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Auto-Hartwachs, Sprühwachs, Nanoversiegelung und Co

Sattel, Reifen, Anhänger, Bekleidung...
EmilEmil
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Auto-Hartwachs, Sprühwachs, Nanoversiegelung und Co

Beitrag von EmilEmil » Mi 25. Mär 2020, 23:56

Es ist kein Geheimnis, daß ich meine Ketten sorgfältig im Waschbenzinbad spüle (geschüttelt, nicht gerührt !), neu schmiere und bei den offenen (geschalteten Ketten) zum Schluß ein Auto-Hartwachs auftrage. Das Rezept mit dem Wachs kannte ich schon längere Zeit (30 Jahre ?) als RR-Fahrer Tipp. Welches Mittel damals geeignet war, keine Ahnung: Ist schon sooo lange her. Deswegen benutzte ich seit der offenen Kette am Folding'Star (2011) ein von der Autopflege übrig gebliebenes Hartwachs (Pinselauftrag, Schlichtung mit Lappen).
Das Zeug habe ich geerbt, denn ich selbst habe ein Auto nicht "gewachst" (Bin von Natur aus Pflegemuffel :D :mrgreen: :D ). Irgendwann geht das Gebinde aber zur Neige und deshalb schau ich mich gerade um.
Evtl. ist Sprühwachs das geeignete Substitut, hat jemand da Erfahrungen gemacht ? Oder vielleicht gar mit einer Nano-Versiegelung ? Das könnte nicht nur für die Kette, sondern auch für fast alle Teile am Fahrrad etwas sein. Vor Jahren gab es da mal einen Pionier im IBC-Forum. Da war diese Versiegelung aber noch Schweine-teuer' (120 €/1 [L] ?).
Ich bin gespannt auf die Beantwortung meiner Fragen.
') Aus Versehen hatte ich "Scheine-teuer" geschrieben ! 8-)

MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Do 26. Mär 2020, 11:17, insgesamt 1-mal geändert.

Motte
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Re: Auto-Hartwachs, Sprühwwachs, Nanoversiegelung und Co

Beitrag von Motte » Do 26. Mär 2020, 07:51

Da ich ganzjährig fahre und bei (fast) jedem Wetter, pflege ich Rahmen und Kette im Winter mit Sprühwachs. Hab eine Pumpsprühflasche - dieda: https://www.obi.de/autopflege/nigrin-br ... /p/5310180
(hab sie aber günstiger gekauft). Ob es "das Beste" ist, weiß ich nicht - bin jedenfalls zufrieden.

Ich hatte ebenfalls so ein Super Duper Nano Wachs geerbt (mit einem Preisschild, dass den Blutdruck hochtreiben könnte) - beim Rahmen war das (wenn ich mal ehrlich zurück blicke) aber auch nicht besser als das Nigrin heute. Als ich davon vor Jahren mal was im Autozubehörhandel nachkaufen wollte wurde mir erklärt, dass dies (wegen Gesundheitsgefahr) nicht mehr in den Handel darf. Ob das stimmt? Keine Ahnung, damals war das der Renner und auch bei Scheibenputzzeug üblich. Heute sieht man das kaum mehr - entweder funktioniert der Werbetrick nicht mehr oder es ist tatsächlich verboten.

EmilEmil
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Re: Auto-Hartwachs, Sprühwachs, Nanoversiegelung und Co

Beitrag von EmilEmil » Do 26. Mär 2020, 10:29

Danke, @Motte ! Diese Pumpsprühflaschen sind mir auch schon ins Blickfeld geraten (ein System ohne Treibgas ist mir sehr sympatisch). Generell habe ich keine Vorliebe für das Sprühen: Eine Kette hat 4 Seiten (Oben/Unten/Vorn/Hinten). Beim Sprühen geht immer sehr viel vorbei (Da muß man schon einen hinreichend großen Auffang aus Pappe bereitstellen, um dieses Leck-Sprüh nicht da zu haben, wo man es mindestens nicht haben möchte. Und Sprühen von hinten bei einer Kette ist wohl auch nicht so das Gelbe (vom Ei). Daß generell das Meiste daneben geht, läßt sich nicht verhindern. Evtl. bleib ich doch bei dem (sparsamen) Pinsel-Auftrag. Ich hab jetzt einen zweiten Laufradsatz mit einem neuen (zweiten) Ritzelpaket, wo ich gern die Ritzel probeweise mit Wachs versiegeln möchte, bevor ich die Kette auflege. Aber auch das geht mit einem geeigneten Pinsel.
Was hat es denn mit diesem Carnauba-Wachs auf sich ?

