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Birdy Neuaufbau 406

Birdy, BD-1, Frog
Osolavador
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Birdy Neuaufbau 406

Beitrag von Osolavador » Do 6. Apr 2017, 09:58

Glückauf!

Ich habe mir ein altes Birdy Light besorgt und kernsaniert.
Den Lack hat der örtliche Meister gemacht (Junge, dich sollte man würgen. Watt schleifst du selbst da rum?).

Die Laufräder sind aus Coburg (www.ginkgo-veloteile.de – schöne neue Homepage!)
Tune - Sapim Laser - Kinlin 13 - 950g zusammen.
Schwalbe One Bereifung. Schwalbe Leichtschläuche.

Sram Rival Schaltwerk, SRAM Trigger Schaltgriff GX 2-/11-fach Modell 2016 – ob beides perfekt zusammen passt ist fraglich. Ob der Antrieb so optimal ist, ohnehin. Läuft aber.
Sram Kassette und Kette – beides 1130.
60 Zähne Drive Line Kettenblatt

Litepro v238 – wegen der Verstellbarkeit auf nun 406er Laufräder. Die Aluschrauben sind Schrott. Brechen bei der Montage schon.


Es fehlt noch eine neue Sattelstütze – ich tendiere zur KNC Lite Wing.
Ein Chinateil, was ich bestellt habe, ist Schrott: Die Carbonklemmung scheuert schon bei der Sattelmontage durch.


Die Idee des Ganzen: Wieder Birdy fahren. Vernünftige Übersetzung (60 zu 11-28). Leicht. Etwas über 9 Kg momentan mit schwerem Sattel. 8,5 kg wäre ein Traum. Das Ding muss schließlich getragen werden 

Falten klappt übrigens jetzt schon gut. Den klassischen Kettenfangbügel habe ich hier liegen. Eine asiatische Kettenfanglösung am Tretlager dürfte wegen des 60er Kettenblattes nicht klappen.

Ich hätte gern noch Schutzbleche. Platz ist, die Biegung der Original- Lieschen- Müller Bleche könnte aber ohne Spacer zu eng werden. Ich hätte eigentlich gern eine Alternative.

Und ich hätte gern einen alternativen Vorbau. Non- Birdy.
Freue mich über einen Tipp, was passt!
2017-04-05 19.03.29.jpg

Splithub
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Re: Birdy Neuaufbau 406

Beitrag von Splithub » Do 6. Apr 2017, 22:12

Osolavador hat geschrieben:
Do 6. Apr 2017, 09:58
Eine asiatische Kettenfanglösung am Tretlager dürfte wegen des 60er Kettenblattes nicht klappen.
...meinst du diese?
http://www.pacific-cycles.com/Product/A ... 0Tensioner

Ich habe zwei unterschiedliche Versionen der V238 Bremse in Gebrauch, die eine ist länger, die andere kürzer. Leider schafft es die kürzere nicht, ihrer Aufgabe als Adapter nachzukommen, es fehlen wenige Millimeter - wobei das vielleicht auch davon abhängt wo exakt sich die Bremsaufnahme an Rahmen/Gabel befindet.
Würdest du ein Foto von deiner machen? - am Besten vorn mit Blick auf die Verstellschiene am Bremsarm - Danke!
Was für Schrauben verwendest du anstatt den Alus?
Schönes Bike!

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Re: Birdy Neuaufbau 406

Beitrag von spargelix » Do 6. Apr 2017, 22:26

Hut ab!

So "gewöhnungsbedürftig" ich das Birdie wegen der kruden Gabelkonstruktion finde, so rattenschaaaaf schaut die Kiste jetzt aus - irgendwie schon verdammt schnell. Macht wohl nur die Farbe...

An der 9kg Grenze kratze ich mit meinem Brommi auch rum...

Viel Spass mit der "raketa rossa".

