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RHINE = 20" Birdy ... und andere Leckerbissen aus Fernost

Birdy, BD-1, Frog
tian
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Re: RHINE = 20" Birdy ... und andere Leckerbissen aus Fernos

Beitrag von tian » Do 15. Jan 2015, 09:50

Nach nun einigen Monaten mit dem Rad kann ich sagen, dass es ein nettes Spielzeug ist, aber bis auf den Rahmen fast alle Zubehörteile nichts taugen. Aktuell streiken die Bremsen. Bei Nässe war zumindest die hintere Scheibenbremse ohne Funktion, darum steht das Rad jetzt schon über einen Monat in der Ecke. Ein weiteres Problem bei den Bremsen war, dass die Scheibe immer an den Bremsbacken langgeschliffen ist. Durch die kleinen Räder hat sich die Scheibe schon immer etwas bewegt, sodass da einfach zu wenig Platz zwischen den Backen war.
Könnt ihr mir anhand der Bilder sagen welche Bremsen passen würden bei denen mehr Spiel zwischen den Bremsbacken ist?

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derMac
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Re: RHINE = 20" Birdy ... und andere Leckerbissen aus Fernos

Beitrag von derMac » Do 15. Jan 2015, 14:13

Was funktioniert denn an der Bremse nicht? Wie es aussieht sollte da praktisch jede aktuelle Scheibenbremse (Post Mount) passen. Wenn die Bemshebel noch IO sind, willst du sicher eine mechanische. Auch da gibt es viel Auswahl, die Übersetzung muss nur zu den Bremshebeln passen. Mehr kan da ohne Zusatzinfo eigntlich nicht zu sagen weil ich die aktuell verbaute Bremse nicht kenne.

Mac

tian
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Re: RHINE = 20" Birdy ... und andere Leckerbissen aus Fernos

Beitrag von tian » Fr 16. Jan 2015, 21:08

Die Bremsscheiben wollte ich gleich lassen, ich wollte nur die Bremsen ansich tauschen. Die Hebel etc. sollten auch so bleiben. Die Frage war nur, ob es Bremsen gibt die eine weitere Öffnung haben, damit die Bremsscheiben nicht daran schleifen wenn die Räder nicht 100% gerade laufen.

Kisho
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Re: RHINE = 20" Birdy ... und andere Leckerbissen aus Fernos

Beitrag von Kisho » Fr 16. Jan 2015, 23:27

tian hat geschrieben:Nach nun einigen Monaten mit dem Rad kann ich sagen, dass es ein nettes Spielzeug ist, aber bis auf den Rahmen fast alle Zubehörteile nichts taugen. Aktuell streiken die Bremsen. Bei Nässe war zumindest die hintere Scheibenbremse ohne Funktion, darum steht das Rad jetzt schon über einen Monat in der Ecke. Ein weiteres Problem bei den Bremsen war, dass die Scheibe immer an den Bremsbacken langgeschliffen ist. Durch die kleinen Räder hat sich die Scheibe schon immer etwas bewegt, sodass da einfach zu wenig Platz zwischen den Backen war.
Könnt ihr mir anhand der Bilder sagen welche Bremsen passen würden bei denen mehr Spiel zwischen den Bremsbacken ist?
Was hast du den schon ausprobiert um das Problem zu beheben. Immerhin ist das Fahrrad ja nicht von irgendeiner unfähigen Klitsche konstruiert worden, weswegen ich nicht davon ausgehe, dass es an den kleinen Rädern liegt. Ohne dieses Bremsenmodell zu kennen / erkennen zu können welcher Hersteller / Modell es sein könnte: Bzgl. des "ohne Funktion": Den Belag hast du kontrolliert? Er sollte 1mm Dicke nicht wesentlich unterschreiten. Und verglast sollte er natürlich erst Recht nicht sein. Die Bremsen sind i. d. R. auf eine Bremsscheibendicke von ca.2mm und Bremsbelägen von ca. 1,8mm ausgelegt. Dazu kommt ein kleiner Abstand zwischen Scheibe und Belag. Da gibt es dann Bremsen die nur einen beweglichen Kolben/Bremsbelag haben. Bei denen ist dann das unbewegliche Gegenstück manchmal doppelt so weit weg von der Bremsscheibe. In der Regel sind die Abstände aber nahezu identisch und sehr knapp.

