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Tern Verge Tour (SH 27)

Verge, Link, Eclipse, Castro, Joe
Motte
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Tern Verge Tour (SH 27)

Beitrag von Motte » Do 31. Mär 2016, 17:48

Ich hab vor Jahren einmal damit angefangen meine Räder hier vorzustellen, dann will ich das auch weiterhin so halten.

Da ich selbst auch gern im Netz der Netze nach Erfahrungsberichten über Falträder Ausschau halte, die auch die Schattenseiten mit erwähnen oder die kleinen Tricks, mit denen Leute ihr Rad aufwerten, möchte ich meinerseits auch etwas zurück geben und von meinen Erfahrungen berichten.

Ich bin seit 2009 hier im Faltradforum aktiv. Da ich keinem zumuten möchte etliche andere Artikel von mir durchzulesen - hier eine kurze Zusammenfassung meiner Faltradhistorie. Welche hilft die ein oder andere Vorliebe von mir zu verstehen.

Ich fahre seit dem Jahr 2000 Faltrad. Zunächst als reines zusätzliches Gefährt für die letzte Meile im ÖPNV gedacht, hab ich im Laufe der Zeit immer mehr Spaß mit den kleinen Flitzern erfahren und sie zunehmend auch für andere Dinge eingesetzt (Einkaufen und kleine Urlaubsfahrten - später auch Radtouren so bis 500 Km). Im Jahre 2007 war ich dann so weit, mich von meinen großen Rädern komplett zu trennen und fahre nur noch mehrere Falträder. Einer der Gründe, warum "mehrere" ist der hohe Verschleiß der kleinen Räder, wenn man nur ein einziges Rad ständig nutzt. Der andere Grund ist auch auf "große" Räder übertragbar - kein Rad kann alles leisten. Wer kein Auto hat (wie ich) hat oft mehrere Räder für unterschiedliche Aufgaben. Wer mich besucht ist immer in Gefahr zu einer Radtour genötigt zu werden. „Hab kein Rad dabei“ gilt als Ausrede nicht, dafür hab ich ein „Gästerad“. Da es auch mein Einkaufsrad ist, muss das immer alles können. Robust sein, größerer Radtouren mit Steigungen bewältigen, einen Hänger ziehen und ordentlich Zuladung verkraften. Und natürlich unkompliziert auf unterschiedliche Größen der jeweiligen FahrerInnen einstellbar sein. Wenn ich mit "Besuch" unterwegs bin, möchte ich auch nicht, dass dieser mit einem wesentlich schlechteren Rad unterwegs sein muss. Insofern ist das "Gästerad" immer auch eines, mit dem ich jederzeit selbst auf Urlaubsfahrt gehen könnte.

Mehrere Räder bringen auch neue Probleme mit sich. Gepäcktaschen + Zubehör muss man an alle Räder montieren können - daher ist eine gewisse einheitliche Ausstattung vonnöten um nicht ständig umrüsten zu müssen.

Seit bei uns alle Züge Radabteile haben, ist „schnell und klein falten“ nicht mehr so wichtig wie früher. Meist reduziert es sich auf die Notwendigkeit „Falten innerhalb von 30 Sekunden“, kleine Verbindungsstücke (Treppe/Bahnsteig) auch tragen können und im ÖPNV als Handgepäck/Traglast durchgehen. Nicht wegen der Kosten – eher wegen der grundsätzlichen Möglichkeit. Angegurtet im Laderaum eines Fernbusses ist es besser untergebracht als hinten am Heck - Radträger.


Nachdem mein 2011 gekauftes Dahon Speed Tr seine Rolle als Gäste und Einkaufsrad nicht mehr erfüllen konnte (mir war das Spiel am Rahmengelenk zu groß geworden) wurde es ausgemustert und als Ersatzteillager verschenkt. Das Tern Link P 24 H tritt nun in seine Fußstapfen und seine bisherige Rolle als Alltagsrad und Alternative für mein Birdy (auf langen Touren) nimmt seit Ende März 2015 das neue Tern Verge S 27 H ein (mittlerweile als Verge Tour im Katalog).

Heute 2500 Km später kann man mal so eine Art Resümee ziehen.
Das Tern Verge S 27 H kommt als ziemlich gut durchdachtes Reiserad annähernd komplett ausgestattet daher. Man merkt ihm an vielen Kleinigkeiten doch deutlich an, dass der Inhaber von Velowerk (Schweiz) da mitgeredet hat. Klar spielt sein Reisevelo „Werx“ noch mal in einer höheren Liga. Es ist ja auch fast doppelt so teuer wie das Verge Tour.

