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Eine Reifenpanne jagt die andere. Pech? Systemfehler? Zufall?

Birdy, BD-1, Frog
berlinonaut
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Re: Eine Reifenpanne jagt die andere. Pech? Systemfehler? Zufall?

Beitrag von berlinonaut » Mi 2. Aug 2017, 00:32

Pibach hat geschrieben:
Mi 2. Aug 2017, 00:12
berlinonaut hat geschrieben:
Di 1. Aug 2017, 23:35
Permanent den Reifen monitoren tue ich nicht und hinten schon gar nicht...
Ich weiß nicht, wie lange es dauert, bis sich eine spitze Scherbe durch den Mantel arbeitet. 100km vielleicht? Entsprechend reicht es, in diesen Intervallen den Reifen zu checken.
Bein Kojak? Eher 0m bis 1km würde ich sagen.
Pibach hat geschrieben:
Mi 2. Aug 2017, 00:12
Steinchenprobleme hat man ggf. im Winter durch den Streusplit.
Da fahre ich keinen Kojak. Genau deswegen.

Pibach
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Re: Eine Reifenpanne jagt die andere. Pech? Systemfehler? Zufall?

Beitrag von Pibach » Mi 2. Aug 2017, 00:34

berlinonaut hat geschrieben:
Di 1. Aug 2017, 23:35
Deine angegebenen fünf Minuten Flickzeit von Panne bis Weiterfahrt schaffe zwar ich nicht (wie soll das gehen?
Im Wesentlichen bau ich nach Aufkleben des Flickens sofort ein, pumpe auf auf fahre direkt weiter. Der Flicken presst sich beim Fahren ausreichend an. Schutzfolie kann man dran lassen.

Wenn man die Stelle für das Loch von außen sieht, geht es noch mal einiges schneller. Dann lasse ich den Reifen eingebaut und nehme nur an der Stelle zum Flicken den Reifen raus.

berlinonaut
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Re: Eine Reifenpanne jagt die andere. Pech? Systemfehler? Zufall?

Beitrag von berlinonaut » Mi 2. Aug 2017, 00:38

Pibach hat geschrieben:
Mi 2. Aug 2017, 00:17
berlinonaut hat geschrieben:
Di 1. Aug 2017, 23:35
Dazu kommt der kleinere Abrollumfang der 349er Räder im Vergleich zu den 406ern bei Dir. Ist sicher nicht die Welt, aber ein bisschen häufigeren Strassenkontakt hat jede Stelle des Reifens.
Die verschleißen vielleicht schneller. Aber was bedeutet das für die Pannenstatistik?

Dass es tendenziell mehr Pannen gibt? Je Verschleiss desto Panne sozusagen.
Pibach hat geschrieben:
Mi 2. Aug 2017, 00:17
Ich tendiere zu der These, dass hart aufgepumpte Reifen eher zu Plattfüßen neigen. Die kleinere Kontaktfläche hat zwar geringere Wahrscheinlichkeit eine Scherbe zu treffen, wenn dann erfolgt das aber mit entsprechend mehr Druck.
Die kleineren Reifen erfordern mehr Druck, auch weil sie schmaler sind.
Ggf. haben kleinere Reifen eine höhere Snake-Bite Quote, das könnte gut sein.
Ich fahre meine Reifen eigentlich immer am oder nahe am zulässigen Maximaldruck. Beim Kojak am Brompton gut 7 - 8 Bar. Mit deutlich weniger Druck wird er erheblich langsamer - und pannenanfälliger. Bei ersterem bin ich mir sicher, beim zweiteren nicht beweisbar (abseits von Snakebites).

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Re: Eine Reifenpanne jagt die andere. Pech? Systemfehler? Zufall?

Beitrag von berlinonaut » Mi 2. Aug 2017, 00:45

Pibach hat geschrieben:
Mi 2. Aug 2017, 00:34
berlinonaut hat geschrieben:
Di 1. Aug 2017, 23:35
Deine angegebenen fünf Minuten Flickzeit von Panne bis Weiterfahrt schaffe zwar ich nicht (wie soll das gehen?
Im Wesentlichen bau ich nach Aufkleben des Flickens sofort ein, pumpe auf auf fahre direkt weiter. Der Flicken presst sich beim Fahren ausreichend an. Schutzfolie kann man dran lassen.