Bei mechanischen Scheibenbremsen können die Kolben manchmal manuell verstellt werden um diesen Abstand zu regeln. Das wäre eventuell ein Ansatz?! Wenn das Rad schon länger in Verwendung ist, wurde da ja mal zum Verschleißausgleich was verstellt? Aber da musst du dir entsprechend mal die Wartungsanleitung der Bremse ansehen. Da beim birdy aber wegen der Faltbarkeit die Züge in ziemlich langen Schleifen verlegt werden müssen, hast du auch große Verluste durch die Stauchung der langen Zughüllen. Wenn du also den Abstand zwischen den Belägen und der Scheibe vergrößert bekommen solltest und die Stauchung dazu nimmst hast du im Ergebnis einen längeren Hebelweg am Griff bevor ein gute Bremswirkung einsetzt. Da sollte man dann mal über sehr steife Zughüllen (Nokon) nachdenken.

Oder gleich auf hydraulische Scheibenbremsen umrüsten. Die Shimano BR-M395 (Acera Gruppe) ist recht gut und ist schon für 70€ / Set zu haben. Hat auch die Vorteile, das eine hydraulische Scheibenbremse wesentlich weniger Wartung bedarf. Shimano verwendet als Medium eine Flüssigkeit auf Mineralölbasis, das zieht kein Wasser. Außer Bremsbelag auswechseln fällt da keine Arbeit an und der Belagverschleiss wird automatisch ausgeglichen. Und: Nein! Hydraulikleitungen haben i. d. R. keine Probleme mit dem Falten. Habe an meinem birdy HS33 und die Leitungen sind auch nach 2 Jahren noch völlg i. O.

EInfach nur einen neuen Sattel zu montieren halte ich bei mechanischen Bremsen für keine gute Idee. Die Wege des Hebels müssen kompatibel zu denen des Bremskörpers sein. So kann man i. d. R. z. B. keine Bremsgriffe einer Canti-Bremse für V-Brakes nutzen. Am Besten geht man mit sowas zu einer Fachwerkstatt. Bei Scheibenbremsen gibt es diverse Kombinationsmöglichkeiten, Scheibengrößen,.... da kann man eigentlich nicht auf Grund von Photos Aussagen treffen.

Grüße

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Re: RHINE = 20" Birdy ... und andere Leckerbissen aus Fernos

Beitrag von tian » Sa 17. Jan 2015, 21:54

Ich kann da beim besten WIllen nicht erkennen, was ich da einstellen könnte. Auf der Ruckseite ist zwar ein Imbusgewinde, aber außer das ich das eine viertel Umdrehung drehen kann passiert da nichts.
Vorne geht es auch noch, da greift die Bremse sofort. Hinten ist es aber Mist, da stoppt die Bremse nicht mehr wirklich. Mir ist es so zu gefährlich mit dem Rad zu fahren. Hier noch weitere Bilder, vielleicht kann man da mehr erkennen:

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Kisho
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Re: RHINE = 20" Birdy ... und andere Leckerbissen aus Fernos

Beitrag von Kisho » Sa 17. Jan 2015, 23:15

Hi

jap die Gebrauchtsanleitung wäre da schon nützlich! Ohne die ist Essig ;) Erst Recht nur an Hand von Photos. Für mich sieht das Teil nach einer Bremse aus, wo der innere (Richtung Laufrad) Belag fix ist und der äußere durch den Kolben (über den Seilzug) nach innen bewegt wird und dadurch selbst gegen die Scheibe drückt und diese gegen den inneren Belag drückt. Die 1/4-Umdrehung der Schraube dürfte zum Belagverschleissausgleich sein, also die Ausgangslage des Kolben weiter Richtung Scheibe bewegen. Aber wie gesagt: Ohne Bedienungsanleitung ist echt Essig, wenn du das Modell der Bremse kennst, versuche die mal im WWW zu finden, wenn du sie nicht (mehr) hast. Dann ist auch die korrekte Einstellung i.d.R. kein Problem. Ausserdem scheint mir die Scheibe massiv verzogen zu sein. Die muss parallel zum Rahmen sein. Das tut sie auf dem dritten Bild für meine Augen nicht. Das der Rahmen verzogen ist, würde ich erstmal ausschliessen. Bremsbeläge hast du kontrolliert / ersetzt? Auf dem ersten Foto kann ich keinen Belag erkennen. Also ich bin mit meinem Latein am Ende nur so mit Photos...

Auch wenn es Geld kostet: Ich würde damit wirklich mal in die Fachwerkstatt gehen. Das muss ja kein r&m Händler sein. So was kann jeder halbwegs brauchbarer Fahrradladen erledigen. Zumal du das Thema ja schon länger hast wenn ich das hier im Thread richtig mitgelesen habe!?

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Re: RHINE = 20" Birdy ... und andere Leckerbissen aus Fernos

Beitrag von Motte » So 18. Jan 2015, 09:41

Dass eventuell das HR nicht gerade steht, hatten wir hier ja schon. Dann liegen die Bremsbacken auch nicht plan an der Scheibe. Das ist aber die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Scheibenbremse.

