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Birdy - Suche neue Gabel

Birdy, BD-1, Frog
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jodokus111
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Birdy - Suche neue Gabel

Beitrag von jodokus111 » Do 2. Jan 2020, 14:20

Halli Hallo,

wie schon in meinem Vorstellungsthread "angedroht" kommt hier meine erste kniffelige Aufgabe, zu der ich mir ein paar gute Tipps von euch erhoffe.
Letzte Woche habe ich leider beim Gebrauchtkauf eines "Birdy touring" (Baujahr ca. 2013) übersehen, dass an der linken Innenseite der Gabel auf Höhe des Schutzblechs eine massive Scheuerstelle vorhanden ist. Shit happens! Im gefalteten Zustand hatte ich erst den Eindruck, dass dies nur der Reifen gewesen sein kann, aufgeklappt scheint es vom Schutzblech zu kommen. Es ist dort mit der gleichen Krümmung wie das Schutzblech nicht nur der Lack abgetragen sondern auch ordentlich das Metall. Mit der Schieblehre gemessen fehlen dort fast über die ganze Gabelinnenseite rund 0,8 mm Material. Ich weiß natürlich nicht, welche Wandstärke die Gabel original hat, aber vom Bauchgefühl dürfte da nicht viel Material übrig bleiben.
Daher mein Antrieb die Gabel gegen eine neue (oder gute gebrauchte) auszutauschen. Die üblichen Bezugsquellen, die das Internet so ausgeworfen hat, führen solche Ersatzteile leider nicht.
Also habe ich drei Händler persönlich abgeklappert, die angeblich Birdies führen. Zwei davon, hatten nichteinmal mehr ein Birdy im Laden stehen und waren auch gaaanz schlecht auf den Hersteller R & M und deren aktueller Politik zu sprechen. Nur ein Händler war bemüht und versucht in der kommenden Woche mal jemanden im Werk zu erreichen.

Meine Fragen nun an Euch:
Welche Bezugsquellen kennt ihr für Birdy Ersatzteile?
Gibt es andere Händler in Deutschland, mit denen man eventuell auch "auf die Ferne" einen Deal für ein Ersatzteil machen kann?
Hätte ich vielleicht sogar eine Chance, durch eine neue Gabel von Felgenbremsen auf Scheibenbremsen aufrüsten zu können?

Fragen über Fragen... ich bin für jeden Hinweis dankbar :-)

Sonnige Grüße,
Jodokus111

EmilEmil
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Re: Birdy - Suche neue Gabel

Beitrag von EmilEmil » Sa 4. Jan 2020, 11:22

jodokus111 hat geschrieben:
Do 2. Jan 2020, 14:20
...……………..
Hätte ich vielleicht sogar eine Chance, durch eine neue Gabel von Felgenbremsen auf Scheibenbremsen aufrüsten zu können?...…...
Als nicht (Niemals nicht !) Birdy-Fahrer kann ich keine Bezugsquellen nennen.
Wegen des Abriebs: Da würde ich nochmals sorgfältig messen. Ich denke, daß das Birdy Kunststoff-Kotflügel hat: 0,8 [mm] Abrieb durch Kunststoff-Bleche ? Ist für mich erstmal schwer begreifbar. Nun, es heißt aber auch "Steter Tropfen höhlt den Stein"...
Für Scheibenbremsen muß der Schwingenteil der Gabel eine Aufnahme für die Bremszange haben. Zudem benötigst Du noch eine Nabe mit der Aufnahme für die Scheibe. Möglicherweise muß diese Nabe dann ein Klemmmaß von 100 [mm] haben. Eine Scheibenbremse braucht mehr Platz als die bei vielen Faltradnaben hinterlistigerweise verbaute Klemmweite von 74 [mm] hergibt. Auf jeden Fall sollte man das vorher prüfen ! Falls ich mich richtig erinnere, hat die Vordergabel beim Birdy aber von Haus aus 100 [mm] Klemmweite, die nur durch Abstandshülsen auf 74 [mm] reduziert wird.
Meine 3 Zent !

MfG EmilEmil

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Re: Birdy - Suche neue Gabel

Beitrag von Ch.Bacca » Sa 4. Jan 2020, 14:41

Obwohl ich kein Birdy mein Eigen nenne, behaupte ich steif und fest: Eine neue Gabel gibt's nur beim Hersteller selbst (wenn überhaupt).