Wenn man die Stelle für das Loch von außen sieht, geht es noch mal einiges schneller. Dann lasse ich den Reifen eingebaut und nehme nur an der Stelle zum Flicken den Reifen raus.
Du bemerkst also einen Plattfuss, hältst an, packst das Werkzeug aus, baust das Rad aus, holst den Mantel runter und den Schlauch raus, suchst das Loch, suchst und beseitigst die Pannenursache im Mantel, flickst den Schlauch, baust alles wieder zusammen, pumpst auf, packst das Werkzeug weg, machst die Hände sauber und radelst los. Und das alles in fünf Minuten und manchmal noch einiges schneller? Und das irgendwo in freier Wildbahn und mit dem Training von alle paar Jahre mal Reifen flicken. Das würde ich doch gerne mal sehen... Oder auch: So 'ne Uhr hatte ich auch mal. ;)

Man kann ja mit selbstklebenden Flicken einiges beschleunigen - aber erstens halten die nicht ewig und dann steht man wieder da und zweitens komme ich auch damit nicht in die Nähe Deiner Werte. Selbst dann nicht, wenn man berücksichtigt dass der Radaus- und Einbau am Schutzblechbewehrten Brommi wahrscheinlich erheblich komplexer ist als am Singlespeed-Dahon.

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Re: Eine Reifenpanne jagt die andere. Pech? Systemfehler? Zufall?

Beitrag von Pibach » Mi 2. Aug 2017, 00:50

berlinonaut hat geschrieben:
Mi 2. Aug 2017, 00:38
Ich fahre meine Reifen eigentlich immer am oder nahe am zulässigen Maximaldruck.
Ja. Ich fahre die eher Nahe dem Minimaldruck, ca 5 bar. Hatten wir hier schon mal andiskutiert.

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Re: Eine Reifenpanne jagt die andere. Pech? Systemfehler? Zufall?

Beitrag von Pibach » Mi 2. Aug 2017, 00:57

berlinonaut hat geschrieben:
Mi 2. Aug 2017, 00:45
Und das alles in fünf Minuten und manchmal noch einiges schneller? Und das irgendwo in freier Wildbahn und mit dem Training von alle paar Jahre mal Reifen flicken.
Zeit gemessen ab alles bereit liegen haben.
Die meiste Zeit kostet 2x Pumpen (Carbon Mini Pumpe). Sowie etwas trocknen lassen.
Gewisses Taining hab ich damit allerdings.

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Re: Eine Reifenpanne jagt die andere. Pech? Systemfehler? Zufall?

Beitrag von Raffineur » Mi 2. Aug 2017, 10:49

@Pibach:
Raffineur hat geschrieben: ↑Di 1. Aug 2017, 16:09
... 5 von 7 Punkten. Weil mir das nicht reicht, habe ich zusätzlich dünne PU-Einlagen.
Ich hab Schwierigkeiten, das nachzuvollziehen. Wie oft hast Du denn einen Platten?
Zum Glück selten. Dank (früher) Marathon Green Guard, (jetzt) Marathon Supreme und Pannenschutzband. Aber für meinen Geschmack ist jeder Plattfuß einer zuviel. Vor allem auf einer 100-km-Tour mit Gepäck. Es soll ja Leute geben, die gerne Schläuche flicken bzw. wechseln, aber zu denen gehöre ich nicht ;) Berlinonaut offenbar auch nicht. Da sind wir schon zwei ;)
Raffineur hat geschrieben: ↑01.08.2017, 16:09
Bei jeder schlecht abgesenkten Bordsteinkante und jedem vertieften Gullydeckel bin ich froh um meine Federung. I
Ist auch eine Frage der Fahrweise und des Radgewichtes bzw. der Beladung. Ich gehe über Bordsteinkanten und Gullideckel aus dem Sattel. Ebenso bei Kopfsteinpflaster ab gewissem Speed.
Ich auch. Zumindest auf den ersten 20 oder 30 km. Danach wird es mir zu mühsam, und ich freue mich über meine Federung :lol:
Auf Überlandstrecken auf guten Straßen würde ich auch höheren Druck fahren. Je höher der Druck ist, desto weniger machen sich die Verluste durch Schutzeinlagen bemerkbar, hast ja weniger Walktiefe. In Kombination mit deinem gefederten Jetstream ist das dann ja insgesamt schlüssig.
Jau, genauso isses! :D Ich fahre fast nur Überlandstrecken. Und die Straßen in der Stadt Zürich sind zum Glück ziemlich sauber ;)

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Spinskins

Beitrag von Raffineur » Mi 2. Aug 2017, 10:55

Soeben gesehen: Hier gibt es gerade ein Paar der sonst nicht mehr erhältlichen Spinskins-Kevlar-Einlagen: http://www.ebay.ch/itm/172802886044. Natürlich nicht in unseren Längen, und da sie schnittfest sind, stelle ich mir das Kürzen abenteuerlich vor :lol:

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Re: Eine Reifenpanne jagt die andere. Pech? Systemfehler? Zufall?

