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Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Mit dem Faltrad um die Welt.
elvsi
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Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von elvsi » Fr 26. Okt 2012, 13:08

Hallo zusammen

ich pendel täglich von Ludwigsburg über Stuttgart nach Karlsruhe und das eigentlich immer mit Faltrad im Gepäck.
Bisher muss ich sagen das ich in den InterCity's nie Probleme hatte!mit dem Regionalverkehr gab es bisher nur einmal eine Diskussion mit einem Schaffner, weil ich morgens zw. 7:30 und 9:00Uhr mein Rad nicht gefaltet hatte, also schnell gefaltet und gut war(meine Schuld! Ich weiß!).
Im TGV sieht das ganze ein wenig anders aus! Es kommt ca. einmal pro Monat vor, das ich eine heftige Diskussion mit dem Schaffner führen muss (eigentlich immer mit den Deutschen nicht mit den Franzosen), Ob mein gefaltetes Rad ein Rad ist und wenn nein ob ich es einpacken muss. die Beförderungsbedingung(Pkt 8.4.1)und die Homepageder Bahn, sind diesbezüglich eindeutig!Ein Faltrad darf kostenlos im Zug mitgenommen werden und zwar Unverpackt und egal welcher Zollgröße!!! Es muss nur zusammengeklappt sein ! Der einzige Streitpunkt könnte sein, ob das Faltrad in irgendwelche Gepäckbuchten/Fächer/Regal passen muss! Mein Dahon 20" passt locker in jedes Kofferfach und ein Dahon 26" hab ich auch schon im Gepäckfach eines TGV verstaut gesehen!

letzte Disskusion war der bisherige Höhepunkt:
im TGV bin ich auf Zugbegleiter Michael W. gestossen, der mich zum wiederholten male auf mein unverpacktes gefaltetes Fahrrad ansprach und mich Fragte wo den das Ticket dafür sei. als ich ihn dann darauf hinwies, das in den Beförderungsbedingungen der Db unter Pkt 8.4. steht, das falträder nicht verpackt sein müssen, fing er wieder an zu lammentieren und sich als Chef aufzuspielen. ich meinte dann nur das er mir entweder was Offizielles geben solle oder mich bitte in Ruhe lassen soll. Daraufhin verschwand Herr W. mit dem Satz:"Was Offizielles können sie haben...!" ca. 3min Später kam der Herr dann in Begleitung von zwei Polizeibeamten, die sich im Zug befanden, zurück und schrieb mir in deren Begleitung ein Ticket zu Fahrpreisnacherhebung wegen Fahren ohne Fahrschein für das Rad(48€). Die Beamten haben dann einfach noch meine Personalien aufgenommen und das ganze war "erledigt".
Ich habe mich mit einem ausführlichen Schreiben bei der BahnComfort-Beschwerdestelle beschwert, und warte gerade auf Antwort bzw. Entschädigung!

Grundsätzlich versuche ich gegenüber Bahnangehörigen die Einstellung zu fahren, dass die DBahn ein Dienstleister ist und ich nicht Bittsteller! Häufig verfällt man innerlich in die Rolle des Bittstellers und "dackelt" gegenüber der Bahn.
deshalb mein Appell an Bahnfahrer:
So lange sich beim Kunden dieses Verhalten zeigt, ändert sich bei der Bahn auch nichts!

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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von Motte » Fr 26. Okt 2012, 13:32

Da wollte aber einer die große Show. :roll:
(damit meinte ich den Schaffner)


Entschädigung?

Hast Du das Ticket etwa sofort bezahlt?
Wenn die Polizei schon dabei ist, dann hätte ich auch auf die Fertigung eines Protokolls bestanden, dass alle unterzeichnen. Und dort vermerken lassen, dass der Herr statt einer Erläuterung der Tariflage die Hinzuziehung von Polizeibeamten (als Zeugen - was anderes machen die da nicht) vorgezogen hat. Du dich aber im Vorfeld keineswegs der Feststellung deiner Personalien verweigert hast (womit es keinen Grund gab die Polizei hinzuzuziehen).

wenn ich das richtig im Kopf hab, dann gibt es für den TGV (zumindest in Frankreisch) konkrete Vorgaben über Größe des Gepäcks und Verpackung. Wäre mal spannend nachzuforschen, was denn nun gilt, wer der in Deutschland rumsaust. Theoretisch musste da das Eisenbahngesetz.