MfG EmilEmil

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Re: Auto-Hartwachs, Sprühwachs, Nanoversiegelung und Co

Beitrag von Motte » Do 26. Mär 2020, 14:47

Wenn ich nur die Kette zu bearbeiten hätte, würde ich auch kein Sprühmittel kaufen. Beim Rahmen - insbesondere bei den verwinkelten Ecken der Doppelrohrrahmen ist das aber ungemein praktisch.

Zu irgendwelchen Vergleichen kann ich nix sagen. So ein Fläschchen hält bei mir ewig - da hab ich das Ergebnis längst vergessen, wenn ich dann mal die Marke wechsle.

Ch.Bacca
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Re: Auto-Hartwachs, Sprühwachs, Nanoversiegelung und Co

Beitrag von Ch.Bacca » Do 26. Mär 2020, 20:02

EmilEmil hat geschrieben:
Do 26. Mär 2020, 10:29
Was hat es denn mit diesem Carnauba-Wachs auf sich ?
Das soll das härteste Wachs überhaupt sein und eignet sich deshalb dazu poliert zu werden, um eine Klarlack-ähnliche Oberfläche zu schaffen. Hält aber auch nicht ewig.

Dass ich meine Kette ausschließlich mit Trockenschmiermittel auf Wachsbasis schmiere, hatte ich ja schon öfter berichtet. Ich bin mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Auch, wenn ich damit niemals solche Langlaufeigenschaften erreichen werde, wie Du mit Deiner Methode. Ich hab einfach mal aus einer Experimentierlaune heraus Teelichter in Waschbenzin aufgelöst und damit geschmiert. Das geht genauso gut wie die überteuerten Markenprodukte! :D

Wenn ich also Finish für eine "normal" geschmierte Kette bräuchte, würde ich das genauso machen.

EmilEmil
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Re: Auto-Hartwachs, Sprühwachs, Nanoversiegelung und Co

Beitrag von EmilEmil » Fr 27. Mär 2020, 12:38

Interessant das Experiment mit den Teelichtern. Kommt für mich aber nicht so überraschend, da ich, bevor ich meine offenen Ketten mit dem geerbten Auto-Wachs versiegelt habe, wissen wollte, ob das Wachs sich bei der Reinigung mit Waschbenzin kooperativ verhält oder nicht. Natürlich war das Ergebnis positiv. Schließlich benutzt man Waschbenzin im Haushalt, wenn Kerzenwachs aus der Kleidung entfernt werden muß (Erst Löschblatt und Bügeleisen, den Rest ("Fußabdruck") mit Waschbenzin (Wenn die Hausfrauen wüßten, mit welchen Technologien sie wie selbstverständlich umgehen, da ist der normale Schrauber-Mann mit seinem 2,5 [kg] Schlosserhammer Knecht Ruprecht aus dem Walde dagegen !) Gottseidank fehlt der Weiblichkeit in der Mehrzahl der Anspruch und der Wille, aus ihren Fähigkeiten so richtig etwas zu machen.)
Wachs ist kein Schmiermittel, aber als Versiegelung von gutem Nutzen. Bei aller persönlichen Kettten-Pflege-Philosophie (Siehe Rad-Foren im Internet !) fehlt fast immer die Fähigkeit, sich mit Systematik der Sache zu nähern. Die Bereitschaft, viel Geld (Schweinegeld) für ein Super-Duper-Schmiermittel auszugeben ( Der Wartungs-Muffel (Bin selber einer !) will sich von seiner Schwäche frei kaufen !), ist dagegen riesengroß, dabei ist in den meisten Fällen das Ergebnis enttäuschend. Das wird dann aber klamm-heimlich weggedrückt (Wer gibt schon gerne zu, Geld verbrannt zu haben !).
In früheren Jahren ( 2. Hälfte 20. Jahrhundert, solange kann ich zurückdenken) war die Zugänglichkeit zu technischen Informationen eingeschränkt, nicht vom Prinzip her, sondern in der Praxis. Unabhängig von seiner Ausbildung konnte jeder die Universitäts-Bibliotheken nutzen, das machte praktisch aber keiner, der nicht eh an der Uni rum hing. Heute sind fast alle Quellen im Netz zugänglich, aber das Problem ist noch schwieriger: Die Fülle der Informationen ist so groß, daß kaum einer das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden kann. Unangenehm an einigen Zeitgenossen ist aber, daß sie etwas auswählen, ihr kritisches Bewußtsein aber an der "Internet-Garderobe" abgegeben haben.
Mir ist aufgefallen, daß das Thema "Innerer Abrieb" in den Gleitlagern der Kette kaum thematisiert wird. Dagegen scheint jedermann von dem anhaftenden Dreck (Schmutzwasser) an der Kette fasziniert zu sein.
Dabei gibt es das schöne Bild von Sheldon Brown (Der angeschliffene Ketten-Niet) :
https://arnowelzel.de/projekte/sheldon- ... ttenpflege
Man muß sich nur vorstellen, daß der abgeschliffene Teil des Kettenniets jetzt in Form von sehr feinen (1000-er Körnung ?) Partikeln das Schmiermittel kontaminiert hat und eine Schleifpaste bildet. Warum man die eigentlich nicht entfernen sollte, ist mir rätselhaft. Stattdessen wird da der Mythos von der unglaublich guten Grundschmierung der Hersteller kolportiert, die man auf gar keinen Fall entfernen dürfe (Oder ist es die sagenhafte Blutsuppe der Spartaner, die besonders gut schmiert ? :D :mrgreen: :D ).
Immer erstaunlich, wenn eine im Grunde total falsche Ansicht so viel Attraktivität entwickelt, daß diese in fast allen Rad-Foren 1:1 oder leicht verfremdet auftaucht. Die Gefahr, einfach nur zu kopieren, führt natürlich zur Mythen-Bildung. Was Alle schreiben, kann am Ende doch gar nicht falsch sein ?
Ich werde von meinen Konzept der Kettenpflege (Reinigung mit Waschbenzin, Schmierung mit einem guten Schmiermittel, Versiegelung der offenen Kettentriebe mit Wachs) nicht abgehen, solange nicht jemand auftritt, der mir, theoretisch und in der Praxis erprobt, etwas Besseres anbieten kann.
So ähnlich halt ich es auch mit den Neuvorstellungen von Faltrad-Konzepten: Die üblichen 10 000-maligen Flatulenzen schläfern mich so ein, daß ich fürchte, die eine echte Innovation (Von 10 000 ?) zu verpassen. Demokratie der Füße, nicht der Köpfe ! Das fängt schon mit 2 Füßen vs. einem Kopf pro Person an ! Nein Danke !
Wir leben in schweren Zeiten !

