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Kaufberatung Faltpedale

Sattel, Reifen, Anhänger, Bekleidung...
yasin
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Re: Kaufberatung Faltpedale

Beitrag von yasin » Mo 9. Nov 2020, 09:12

Wie gesagt, die Pedale wurden erstmalig gewechselt nachdem das „rechte“ Pedal ausgeleiert war und abgefallen ist. Jetzt während der letzten Tour ist das „linke“ Pedal (wo das alte noch in Ordnung war) abgefallen. Das rechte ist augenscheinlich „fest“. Das Rad ist 13 Monate alt.

Die neu gekauften und montierten Pedale sehen exakt genauso aus wie diese hier:

https://www.fahrrad.de/red-cycling-prod ... 06023.html

Der Inbus ist außen, man muss das Pedal abklappen und von außen festdrehen. Im nachhinein denke ich, wenn es ein Modell gewesen wäre welche man mit einem Maulschlüssel befestigt, hätte ich die Probleme vielleicht nicht. Maulschlüssel habe ich nämlich automatisch als Langversion (für die Hebelkraft). Beim Inbus habe ich gar nicht daran gedacht. Hätte hätte...:-/

EmilEmil
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Re: Kaufberatung Faltpedale

Beitrag von EmilEmil » Mo 9. Nov 2020, 11:53

Und Du meinst, die "Rändelmutter" am Einschraub-Gewinde der Pedalachse in den Kurbelarm hat nicht evtl. eine Zweiflach-Fase für einen (flachen) Maulschlüssel ?
Wenn nicht, wäre das in der Tat merkwürdig ! Im Übrigen habe ich noch nie Probleme mit abfallenden Pedalen gehabt, obwohl ich meine Pedale (Linke Seite Linksgewinde, Rechte Seite Rechtsgewinde) immer nur "handwarm" andrehe (Tip: Hebelarm des Schlüssels messen und ca. 150 [N] Kraft ansetzen (Handkraft liegt zwischen 100 [N] (= leichtes Mädchen mit zarter Hand, aber ziemlich angestrengt) und 200 [N] (= schwerer Junge mit kräftiger Hand) z.B. Hebelarm 8 {cm] => 0,08 x 100 [Nm] = 8 [Nm]; also geht es auch für leichtes Mädchen oder den Schneider. 100 [N] sind ein kleiner Koffer !)
Früher habe ich vor dem Montieren die Gewinde mit Wälzlagerfett gefettet (Stichwort "Galvanische Trennung von Pedalachsen-Gewinde (Legierter Stahl, Innen-Gewinde im Kurbelarm aber Alu-Legierung !). Seit ich Karbon-Montagepaste besitze (Gekauft für die galvanische Trennung von Alu-Satttelstützen in Stahl-Sitzrohren mit leichter Reibwert-Erhöhung !), nehme ich diese Paste auch für die Pedalachsen.
Fett sorgt für weniger Reibung im Gewinde, so daß bei Benutzung eines Drehmoment-Schlüssels das angezeigte Moment (Etwa 8 [Nm] wird üblich gefordert) auch vorhanden ist. Vorteile gibt es dann auch beim Lösen des Pedals für Wartungsarbeiten oder Austausch, es könnte auch ein Nachteil sein, falls die Verschraubung sich irgendwie (?) gelockert hat (Normalerweise ist das ausgeschlossen !). Karbon-Montagepaste hat 3 Vorteile: Galvanische Trennung, reproduzierbare Andrehmomente , Reibwert-Erhöhung (ca. 5-10 %).
Bist Du sicher, daß das Pedal keine Gleitlager hat ? Nach dem Motto des üblichen Grattlers "das merkt der Käufer sowieso nicht" werden Gleitlager in Pedalen in jüngster Zeit öfter verbaut (Dem Händler ist das eh Banane, falls der den Unterschied zwischen Wälzlager und Gleitlager überhaupt kennt !). Für den technisch nicht besonders Bewanderten: Gleitlager haben einen höheren Reibungs-Widerstand. Die gehören schlichtweg nur in die Tonne !

MfG EmilEmil

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Re: Kaufberatung Faltpedale

Beitrag von Ch.Bacca » Mo 9. Nov 2020, 17:41

... Gleitlager haben einen höheren Reibungs-Widerstand. ...
So hoch, dass man sich die Pedale damit abschraubt? Solange die Lagerreibung (egal ob Wälz- oder Gleitlager) nicht so hoch wird, dass das Pedal unter der Schuhsohle Purzelbäume schlägt, wird das der gemeine Pedalierer m.E. kaum merken. Als sich vor einiger Zeit eine Kugel zerlegte und das Pedal "etwas" klemmte, hab ich die Kugel mit einem kräftigen Tritt zerkrümelt und diese hat sich dann verkrümelt. Immerhin konnte ich damit noch nach hause radeln. Egal, ich würde gerne mal ein extraflaches Pedal mit Nadel- oder Gleitlager testen, um ein paar mm für die Beinlänge zu gewinnen. Igus ist keine Pfuscherbude und deren Gleitlager ersetzen immer häufiger Wälzlager in der Industrie. Gerade für Anwendungen mit geringer Drehzahl und hohen Radialkräften sind die gut. Ein Pedal mit deren Lagern gibt es sogar, aber das erfüllt andere meiner Vorstellungen gar nicht.

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Re: Kaufberatung Faltpedale

Beitrag von yasin » Mo 9. Nov 2020, 21:13

@EmilEmil
Die Rändelmutter hat keine flachen Fasen für einen schmalen Schlüssel. Da hatte ich extra geguckt. Morgen geht es zum Händler, ich habe alles so gelassen wie es ist. Das rechte Pedal ist ja noch fest dran. Sollen die mir sagen ob und was ich falsch gemacht habe.


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Re: Kaufberatung Faltpedale

Beitrag von Motte » Mo 9. Nov 2020, 22:42

Ch. Bacca schrieb: " Egal, ich würde gerne mal ein extraflaches Pedal mit Nadel- oder Gleitlager testen"

Nur als Hinweis - die (von mir so gelobten) Tern Liteform Steckpedale sind 19mm "dick". Damit um einiges schmaler als die üblichen Faltpedale. Gibt natürlich noch schmalere Pedale - aber die haben dann eine feste Achse.

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Re: Kaufberatung Faltpedale

Beitrag von Ch.Bacca » Di 10. Nov 2020, 11:53

Weißt Du zufällig, was das Paar wiegt? Tern macht da ein Geheimnis draus.

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Re: Kaufberatung Faltpedale

Beitrag von Motte » Di 10. Nov 2020, 14:16

Nö, hab die nie ausgebaut gewogen.
Aber die VP 191 wiegen 290 Gramm - das sind die gleichen Pedale ohne den Steckmechanismus.
Lass den mal 30 - 50 Gramm wiegen - dann käme man auf 350 Gramm.

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Re: Kaufberatung Faltpedale

Beitrag von Motte » Di 10. Nov 2020, 18:44

Hab die rechte Steckpedale mal gewogen: 144 Gramm sind es. Damit kommt meine obige Annahme gut hin.

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Re: Kaufberatung Faltpedale

Beitrag von Ch.Bacca » Mi 11. Nov 2020, 07:33

Vielen Dank!

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