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Beleuchtung: Von ersten Überlegungen bis zum Kauf und dem ersten Eindruck sowie weitere Entwicklung

Es muss nicht immer gleich die Werkstatt sein. Do-It-Yourself!
Pibach
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Re: Beleuchtung: Von ersten Überlegungen bis zum Kauf und dem ersten Eindruck

Beitrag von Pibach » Di 12. Apr 2016, 12:38

Sehr interessant, danke für die Messungen!
EmilEmil hat geschrieben:haben aber keine Schutz-Schaltung, die für Li-Jon-Zellen offenbar dringend notwendig sind.
Traurig, daß ich mich wegen der Schlafmützigkeit der Deutschen Hersteller auch noch mit der Elektrik beschäftigen muß.
Gab es die nicht mit Schutz? Oder waren die dann zu lang?

Der Schutz ist nur in sofern nötig, dass bei Aufladen nicht überladen wird (Brandgefahr) und beim Entladen keine Tiefentladung stattfinden (beeinträchtigt die Akkukapazität bzw. deren Lebensdauer).
Da beim Aufladen selbst die billigsten Chinalader eingermaßen korrekte Abschaltspannungen aufweisen, ist das kein so großes Problem. Tiefentladung schon eher, da wäre die Frage, ob Deine Leuchte da einen Spannungsschutz besitzt. Ansonsten muss man halt aufpassen, dass man die Leuchte wirklich aus macht.

EmilEmil
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Re: Beleuchtung: Von ersten Überlegungen bis zum Kauf und dem ersten Eindruck

Beitrag von EmilEmil » Fr 20. Mai 2016, 20:07

Nachdem Eintreffen des StepDown-Wandlers kann ich über meine ersten Erfahrungen mit den LIJon-akkus berichten.
Bild
Man sieht Oben Links einen Akku-Behälter mit 4 LiJon-Zellen (Formfaktor 14500 wie AA/Mignon-Zellen). Diese sind 2-fach Seriell und 2-fach Parallel geschaltet, so daß sich eine Ausgangsspannung von nominell 7,4 [V] ergibt. Da diese Spannung den Eingangswert der IXON IQ-Lampe ( 6 [V]) überschreitet, und eine Anfrage beim Hersteller B&M keine klare Aussage ergab, ob diese Spannung dem LED-Chip schade oder nicht, wurde ein Stepdown-Wandler dazwischen geschaltet. Dieser hält die Spannung auf max 6 [V]. Ich hatte nämlich keine Lust, eine knapp 60 € teure Lampe zu schrotten.
Die Leuchtdauer der Lampe liegt nahzu gleichauf mit der 4-Eneloop-Konfiguration. Dauer = 3 [h] : 11 [Min].
für den 80 [Lux]-Modus.
Die gemessenen Spannungswerte der Zellen (Start vs Ende) sind:
Ausgang: 1) 4,14 [V]; 2) 4,13 [V]; 3) 4,13 [V]; 4) 4,13 [V];
Endwerte: 1) 2,68 [V]; 2) 2,70 [V]; 3) 2,40 [V]; 4) 2,38 [V];
Auch eine Strom-Messung wurde gleich zu Anfang durchgeführt : I = 0,41 [A]
Zusammen mit der gemessenen Spannung ergibt das eine Leistungs-Aufnahme von 2,46 [Watt].
Bis auf die Leuchtdauer sind das Werte, die man so erwarten kann.
Bild
Die im Vergleich zu der Eneloop-Konfiguration fast gleiche Brenndauer führe ich auf falsche Angaben des chinesischen Lieferanten der LiJon Akkus bezüglich der Lade-Kapazität einer Zelle zurück.
Ich denke, statt der versprochenen 2,5 [Ah] sind es ca 800 [mAh].
Mit Wilhelm II sage ich nur: "China, China, China....

Mfg EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Sa 21. Mai 2016, 12:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Beleuchtung: Von ersten Überlegungen bis zum Kauf und dem ersten Eindruck

Beitrag von Steve » Fr 20. Mai 2016, 20:58

:shock:
Zuletzt geändert von Steve am Fr 20. Mai 2016, 21:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Beleuchtung: Von ersten Überlegungen bis zum Kauf und dem ersten Eindruck

Beitrag von Steve » Fr 20. Mai 2016, 21:17

In der Hunnenrede hat Willy Zwo aber gesagt:
"Pardon wird nicht gegeben. Gefangene werden nicht gemacht."
Worüber sich später die Briten sehr gefreut haben.