Ich hab es gleich beim Kauf mit dem Luggage Truss und einem Rahmenschloss (Trelock RS 450), nebst so einer Zusatzkette aufrüsten lassen.
Der Rahmen hat unten an den Hinterbaustreben Gewinde für ein Rahmenschloss. In Verbindung mit der 27 Gang Dual Drive kann man dort aber nur wenige (schmale) Schlosstypen nutzen. Meine beiden Trelock Rahmenschlösser z.B. nicht. Die kommen in den Berggängen mit der Kette in Konflikt. Sie mussten oben auf den Hinterbaustreben mit den hauseigenen Adaptern montiert werden. Wer eine Nabenschaltung an dem Rad nutzt, wird dieses Problem nicht haben.

Ferner wurde dann noch ein besseres Faltschloss Trelock FS 500 angeschafft. Dabei hab ich festgestellt, dass sich das doch um einiges leichter bedienen lässt als mein 10 Jahre altes Abus Bordo.

Die originale Zugführung ist etwas unglücklich, wenn man den Luggage Truss in Betrieb nehmen möchte und dort eine Lenkertasche montiert. Warum Tern es beim Verge Tour nicht wie beim Link P 24H gemacht hat, kann ich nicht nachvollziehen. (Dort war eine Abwandlung der Velowerk-Zugführung verwirklicht). So hab ich es eben selbst ändern müssen.

Das Verge hat mechanische Scheibenbremsen (Avid BB7 MTB) und gute -kompressionsarme Jagwire Züge nebst Endkappen. Da wurde auch im Kleinen nicht gespart – das funktioniert tadellos.

Nach einer längeren Probezeit war mir das Rad auch mit seinen 55er Big Apple Reifen nicht komfortabel genug. Ich hab es daher mit der auch an anderen Rädern schon genutzten Cane Creek Thudbooster LT Federsattelstütze nachgerüstet. Ferner mit einer besseren Lichtanlage, einem Rückspiegel, dem Ortlieb Gepäckträgeradapter und meinem Lieblingssattel dem SQ Lab 602. Nach den Erfahrungen einer Schlammfahrt dann noch mit längeren Spoilern am Schutzblech. (Die Schutzbleche könnten 2 cm breiter sein - es gibt zurzeit aber keine in 58 oder 60 cm Breite für 20 Zoll.) Der Rest ist so geblieben wie er war. Und das ist gut so……

Die serienmäßige Ausstattung kann jeder bei Tern nachlesen – dazu sag ich mal nix. Erwähnenswert ist die spezielle Stahlgabel mit 100mm Achse, Scheibenbremsaufnahme und durchgehenden Ösen mit Verstärkungsblechen für eine Lowrider Montage. Sie sieht ziemlich genau so aus wie jene am Velowerk „Werx“. Meins hatte entgegen den Angaben im Katalog Ergon GP 3 MTB Griffe mit Mini Hörnchen. (keine Phorm Griffe). Was man nicht sieht. Das Rad hat einen längeren Hinterbau (verglichen mit dem Tern Link). Es hat einen super stabilen (höhenverstellbaren) Hinterbauständer - das Rad hat Rumpeln im Zug freistehend ohne Mucks überstanden, bei dem schräg an die Wand angelehnte Räder umgefallen sind. (Allerdings hatte ich die Vorderradbremse mit Klettband angezogen).
Es hat die neue geschmiedete Lenksäule und könnte, dank EBB Tretlager, ohne großen Aufwand auf Rohloff oder S 11 Nabenschaltung umgerüstet werden. Durch den großen Tretlagerdurchmesser ist es auch extrem verwindungssteif beim Antritt. Wiegetritt ist auch mit Reisegepäck kein Problem. Überhaupt vergisst man (in Bezug auf die Rahmensteifigkeit) unterwegs schnell, dass man mit einem Faltrad unterwegs ist. Selbst bei ca. 35 kg Last – ausschließlich hinten aufgeladen (in Form von Sprudel und Saft) war das Rad noch gut beherrschbar. (Dass man es nicht merkt – wäre gelogen. Aber ich hätte keine Bedenken auf ebenen Wegen so auch mal 30 Km weit zu fahren). Das hatte mein Dahon Speed so nicht vertragen. (hab es mal probiert). Da der Gepäckträger nur bis 25 Kg freigegeben ist, würde ich das außerhalb eines „Versuchs“ nicht machen und die Last mit auf den Lowrider verteilen. Ich war vom Ergebnis aber positiv überrascht. So ein stabiles Faltrad hatte ich noch nie.