Nachtrag

Hab grad mal die Tfv 600 durchforstet und keine Sondervorschrift in Bezug auf TGV oder Thalys bezüglich Gepäckt gefunden. Der fällt ganz normal in die Produktklasse ICE. Die Tfv 600 (für 2012) findet man hier: http://www.bahn.de/p/view/mdb/bahninter ... 0_2012.pdf

Gruß

Udo
Zuletzt geändert von Motte am Fr 26. Okt 2012, 22:18, insgesamt 2-mal geändert.

elvsi
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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von elvsi » Fr 26. Okt 2012, 13:51

ich hab das Ticket nicht bezahlt! wie seh ich den aus? Ne Klar!
Mir war an der Stelle einfach das Disskutieren zu blöd! Ticket her und ab zur "Hotline". Die haben mir in vorherigen schreiben bestättigt, das ein Faltrad kostenlos ist!

Entschädigung? Hallo? Natürlich!
Ich hab wieder mal mindestens 1Std investiert ein gescheites Beschwerdeschreiben zu verfassen, und muss mich um dieses blöde Ticket kümmern! Ich werde im Zug wiederholt wie ein Schwarzfahrer dargestellt! UND dann kommt noch die Polizei um meine Personalien aufzunehmen wie bei einem Verbrecher?
irgendwann ist einfach Schluss! Man muss sich von denen nicht alles gefallen lassen, nur weil irgendein Zugbegleiter seine Macht ausspielen will....
irgendeine Entschädigung oder Entschuldigung ist da einfach dran!

BTW: gelten auf der deutschen Seite im TGV nicht die Beförderungsbedingungen der DB? ich hab ein Zeitfahrkartenticket der DB!

Wie schon gesagt das sind Ausnahmen! Der Großteil der Zugbegleiter und des Bahnpersonals ist umgänglich freundlich und in ihren Möglichkeiten immer hilfsbereit! Leider trifft man bei regelmäßigen Fahrten regelmäßig die Ausnahmen!

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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von Motte » Fr 26. Okt 2012, 13:54

Ja, meiner Meinung nach gelten die DB Vorschriften. Hab es oben ergänzt

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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von alterfalter2 » Sa 27. Okt 2012, 00:23

Bei Fahrten in Fernzügen hatte ich nur einmal ein Problem, als ich in London am St.Pancras Bahnhof mein Rad nicht schnell genug in die dafür vorgesehene Tasche verpackt bekam, bevor das Gitter zum Bahnsteig 30 Min. vor Abfahrt des Zuges geschlossen wurde. Ich fuhr damals das erste Mal mit dem Eurostar durch den Tunnel und wußte nicht, daß man das Rad außerhalb der Absperrung bereits verpackt haben mußte. Da half auch kein Bitten und Lamentieren - den Zug habe ich verpaßt - war super ärgerlich, weil ich natürlich auch alle Anschlüsse verbastelt hatte, abgesehen von Zusatzkosten.
Inzwischen bin ich schlauer und bin einfach rechtzeitig vor Ort, wie am Flughafen auch üblich.
Sonst gab es nie ein Problem bei der Bahn - beim Brommie habe ich allerdings meist die Überstülphülle drüber, allein deswegen, daß man nicht gleich sieht, daß da ein so wundervolles Faltrad geparkt ist und die Hülle nimmt kaum Platz in Anspruch.. Ich hatte auch schon 24" Falter und Bikes mit 28" Rädern mit in der Carradice-Radtasche (die nebenbei ganz genial ist) - es gab keine Beanstandungen, auch nicht bei Fahrradanhängern im ICE.
http://www.flickr.com/photos/foldingtil ... 0510970952
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http://www.flickr.com/photos/foldingtil ... 241583790/
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Im NachtZug (NZ) oder City Night Line wandert das gefaltete Rad unters unterste Bett und schläft dort auf der Reise, geht einwandfrei mit einem Brompton, da paßt auch noch die T-Bag mit drunter..