Was mich an der Stelle noch interessieren würde:
Ist die Gabel aus Alu oder Stahl? Halt mal einen Magneten dran.

Bei Stahl könnte man damit zu einem Rahmenbauer gehen und eine Versteifung auflöten lassen.

Wenn man bedenkt, dass R&M empfiehlt, regelmäßig die Hinterradschwinge erneuern zu lassen, ist es eigentlich ein Totalschaden.

Motte
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Re: Birdy - Suche neue Gabel

Beitrag von Motte » Sa 4. Jan 2020, 22:08

Vielen Dank für diese Nachricht. ;)
Das bringt mir meinen Glauben an die Menschheit zurück.
(in den sozialen Medien und den Foren ist natürlich stets der Hersteller an allem schuld)
Weil es mir wieder mal vor Augen führt, dass so mancher Mensch (wie dein Birdy Vorbesitzer) offensichtlich völlig schmerzbefreit mit seinem Fahrrad umgeht.
So was merkt man doch :roll: – beim Falten und auch am Geräusch bei der Fahrt.

Auch ein Birdy fängt sich in der Hektik im ÖPNV gelegentlich nen ordentlichen Rempler ein – dann kann sich auch mal das Schutzblech verstellen, wenn es heftig und unglücklich getroffen wird. Das äußert sich aber gewöhnlich in deutlichen Rappel- oder Qietschgeräuschen und dann macht man normalerweise das, was man bei einem 28 Zoll Rad auch macht. Man biegt es wieder richtig oder stellt es neu ein.

Eine neue Gabel bekommst Du umständlich aus Fernost (Der Birdy Rahmen wird in Asien von Pacific Cycle produziert und das Birdy dort auch von ihnen angeboten) oder hier ausschließlich über einen Birdy- Fachhändler vom Hersteller.
https://www.r-m.de/de/handlersuche/

Bei euch in der weiteren Umgebung gibt es ja scheinbar einige.
Nach meinem Kenntnisstand unterstützt R+M die Umrüstung auf Scheibenbremse in keinster Weise und rückt nur eine gleichartige Tauschgabel raus. Ich hab so Preise um 300 Euro aus anderen Foren in Erinnerung

Die Gabel ist aus Alu. Eventuell ist auch nicht das Schutzblech selbst der Übeltäter, sondern die abgewinkelte Edelstahlstrebe, an der es dort befestigt ist. (wobei mir im Moment noch keine Idee kommt, wie genau das passiert sein könnte)
Wenn die aus irgendeinem Grund da am Alu schabt würde mir das grundsätzlich die Kerbe erklären.
Bei meinem Birdy hat es schon häufiger mal unterwegs da gescheuert, bis ich das Schutzblech richten konnte (oder wollte*) – dabei wurde bislang (über 15 Jahre Nutzung) aber lediglich die Eloxalschicht leicht angekratzt. Blankes Alu ist da noch lange nicht zu sehen. Von daher muss da an deinem etwas „Dramatischeres“ passiert sein um so einen Schaden zu hinterlassen.

* ich kenne das Geräusch ja nun. Dann fahre ich nach mehreren Stunden Zugfahrt auch schon mal ein größeres Stück raus aus der Stadt um bei der nächsten Rast in Ruhe dann das Schutzblech kurz zu richten. Es sei denn es schabt so doll, dass es mich vorher schon extrem nervt. Wenn die Schraube vorn richtig fest ist und die original Kunststoffunterlegscheibe hat – dann reicht im Regelfall ein kurzes Zurechtbiegen aus. Die Edelstahlstrebe lösen musste ich nur ein- oder zweimal in seinem Leben.

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Re: Birdy - Suche neue Gabel

Beitrag von jodokus111 » Mo 6. Jan 2020, 09:38

Hallo ihr drei!

Habt besten Dank für euer Feedback.

