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Riefenbildung an der Sattelstütze

Birdy, BD-1, Frog
Karlchen
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Riefenbildung an der Sattelstütze

Beitrag von Karlchen » Fr 4. Aug 2017, 07:57

Hallo zusammen,

bitte werft einmal einen Blick auf das Bild meiner Sattelstütze (nur für das Foto weiter als erlaubt herausgezogen):

https://picload.org/view/rwdiliii/satte ... e.jpg.html

Die Stütze ist seit ca. 3000 km in Gebrauch und hat inzwischen im Bereich der Klemmung ziemlich tiefe Riefen. Da ich in bezug auf Brüche sicherheitsrelevanter Teile bei Riese und Müller schlechte Erfahrungen sammeln mußte, habe ich ein ungutes Gefühl. Das Vorgänger-Birdy hingegen fuhr ich 15000 km ohne Riefenbildung an der Sattelstütze, die schwarze Eloxalschicht war dort zwar glattpoliert, aber noch flächendeckend vorhanden. Wie sehen Eure Stützen im Bereich der Klemmung aus? Was würdet Ihr tun?

Grüße, Karlchen

spargelix
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Re: Riefenbildung an der Sattelstütze

Beitrag von spargelix » Fr 4. Aug 2017, 10:17

Hui, die arbeitet aber ganz schön im Klemmbereich.
Eventuell ist das Rohr nicht sauber ausgerieben oder die Stütze ist minimal zu dünn. Dann zieht es die "Klemmohren" nach innen, wenn genügend Zug auf den Spanner kommt, um die Stütze zu halten. Aber sie scheint ja auch ein wenig zu wandern.
Hat das Birdy eine Hülse im Rahmen wie das Brompton?

Karlchen
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Re: Riefenbildung an der Sattelstütze

Beitrag von Karlchen » Fr 4. Aug 2017, 10:26

Hallo, nein, die Stütze steckt in keiner zusätzlichen Hülse. Habe den Innenbereich des Rahmens bereits mit 800er Sandpapier geglättet, aber es hat nicht viel geholfen. Angesichts der Preise von Riese und Müller ein weiteres Armutszeugnis - das Rahmenmittelteil hat 380€, die Sattelstütze knapp 90 € gekostet. Langsam stinkt's mir... :evil:

Grüße, Karlchen

spargelix
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Re: Riefenbildung an der Sattelstütze

Beitrag von spargelix » Fr 4. Aug 2017, 11:31

Was Du proBIERen könntest:
Hol' Dir mal eben bei bei Feinkost Albrecht ne Dose Karskrone (geht natürlich auch mit einer anderen Aludose ;) ). Mit ner Schere die Dose aufschneiden, so daß Du eine hauchdünne Hülse erhälst; oben ein wenig nach aussen bördeln, dann verschwindet sie nicht im Rahmen. Den Stoß der Hülse nicht überlappen lassen und nicht nach hinten weisend einbauen. Das setzt natürlich genug Platz vorraus, um die Hülse noch einzubringen. Aber das Dosenblech ist wirklich hauchdünn und schön weich.

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Re: Riefenbildung an der Sattelstütze

Beitrag von Splithub » Fr 4. Aug 2017, 13:19

spargelix hat geschrieben:
Fr 4. Aug 2017, 11:31
oben ein wenig nach aussen bördeln, dann verschwindet sie nicht im Rahmen.
Das mit dem Bördeln geht nicht, hab ich mit Weißblech und auch Alu versucht. Es ist aber auch gar nicht nötig wenn man das Blech entgegen seiner hergestellten Biegung einsetzt, sprich mit der Außenseite um die Sattelstütze.
Das Bild sieht auch mir nach reichlicher Fehlpassung aus.
Ich hatte das gleiche Problem, habe mich schrittweise (immer dickere Dose) angenähert und jetzt ist es perfekt, bei vergleichsweise geringer Klemmkraft auf dem Schnellspanner bewegt sich da nichts mehr.
Blechbeispiele (aus Gedächtnis):
Red Bull 0,25: 0,11mm (Weißblech)
Afri Cola 0,3: 0,15mm (Alu)
..je größer die Dose desto dicker das Blech.

Karlchen
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Re: Riefenbildung an der Sattelstütze

Beitrag von Karlchen » Mo 7. Aug 2017, 10:53

Hallo, mich würde dennoch interessieren, ob ich der einzige mit diesem Problem bin, oder ob es auch an anderen Rädern nach einiger Zeit auftritt. Wie sehen Eure Sattelstützen aus?