MfG EmilEmil

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Re: Auto-Hartwachs, Sprühwachs, Nanoversiegelung und Co

Beitrag von Ch.Bacca » Sa 28. Mär 2020, 18:02

EmilEmil hat geschrieben:
Fr 27. Mär 2020, 12:38
... Wachs ist kein Schmiermittel ...
Ja, das behauptest Du. Das sehe ich und die Hersteller dieser Mittel anders. Auch die Tests zu Kettenschmiermitteln (die Du im Übrigen schon selbst zitiert hast) zeigen ein anderes Bild. Die Wachsschmiermittel schnitten nicht so schlecht ab, was den Kettenverschleiß angeht. Was die Schmutzanhaftungen angeht, sind sie überragend. Ein sauberer Kompromiss für faule Pflegemuffel.

Wie auch immer - philosophische Tiraden bringen keine weitere Erhellung.

Wenn die Kette durch ist, nehme ich sie mal auseinander und dokumentiere den inneren Verschleiß.

EmilEmil
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Re: Auto-Hartwachs, Sprühwachs, Nanoversiegelung und Co

Beitrag von EmilEmil » So 29. Mär 2020, 13:43

Ein Schmiermittel für die Fahrradkette sollte (vgl. BIKE Test 2016) in 4 Kategorien gute Werte erzielen:
1) o Schmierfähigkeit
2) o Kriechfähigkeit
3) o Schmutzanhaftung
4) o Handhabung
Die Ziele dabei sind ein effektiver Antrieb, ein geringer Verschleiß, ein sauberer Kettentrieb (Bei gekapselten Kettentrieben automatisch erfüllt !) und eine einfache sowie schnelle Handhabung.
Wachs als "Schmiermittel"erfüllt dabei von den Werten die Nr. 3 und 4. Nr. 4 dann, wenn das Wachs mittels später ausgasender Verdünnung die Viskosität von Wasser besitzt oder angewärmt wird (Über 40 [°C]. Bei Nr. 3 besetzt Wachs den Spitzenplatz und ist immer als Referenz tauglich. Bei Nr. 2, der Kriechfähigkeit stellt man im Betrieb Defizite fest, die dann auch die Schmierfähigkeit negativ beeinflussen.
Die Hersteller bemühen sich zwar durch Beimischungen zum "Schmiermittel" dieses Manko aus zu gleichen, ich IMHO setze aber lieber auf eine strikte Trennung zwischen Schmiermittel und Anti-Schmutzanhaftung-Mittel. Das Gleiche gilt auch für die Idee, ein Schmiermittel herzustellen, das zugleich ein Ketten-Reinigungsmittel ist. So etwas ist häufig teurer und weniger effektiv als einzelne Spezialmittel.
Die Gleitlager einer Kette werden im Mischreibungsgebiet (Festkörper-/Flüssig-Reibung) betrieben. Die Trennung der Gleitflächen durch umlaufendes Drucköl (Hydrodynamische Schmierung) oder nur Drucköl (Hydrostatische Schmierung) ist beim Fahrrad zu aufwändig. Wer die Stribeck-Kurve kennt, weiß, daß der Betrieb im Mischreibungsgebiet von der Effektivität des Wirkungsgrades kaum noch zu verbessern ist.
Die Wirksamkeit von Wachs als "Schmiermittel" beruht in erster Linie auf der Anti-Schmutzanhaftung.
