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Größtmögliche Zahnräder am Dahon Mu Rahmen (bevor Kette schleift)?

Es muss nicht immer gleich die Werkstatt sein. Do-It-Yourself!
Pibach
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Re: Größtmögliche Zahnräder am Dahon Mu Rahmen (bevor Kette schleift)?

Beitrag von Pibach » Mo 7. Nov 2016, 23:31

Die Bilder gehen bei mir auch nicht

Pibach
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Re: Größtmögliche Zahnräder am Dahon Mu Rahmen (bevor Kette schleift)?

Beitrag von Pibach » Mo 7. Nov 2016, 23:42

Wellamo hat geschrieben:Das geht wohl nicht da dann die Kette wenn sie über das 36er Ritzel läuft an diesem Verbindungssteg schleifen würde (schon mit dem derzeitigen 53er Blatt).
Die Kombination, hinten groß, vorne groß, braucht man in der Praxis aber nicht. 55er vorne sollte problemlos gehen. Und ggf. das kleine Kettenblatt etwas kleiner dazu. Stark gespreizte Kassette finde ich bei einer Umwerferlösung nicht so sinnig.

EmilEmil
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Re: Größtmögliche Zahnräder am Dahon Mu Rahmen (bevor Kette schleift)?

Beitrag von EmilEmil » Di 8. Nov 2016, 11:42

Also, bis jetzt fährt @Wellamo nur einfach, und mit 10-fach oder 11-fach kann er bei 9-32 (Spreizung 356 %), 9-36 (Spreizung 400 %), in der Praxis angenehm fahrbare (durchschnittliche) 15,1 % Gangsprünge (1,151 ^^9 = 354 %) oder 14,8 % Gangsprünge (1,148 ^^10 = 397 %) erwarten. Nebenbei bemerkt, Gangsprünge werden sinnvollerweise immer von den kleineren zu den größeren Entfaltungen gezählt, da das in der Fahrpraxis die kritischere Situation darstellt (In einigen "Ritzelrechnern" wird das falsch gemacht !)
Gangsprünge unter 12 % fährt eigentlich nur der Wettbewerbs-Radrenner. Bei 1-fach Antrieben kann eine weitere Optimierung durch Variation der Gangsprünge durchgeführt werden. Prinzip: Kleinere Gangsprünge bei den größeren Entfaltungen (Geschwindigkeits-Bereich), größere Gangsprünge (Steigungs-Bereich) bei den kleineren Entfaltungen. Das setzt aber eine freie Ritzel-Wahl vorraus, die meist mit einigem Aufwand verbunden ist, bei manchen Kassetten (zB aus einem Stück gefräste) aber gar nicht geht.
Selbst bei 9-36 (Differenz = 27 Zähne) wird in den meisten Fällen ein kurzes Schaltwerk ausreichen, da die Schaltwerke für Spezifikation 25 Zähne noch eine kleine Kapazitäts-Reserve besitzen (Die Mtb-Schaltwerke werden ja häfig an Fullies verbaut (Einfederung); bei RR-Schaltwerken könnte das aber kritisch sein !).
Leider hat es Shimano geschafft, bei der Einteilung der Schaltwerke für Verwirrung zu sorgen: Da werden "mittellange" Schaltwerke für MtB's als "kurze" bezeichnet.
Ich glaub nicht, daß @Wellamo scharf auf eine Umwerfer-Lösung ist. D.h. er wird schon "Groß-Groß" fahren wollen (müssen).

MfG EmilEmil

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Re: Größtmögliche Zahnräder am Dahon Mu Rahmen (bevor Kette schleift)?