Grüße, Karlchen

berlinonaut
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Re: Riefenbildung an der Sattelstütze

Beitrag von berlinonaut » Mo 7. Aug 2017, 11:38

Karlchen hat geschrieben:
Mo 7. Aug 2017, 10:53
Hallo, mich würde dennoch interessieren, ob ich der einzige mit diesem Problem bin, oder ob es auch an anderen Rädern nach einiger Zeit auftritt. Wie sehen Eure Sattelstützen aus?
Birdy hab ich keins, daher dazu keine Erfahrung. Am Brompton ist eine Plastikhülse im Sattelrohr verbaut. Die ist ein Verschleissteil (da weicher als die Sattelstütze) und muss alle Jubeljahre mal gewechselt werden. Dementsprechend besser sehen die Stützen aus. An den verchromten Stahlstützen sieht mal auch nach Jahren nur mit der Lupe minimalsten Verschleiss. Ich hab auch eine schwarz eloxierte Alustütze, die der Deinen von der Oberfläche her ähnlich sein dürfte. Da sieht man nach x Jahren stellenweise leichten Abrieb der schwarzen Schicht (kommt wohl vom Falten), aber nichts, was auch nur ansatzweise in die Nähe Deines Bildes kommen würde. Ich würde auch sagen, dass in Deinem Fall Rahmen und Stütze keine gute Harmonie haben, was Durch die Abwesenheit einer Opfer- oder überhaupt Hülse hässliche Effekte zeitigt.

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Re: Riefenbildung an der Sattelstütze

Beitrag von Motte » Mo 7. Aug 2017, 13:01

Ob mit oder ohne Hülse ist eigentlich egal. (Mit Hülse ist es leichter Toleranzen auszugleichen - bei Terns gibt es die z.B. in mehreren Stärken)
Bei meinem Birdy (Baujahr 2005 - erste Stütze) sieht man fast nichts an Abrieb. Ich hab aber dort eine Segmentklemmung - die hat R+M ab Baujahr 2006 nicht mehr benutzt, weil es vereinzelt Risse im Sattelrohr gab. Die Kontaktfläche ist dort aber größer als beim üblichen Klemmring mit seinen beiden linienförmigen Kontaktflächen.

Bei der Sattelstütze reden wir von Genauigkeiten von 1/10 mm.
Es wird sich nie ganz vermeiden lassen, dass zwei ungünstige Teile zueinander finden. Sich also die Toleranzen addieren.

Normalerweise sollte das die Endkontrolle (Werk/Händler) verhindern. Funktioniert natürlich nur bei Neuware. Bei einer Nachrüststütze müsste halt der Händler schauen - wenn man ihn hat schauen lassen - den sollte man dann auch ansprechen. Wer es selbst im Netz bestellt hat müsste sich dann auch selbst drum kümmern.

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Re: Riefenbildung an der Sattelstütze

Beitrag von Motte » Mi 9. Aug 2017, 14:03

Da der Faden bei den Reiseradlern wunderliche Wege geht - setze ich hier noch mal was nach.

(wenn die Stütze plastisch verformt wäre - würde man sie beim Falten nicht mehr rein bekommen - ein Faltradfahrer (wie Falk) weiß das - andere nicht. Versuch mal diese Stütze oder ein gleich dickes Rohr mit der Hand und einer Kombizange zu verformen - wobei die noch einen längeren Hebel hat als deine Sattelklemme. Dann weißt Du wie abwegig eine solche Vorstellung bei einem Durchmesser von 34.9 mm ist)

Die Vermutung, dass die Stütze zu viel Spiel hat und daher aufgerieben wird ist ja oben schon aufgegriffen worden. Deinem Bild nach sind es die beiden offenen Endstücke der Klemme die das auslösen. Ich würde bei Neubeschaffung daher Stütze und Klemme tauschen. Nicht dass dir eine schartige Klemme dann wieder die neue Stütze ruiniert.

Zum Hintergrund noch der Verweis auf folgenden Thread mit den nötigen Informationen:
umbau-f33/wie-funktionieren-sattelklemmen-t2394.html

Wenn alles stimmt - dann gibt es (in Fahrtrichtung geguckt) zwei linienförmige Klemmstellen links und rechts an denen die Klemme die Sattelstütze fest hält. Da findest Du auch den normalen Abrieb - der dem Bremsabrieb an der Felge ähnelt (nämlich schwarzer Staub/Schmier). Wenn Du die Scheuerstellen wo anders hast, dann reicht die Klemmkraft nicht. Z.B. weil die Stütze zu klein oder das Sitzrohr zu groß ist.

tobi.
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Re: Riefenbildung an der Sattelstütze

Beitrag von tobi. » Fr 11. Aug 2017, 14:03

Die Sattelstütze sieht wirklich übel aus. Mir hat die schwarze Plastikscheibe im Schnellspanner häufig Probleme bereitet, weil der Schnellspanner immer weider zwischen "zu fest" und "zu locker" pendelte und ich fast täglich nachjustieren musste. Jetzt liegt dort stattdessen eine Scheibe aus Messing, damit klemmt der Spanner reproduzierbar immer gleich.

Was mir parallel aber einfällt: Mein World Birdy hat recht viel Spiel in der Sattelstützenaufnahme, geschätze schon so etwa 0,3mm. Das muss die Klemme natürlich alles zusammenpressen, aber wirklich toll ist das langfristig nicht. Weiß jemand von euch, wieviel Spiel R+M dem Birdy dort zugesteht und ab wann der Rahmen aus der Toleranz ist? Eigentlich sollte es ja nahezu null sein...

Tobi

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