Ein "Schmiermittel" ist als Grundbestückung bei jeder Ketten enthalten. Das ist ein Korrosions-Schutzmittel mit großer Viskosität, das deshalb eine schmierende Wirkung entfaltet (Das wird von Hersteller vor der Anwendung warm gemacht). Das ist die von vielen Zeitgenossen verklärte Grundschmierung, die man laut Radfahrer-Mythos keinesfalls entfernen dürfe. Da kann man auch mit einem Auto-Wachs und Pinselauftrag an der neuen Kette ebenfalls eine längere Laufzeit erzielen.
Ich habe gerade mal einen Test zur Kriechfähigkeit gemacht mit 1) Wälzlager-Fett 2) Dynamic Kettenschmierstoff 3) Liqui Moly Bootsfett 4) Auto Hartwachs.
Nach 3 Stunden verharren sowohl Nr.1 Wälzlager-Fett als auch Nr. 4 Auto Hartwachs auf der Stelle. Nr. 4 ist schon ganz durchgetrocknet. Nr. 2 und Nr.3 demonstrieren Kriechfähigkeit, wobei das Bootsfett die Nase vorn hat (Ausbreitung ca. 2-fach so groß wie die von Dynamic Kettenschmierstoff).
Eine gute Kriechfähigkeit sorgt dafür, daß ein im Mischreibungsgebiet betriebener Schmierstoff unterbrochene Schmierfilme wieder aufbauen kann.
Na, beim Löten gibt es doch auch diese Bilder von der Benetzungsfähigkeit, warum geht mir das jetzt auch wieder durch den Kopf. Da müßt es doch eine Querverbindung geben ?
Ja, so ist es, wenig gelehrt bekommen, wenig gelernt und die Hälfte noch vergessen. Mein Jott, wat soll aus Deutschland werden.
So weit meine 8 Zent !
Wer gut schmiert, der gut fährt. Besser ein guter Schmierfink als ein Wachs-weicher Dreckspatz.

MfG EmilEmil

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Re: Auto-Hartwachs, Sprühwachs, Nanoversiegelung und Co

Beitrag von Motte » Mi 1. Apr 2020, 16:26

Blättere gerade im neuen Aldi (Süd) Prospekt....und was sehe ich da?

Also die Geschichte der Menschheit muss neu geschrieben werden ;)

https://wd40.de/bike/kettenspray-allwetter/

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Re: Auto-Hartwachs, Sprühwachs, Nanoversiegelung und Co

Beitrag von EmilEmil » Fr 3. Apr 2020, 11:17

Trotz @Motte's Aprilscherz (Kettenschmierung ist eine andere Baustelle !) konnte ich etwas Positives daraus ableiten: Beim Guurgeln fand ich, daß es so etwas wie Wachs zum Versiegeln von "WD-40"gibt : WD-40 Motorrad Politur Wachspolitur 400ML, z B. bei EBAY ca. 8 € plus 4€ Versand. Den Versand sollte man einsparen können.
https://www.ebay.de/itm/WD-40-Motorrad- ... U~aVP#rwid
Das soll auch das von mir schon hinterfragte Carnauba-Wachs enthalten. Generell würde ich dem Hersteller "WD-40" das Knowhow zutrauen, gute Qualität zu liefern. Bekanntlich kann man das Kind nur aus dem Brunnen holen, wenn es zuvor hinein gefallen ist. Wenn es heil dem Brunnen entstiegen ist, kann es sagen, wie es war :D :mrgreen: :D .
Mein Auto-Wachs reicht sicher noch bis weit in den Winter diesen Jahres. Evtl. ist jemand schon vorher in der Lage, Erfahrungen mit der WD-40 Wachs-Politur zu sammeln und hier mit zu teilen.

MfG EmilEmil

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