Da ich keine Bilder in die Galerie hochladen darf, habe ich hier mal ein Foto verlinkt:
Bild meiner angenagten Gabel

Eure Kommentare haben meine Schwierigkeit bestätigt, was die birdy-eigenen Ersatzteile angeht.
Der Weg zum Metallbauer oder die Asia-Bezugsquellen würde ich nur einschlagen wenn ich gar keinen Support von R&M bekomme. Vorher würde ich natürlich noch mehr Händler abklappern und natürlich auch ein paar Monate entsprechende automatische Suchen nach gebrauchten Ersatzteilen aktiv haben.

Einem Laufradbauer habe ich den Schaden auch schon gezeigt. Er kann sich gut vorstellen, dass sich das Schutzblech, da es am gefederten Teil hängt, über die Zeit in das weiche Alu genagt hat.
Eigentlich wollte ich ihn auch gleich beauftragen mir ein neues Vorderrad zu bauen, da ich einen NaDy haben möchte. Da ich aber eine klitzekleine Chance sehe, vielleicht doch eine Scheibenbremsoption zu bekommen, habe ich den Bau erstmal on-hold gesetzt und mir eine übergangsweise Akkubeleuchtung gekauft :-|

Am letzten Wochenende gab es nun das erste Upgrade für das kleine Vögelchen, indem ich hinten die Avid V-Brake durch eine Magura HS33 mit roten Brakepads ersetzt habe. Die packt super zu, sodass ich erstmal nur mit der Hinterbremse lebe und das Rad nun trotz beschädigter Gabel und durchgebremsten vorderen Felgenflanken ein wenig bewegen kann.

Stay tuned,
Jodokus111

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Re: Birdy - Suche neue Gabel

Beitrag von Motte » Mo 6. Jan 2020, 20:25

Ich hab dir mal ein Bild von meinem angehangen.
Birdy Schleifspur.jpg
Nur als Vergleich. Musste erst mal den Dreck abwischen. Die schwarzen Punkte könnte man mit einem Radierstift abmachen (hab ich mal getestet) Der schwarze Streifen vorn ist die Auflage vom Lowrider. Ich würde sagen, da hat die Strebe das Schutzblech (in 15 Jahren) angeknabbert und nicht umgekehrt. Mein Schutzblech ist so wie die SKS Dinger (Plastik mit Alu Streifen drin). Wenn R+M bei deinem Schutzblech nicht ein wesentlich härteres Material eingesetzt hat – dann ist das ein ungewöhnliches Schadensbild.
Daher solltest Du dir das ganze Rad noch einmal genau anschauen ( ist der Grund, warum ich das überhaupt so hartnäckig erwähne – dein Vorbesitzer scheint nicht gerade zart mit dem Ding umgegangen zu sein).

Nur so als Gedanke – ich hab mir ein Vorderrad mit dem normalen SON 28 bauen lassen. Das hat den Vorteil, dass ich unterwegs so ab 10 Km/h bereits das maximale Licht zur Verfügung habe. Das setzt aber (zumindest bei meiner Gabel) voraus, dass die Speichenköpfe außen sind und radial eingespeicht wird – sonst wird es zu eng. Damit könnte man das vergessen, wenn eine Scheibenbremse ins Spiel kommt.
Die Alex Crostini Felgen haben bei meinen V- Brakes beide so um die 20.000 Km gehalten. Dann hab ich sie sicherheitshalber auswechseln lassen – kritisch war da noch nix – ich wollte nur in Ruhe auf eine längere Radtour gehen. Von daher tut es auch eine gewöhnliche V- Brake (ich würde dann die steifen Jagwire KEB SL Außenhüllen nehmen) oder ne HS 33 ziemlich lange, wenn man nicht ständig wie verrückt bremst oder stets durch Schmodder fährt und viel bremst.

Anbei noch ein Link aus dem Reiseradforum – da war das häufiger ein Thema.
https://www.rad-forum.de/topics/1132287/E94158

Habe beim Nachlesen den Fehler entdeckt und die 10.000 Km in ca. 20.000 Km geändert. Wobei ich, außer bei Glatteis, ganzjährig fahre. Zum Glück haben wir im Ruhrgebiet neuerdings fast nie Glatteis. :)
Zuletzt geändert von Motte am Di 7. Jan 2020, 09:11, insgesamt 1-mal geändert.