Kuddel Kiesinger hat aber öfter mal gesagt:
" Ich sage nur China, China, China!"
Warum, weiß aber keiner so ganz genau.

Pibach
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Re: Beleuchtung: Von ersten Überlegungen bis zum Kauf und dem ersten Eindruck

Beitrag von Pibach » Fr 20. Mai 2016, 21:40

EmilEmil hat geschrieben: Ich denke, statt der versprochenen 2,5 [Ah] sind es ca 800 [mAh].
Ja.
Gibt nur wenige Hersteller, die gute Zellen bauen, würde da bei Panasonic, Sanyo, Sony bleiben. Schwipsi hat da Erfahrung und gute Tipps. Sind aber meist im 18650 Formfaktor.

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Re: Beleuchtung: Von ersten Überlegungen bis zum Kauf und dem ersten Eindruck

Beitrag von EmilEmil » Sa 21. Mai 2016, 09:08

Sind wohl die üblichen Verdächtigen, wenn es um um ordentliche Akkus geht. Der 18650 Formfaktor war bei mir zuerst auch im Fokus. Da lagen im letzten Herbst die Angaben bezüglich Kapazität bei 3,6 [Ah ].
Inzwischen habe ich Angaben von 9,9 [Ah] gefunden, darunter auch der Hersteller von meinen 14500-Zellen, namens "GTF". Wie groß da wohl die Glaubwürdigkeits-Lücke sein mag ? Und vor allem,wer für diese Luftnummern verantwortlich ist ?
Einstweilen habe ich keine Lust, weitere Experimente mit den Akkus zu machen. Bestimmt nicht vor nächsten Herbst.
Allen, die nicht besondere Fälle, wie bei mir, abdecken müssen, gebe ich eine klare Empfehlung: Es geht nichts über einen guten Nabendynamo !

MfG EmilEmil

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Re: Beleuchtung: Von ersten Überlegungen bis zum Kauf und dem ersten Eindruck

Beitrag von Pibach » So 22. Mai 2016, 01:20

EmilEmil hat geschrieben:Wie groß da wohl die Glaubwürdigkeits-Lücke sein mag ?
In den Taschenlampen- und Dampferforen werden praktisch alle Akkutypen getestet, u.a. auch die Ultrafire und andere China-Phantasiewerte Typen. Die liefern zum Teil ganz brauchbare Resultate (z.B.
Trustfire oder Tensai sind wohl auch gut), zum Teil eben auch gar nicht. Insgesamt sind die Typen die sich lohnen recht überschaubar. Für den Leihen reicht es, sich an den großen 4 zu orientieren. Wirkliche Schnäppchen gibt es soweit ich weiß nicht. Ordentliche Akkus sind halt teuer. Wobei die Preise schon stark variieren, je nachdem, wo man kauft.

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Re: Beleuchtung: Von ersten Überlegungen bis zum Kauf und dem ersten Eindruck

Beitrag von EmilEmil » Fr 9. Sep 2016, 11:58

Unter
http://www.pocketnavigation.de/2015/03/ ... vergleich/
gibt es einen Test von NiMH-AA-Zellen und dazu auch Tests von Wegwerf-Batterien nach den AA-Kriterien.
Leider ist bei den AA-Zellen nur die Kapazitäts-schwächere Version der ENELOOP enthalten. Diese Schwäche ist in der Bewertung einziger Minuspunkt. Ob die auch von mir verwendete Kapazitäts-gesteigerte ENELOOP-Version die anderen positiven Punkte beibehält und bei der Kapazität Boden gut macht, ist zu vermuten. Richtig glauben tu ich es erst, wenn Ergebnisse vorliegen.
In den Angaben wird von den Herstellern (Alles Grattler oder Was ?) zuviel rumgekrückt. Ich sage nur "China-China-China".
Bei den Wegwerf-Batterien gibt es praktisch nur bei der Version auf Lithium-Basis gute Werte.