Gruß vom spargelix

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Re: Birdy Neuaufbau 406

Beitrag von Karlchen » Fr 7. Apr 2017, 08:24

Osolavador hat geschrieben:
Do 6. Apr 2017, 09:58
Glückauf!

Ich habe mir ein altes Birdy Light besorgt ...
Hallo,

ich hoffe, Du hast zuvor den Rahmen GRÜNDLICH überprüft und an den bekannt kritischen Stellen penibel auf Risse besonders an den Rändern der Schweißnähte untersucht! Dies ist insbesondere dann ratsam, wenn Du die Vorgeschichte des Rades nicht kennst. Ansonsten kann ich Dir aus eigener leidvoller Erfahrung nur dringend ans Herz legen, dies noch zu tun, obwohl dies am nun neulackierten Rahmen sehr schwierig wird. Ich habe an meinem Birdy wiederholt Risse an Stellen gefunden, die bei Versagen zu schweren Unfällen hätten führen können. Weißt Du, wie der Rahmen entlackt wurde (chemisch oder durch Strahlen)? Die dabei eingesetzte Chemie kann bei Aluminium durchaus eine Rolle spielen, insbesondere dann, wenn sie in vorhandene Risse eindringt.

Überprüfe deshalb unbedingt:

- An der Hinterradschwinge die Schweißnähte an der Tretlagerseite, wo die Verstärkungsstrebe auf die Schwinge trifft

- An der Lenkerklemmung die Schweißnähte, mit der die untere Halbschale der Lenkeraufnahme an den Lenkerschaft geschweißt ist. Ich würde den Vorbau sicherheitshalber ersetzen, der neue ist mittlerweile von R+M stärker ausgeführt und mit einer 31,8er Lenkeraufnahme versehen. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt...

- alle Schweißnähte der Vorderradschwinge und besonders den Bereich der Lenkerschaftklemmung

Das Tückische an Aluminium ist, daß ein Bruch sich nicht langsam ankündigt, sondern das Material meist plötzlich ohne Vorwarnung versagt. Ich traue diesem Fahrrad mittlerweile nicht mehr.

Grüße, Karlchen

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Re: Birdy Neuaufbau 406

Beitrag von Osolavador » Fr 7. Apr 2017, 15:44

@ Splithub:

Die Schrauben sind aus Stahl. Ich rechne die Tage mal, ob Titan lohnt.
Das Tretlager ist recht schwer - das leichte Dura Ace passte irgendwie nicht zur FSA Kurbel und dann wurde es doch das FSA- Tretalger. Dann war die Kettenlinie hammer schwer einzustellen (11fach und 60 Zähne vorn) und jetzt bleibt es besser so.

Genau der Kettenspanner ist gemeint! Hatte freundliche Facebook Hilfe aus Fernost!

Bild

Bild

Bild

Die Bremsen haben noch einen Rest Luft. Der Hebelweg passt halbwegs - ich glaube, ich bräuchte jetzt die Rennradhebelübersetzung.

Ich wäre auch sehr für einen Rennlenker, aber nicht mit dem biegefreudigen Vorbau (bin selbst eher Gorilla denn Schimpanse)

@Karlchen:

Die Vorgeschichte ist gut bekannt. Danke für die Warnung :-) Beim Birdy 2 sehe ich die Probleme nicht mehr. Gerade bei den eckigen Formen und den Alu- Halbschalen nciht. Das Birdy 1 war krass bruchanfällig, gerade die frühen Baujahre waren eine Zumutung.
Dem Vorbau traue ich aber nicht! Gern hätte ich einen anderen - sofern ich wüsste, was passen würde...