Die von Tern verbaute Rotorglocke hat einen richtig sympathischen Klang - gar nicht aggressiv. Gefällt mir ausgesprochen gut.
Die Steckpedale (Basis VP 191) kann ich uneingeschränkt empfehlen. Sie funktionieren bislang tadellos mit jedem Schuhwerk, bei jedem Wetter. Und gänzlich ohne Knarren oder Quietschen. Das rechte Pedal (ohne den Steckmechanismus) hab ich nach leicht rauem Lauf (bei etwa Km 1500) zerlegt und nach-geschmiert. Danach lief es wieder einwandfrei. War wohl von Hause aus etwas wenig Fett drin oder bei der Schlammfahrt doch etwas Dreck rein gekommen. Das linke (Steck-) Pedal läuft einwandfrei. Meine Magnethalterung (die ich hier ---- vorgestellt habe) hat sich im Alltag bewährt.

Die 55er Big Apple sehen nach 2500 Km noch aus wie neu. Ursprünglich wollte ich ja den 55er Big Ben dort montieren. Bis jetzt hatte ich aber noch keine Situation, wo ich mir mehr Profil gewünscht hätte - die neuen BA haben ja ein ausgeprägteres Profil als die Vorgängerversion. Die Schaltung (Dual Drive 27 Gang mit Triggern) funktioniert wie am ersten Tag (klar - die Kettenschaltung braucht die übliche Zuwendung bei Kette und Zügen). Bislang kein Spiel bei den Schalthebeln oder dem Schaltwerk. Hatte ich bei der SRAM X7 auch nicht erwartet - das kannte ich ja schon vom Dahon Speed TR.

Auf Tour und im Alltag ist es so gut wie gar nicht aus der Ruhe zu bringen. Logischerweise gibt es Farbabrieb am Gepäckträger - dort wo die Taschenhaken sitzen. Das ist ja normal. Ein wunderbares Rad für den umfangreichen Einkauf und die lange Tour. Aber mit seinen immerhin 17 Kg auch nix für ständiges Rum-tragen. Stabilität und Sicherheit haben halt ihren Preis.

Die Scheibenbremsen hab ich in der kalten und nassen Jahreszeit schätzen gelernt. Nach etlichen Justagemanövern hab ich ihnen auch weitgehend das Quietschen abgewöhnt. Nur bei starkem Regen quiekt es weiterhin eklig – hinterlässt dabei aber nachhaltige Eindrücke bei allen Fußgängern, die unverhofft den Weg kreuzen und nun hechtsprungartig das Weite suchen, wenn ich bremse  . Da Radglocken bei Starkregen eh nur ein „pock“ von sich geben, ergänzt sich das großartig.

Bei einem Besuch bei Fahrrad XXS Ende November hab ich das Modell für 2016 gesehen (das nun Tern Verge Tour heißt). Und freudig zur Kenntnis genommen, dass Tern Kundenkritik ohne großes Spektakel in der laufenden Serie aufnimmt. So wurde die Schutzblechstrebe vorn und hinten versetzt, damit die Gefahr des Klapperns am Scheibenbremshebel ausgeschlossen. (Ich hatte bei mir einfach ein Gummiröhrchen aufgeschoben – das half auch). Der Flaschenhalter auf dem Oberrohr - den Thomas Lösch eigentlich nicht haben wollte (und den ich nie vermisst habe) ist wieder da. Der neue Andros Stem (2. Generation) besteht nun aus einzelnen Hebeln und sieht (dank der fehlenden breiten Verschlussklappe der ersten Generation) wesentlich zierlicher aus. Der Bremshebel hat ein Upgrade erfahren (Avid Speed Dial 7 statt zuvor FR 5). Die Lenksäule hat (wie alle neuen Terns) die verbesserten Sicherheitsverschlüsse ohne den Stofflappen. Der immerhin auch ein Verkratzen durch die Bowdenzüge verhindert und an dessen Klett ich meinen Adapter für die Stromversorgung des Navis festmache (die Powerbank ist dann in der Lenkertasche) - deshalb hab ich mich von dem ollen Lappen (den ich eigentlich nicht mochte) auch noch nicht getrennt.
Die Veränderungen 2016 sind meiner Meinung nach nichts, was man haben "muss".

Insgesamt sieht das Rad so aus, wie ein Reiserad nach 2500 Km aussehen soll - nämlich fast wie neu, gerade mal eingefahren.
Ich hab daher zurzeit keine Änderungswünsche und freu mich auf weitere längere Touren im Sommer.

