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Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Birdy, BD-1, Frog
Karlchen
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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von Karlchen » Di 25. Okt 2016, 13:58

Hallo Joergi,

ich fürchte, Du wirst Dir nur wenig Hoffnungen auf Schadenersatz machen können. Einen rechtlichen Anspruch wirst Du kaum ableiten können, und bezüglich Kulanz oder Service seitens R+M wirst nach meiner Erfahrung mit dieser Firma leider auch eher wenig zu erwarten haben.

Erschreckend finde ich die Aussage, daß beide Schwingenarme gleichzeitig versagt haben; ich vermute mal: Unmittelbar hinter der Schweißnaht? An meiner Schwinge hatte ich an ebendieser Stelle bei der Frühjahrswartung ebenfalls einen Riß entdeckt, glücklicherweise bevor Schlimmeres passierte.

Der Fall sollte allen Birdybesitzern Anlaß geben, ihre Räder regelmäßig an den kritischen Stellen genau zu inspizieren. Vertrauen in dieses Rad habe ich auch keines mehr, nachdem ich an meinem im Laufe der Jahre bereits 3 Risse an sicherheitsrelevanten Bauteilen gefunden habe.

Und was die Anzahl der bekannten Bruchfälle betrifft: Über die Dunkelziffer derer, die darüber nirgendwo berichten, kann nur spekuliert werden. Die Minderheit davon wird in Foren aktiv sein.

Grüße, Karlchen

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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von Joergi » Di 25. Okt 2016, 17:17

2 Bilder des Fahrrads habe ich nach dem Unfall gemacht. Ich kann weitere nachliefern, wenn ich das Rad wieder habe, das ich bei den Schwiegereltern zurückgelassen habe. Das sollte aber reichen.

(Auf dem Gepäckträger hatte ich ein Paket, das aber nicht mehr als 5kg wog. Bevor hier Fragen kommen...)

Zur Situation, ich lade besser keine Bilder hoch, um erst mit RuM zu sprechen... Ne, ethisch ist mir das lieber, den Unfall zur Vorsicht aller mitzuteilen. Geld ist da zweitrangig.

Ich bin in Fahrtrichtung der Autos gefahren. Nach dem Sturz lag ich auf der Strasse - rechte Fahrbahnhälfte der Einmündung. Kurz danach wäre ich Strasse gefahren. Dem fast planen Gullideckel aus meiner Richtung bin ich noch ausgewichen bzw. bin nicht mal bei noch normaler Fahrt über den rübergefahren. Die leichte Absenkung daneben hat´s dann aber wohl gemacht.

Wäre nur schön, wenn das Forum die Bilder verewigen würde, sodass in ein paar Jahren die Bilder noch angesehen werden können.

Wer in Gelsenkirchen wohnt, darf sich die Kratzspuren auch live ansehen. Adresse auf Anfrage.

Bilder dürfen für private Zwecke verfielfältigt werden. :o
Zuletzt geändert von Joergi am So 4. Dez 2016, 12:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von Karlchen » Mi 26. Okt 2016, 07:46

Hallo, an exakt dieser Stelle (Unterseite der linken Schwingenstrebe an der Schweißnaht) war der Riß an meiner Schwinge, der, hätte ich ihn nicht rechtzeitig entdeckt, zu genau demselben Schadensbild geführt hätte. Offensichtlich war meine Schwinge kein Einzelfall, wie ich bis jetzt angenommen hatte. :!:

Grüße, Karlchen
Zuletzt geändert von Karlchen am Mi 26. Okt 2016, 09:41, insgesamt 1-mal geändert.

Motte
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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von Motte » Mi 26. Okt 2016, 08:33

Das erhöht die Chancen auf kulante (oder rechtlich erzwungene) Regelung doch ungemein. :)

Zum Glück sieht es an meinem Hinterbau - ich meine natürlich an meinem Birdy- Hinterbau - komplett anders aus. Die Detail Änderungen an der Schwinge hatte ich bislang so gar nicht realisiert. Wohl, dass sie oben gerundet ist - während mein 2005er Modell noch kastenförmige Hinterbaustreben hat. Ich hab da zwei Verbindungsstege. Einen in Form einer kleinen Platte (mit der Kunststoffauflage für das Sattelrohr im gefalteten Zustand) und den typischen "runden Bremsensteg" an dem früher die Rennbremse befestigt wurde. Aber eben keine durchgehende Schweißnaht. Die beiben kleinen Streben (zur Achse des Schwingenlagers) sind bei meinem Rad wohl zunächst oben mit einer Platte zusammen geschweißt worden und das Ganze dann erst in den Boden des Rechteckrohres der Hinterbaustreben. Das sieht etwas grobschlächtig aus - ist aber möglicherweise stabiler.

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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von Joergi » Mi 26. Okt 2016, 08:52

Karlchen hat geschrieben:Hallo, an exakt dieser Stelle (Unterseite der linken Schwingenstrebe an der Schweißnaht) war der Riß an meiner Schwinge, der, hätte ich ihn nicht rechtzeitig entdeckt, zu genau demselben Schadensbild geführt hätte. Offensichtlich war meine Schinge kein Einzelfall, wie ich bis jetzt angenommen hatte. :!:

Grüße, Karlchen
Na super,
so sind wir in der Ingenieurskunst doch im 21. Jahrhundert angekommen und wir fahren alle als Versuchskaninchen durch die Gegend...

