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Tern-Lenksäule

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katapult
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Re: Tern-Lenksäule

Beitrag von katapult » Fr 9. Okt 2015, 12:06

Das mit dem "hochhebeln" hast du richtig erkannt. Die Deformation des Steurrohres findet trotzdem nicht statt.
Vielmehr wird der Klemmbereich des Vorbaus zu wenig deformiert, da der dicke Kragen des Faltgelenkes diese zuverlässig verhindert. So entsteht eine Art 2-Punktlagerung am unteren Rand des Klemmbereiches, die für kippeln prädestiniert ist. Die M24 Schraube liefert dann den dritten Lagerpunkt der dieser Bewegung entgegenwirkt. Wenn man dem Rauschen im www glauben darf allerdings mit mäßigem Erfolg.
Tern macht das wesentlich besser, und vor allem ohne Sollbruchstelle Innengewinde und Schweißnaht von zweifelhafter Qualität im Bereich von Mmax.

Pibach
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Re: Tern-Lenksäule

Beitrag von Pibach » Fr 9. Okt 2015, 14:24

katapult hat geschrieben:So entsteht eine Art 2-Punktlagerung am unteren Rand des Klemmbereiches, die für kippeln prädestiniert ist. Die M24 Schraube liefert dann den dritten Lagerpunkt der dieser Bewegung entgegenwirkt.
Guter Punkt!
Müsste dann ohne die M24 wirklich mit Spiel kippeln. Das ließe sich ja testen.
Ich hab mir das mal kurz dahingehend angeschaut. Wenn man die M24 rausdreht wackelt das erstmal nicht. Das scheint sich am Lager noch ausreichend abzustützen. Wenn man das ohne Lagerandruck, also mit kleinem Spalt montiert wird es deutlich wobbeliger. Wobei ich denke, dass die Spalträume der Klemmung recht gering sind und der Gabelschaft sich unter Druck dem Kragen etwas anpasst, so dass es nicht wirklich Spiel hat, sondern sich das Material etwas verformt beim Kippeln. Vielleicht auch eine Mischung.
Problematisch bei der genauen Einordnung ist, dass sowohl das Steuerlager als auch das Lenker-Scharnier in meinem Fall nicht 100% spielfrei sind (bei der FNHON Lenkstütze ist das besser).
Werd ich mir noch mal genauer anschauen.

Jedenfalls wird die M24 erstmal auf Zug belastet und das scheint wesentlich zu sein bei der kurzen Klemmung. D.h. ohne diese Schraube lässt sich so ein Dahon Lenker nicht verbauen. Das ist doch eine sehr wichtige Erkenntnis!

Auch der Lagerandruck ist offenbar wichtig. Im Netz zirkulierende Brüche des Gabelschaftes im Gewindebereich kamen vrstl. durch Fehljustage - wäre plausibel: Wenn sich die Lenkstütze durch kippeln hocharbeitet und Spiel ins Lager kommt, fehlen da die Gegenkräfte und die Biegebelastung steigt drastisch. Mit ausreichend Lagerandruck wird der Gabelschaft dagegen mehr auf Zug belastet. Das gleiche vermute ich bei den Brüchen im Scharnierbereich (Achse, Stege). Wenn die Verriegelung gar nicht geschlossen wird (was ja offenbar häufige Fehljustage ist) wird natürlich der Scharnierbereich viel stärker belastet.

Ob andere Konstruktionen wie die von Tern da wirklich besser sind finde ich fraglich. Denn sowohl der steife Kragen der Klemmung als auch die Gefahr des Hochhebelns bei wechselnder Last sind wohl grundsätzliche Probleme. Ob das durch die minimal längere 2-fache Inbus-Klemmung wirklich signifikant verbessert wird? Und der Andruck durch die M45 Schraube fehlt da ja, so dass es zu obigen Problemen kommen kann. Werden wir uns beim Faltradtreffen hoffentlich mal genauer anschauen können.

Die Dahon-Konstruktion ist jedenfalls sehr anfällig auf Fehljustage. Das sollte man an prominenter Stelle noch mal klarer erläutern.

@Daniel: kannst Du mal ein Bild von dem Java Gabelschaft machen? Ist der überhaupt Alu? Oder Carbon? Wandstärke? Wie lang ist der Klemmbereich? Das scheint alles kritisch zu sein, wenn da was stabiles drauf soll. Ggf. wäre ein Gose-Neck Stecklenker in dieser Art eine Alternative? Die kann man wohl customisieren.

Splithub
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Re: Tern-Lenksäule

Beitrag von Splithub » So 11. Okt 2015, 12:21

In den Gabelschaft ist eine massive Aluhuelse einlaminiert mit M10x1,25 Feingewinde (BMX Standard um Zuege durch die Gabel zu verlegen). Schraube und Spannkappe sind dabei, bauen aber zu ausladend um das im Gelenk einer Dahon oder FNHON Saeule unterzubringen. Angedacht ist jetzt: M10x1,25 Schraube (im Zulauf) koepfen, hohlbohren, Innengewinde M6 schneiden, schlitzen (fuer Schraubendreher), mit Loctite 222 einsetzen und flache A-Headkappe drauf. Das passt in den Gelenkraum der Saeule. Alternativ den Kopf der originalen Schraube auf Minimum absaegen, schlitzen und mit Beilagscheibe drauf, bin nicht sicher das es passt. Ich werde nicht am Schaft rumsaegen, passende Spacer sind laecherlich teuer.
Im zweiten Bild ist die Kappe mit Schraube und der aufgelegte Spacer zu sehen.
Dateianhänge
head2.jpg
head3.jpg

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