Zum Abschluss noch das übliche Angeberfoto:

Bild

EmilEmil
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Re: Tern Verge Tour (SH 27)

Beitrag von EmilEmil » So 3. Apr 2016, 23:14

Hallo, @Motte,
im Großen und Ganzen volle Zustimmung !
Besonders der Satz: "Überhaupt vergisst man (in Bezug auf die Rahmensteifigkeit) unterwegs schnell, dass man mit einem Faltrad unterwegs ist" hat mir gefallen.
Seitdem ich in diesem Forum unterwegs bin, ist diese Feststellung eine Hauptforderung meinerseits, die auch ein anderer User an ein Faltrad stellen muß. Daß darüber hinaus ein solcher Rahmen auch eine ordentliche Dauerfestigkeit (Für den Laien: Dauerhaltbarkeit) aufweisen muß, steht dazu nicht im Widerspruch.
Ausgehend von den Katalogwerten (Faltmaß: 80 x 77 x 48 [cm³]; Gewicht 16,6 [kg]) bleiben aber Fragen nach der Korrelation dieser Werte in der Wirklichkeit.
Sowohl bei Faltmaß als auch bei Gewicht sind diese Werte eher mäßig.
Und ich bin gar nicht glücklich über die Gewichte von Markt-üblichen Schlössern, und ein Schloß muß man unbedingt immer am Rad dabei haben (Eigene Erfahrung !); anderfalls wird selbst eine kurzzeitige Einkehr im Cafe oder Zeitungskiosk zum Stress-Erlebnis. Ich selbst weiß da keine Patent-Lösung und habe mich mit ca 600 [g] Gewichts-Penalty eines Kryptonite Kabelschlosses arrangiert. Die Sicherheit eines Schlosses ist in jedem Fall fragwürdig. Da machen auch die Gliederschlösser keine Ausnahme, mit denen ich schon eine Zeit lang geliebäugelt habe. Im Hinblick auf die 1300 [g] eines Trelock FS 500 dreht sich bei mir der "Leichtbau-Magen" um. Gottseidank schalte ich den immer aus, wenn ich etwas über Fahrradschlösser lese.
Eigentlich sollten Glieder aus gehärtetem Stahl jedem Bruch-Versuch mit einem Bolzenschneider standhalten. Wenn aber die Nieten zwischen Gliedern schlapp sind und ihrer Bezeichnung all Ehre machen...
Interessieren würde mich mal, wieviel zu den 16,6 [kg] dazu kommen, wenn Du auf einer Tour unterwegs bist.
Dual Drive teste ich derzeit an einem Fitnessrad (3x10, im Herbst 3x11 Version mit feiner abgestimmten Gangsprüngen) und die Avid BB7 Mech. Scheibenbremsen haben sich seit 5 Jahren am 20" Falter bewährt. Aber auch da würde mich mal eine TRP Spyke Bestückung (Zweiseitige Ansteuerung der Bremsbeläge) interessieren.
Weiterhin viel Spaß mit dem Radl

MfG EmilEmil

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Re: Tern Verge Tour (SH 27)

Beitrag von Motte » Di 5. Apr 2016, 12:03

Ich hatte bis zum letzten Frühjahr immer so ein dünnes Kabelseilschloss (mit Zahlenschloss) dabei, wenn es um kurzes Parken ging (und das Rad quasi in Sichtweite). Das hab ich mal zu Haus vergessen, mal nicht in der Tasche gefunden - dann war es fummelig aufzubekommen - zuletzt waren die Ziffern kaum noch zu sehen. Und es ist mit jedem besseren Multitool blitzschnell zu "knacken". Im Alltag - aber auch bei verschiedenen Radtouren ist so ein Rahmenschloss - für mich - die bessere Lösung. Auch wenn es selbst schon 650 Gramm wiegt. Immer dabei - Schlüssel rein - Hebel drücken - fertig. Eventuell noch die Kette (8mm Stahl) um irgendeinen Stab oder das Nachbarrad + fertig. Kann man auch wunderbar (und schnell) im Radabteil der Züge nutzen.

Rahmenschloss + Zollstockschloss sind dann schon zwei verschiedene Schlösser. Das ist den meisten Dieben (hoffentlich) zu viel Aufwand. Und sie suchen sich ein leichteres Opfer.
Ich bin beim Zollstockschloss geblieben, weil das in meinen Augen für ein niedrig bauendes Faltrad und den üblichen Möglichkeiten es fest zu machen, einfach praktischer ist als ein Bügelschloss. Das Trelock hab ich nur genommen, weil es etwa in die Kategorie "Bordo Granit X" fällt, aber im Alltag (noch) selten anzutreffen ist.