Gibt's von RuM jetzt 'ne Rückrufaktion? :-(

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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von Joergi » Mi 26. Okt 2016, 08:54

Motte hat geschrieben:Das erhöht die Chancen auf kulante (oder rechtlich erzwungene) Regelung doch ungemein. :)
Das habe ich jetzt nicht verstanden. Begründung?

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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von Motte » Mi 26. Okt 2016, 10:04

Ich bin da überhaupt kein Fachmann, vermute aber allein aufgrund der wenigen Schadensmeldungen (die Birdy Nutzer meckern sonst gern und oft im Netz), dass die grundsätzliche Konstruktion (des Hinterbaus) an sich eher nicht zu beanstanden ist.
Das schließt ja Fehler oder Fehlerreihen in der Fertigung (bei Pacific Cycle in Taiwan) nicht aus. Wenn aber 2 Schadensbilder einen ähnlichen Anfang nehmen - ist die Wahrscheinlichkeit eines Nutzerfehlers geringer und die eines Fertigungsmangels größer.

Wäre halt die Frage ob meine Vermutung überhaupt zutrifft oder ob das bei Karlchen reiner Zufall ist, wie zwingend der Bruch bei einem solchen möglichen Fehler ist, ob R+M bei der Endmontage in Deutschland das noch merken konnte oder musste (glaube ich eher nicht,) und wie viele Rahmen es betrifft.
Bei wenigen defekten Rahmen versucht man die Kunden anzuschreiben - dafür startet man ja keine Rückrufaktion. Bei einer größeren Menge schon.

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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von Karlchen » Do 27. Okt 2016, 07:43

Hallo,

einen Fertigungsfehler würde ich weniger vermuten, eher einen Konstruktionsfehler. Schweißnähte sind durch den Wärmeeinfluß immer Problemzonen mit teilweise undefinierten Gefügeveränderungen, und bei der Hinterradschwinge steht die Verbindung auch noch unter Biege- bzw. Zugbeanspruchung - eine ungute Kombination, die ggf. nicht ausreichend dimensioniert ist.

Auch die neue Schwinge ist bei mir auf die gleiche Weise verarbeitet. Ich kontrolliere die kritischen Stellen meines Birdy mittlerweile wöchentlich. Beim nächsten Schaden wandert das Rad in den Altmetallcontainer, es ist mir inzwischen zu gefährlich geworden, damit zu fahren.

Grüße, Karlchen

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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von EmilEmil » Fr 28. Okt 2016, 12:34

Karlchen hat geschrieben:Hallo, an exakt dieser Stelle (Unterseite der linken Schwingenstrebe an der Schweißnaht) war der Riß an meiner Schwinge,......
Grüße, Karlchen
Wenn man diese Aussage wertet, scheint es so zu sein, daß der Ausgang des Schwingenbruchs auch bei @Joergi ein Dauerbruch (Anriß) auf der Unterseite der linken Schwingenstrebe ist, der danach vermutlich zu einem zweiten Anriß auf der rechten Seite geführt hat. Wenn einmal bei einem Biegeträger (Und diese Schwinge, - die Gabel kann man sich gedanklich durch einen einzigen Träger mit den doppelten Werten vorstellen - , ist ein Biegeträger bis zur Lastverteilung an dem (vorderen) Dreiecksverband) einer für die Biegemomentaufnahme wesentlichen Gurtquerschnitte (hier der untere) durch Anriß ausfällt, geht die noch verfügbare Steifigkeit auf einen Bruchteil des ursprünglichen Wertes zurück. Ein Gewaltbruch ist dann warscheinlich.
Wenn dieses von mir vermutete Szenario richtig ist, dann sollte die Bruchfläche bei beiden Anrissen auf den unteren Gurtplatten ziemlich glatt und die übrige Rst-Bruchfläche körnig sein.
Für einen einen Dauerbruch ist die gefahrene Kilometer-Leistung ebenso von Einfluß wie die Fahrbahnbedingungen und die evtl Einflüsse von Antriebs-und Bremskräften.
Die Bremskräfte ziehen an der Schwinge in Rückwärts-Richtung und vergrößern am unteren Gurt die Zugspannungen einmal durch diese originäre Zugbeanspruchung und zum anderen durch ein damit zusammenhängendes zusätzliches Biegemoment. Inwieweit diese Spannungen durch die Reaktionskraft an der Bremszangenaufnahme positiv oder negativ beeinflußt werden, kann ich aus den mir vorliegenden Unterlagen (Katalog) nicht abschätzen. Das wird zu ungenau.
Wenn der Riß an der linken Seite startet (Immer ?) , spricht Einiges für einen Zusammenhang mit der Bremse.
Eine schwächere Bremse (Kleinere Scheibe, Vau-Bremse ?) sollte die Problematik entschärfen.

MfG EmilEmil

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Re: Birdy Speed Disc 2012, Unfall durch Rahmenbruch

Beitrag von Karlchen » Fr 28. Okt 2016, 14:39

Hallo,

die von mir aufgrund des Risses ausgemusterte Schwinge war eine solche mit normaler V-Bremsaufnahme, keine Scheibenbremse. Der Riß befand sich auf der linken Seite.

Grüße, Karlchen
Zuletzt geändert von Karlchen am Mo 31. Okt 2016, 08:15, insgesamt 1-mal geändert.

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