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Gammeliger Bison-Falter ändern und leicht aufmotzen

Verschönerungen
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UNIC_Nexus
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Gammeliger Bison-Falter ändern und leicht aufmotzen

Beitrag von UNIC_Nexus » So 20. Sep 2015, 20:15

Ich habe angefangen mit dem Zerlegen, vor es mir einfällt ich sollte's erst fotografieren:

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Da, "Halloween" bald kommt, dachte ich an Schwarz-Orange, statt Schwarz-Weiß. Selbstverständlich, auch ab 3 Gänge

Bild

Was soll das denn?! War das vielleicht ein Werbungsgeschenk der Volksbank-Raifeissen-Bank gewesen :?:

Bild Bild

EmilEmil
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Re: Gammeliger Bison-Falter ändern und leicht aufmotzen

Beitrag von EmilEmil » Mo 21. Sep 2015, 10:31

Das sieht dem Katastrophen-Faltrad der 1970-er Jahre sehr ähnlich. Ich verweise auf den Link:
http://www.faltradforum.de/viewtopic.ph ... hen#p11925
Da es ja immer Unbelehrbare gibt, die gerne alle Warnungen in den Wind schlagen oder gar nicht lesen, zitiere ich daraus:
"Lebensgefährliche Außen-Klemmung des Vorbauschaftes im geschlitzten Gabelschaft (führt zum Abscheren des Gabelschaftrohres !) ; Grund: Dauerbruch--- Tretlagergehäuse von unten an das Hauptrohr geschweißt, fällt nach unten weg bei höherer Kilometerleistung; Grund : Dauerbruch---Ursprüngliche Sattelstütze aus Stahl wurde durch Biegemoment krumm verformt; Grund : zu schwach dimensioniert, Biege-Spannungen erreichen den plastischen Bereich (Hier schon durch Aluminium-Stütze repariert)---Entfaltung von 3,65 m (ergibt bei einer 100-er Trittfrequenz 21,9 km/h), natürlich Singlespeed (Auf English Eingang) mit Rückschritt-Nabe" .
Sehr schön noch die Gabel mit der gegossenen, sandrauhen Krone, die zur Verschönerung mit einem Alublech verziert wurde, und die Seitenläufer-Dynamo-Befestigung mit dem Gabelscheiden-Piekser (Schraube mit Spitze zur Kontakt-Herstellung). Da übertreffen die damaligen Radl-Konstrukteure in Punkto technischer Kompetenz (oder ist es technische Inkontinenz ?) noch die sich normalerweise auf dem Gebiet der Festigkeit vornehm zurückhaltenden Elektro-Ingenieure (Wie ich jüngst bei der Reparatur einer Lampe feststellen durfte !).
Nur Schrott ! Mach ein Zigarrenkisten-großes Kunstwerk draus, nachdem das Radl die Automobil-Schrott-Presse von innen gesehen hat.
An dem Rad gibt es nichts, was außer der Tonne eine weitere Beschäftigung lohnen würde.
Meine nun nicht, daß ich irgendetwas gegen die Restauration älterer Fahrräder aus der Stahl-Zeit habe und nur auf die ach so gute Technik der Gegenwart setze; nein, viele technische Lösungen an Rädern aus den 1970-ern waren damals schlecht und sind es heute leider immer noch.
MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Mo 21. Sep 2015, 13:02, insgesamt 1-mal geändert.

Herakles
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Re: Gammeliger Bison-Falter ändern und leicht aufmotzen

Beitrag von Herakles » Mo 21. Sep 2015, 12:18

Ganz so drastisch wie Emil sehe ich das nicht, viel Geld für Neuteile würde ich allerdings für das Klappi auch nicht unbedingt in die Hand nehmen. Bisschen aufpolieren, ein paar Lager nachstellen, Sprühlack drüber (wenn überhaupt) und das kann ein nettes Rad für sonntags zum Semmelholen geben. Eingang würde ich wohl so lassen.

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