.......alles wohl wissend, dass es keine wirkliche Sicherheit gibt. Aber man soll es den Hobbyklauern ja auch nicht zu leicht machen.

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Re: Tern Verge Tour (SH 27)

Beitrag von Motte » Mo 13. Jun 2016, 10:11

Ihr kennt das ja sicher, wenn ihr mal einen verlegten Schlüssel gesucht habt. Das verflixte Ding ist nirgendwo zu finden. Bis er dann dort auftaucht, wo er eigentlich hingehört und wo man auch als erstes gleich geguckt hat. Ohne ihn zu sehen - natürlich. ;)

So ähnlich ging es mir mit meiner quietschenden Scheibenbremse. (Avid BB 7) Es musste einfach an der Einstellung der Bremsbeläge oder des Bremskörpers liegen.
Hat es aber nicht.
Es war eine Unterlegscheibe. Die war entweder eine Nummer zu groß oder hatte eine größere Bohrung. Und saß deshalb nicht mittig unter der Schraube (die den Bremskörper hält und auf einer Taumelscheibe sitzt). Guckte man von außen - schloss sie bündig mit der Schraube ab.
Erst als ich mit der Leuchte die Bremsscheibe abgesucht habe, fiel mir auf, dass sie nach innen übersteht und so gerade eben an einer geringen Unwucht der Bremsscheibe leicht schliff. Daher das Quietschen. Bei langsamer Fahrt - unbeladen - war nix zu hören. Dreht man das HR langsam - passiert auch nix. Mit geringer Last und etwas höherer Umdrehung quiekte sie dann leise aber penetrant.
Auf so was muss man erst mal kommen. :roll:

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Re: Tern Verge Tour (SH 27)

Beitrag von Motte » Sa 25. Jun 2016, 18:00

Nachdem ich das Rad als solches hier kürzlich vorgestellt habe, möchte ich noch auf einige Änderungen eingehen, die sich für mich als nützlich erwiesen haben. Einige dieser Umbauten hab ich an diversen anderen Stellen schon mal erwähnt - und wollte alles in diesem Thread noch einmal zusammenfassen. Vielleicht kann der ein oder andere Nutzen daraus ziehen. Oder hat Verbesserungsvorschläge für mich.

Der Gepäckträger Adapter
Gepäckträger.JPG
Grundgedanke war der Wunsch hinten einen Korb mitzunehmen.
Vor 30 Jahren fand ich einen Korb am Fahrrad altbacken und hässlich. Radtaschen kamen nur dran, wenn ich längere Touren fuhr oder gezielt einkaufen wollte. (Großeinkäufe hab ich damals stets mit dem Auto erledigt) Meine wenigen Sachen bei "Spazierfahren" hatte ich in einem kleinen Rücksack, den ich bei "Pausen" dann mitgenommen habe. Der wurde "einfach" mit Spanngurten auf dem Gepäckträger befestigt. Bis zu jenem Tag, an dem ich mit einer waschechten Niederländerin auf ihrem "Oma Fiets" unterwegs war und feststellen musste, wie umständlich meine Lösung war, wenn es darum ging was zu trinken oder "mal eben" eine Windweste überzustreifen/abzulegen. Und wie praktisch so ein Korb im Alltag für die vielen Kleinigkeiten sein kann die man kurz irgendwo hinlegen möchte. Seit dieser Zeit hab ich alle meine Alltagsräder mit Drahtkörben ausgestattet. Man kann dort flott mal eine Jacke rein werfen ohne lange "fummeln" zu müssen. Kuchen und warmes Brot oder frische Brötchen sind dort besser aufgehoben als in der Ortlieb Tasche oder einem Rucksack. Beim engmaschigen Korb fallen auch keine Münzen oder Schlüssel raus. Kleine Einkäufe kann man dort zwischenlagern, bevor man sie in den Radtaschen verstaut. Im Winter landen Helm,Mütze und Handschuh dort, wenn ich im Zug unterwegs bin.
Oben im Drahtkorb verhindert im Dreieck verzurrter Spanngummi, dass etwas Großes raus hüpft. Der Spanngummi kann in der Länge verändert werden und hält dann auch Dinge, die über den Rand hinaus ragen.
Hier hat sich ein Teil aus dem Wassersportbereich bewährt - es nennt sich "Clip-Quick Seilspanner"
http://helmi-sport.eshop.t-online.de/Cl ... Gummiseile

Gummiseile als Meterware und die Klemme kann man in verschiedenen Farben in jedem besseren Laden kaufen, der Bootszubehör (z.B. für Kajak, Kanu oder Segelsport) anbietet. Das ist auch dann nützlich, wenn man z.B. nur einfach eine Jacke oder einen Beutel auf dem Gepäckträger befestigen möchte. Und vielseitiger als ein simpler Spanngurt mit zwei Haken. Gepäck, das "nachgeben" kann ist mit (stabilen) Gummiseilen ohnehin besser befestigt, als mit starren Spanngurten.