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Re: RHINE = 20" Birdy ... und andere Leckerbissen aus Fernos

Beitrag von Kisho » So 18. Jan 2015, 11:21

Motte hat geschrieben:Dass eventuell das HR nicht gerade steht, hatten wir hier ja schon. Dann liegen die Bremsbacken auch nicht plan an der Scheibe. Das ist aber die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Scheibenbremse.
Ja, das wäre noch eine Möglichkeit. Laufrad schief eingespeicht, schief eingesetzt, Achse verzogen. Was mich wundert: So schief wie die Scheibe drin sitzt, müsste die Bremse massiv geschleift haben / schleifen. Es ist jedoch von der Nichtfunktion bei Nässe die Rede. Was für mich auf abgenutzte oder verglaste Beläge hinweist. Die vordere Scheibe sieht auf den Fotos auch schon arg riffig aus.

@tian: Aus meiner Sicht ist es in diesem Fall nicht möglich per Ferndiagnose Hilfe zu leisten. Eine Bremse ist ein zu wichtiges Bauteil, als dass man da selbst dran rumschrauben sollte, wenn man sich nicht absolut sicher ist! Ich bin sicher, ein Fahrradmechaniker erkennt das Problem sehr schnell, wenn er das Fahrrad vor sich hat. Zumindenst meiner würde für diesen ersten Blick wahrscheinlich nicht mal Geld haben wollen. Und ob du dann die Reparaturen vornehmen lässt, kannst du dann immer noch entscheiden.

Alternativ kannst du ja mal gucken, ob es bei dir in der Nähe ein Repaircafe gibt. Wenn "ROW" für Rotenburg/Wümme steht, ist das nächste mir bekannte Fahrradrepaircafe auf der Schanze in Hamburg, immer Dienstagabend. Aber das dürfte zu weit weg sein. Manchmal bietet auch der ADFC vor Ort diese Möglichkeit.

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Re: RHINE = 20" Birdy ... und andere Leckerbissen aus Fernos

Beitrag von tian » Mo 19. Jan 2015, 09:28

Dann bring ich das Rad Heute zum Fachgeschäft, gibt hier leider nur sehr sehr teure Händler, aber selbst komme ich ja nicht weiter.

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Re: RHINE = 20" Birdy ... und andere Leckerbissen aus Fernos

Beitrag von derMac » Mo 19. Jan 2015, 13:00

tian hat geschrieben:Die Frage war nur, ob es Bremsen gibt die eine weitere Öffnung haben, damit die Bremsscheiben nicht daran schleifen wenn die Räder nicht 100% gerade laufen.
Der Abstand zwischen den Bremsbelägen ist bei den aktuellen Scheibenbremsen zumindest ähnlich schmal. Das ist gerade ein Vorteil der Scheibenbremse, dass da nicht viel Weg verschenkt wird. Läuft denn die Bremsscheibe rund oder "eiert" sie? Besteht bei den Schrauben, die den Bremssattel über Langloch am Rahmen halten noch die Möglichkeit des Ausgleichst oder ist das Langloch schon am Anschlag?
Kisho hat geschrieben:Da gibt es dann Bremsen die nur einen beweglichen Kolben/Bremsbelag haben.
Das ist bei mechanischen Scheibenbremsen IMO immer der Fall.
Einfach nur einen neuen Sattel zu montieren halte ich bei mechanischen Bremsen für keine gute Idee. Die Wege des Hebels müssen kompatibel zu denen des Bremskörpers sein. So kann man i. d. R. z. B. keine Bremsgriffe einer Canti-Bremse für V-Brakes nutzen.
Zumindest bei den mechanischen Scheibenbremsen von Avid, die zu den besten am Markt gehören, ist das mit den Bremshebeln kein Problem. Da gibt es eine Variante für Canti-Bremshebel und eine für V-Brake-Bremshebel. Die meisten anderen mechanischen Scheibenbremsen sind IMO für V-Brake-Hebel ausgelegt, muss aber nicht so sein.
Kisho hat geschrieben:Ausserdem scheint mir die Scheibe massiv verzogen zu sein. Die muss parallel zum Rahmen sein. Das tut sie auf dem dritten Bild für meine Augen nicht. Das der Rahmen verzogen ist, würde ich erstmal ausschliessen.
Nach der bisherigen Diskussion sieht es leider so aus, als wäre der Rahmen ganz schön schief, aber endgültig lässt sich das nur anhand der Bilder nicht sagen.

Ich unterstütze den Vorschlag, dass sich das mal jemand anschaut, der Erfahrung hat. Möglicherweise ist die Lösung einfacher, als die Bilder vermuten lassen.

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