Beitrag von Wellamo » Di 8. Nov 2016, 13:45

spargelix hat geschrieben:Kann nur ich mit meinem ollen Rechner keine Bilder sehen, oder sind die links tatsächlich kaputt?
Pibach hat geschrieben:Die Bilder gehen bei mir auch nicht
Upps, ist offenbar nicht so einfach, dauerhaft bestehende links von Google Photos zu erstellen :roll:

Hier mal ein neuer Versuch:
Wellamo hat geschrieben:So sieht es hinten aus:
Bild
Wellamo hat geschrieben:Hier mal zur Verdeutlichung wo es mit dem Freilauf der Kette eng wird.
Beim höchsten Gang am hinteren Ausfallende des Rahmens:
Bild
Wellamo hat geschrieben:Beim niedrigsten Gang an diesem geschwungenen Verbindungssteg:
Bild

Wellamo
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Re: Größtmögliche Zahnräder am Dahon Mu Rahmen (bevor Kette schleift)?

Beitrag von Wellamo » Di 8. Nov 2016, 13:53

EmilEmil hat geschrieben:Ich glaub nicht, daß @Wellamo scharf auf eine Umwerfer-Lösung ist. D.h. er wird schon "Groß-Groß" fahren wollen (müssen).
So sieht´s aus.
Sollte es nichts werden mit einer SunRace 10-fachen Capreo-Kassette (9-32), so werde ich wohl eine Lösung mit einem größeren Blatt (z.B. 58 Zähne) vorne und -um das zu kompensieren, einer Kassette mit größerer Entfaltung (z.B. 11-28 oder 11-30) in Betracht ziehen.

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Re: Größtmögliche Zahnräder am Dahon Mu Rahmen (bevor Kette schleift)?

Beitrag von Pibach » Di 8. Nov 2016, 14:15

Ahso. Umwerfer hat es auch nicht. Bilder sind manchmal ganz hilfreich ;)
So wird jetzt auch das Problem klar.
Dieses 2014er Modell des Mu Ex hat mit den früheren Ex nicht viel gemein.
Müsste ja dann auch ein 55er Kettenblatt mit hohen Zähnen sein, damit die Kette besser sitzt und nicht abspringt. Das kriegt man kaum.
Ein Capreo Umbau ist zu umständlich und 9er Ritzel und das Mehrgewicht nicht so ideal.
Insgesamt lohnt es sich hier wohl nicht, was zu ändern.

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Re: Größtmögliche Zahnräder am Dahon Mu Rahmen (bevor Kette schleift)?

Beitrag von spargelix » Di 8. Nov 2016, 15:41

Ich sehe zwar nur die Seitenansicht, verstehe jetzt aber die Problematik mit der Verstrebung.

Eventuell kannst Du das Tretlager gegen ein längeres tauschen und mit Spacern montieren, so daß das Blatt weiter raus kommt. Oder auf den Schutzring verzichten und das größere Blatt außen auf der Kurbel montieren.
Vielleicht klappt das ja dann so, daß die Kette beim größten Ritzel maximal oben an der Strebe vorbeiläuft und trotzdem bei kleinstem Ritzel nicht am Hinterbau schrapt.

Die Kettenblätter gibt es Aussen- und Innenversion; Lage der Taschen für die Befestigungsschrauben und abgedrehte Seite des Blattes sind da maßgeblich sowie eventuell vorhandene Schalthilfen.

Allerdings musste ich am Brommi auch ein 60er Außenblatt auf der Innenseite montieren, weil a) bei der Bromptonkurbel nur innen geht, b) das gedrehte Blatt am eingeklappten Hinterbau schrapt (abgedrehte Seite liegt dann aussen, Zähne näher am Rahmen) und c) ich es nicht besser wusste und kein 60er Innenblatt gefunden habe. Gibt es aber wohl für sündhaft teuer für Velomobile...

Funktioniert aber auch so.

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Re: Größtmögliche Zahnräder am Dahon Mu Rahmen (bevor Kette schleift)?

Beitrag von Pibach » Di 8. Nov 2016, 18:45

spargelix hat geschrieben: Eventuell kannst Du das Tretlager gegen ein längeres tauschen und mit Spacern montieren, so daß das Blatt weiter raus kommt.
Das würde die Kettenlinie empfindlich stören. Und zu viel Schräglauf im 1. Gang bedeuten.