Beim Faltrad muss der Korb aber einfach abzunehmen sein. Da helfen Adapter Systeme. Da ich mehrere Falträder mit unterschiedlichen Gepäckträger habe, nützen mir einzelne Gepäckträger mit integrierten Systemen wenig. Nachdem ich verschiedene Systeme ausprobiert habe, bin ich beim Ortlieb Gepäckträger Adapter geblieben. https://www.ortlieb.com/wp-content/them ... _tb_bb.pdf
Die Gegenstücke sitzen halbwegs stabil, lassen sich unkompliziert einklinken - man muss nichts groß einfädeln, es funktioniert auch wenn es verdreckt ist und ist abschließbar. Zudem erlaubt er weiterhin die Nutzung von handelsüblichen Hinterradtaschen. Die Preise für die Einzelteile sind "human".

Bei meinen beiden Rädern mit einer Kombi aus Naben+ Kettenschaltung gab es ein Problem. Bei großen HR Taschen kommt die rechte an die Klick- Box für die Nabenschaltung, wenn sie in der unteren Schiene des Gepäckträgers hängt. Hängen sie an der oberen Schiene, dann kollidieren die Haken (zumindest den Vaude Taschen) mit dem Rahmen des Adapter-Gegenstückes. Gelöst hab ich das, indem ich einfach den Gepäckträger Adapter mit einer Holzplatte unterlegt habe. Nützlicher Nebeneffekt: Der Adapter liegt besser (und damit stabiler) auf dem Gepäckträger auf. Verschließt man einen Anbauteil (z.B. den Drahtkorb) - dann sind gleichzeitig auch die Taschenhaken so blockiert, dass man sie nicht mal eben aushaken kann. (Klar - mit Gewalt und Werkzeug geht alles - aber das kommt zum Glück ja selten vor. Viel häufiger dürfte "Unsinn machen" dahinter stecken, wenn etwas spontan mitgenommen wird, was leicht abgeht)

Will man die HR Taschen einfacher beladen, reicht ein Druck auf den Auslöseknopf und der Korb kann nach oben weggenommen werden. Soll das Rad gefaltet werden, ist in wenigen Sekunden das Gepäck entfernt.
Als weitere - seltener genutzte Anbauteilen hab ich eine Gepäckträgertasche (für Touren), eine - natürlich faltbare - Kühlbox und einen größeren Klappkorb. Die beiden letzten Dinge werden auf eine Zwischenplatte montiert, die ich auch solo nutze, wenn ich hinten eine große, breite Auflagefläche benötige.

(wird fortgesetzt)

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Re: Tern Verge Tour (SH 27)

Beitrag von Motte » Sa 25. Jun 2016, 18:02

Hängerbetrieb
Da ich einen Winther Donkey Anhänger (für schwere, sperrige Einkäufe) habe, wurde der Gepäckträgeradapter modifiziert, um die Hängerkupplung aufzunehmen.
Hängerkupplung.jpg
Die hier sichtbaren M6 Schrauben laufen im Adapter durch eine mit Harzkleber realisierte Führung, durch eine Metallführung in der Holzplatte in einen eigenen Gegenhalter (mit eingelassenem Stahlgewinde) unter dem Gepäckträger. Das alles um die Kräfte des Hängers abzufangen und in den Gepäckträger einzuleiten.
Das "Hängerset" besteht lediglich aus 2 M6 Schrauben, zwei großen Karosseriescheiben (dickere Unterlegscheiben), dem Kupplungsstück und dem Gegenhalter. Kann man hier sehen: http://www.faltradforum.de/download/fil ... &mode=view
Mit einem Inbus-Schlüssel ist das in 30 Sekunden montiert. Hänger und große Packtaschen stören sich nicht. Zum Hänger selbst siehe http://www.adfc.de/technik/fahrradteile ... her-donkey
Wobei ich zusätzlich anmerken möchte, dass der Donkey aufgrund seiner Schlichtheit und robusten Bauweise auch "unverwüstlich" ist. (Meiner ist jetzt 20 Jahre alt und häufig in Gebrauch). Die selbst gebaute Hebie Kupplung bekommt ihm besser als die originale Ringöse. Sie ist praktischer zu handhaben und der Hänger ist da nicht so "zappelig". Zumal ein Umbau eh nötig war, weil die sackschwere Originalkupplung am Faltrad nicht montiert werden kann und der Hänger damit auch nicht die richtige Neigung im Fahrbetrieb aufweist. Mit breiten Reifen läuft er noch einmal ruhiger als mit den schmalen Originalreifen.