EmilEmil
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Re: Birdy - Suche neue Gabel

Beitrag von EmilEmil » Di 7. Jan 2020, 01:48

Hab gerade @Mottes Link aus dem Fernradler-Forum überflogen. Da steht neben Richtigem auch einiges Fragwürdiges drin, um nicht zu sagen Falsches drin. Nimm da nicht alles als bare Münze, was die Autoren sagen. Wie fast überall in anderen Foren findet man die Behauptung , daß die Belastungen einer Vorderradgabel durch Scheibenbremsen wesentlich höher wären als bei einer Felgenbremse.
Was man pauschal sagen kann ist, daß die Belastung anders ist und sich natürlich zunächst auf eine Seite (die Bremsseite) konzentriert. Genauere Aussagen können nur mit detaillierter Analyse (Berechnung) getroffen werden. Das ist mit Arbeit und Mühe verbunden und nicht aus dem Ärmel zu schütteln. Selbst ein Ingenieur, bei dem die Festigkeitslehre nur 5 Jahre zurückliegt, schüttelt das nicht mal so locker aus dem Ärmel. Und in einem Foren nehmen sich auch die, die es ihrer Berufs-Erfahrung und ihren Fähigkeiten nach könnten, nicht die erforderliche Zeit. Leider wird eine etwas oberflächliche Analyse häufig mit eigenen Voreingenommenheiten und Vorlieben vermischt und den anderen um die Ohren gehauen. So entstehen auch etliche Fahrrad-Mythen.
Ein Mythos ist der von der so tollen Basis-Schmierung der Fahrrad-Ketten, die man auf keinen Fall zerstören (verdünnen) sollte (dabei handelt es sich nur um einen zähen Rostschutz) oder immer dünnere Ketten (9-fach, 10-fach, 11-fach, 12-fach) verschleißen schneller (Die Innenbreite der genannten Ketten ist mit 2,18 [mm] gleich geblieben !). Die Breite der Ritzel/Kettenblätter ist im Auflage-Bereich der Ketten-Rollen 1,98 [mm], Stichwort "Flächenpressung", konstant geblieben (seit ca. 2000 ?)!
Was mir da wunderschön auffiel , vgl. #1278675 - 23.04.17 01:23, war die Behauptung: "Der Radstand des Birdy wäre viel kürzer als bei seinem Faltrad" . Nach meiner Kenntnis haben viele Falträder einen Radstand zwischen 100 [cm] und 110 [cm], das Birdy hat 101 [cm], also durchaus noch innerhalb des von mir angegebenen Bereichs, der ebenso auch bei Trekkingrädern üblich ist. Und weiter , wenn man gegen Scheibenbremsen eingestellt ist, sollte man das sorgfältig begründen.
Ich z B. habe eine Präferenz für mechanische Scheibenbremsen, weil die ein einfach überschaubares System darstellen. Die kann ich Jahrzehnte im Regal lagern und sind dann problemlos wieder verwendbar. Aber man sollte wissen, daß nicht jede mechanisch angesteuerte Bremse aus dem Baumarkt tauglich ist (Ich kenne als tauglich nur die Avid BB7 und die TRP Spyke. Die Avid BB7 habe ich bis jetzt 8000 [km] am Folding'Star gefahren, völlig ohne Probleme. Nein ein Problem hatte ich doch: Der Bowdenzug, genauer das Schaltseil hatte sich aufgedröselt (In der Hülle bis weit nach vorn, was man eigentlich kaum für möglich hält !). Danach folgte mein Entschluß, alle Seilzüge nach dem Kürzen auf die richtige Länge am Ende zu verlöten.
Nach einiger Suche hatte ich das richtige Lot (Weich-) und das richtige Flußmittel ausfindig gemacht: Nun sind schon einige Seile (Brems- und Schalt-) verlötet.
Rahmen-Modifikation (Hier die Gabel) für Scheibenbremse (180 [mm]), (die Größe wurde aus thermischen Gründen gewählt (Heute würde ich wahrscheinlich 160 [mm] Durchmesser nehmen)) :
Bild

MfG EmilEmil

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Re: Birdy - Suche neue Gabel

Beitrag von jodokus111 » Mi 8. Jan 2020, 08:37

@Motte: Besten Dank für die praktischen Beispiele, Tipps und Links.
@EmilEmil: Danke auch für den kleinen Ausflug in die Materialkunde.