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Re: Größtmögliche Zahnräder am Dahon Mu Rahmen (bevor Kette schleift)?

Beitrag von bergauf » Di 8. Nov 2016, 19:47

Wellamo hat geschrieben: Folgendes ist momentan ab Werk verbaut: Vorne ein 53er Kettenblatt, Hinten eine Shimano Ultegra 10fach Kassette 11-25 kombiniert mit einem SRAM Red Schaltwerk.

Nun möchte ich die Entfaltungen der Gänge erweitern, und zwar in beide Richtungen. Bedeutet: der höchste Gang ist mir mit einer Entfaltung von 7,28m zu klein, da möchte ich einen Höheren haben; und der Kleinste ist mir mit 3,2m doch recht groß, bei zweistelligen Steigungswerten wird es da schon mühsam.
Genau dieses Problem habe ich mit einer SRAM 3x7-Nabe umgangen. Das ist eine Nabe für 7-fach mit integrierter 3-Gang-Schaltung. Der mittlere Nabengang ist 1:1, und die anderen beiden übersetzen etwa 1:1,33 ins lange bzw kurze.

Damit habe ich mit einer billigen Standard-7-fach-Kassette und dem originalen 51er Kettenblatt ausreichend lange und kurze Gänge. Den Umwerfer (8-fach) habe ich behalten.

Nun gibt es die 3x7 längst nicht mehr neu. Der Nachfolger heißt DualDrive und kann 8- oder 9-fach. 10-fach weiß ich nicht. Allerdings hat die DualDrive zwei große Nachteile:
- keine Ersatzteile erhältlich (nur das komplette Innenleben)
- die Nabe läßt sich angeblich nicht mit jedem beliebigen 3-fach Schalter schalten (Seileinzugwege...)

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Re: Größtmögliche Zahnräder am Dahon Mu Rahmen (bevor Kette schleift)?

Beitrag von EmilEmil » Mi 9. Nov 2016, 00:22

@bergauf, der Freilauf zur Kassettenaufnahme der DualDrive kann 7-fach mit Spacer, 8-fach, 9-fach, 10-fach (Fahre ich selbst in Form einer ZEE-Schaltung) und 11-fach (Alle Kassetten für Mtb-Shimano) aufnehmen. 11-fach RR-Kassetten wie SRAM PG-1130,-1170 nur, wenn man vom letzten Spider in der Mitte etwas abdreht (1,85 [mm] ?), habe ich aber noch nicht durchgeführt. Bei 10-fach oder 11-fach sollte man sich Gedanken über das Eingangs-Drehmoment machen, das die Kettenschaltung an die Nabe abgibt.
Warum soll sich eine 3-Gang-Nabe mit jedem beliebigen 3-fach Schalter (Ist hier ein Schalter für 3-fach Umwerfer gemeint ?) schalten lassen ?
Für die Linke Lenkerseite gibt es von SRAM 3-fach Trigger (Seileinzug 5,5 [mm]/6,0 [mm]) einzeln in schwarz und in silber für ca 28 €. Mit sorgfältiger Einstellung soll lt. Pedelec Forum auch ein Drehgriff für eine Shimano 3-Gang-Nabe funktionieren.*)
Den SRAM-Kombischalter (Von den Radhändler-Dödeln als Drehgriff bezeichnet) finde ich furchtbar. Die Clickbox aber auch (Die mußte ich GottSeiDank weglassen) :D .
Die Übersetzung ist ein bißchen genauer : 0,73/1.0/1.36
Ersatzteile habe ich bisher (bei knapp 1400 [km]) noch nicht benötigt.
*) http://www.pedelecforum.de/forum/index. ... ost-733080
Beitrag 20; der Drehgriff für die linke Seite würde ca 7 € kosten.

MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Sa 12. Nov 2016, 08:06, insgesamt 1-mal geändert.

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