(wird fortgesetzt)

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Re: Tern Verge Tour (SH 27)

Beitrag von EmilEmil » So 26. Jun 2016, 10:10

Sehr interessant zu lesen, und, weil Einiges jenseits meiner eigenen Erfahrung liegt (zB Anhängerbetrieb) lese ich es besonders sorgfältig. Respekt für einige Kreativ-Lösungen !
Leichtbau kommt manchmal zu kurz, weil verständlicherweise auf Markt-üblichen Lösungen zumindest aufgebaut wird (werden muß).
Bei Körben ist es leider so, daß die Hersteller nur den Werkstoff Stahl kennen (verwenden), dabei gibt es Streckmetall durchaus in Alu-Legierung. Ein Korb könnte ohne Einbußen bei der Haltbarkeit und Nutzlast zB statt 1,3 [kg] nur 0,5 [kg] oder noch weniger schwer sein. Ein Aufpreis für das leichtere Material hielte sich in Grenzen, da das nicht 1:1 in die Kosten eingeht. Halter für Körbe habe ich schon "geschnitzt" (die mitgelieferten Stahlbomben waren zu schwer !); leider kann ich nicht alles neu bauen....
Der Grattler bietet der alternativen Frau aber lieber noch schwereres Hölzgedöns (Messing-Reling ?) an, Hauptsache irgendwo noch mit Blümchen beklebt.

Schöne Neue Blümchen Welt (die von Benjamin B... ?)

MfG EmilEmil

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Re: Tern Verge Tour (SH 27)

Beitrag von Motte » So 26. Jun 2016, 21:03

Tja, einen Tod muss man ja immer sterben. Im Sinne von geringem Gewicht wäre die günstigste Lösung sicher ein Systemgepäckträger mit integrierter Schiene und ein Alu Korb mit angeschweißtem Gegenstück. (Dann spart man den kompletten Adapter)
Dann diktiert aber letztlich der Korb das ganze System. Ob dein Gepäckträger die HR Taschen richtig positioniert, es eine zweite Ebene und Stopper gegen Verrutschen gibt, ist dann nicht mehr die Priorität, sondern allenfalls mit viel Glück erfüllt. Für mich liegen die Prioritäten genau anders herum. Würde mich das Mehrgewicht stören - könnte ich ja einfach auf Korb und Adapter verzichten. (wären nur 6 Schrauben zu lösen)
Oder den Korb mit Klettband befestigen. (Verlängert natürlich die Demontage). In der Großstadt musst Du aber alles festmachen, wenn Du es behalten möchtest. Auch Körbe. Beim Gewicht bin ich im Alltag relativ schmerzfrei - da gucke ich nicht so genau hin. Beim Alpencross oder permanentem Bergauffahren sähe das anders aus.

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Re: Tern Verge Tour (SH 27)

Beitrag von Motte » Mo 27. Jun 2016, 07:59

Rückspiegel

Mag jeder halten, wie er will - ich fahre seit mehr als 20 Jahren mit Rückspiegel am Fahrrad. Und fühle mich wohler dabei. Es hilft auch in der Gruppe und vermeidet riskante Fahrmanöver wenn man sich ansonsten umdrehen muss um zu schauen ob alle den Anschluss gefunden haben. Mein Favorit seit Jahren sind die Spiegel der Firma Mirrycle. Z.B. hier zu beziehen:
http://www.mainvelo.de/teile-zubehoer/r ... piegel.htm
Es gibt die meisten Teile (und auch die Spiegelfläche) als Ersatzteil - wenn mal was zu Bruch geht. Der Spiegel ist schön groß, stabil und verzerrt nicht so unangenehm. Da er an meinen Rädern verstellbar sein muss, hab ich ihn ein wenig umgebaut. Bild
So kann über eine Rändelmutter die Befestigung im Lenkerrohr gelöst werden. Dadurch kann man ihn zum Falten verstellen oder schnell komplett entnehmen. Ich hab die Drehpunkte mit Hartgummischeiben (Dichtungsscheiben Wasserhahn) unterlegt und die Schrauben (mit Schraubenkleber mittelfest) eingeklebt. So kann man ihn leicht und oft verstellen, ohne dass er ausleiert und wackelt, bzw vibriert. Irgendwann (so nach 5 - 8 Jahren) ist der Gummi erfahrungsgemäß von der UV Strahlung geschafft - dann muss man tief in die Tasche greifen und für 20 Cent im nächsten Baumarkt einen neuen kaufen. Im Zug klappe ich den Spiegel meist nach innen,
Spiegel geklappt.JPG
weil mir sonst jeder Fahrgast da dran rempelt. (Fahrräder - insbesondere Falträder im Zug oder Bahnsteigbereich üben eine magische Anziehungskraft auf andere Fahrgäste aus - die meisten möchten gern beherzt dagegen oder dadurch laufen. Ich wundere mich immer wieder, weiß aber auch nicht warum das so ist?)