Gruß TIL

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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von elvsi » Sa 27. Okt 2012, 11:03

Warum soll ich meine hülle mit rumschleppten, wenn ich es nicht Muss? Warum soll ich mir die Mühe machen und mein Rad jeden Tag zweimal verpacken? Nur weil ein Zugführer seinen Job nicht richtig macht und Komplexe oder sonst irgendwelche Probleme hat. Wie schon gesagt ich bezahle eine Dienstleistung, die mein Faltrad unverpackt mit einschließt! Wenn ich im Nachtzug unterwegs wäre oder mein Rad anderen stört, dann packe ich es aus dem Weg oder ggf wenn es planbar ist ein.
Meine Dahon Radtasche Ist so groß wie ein Turnbeutel so etwas schleppt man nicht mit Rum wenn man nicht muss!

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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von Pibach » Sa 27. Okt 2012, 11:35

elvsi, ich finde, Du hast völlig recht. Die Bahn hat aber quasi Monopol und ist immernoch eher ein Staatsunternehemen, deswegen keine wirkliche Dienstleistungseinstellung. Meistens sind die Erfahrungen aber positiv. Mit mehr Faltrad-Pendelern wird sich die Situation weiter verbessert, denke ich.

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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von alterfalter2 » Sa 27. Okt 2012, 12:03

@ elvsi
"Meine Dahon Radtasche Ist so groß wie ein Turnbeutel so etwas schleppt man nicht mit Rum wenn man nicht muss!"

..es ging auch um die Brompton Stülphülle.. Das "Verpacken" dauert 30 sec und die Hülle wiegt nichts und ist so groß, wie 2 Packungen Tempotaschentücher, das halte ich noch aus. Ich fahre bei jedem Wetter und möchte nicht, daß sich jemand an meinem Rad schmutzig macht.

Gruß TIL

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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von elvsi » Mo 29. Okt 2012, 16:49

IMG_20121026_064138.jpg
Mein Rad im TGV
IMG_20121026_064138.jpg (57.68 KiB) 6788 mal betrachtet
@TIL:
ich fahre auch bei jedem Wetter! ich packe mein Rad nur in die großen Gepäckabteile, und trage es nicht durch den Zug! wenn die Gepäck abteile voll sind sitze ich im Gang oder im Fahrradabteil neben meinem gefalteten Rad, damit keiner mein Rad aus Versehen rempelt, schubt, kaputt macht und damit sich keiner dreckig macht! ich Bin extrem umsichtig und habe fast immer ein Auge auf mein Rad!ich hab mehrmals Gepäckabteile selbstständig freigemacht, wenn Kinderwagen, Rollis oder andere Dinge Platz brauchten, die länger als nur eine Station (S-Ka) fahren. Mein dreckiges Rad macht keine Sitze schmutzig oder mehr Dreck als normale Menschen die mit normalen Schuhen den Zug betreten.

@Pibach:
*Scherz, Sarkasmus, Ironie AN*
mir ist ehrlich gesagt sch... egal ob die Bahn ein Monopol hat oder mal Staatsunternehmen war,
wenn euch ein Klempner eine Bidet anstatt eines Waschbecken installiert, dann stellt ihr euch auch kein Bidet ins Bad oder? auch wenn es der einzige Klempner in der Stadt ist!
*Scherz, Sarkasmus, Ironie AUS*

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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von elvsi » Fr 30. Nov 2012, 10:27

die Bahn hat sich gemeldet und mir im ersten Anlauf angeboten, das ich 55€ an die Fahrpreis Nacherhebung überweisen soll und dann 65€ (10€ Kulanz) zurück überwiesen bekomme oder einen 85€ Reisegutschein.
-> hab dem Herrn am Telefon unmissverständlich klar gemacht, das ich garnichts überweisen werde und das ich eine Entschuldigung des Herrn erwarte und eine Entschädigung.
Daraufhin hat man eine Stellungsname des Zugbegleiters angefordert.