@Spargelix:

Besten Dank! Schwierig immer, bei einer schweren Grundkonstruktion etwas leichtes draus zu machen. Ich merke es beim Tragen. Hier steht zum Vergleich noch ein Birdy City mit Licht und Gepäckträger - über 16 Kg!
Bike Friday wird das nächste Rad. Werde ich blind kaufen - ohne es je gefahren zu sein :-P

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Re: Birdy Neuaufbau 406

Beitrag von berlinonaut » Fr 7. Apr 2017, 17:04

Osolavador hat geschrieben:
Fr 7. Apr 2017, 15:44

@Karlchen:

Die Vorgeschichte ist gut bekannt. Danke für die Warnung :-) Beim Birdy 2 sehe ich die Probleme nicht mehr. Gerade bei den eckigen Formen und den Alu- Halbschalen nciht.
Diesen Thread hast Du gesehen? riese-mueller-f67/birdy-speed-disc-2012 ... t4576.html
Leider hat sich der Poster seit Dezember nicht mehr zurückgemeldet. :(
Das Rad von Karlchen ist diesem Thread nach viewtopic.php?f=39&t=3947#p42737 ebenfalls aus der neueren Generation (offenbar Bj. 2010).

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Re: Birdy Neuaufbau 406

Beitrag von Osolavador » Fr 7. Apr 2017, 18:17

@ Berlinonaut:

Danke für den Link. Ich mag mich täuschen, zumindest glaube ich, dass die neue Rahmenform stabiler ist und insbesondere die durch Roboter geschweißten Nähte besser sind. Man tut sicher gut daran, sich die Schweißnähte genau anzuschauen. Erstaunlich übrigens, wie die hintere Schwinge von den Magura HS33 zusammengedrückt wird.

Mit dem Birdy gestürzt bin ich schon mehrfach (Fahrerfehler, bzw Schuld der Brauerei). Ein Riesenvorteil bei den kleinen Fahrrädern ist, dass man gut runter kommt und sich abrollen kann.

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Re: Birdy Neuaufbau 406

Beitrag von alterfalter2 » Fr 7. Apr 2017, 19:23

@ Osolavador
"Bike Friday wird das nächste Rad. Werde ich blind kaufen - ohne es je gefahren zu sein :-P"

Das habe ich auch so gemacht und nicht bereut.. :) Dabei habe ich den Umweg über das Birdy ausgelassen.
Welches Modell soll es werden? Es gibt gerade jede Menge spannende Angebote in der Bucht.
http://www.ebay.com/sch/i.html?_from=R4 ... acat=..und auch hier:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 3-217-7582

Gruß TIL

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Re: Birdy Neuaufbau 406

Beitrag von Pibach » Fr 7. Apr 2017, 21:08

Osolavador hat geschrieben:
Fr 7. Apr 2017, 15:44
Schwierig immer, bei einer schweren Grundkonstruktion etwas leichtes draus zu machen.
Birdy ist eins der leichtsten Rahmenkits überhaupt.
Siehe Gewichte im Leichtbauthread.

Splithub
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Re: Birdy Neuaufbau 406

Beitrag von Splithub » Fr 7. Apr 2017, 22:31

Vielen Dank für die Bilder. Beim Birdy sind die Aluschrauben weniger kritisch da die Bremsen "auflaufend" wirken. Es sieht aus als hättest du auch die Alu-Unterlegscheiben weggelassen, diese sind aber unter Umständen nötig um sicherzustellen das die Bremsarme sich nur um ihre Kugellager drehen, es hängt davon ab wie akkurat die Länge der Bremsaufnahmen stimmt, bei mir sind sie vorne nötig und hinten nicht. Konsequenz wäre daß der innere Bremsarmkörper sich auf der Aufnahme drehen kann - dort hat er aber nicht die bei herkömmlichen V-Brakes übliche Bronzebuchse sondern blankes Alu.
Die Kette sieht noch etwas lang aus, aber das kann auch täuschen. Ist bei Tune Naben kein Schnellspanner dabei? Wobei der Novatec Spanner nicht schlecht ist.
Je nachdem wie lang deine Sattelstütze sein muß - das Maß von 34,9mm ist ja auch im MTB Bereich sehr verbreitet, da hättest du eine viel größere Auswahl, aber meist Längen zwischen 420 und 480mm.

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