Frontleuchte

Jeder hat zum Thema Beleuchtung so seine eigenen Ansichten. Ich selbst schwöre auf eine Lichtanlage, die komplett von einem Nabendynamo befeuert wird. Die man einmal richtig aufbaut, korrekt einstellt und die dann einfach immer funktioniert, wenn man sie braucht. Das Tern Verge Tour kommt ab Werk mit so einer Anlage. Das einzige, was mich gestört hat, war der Scheinwerfer. Auch wenn das schon eine Valo 2 Leuchte war. Erstens muss man die jedes mal nach dem Falten oder Einstellen des Lenkers (Andros Vorbau) neu ausrichten. Zweitens gibt es wesentlich besseres Licht für wenig Geld.
Die Leuchte mit dem besten Preis - Leistungsverhältnis ist für mich nach wie vor die IQ Cyo Premium Leuchte von Busch und Müller mit einem Straßenpreis von 50 Euro. Genau die hab ich am Verge (wie zuvor am Tern Link) verbaut.
Bild
Nach einigen Versuchen war die beste Position vorn am Lowrider. Ich hab sie mit einer M6 Schraube an einer Alu Schiene befestigt, die am Lowrider verschraubt ist. So kommt sie knapp unter der Lenkertasche (am Lugagge Truss) durch, liegt hoch genug den Reifen nicht zu beleuchten und weit genug zurück um beim Rangieren nicht an alle Ecken zu stoßen. Deshalb ist sie auch nicht vorn am Lowrider - an dem dazu passenden Gewinde befestigt. Das Gewinde hab ich genutzt um meine Alu Schiene mit einer modifizierten (3 mm Edelstahl) Schutzblechstrebe zu fixieren. Sie könnte ja sonst um ihren Befestigungspunkt am Lowrider "rotieren". Die schwarz lackierte Mutter, die man da sieht ist übrigens das Gegenstück eines SKS MS Bundbolzens - https://www.bike-components.de/de/SKS/M ... en-p43817/
-ein Teil, dass auch sonst eine Schutzblechstrebe hält. So ist die Halterung "bombenfest". Bislang musste ich noch nichts neu justieren. Da unter der Leuchte kein Platz für den Reflektor war ist er neben der Leuchte " an der Alu Schiene gelandet". Alle Kabel wurden ausgetauscht und gegen stärkere Leitungen aus dem Wohnmobilbau ersetzt. Sie laufen durchgehend in Bougierrohr, welches am Ende und an Knotenpunkten mit vulkanisierendem Gummiklebeband verschlossen ist und sind damit gut geschützt. Alle Steckkontakte sind mit Polfett gegen Korrosion geschützt. Die Leitungen sind so verlegt, dass sie keine Schlaufen bilden an denen man hängen bleiben kann. Ab dem hinteren Ausfallende läuft das Rücklichtkabel in einer (dafür vorgesehenen) Strebe des Gepäckträgers. So dass kein Taschenhaken oder Spanngurt ihm gefährlich werden kann. Erfahrungsgemäß muss man da (außer bei Stürzen) ein Radleben lang nicht mehr dran.
Zuletzt geändert von Motte am Mo 27. Jun 2016, 14:01, insgesamt 1-mal geändert.

EmilEmil
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Re: Tern Verge Tour (SH 27)

Beitrag von EmilEmil » Mo 27. Jun 2016, 09:11

Daumen hoch für @Motte 's Dokumentation !
Nur als Alternative zum Anbau des Mirrycle-Spiegels:
http://www.faltradforum.de/viewtopic.ph ... cle#p47763
Spiegel-Träger gehen bei mir erst nach unten und dann nach außen. Da kann jeder wählen, was ihm am besten taugt.

MfG EmilEmil

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