MfG EmilEmil

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Re: Beleuchtung: Von ersten Überlegungen bis zum Kauf und dem ersten Eindruck

Beitrag von EmilEmil » Di 20. Sep 2016, 13:00

Zufällig gefunden, unter:
http://fahrradbeleuchtung-info.de/gleic ... tenlaeufer
-------------------------------------------------
— Stefan | Fahrradbeleuchtung Info · 30. Oktober 2014, 16:26 · #
Ich zitiere mal aus der Bedienungsanleitung des Cyo:
Anschluss an einen Akku
Sollten Sie den Scheinwerfer (unter Ausschluss jeglicher Gewährleistungsansprüche) an einen Akku anschließen, beachten Sie bitte, dass Sie den Anschluss „verpolt“ vornehmen müssen, d. h. „Plus“ an den Masseeingang und „Minus“ an den Stromeingang. Die maximale Helligkeit erhalten Sie bei einer Gleichstromspannung zwischen 7,2 und 7,5 Volt (7,5 Volt darf nicht überschritten werden!).
Bei anderen Herstellern kann das Ganze wieder anders aussehen. Also möglich ist es meistens schon, aber unproblematisch nicht. Bei welcher Spannung man die volle Helligkeit erreicht ist nicht so leicht zu sagen und bei welcher Spannung der Scheinwerfer überlastet wird auch nicht. Die sicherste Variante wäre vermutlich, einen Stromregler dazwischenzuschalten, der den Strom auf 500 mA begrenzt. Denn das passiert bei einem Dynamo auch, bei diesem ist der Strom prinzipbedingt begrenzt, was bei einem Akku ohne Zusatzschaltung so nicht der Fall ist.
----------------------------------------------------------------
Da hätte ich den Weg über einen Step-Down-Wandler (Spannungswandller 7,4 auf 6,0 [Volt]!) bei dem Experiment mit den LiJo-Zellen vielleicht gar nicht gehen brauchen. Nur komisch, daß bei dem Schriftwechsel mit dem B&M-Mitarbeiter dieser diesen Passus aus dem Cyo-Manual nicht kannte (Bei meinen Cyo-Manuals, die schon etwas älter (ca 6-Jahre) sind, steht das zwar mit der "Verpolung" aber nicht mit dem Max-Wert der Spannung).
Nun muß das, was für einen Dynamo-Scheinwerfer (Cyo) gilt, nicht zwangsläufig auf einen Gleichstrom-Scheinwerfer wie den Ixon IQ Premium anwendbar sein. Vorsicht ist sicher angebracht.
Ich hab diesen Sachverhalt trotzdem hier mal berichtet, da das Thema (Dynamo-Leuchte an Gleichstromquelle) ja schon mal häufiger auftritt.

MfG EmilEmil

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Re: Beleuchtung: Von ersten Überlegungen bis zum Kauf und dem ersten Eindruck

Beitrag von EmilEmil » Mi 27. Mär 2019, 15:56

Nun sind ca. 2 1/2 Jahre vergangen und die Beleuchtung hat unauffällig ihren Dienst getan. Bei der ausgesprochen sporadischen Benutzung sollte das auch der Normalfall sein.
Nun habe ich in den 2 1/2 Jahren immer mit der Möglichkeit geliebäugelt, auf Nabendynamo und Lumotec IQ-X umzurüsten, leider hatte diese Investition immer nur eine geringe Priorität, so daß ich mich in diesem Winter entschlossen habe, wenigstens dem vorhandenen IXON-IQ Premium eine endgültige Position zu geben.
Seit ca. 2 Jahren ist das Fitnessrad (Zu dem der IXON-IQ gehört) mit einem kleinem Korb ausgerüstet, der mittels zweier Halter mit der Gabel verbunden ist. Beide Halter wurden von mir angefertigt (Der Obere klemmt mit dem Gabelschaft oberhalb des oberen Lenkkopflagers , der Untere steckt mit einer Zylinder-Keil-Klemmung von unten innen im Gabelschaft). Der Scheinwerfer wanderte nun von der Gabelkrone (ungünstig, weil ungefederte Masse !) an den unteren Halter. Hier mußte nur einer von den meinerseits vorhandenen Bumm-Edelstahlhaltern per Biegung etwas angepaßt werden.
Das Layout ist auf dem folgenden Bild zu sehen:
Bild

MfG EmilEmil

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