zwei drei Tage später kam dann folgenden Antwort:
"Wir erhielten zu dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt den Hinweis, dass unser Mitarbeiter darauf hingewiesen wurde, eine angemessene kundenorientierte Kommunikation an den Tag zu legen. Bitte entschuldigen Sie das Verhalten unseres Mitarbeiters an diesem Tag.
Es wurde auch darauf hingewiesen, dass Sie grundsätzlich Ihr Fahrrad im Eingangsbereich des Zuges stehen lassen und da müssen wir Ihnen sagen: Dies entspricht nicht den Vorgaben der Eisenbahn Verkehrsordnung (EVO). Flucht- und Rettungswege müssen komplett frei zugänglich sein und da ist es egal, ob in dem Zug die Mitnahme eines Faltrades unentgeltlich ist.
Das Gespräch mit unserem Mitarbeiter sollte Ihnen noch geläufig sein. Sollten Sie bei Ihren nächsten Reisen im TGV keine Möglichkeit haben Ihr Fahrrad unterzubringen, so nutzen Sie bitte die folgende Intercity-Verbindung.

Wir haben erreicht, dass die gegen Sie erhobene Fahrpreisnacherhebung eingestellt wird und möchten Sie bitten, - auch wenn die Kommunikation mit unseren Mitarbeitern nicht immer zu Ihrer Zufriedenheit verläuft, dennoch den Anweisungen unserer Mitarbeiter Folge zu leisten.

Sehr geehrter Herr XYX , wir hoffen, dass unsere Ausführungen Ihre Zustimmung finden und wünschen Ihnen Reisen einen angenehmeren Verlauf."

meine Antwort:
" Sehr geehrte Frau Reinsch


"Es wurde auch darauf hingewiesen, dass Sie grundsätzlich Ihr Fahrrad im Eingangsbereich des Zuges stehen lassen und da müssen wir Ihnen sagen: Dies entspricht nicht den Vorgaben der Eisenbahn Verkehrsordnung (EVO). Flucht- und Rettungswege müssen komplett frei zugänglich sein und da ist es egal, ob in dem Zug die Mitnahme eines Faltrades unentgeltlich ist.

Das Gespräch mit unserem Mitarbeiter sollte Ihnen noch geläufig sein. Sollten Sie bei Ihren nächsten Reisen im TGV keine Möglichkeit haben Ihr Fahrrad unterzubringen, so nutzen Sie bitte die folgende Intercity-Verbindung."
Das Gespräch ist mir noch geläufig! Und Herr W. hat in keinem Satz davon gesprochen, dass mein Rad irgendwie behindern würde oder an der falschen Stelle stehen würde! Es ist schlicht nicht wahr und ihr Mitarbeiter versucht sich hier ganz klar raus zu reden! Das Ticket zur Fahrpreisnacherhebung war ausgestellt auf fehlendes Ticket für ein Fahrrad und nicht dass ein Gepäckstück im Weg stand! Sehr fadenscheinig oder?
Hinzu kommt, dass der TGV im Ein- und Ausgangsbereich (wo ich dann während der Fahrt mit meinem Rad sitze) extra Sitzplätze hat (siehe IMG_20121124_064804.jpg im Anhang)! Und sollte in den Gepäckfächern Platz sein sieht das aus wie auf Bild IMG_20121026_064138.jpg.

Wie kommen Leute mit großen Koffern von z.B. Paris zurück? Schauen sie mal Freitags in den TGV der um 14:27Uhr in Karlsruhe durchfährt, dann sehen sie die normale Vorgehensweise in der Praxis! (Ich bin in solchen Fällen immer bei meinem Gepäck!)


"Wir haben erreicht, dass die gegen Sie erhobene Fahrpreisnacherhebung eingestellt wird und möchten Sie bitten, - auch wenn die Kommunikation mit unseren Mitarbeitern nicht immer zu Ihrer Zufriedenheit verläuft, dennoch den Anweisungen unserer Mitarbeiter Folge zu leisten."
Hab ich das bisher nicht?

mit freundlichen Grüßen...."

ich finde sowas ein Unverschämtheit!
Mal soll sich am besten noch bedanken, das ich mich jetzt nicht mehr um die Fahrpreisnacherhebung kümmern soll?
Dateianhänge
IMG_20121124_064804.jpg

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