Beitrag von superfalter » Mi 2. Aug 2017, 14:17

aljen hat geschrieben:
So 30. Jul 2017, 16:47
Moin,

bei meinem World Birdy Comfort, neu im April dieses Jahres gekauft, habe ich innerhalb bislang knapp 750 km drei Plattfüße eingefangen: hinten, vorn, heute wieder hinten. Das sind bereits mehr Reifenpannen, als ich sonst insgesamt in meinem ganzen Leben an Fahrrädern (einschließlich dreier Klappräder, bevor ich zum Faltrad kam) hatte.

Das nervt.

Als Reifen sind die standardmäßigen Schwalbe Marathon Racer montiert. Die Reparaturen habe ich bislang beim Fachhändler durchführen lassen, da ich ziemlich genau das Gegenteil eines Schraubers/Bastlers bin und alles nur kaputter machen würde, am Hinterrad sowieso. Den Luftdruck halte ich mit 6 bar auf dem vorgeschriebenen Niveau. Von einer Überlastung ist das Birdy weit entfernt (meine 76 kg plus ein paar Kilo Gepäck).



Nach dieser Textmenge (und einer eher vergeblichen Suche hier im Forum) nun meine Fragen:
  • Ist diese Plattfuß-Neigung beim Birdy üblich/systembedingt?
  • Sind die Marathon Racer für die Pannenanfälligkeit bekannt?
  • Gibt es die "pannensicheren" (ja, ich weiß: relativ) Schwalbes auch für das Birdy? (Der Fachhändler sagt "nein"; irgendwie™ nehme ich es ihm nicht ab.)
  • Was mache ich eventuell falsch und wie kann ich es besser machen? Gibt es klassische Birdy-Benutzerfehler, die zu den Reifenpannen führen? (Und ich meine nicht "Fahrten über Glassplitter vermeiden".)
  • Hab ich einfach nur Pech?
  • Soll ich das Birdy-Fahren sein lassen?
Danke im Voraus für Eure Antworten und für die Nachsicht mit einem unbekehrbaren Nicht-Bastler.

Viele Grüße und allzeit gute Landungen :P
Alexander / aljen
Also ich als Händler beobachte das Riese und Müller jetzt oft Marathon Racer verbaut. Ich vermute um das Gesamtgewicht etwas zu reduzieren gerade bei schwereren Modellen und verstehe diese Wahl nicht, denn die Racer sind zu dünn. Habe selbst bei einer Tour gleich auf den ersten 500m einen kompletten Durchschlag gehabt. Kleiner Feuerstein und binnen Sekunden ein Platten. Ich würde auf Marathon wechseln. Leider gibt es den Marathon Plus als Birdy Variante nicht mehr.

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Tannus-Reifen (schon wieder...)

Beitrag von Raffineur » Sa 2. Sep 2017, 22:03

Heute Publikumstag auf der Eurobike. Ich ließ es mir nicht nehmen, eine Probefahrt mit Tannus-Reifen zu machen. Sogar mit zweien. Damit meine ich nicht vorne und hinten, sondern zwei Räder: Das eine war ein Rennrad, das andere hatte eher MTB-artige Reifen. Was soll ich sagen? Ich konnte auf Anhieb keinen Unterschied zu Luftreifen feststellen. Natürlich war die Strecke in der Demo Area sehr kurz und ziemlich glatter Asphalt, aber es hatte geregnet, so daß er naß war. Ich fuhr eine schärfere Kurve als mit meinen Luftreifen, ohne auszurutschen. Ich würde beinahe sagen, die meisten Radler dürften in einem Blindtest keinen Unterschied bemerken. Jedenfalls solange keine Scherben oder Nägel auf der Fahrbahn liegen :lol:

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