Habe alles soweit gelesen und mir meine eigene gebildet.

Meinem nahegelegensten Birdyhändler ist nun eingefallen, nachdem R&M aus dem Winterschlaf erwacht ist, dass eine Rahmennummer für die Ersatzteilanfrage ganz praktisch wäre.
Also war ich gestern nochmal im Laden und habe sie abgeliefert und bei der Gelegenheit nochmal nen Freak auf die Schadenstelle schauen lassen. Dieser hatte eine neue Theorie und meinte, dass der Vorbesitzer womöglich ein wesentlich breiteres Rad gefahren hat, das geschliffen hat und später wieder gegen das originale ausgetauscht wurde. Er hat auch Recht, dass die Nabe des original R&M Vorderrads nahezu neuwertig ausschaut. Allerdings passt die Theorie meiner Meinung nach nicht zu den durchgebremsten Felgenflanken. Anyway, genau werden wir es wohl nie erfahren.
Der andere Bastelfix sagte dann noch mit Bedauern, dass es als Ersatz von R&M womöglich nur noch Gabeln mit Scheibenbremstechnik gäbe. Warum ich mich dann gefreut habe, hat er zunächst nicht verstanden, da es ja eine kostspielige Umrüstung der gesamten "vorderen Technik" mit sich zieht... was ich ja eh vorhatte.
Des Weiteren ist mir gestern dann bei der normalen Benutzung des Seitenständers, die Spannfeder wie ein Geschoss quer durch den Kellergang geflogen. Nun habe ich einen Grund auch diesen zu ersetzen. Auch hier scheint es echt schwierig zu sein, das Modell "Minoura SLMV-1" in geographischer Nähe und zu einem Preis, bei dem man nicht an Finanzierung denken muss, zu bekommen. Mein Birdyhändler fragt dieses Ersatzteil nun auch in der Zentrale an.

Ich halte euch weiter auf dem Laufenden!

Stay tuned,
Jodokus111

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Re: Birdy - Suche neue Gabel

Beitrag von Motte » Mi 8. Jan 2020, 12:32

Den hatte ich doch erst neulich in der Bucht gesehen:
https://www.ebay.de/itm/273998990030

Japan liegt doch quasi um die Ecke - ab in die Leine und einfach dem Geigerzähler nachpaddeln :mrgreen:
(Außerdem hockt da Minoura)

Man kann da die genaue Bezeichnung klauen und dann googeln:
"minoura slmv 1" - Treffer aus Hannover hab ich aber auch nicht dabei entdeckt.
****(Tja und deinen Link hat mir mein Browser natürlich unterwegs verschwiegen - sonst hätte ich gewusst, dass Du die Bezeichnung kennst :mrgreen: )


Vor dem Minoura gab es bei Birdys einen von Humpert (X- Akt aber mit besonderem Oberteil) den hab ich auch dran. Ist nicht so schick wie der Minoura - funktioniert aber gut und man kann sich bei den Ersatzteilen anderer X- Act Ständer bedienen (wie z.B. dem Lilliput). Sein Vorteil - die blöde Feder ist innen und er ist höhenverstellbar. Hier bei den Birdy Freunden gibt es ein Foto davon:
https://birdy-freunde.de/mybirdy/img/hw ... ber_ER.jpg


**** nachträglich eingefügt
Zuletzt geändert von Motte am Mi 8. Jan 2020, 20:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Birdy - Suche neue Gabel

Beitrag von EmilEmil » Mi 8. Jan 2020, 13:07

"I cannot more, I break together,...…"
Ein Seitenständer für ca. 46 € plus 12 € Versand ? Zwar fürs Heck, aber dennoch... Die alten Seitenständer für die Mitte bekommt man heute sogar noch für unter 5 €. An denen fürs Heck ist vom Material- und Bau-Aufwand nichts, was einen solchen Preis rechtfertigen würde, außer er ist für Birdy-Besitzer ? "bei denen sitzt das Geld sowieso locker". Ach, nun fällt bei mir der Groschen: "40 € Kaufkraft-Abschöpfungsabgabe" sind da enthalten.
Konstruktion so La-La bis Gicht-brüchig , aber dafür besonders teuer.

MfG EmilEmil

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