklich) fahren. Das zGG von 280 lbs (127 kg) ist auch beeindruckend (hoffentlich auch in der EU!). Die Honks auf der deutschen Seite haben nur tote Links zur englischen Anleitung und eine deutsche gibt es gar nicht. Die aufgezählten Daten sind auch seltsam (fast alle Anbauteile sind aus "Legierung" - :lol: ).

Das Cadenza mit einem zGG von 110 kg fällt raus. Das ist mir zu wenig.

Ich muss wohl mal einen Umweg über Marl-Sinsen machen... :mrgreen:

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Re: Maximale Reifenbreite Tern Joe?

Beitrag von Motte » Sa 10. Nov 2018, 17:49

Du kannst dir dann noch ein Zweithobby zulegen:



geht ja auch ohne diese grüne Jacke. Kannst Du gleich beim Radtesten mit ausprobieren.
Östlich von Sinsen liegt der Flugplatz Loemühle : https://www.fallschirmsport-marl.de/ :mrgreen:



;)


Für das Teil bekommst Du aber auch richtige Spikes Reifen - das dürfte eventuell wichtiger sein. Vorderrad mit Nabendynamo kann man ja entweder beim Kauf ordern oder als Wechsellaufrad später nachrüsten.

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Re: Maximale Reifenbreite Tern Joe?

Beitrag von Ch.Bacca » Sa 10. Nov 2018, 18:55

Ach, daher der Name - und über den verhältnismäßig niedrigen Preis hab ich mich auch schon gewundert. So kann man den Absatz steigern und die Stückkosten drücken.

Ich werd das mal testen - vielleicht nächste Woche. Sehr kritisch werde ich auf die Schrauben achten. Wenn da für normale Sachen zölliger Mist verwendet wird, ist es raus.

Ich glaube Spikesreifen sind nicht wichtig. Glatteis ist hier noch seltener als die ganz schlimm eingeschneiten Wetterlagen. Bei Glatteis bleibe ich eben da, wo ich gerade bin. So viel Zeit muss sein.
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Re: Maximale Reifenbreite Tern Joe?

Beitrag von Splithub » Sa 10. Nov 2018, 22:06

So ein Winter wäre mal wieder schön! Mit einem Fatbike kann man dort zwar fahren, ist aber nicht schneller als wenn man läuft, weil man den Schnee trotzdem teilweise verdichtet und das kostet viel Energie. Dafür wird alles, was schneebedeckt ist, zur Fahrfläche. Richtig Spass macht ein Dickerchen auf tiefem, losen Sand und in tiefem Schlamm. Innerhalb gewisser Grenzen rollt man auch dann noch drueber weg, wenn Laufen kaum noch geht.
Ich finde das Montague auch am ehesten geeignet.

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Re: Maximale Reifenbreite Tern Joe?

Beitrag von Ch.Bacca » So 11. Nov 2018, 09:05

Von den sehr hohen Schneeverwehungen abgesehen, hatten wir dieses Jahr zwei Episoden von jeweils ein paar Tagen, an denen es so ähnlich aussah. Das eine Mal war ich gerade auf dem Rückweg von einem Termin. Die Hauptstraße war durch umgestürzte Bäume versperrt und der Schleichweg kaum noch zu sehen. Ich war kurz davor, die Karre einfach auf einem Acker abzustellen und den Rest zu Fuß zu gehen.

Im MTB-Forum wurde tatsächlich über das Aussehen des Paratroopers abgelästert. Sehr gut! :mrgreen:
Zuletzt geändert von Ch.Bacca am So 11. Nov 2018, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Maximale Reifenbreite Tern Joe?

Beitrag von Motte » So 11. Nov 2018, 12:08

Hab gestern interessiert auf der US Homepage gelesen. Grund war eigentlich heraus zu bekommen, was sich bei der zivilen Version geändert hat. Denn im Video schlägt das Bike (bei der Landung an der es an einem extra Seil hängt) nicht gerade zart auf. Das muss es ja abkönnen. Das hab ich nicht heraus bekommen, aber

mir sind 2 andere Dinge aufgefallen:

1. Den Gepäckträger zum Umschlagen gibt es auch frei erhältlich und auch für andere Räder
(ab 24 Zoll leider erst). https://rackstandcycles.com/
2. Es gibt eine nachrüstbare Achse mit Rädern für den Gepäckträger.
https://www.montaguebikes.com/product/station-wheels/

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