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Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Mit dem Faltrad um die Welt.
Harry
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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von Harry » Do 21. Mär 2013, 00:00

Pibach hat geschrieben:Ich transportiere mit Faltrad (und Bahn) durchaus auch mal mehr als in ein Auto passen würde, mal nebenbei bemerkt.
Ich habe in ein Nissan Micra, Bj.2000, Klamotten, Bettzeug und ein wenig Hausrat für 6 Monate, ein MTB (nicht faltbar) und ein 50ccm Motorroller (Hercules CV 50) hineinbekommen :D

elvsi
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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von elvsi » Mo 25. Mär 2013, 09:30

Nee klar ! mit dem Faltrad und Bahn mehr als in ein Auto passen würde.....
selbst in einen Smart passt wesentlich mehr als du auf ein Faltrad + Anhänger bekommen würdest!Und das ganze Gespann willst du dann noch ohne Fahrrad-Ticket im Zug mit nehmen? Am besten noch im ICE/IC oder im TGV?

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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von Pibach » Mo 25. Mär 2013, 11:25

elvsi hat geschrieben:Nee klar ! mit dem Faltrad und Bahn mehr als in ein Auto passen würde.....
selbst in einen Smart passt wesentlich mehr als du auf ein Faltrad + Anhänger bekommen würdest!Und das ganze Gespann willst du dann noch ohne Fahrrad-Ticket im Zug mit nehmen? Am besten noch im ICE/IC oder im TGV?
Kannst mit Fahrrad z.T. wesentlich längere Sachen mitnehmen.
hab z.B. mal meine ganze Surfausrüstung mitgenommen, also 2,70m Brett, Mast, usw.
Oder sowas hier: viewtopic.php?f=19&t=1746
Autofreies Leben macht erfinderisch ;)
Fahre damit natürlich nicht sonderlich weit.
Kriegste nicht in einen Smart. Und auch nicht in einen Golf. Zumindest nicht, wenn da noch Leute mitfahren sollen.
Mit Dachgepäckträger oder paar kreativen Idee (Klappe auflassen) geht mit Auto aber natürlich auch einiges.
Für mein Kiteboardbag such ich noch nach flugtauglicher Umbaumöglichkeit, um das am Fahrad als Anhänger zu ziehen.
Im ICE fahr ich damit öfter, kein Problem.

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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von elvsi » So 31. Mär 2013, 10:02

Lol

Surfboard (inkl. Mast? und Gabel?) auf nem Anhänger oder am Rad in der Bahn? Hier wirft dich zurecht Jeder Schaffner aus dem IC/ICE/TGV. Selbst in der Regionalbahn fänd ich sowas nicht ok! Kiteboard und Schirm im Rucksack fänd ich vielleicht noch ok.... aber Windsurfequipment? Als nächstes komme ich dann mit meiner Segeljolle und will von Stuttgart an die Ostsee fahren oder wie?

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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von Karsten » Mo 1. Apr 2019, 00:04

Zwei aktuelle Erfahrungen im ICE: 2. und 1. Klasse:
Anreise nach Mannheim im ICE der von Hamburg nach Basel fährt.
Zustieg in Lüneburg. Alles wie üblich: Rad ungefaltet in den Zug (geht schneller, ist besser zu tragen.
Im Zug, während der Abfahrt falten, abstellen ganz unten im Gepäckregal mitte Wagen.
Entspanntes Reisen, alles Gut.
Einige Minuten vor Mannheim: Falter (mein Wild-Eagle) aus dem Regal in den Türbereich (auch Durchgang zwischen zwei Wagen) Faltrad längs ausklappen, Ortliebs an Gepäckträger klippsen. Lenker wegen Platz noch weggeklappt, Großer Reiserucksack auf den Rücken. Dutzendmal genau so gemacht. Wenn der Zug hält, bin ich so schnell aus dem Zug.
Zugbegleiter kommt. In barschem Kommandoton: "Das Rad muss im Zug ganz geklappt sein!
Ich weise Sie an, das Rad sofort ganz zu klappen, ich bleibe solange hier neben Ihnen stehen"
Ich: "??" "Ich werden gleich in Mannheim aussteigen, das sehen Sehen sie doch, so ḱann ich doch viel schneller aussteigen. Ich reise viel mit der Bahn, immer mit meinem Faltrad. Wenn Sie darauf bestehen falte ich das Rad natürlich für die zwei Minuten wieder zusammen..."
Zugbegleiter: "Ich bestehe darauf! Es geht um Sicherheit, der Zug könnte noch vor dem Bahnhof evakuiert werden müssen. dann ist ihr Rad eine Gefahr!.
Ich: "Dann kann ich es doch immer noch wegfalten...."
Er: "Sie falten sofort Das Rad zusammen"
Ich falte das Rad zusammen, während der Zug in den Bahnhof einfährt und dann hält.
Die Aktion behindert alle anderen Fahrgäste hinter mir, weil ich auch meinen großen Reiserucksack ab- und dann wieder aufsetzen muss.
Als alle anderen Fahrgäste ausgestigen sind, falte ich das Rad wieder auf und trage es so aus dem Zug.
Auf dem Bahnsteig, vor dem Zug blafft mich der Zugbegleiter wieder an:
"Sie haben gegen meine Anordnung gehandelt, wenn ich sie nochmal im Zug sehe, fahren sie nicht mit, dann verweise ich Sie des Zuges"
Ich: "Sie haben eine unsinnige, willkürliche Schikanöse Weisung erteilt, ich haben niemanden behindert oder gar gefährdet."
Während ich das Rad wegschiebe, brüllt er mir hinterher: "Sie kommen nicht mehr in meinen Zug!"

Rückreise, Nächster Tag (Letzter Fr. ) gleicher Zug, (ICE Basel-Hamburg Altona) 1. Klasse:
Zugang zur 1. Klasse länger, als im 2. Klasse Wagen.
Gleiches Rad, Ich völlig Identische Kleidung, gleicher großer Reiserucksack.
Einstieg in gleicher Weise wie immer: Ungefaltet, Lenker nach unter weggklappt.
Ein Zugbegleiter kommt mir entgegen.
Ich erkläre: "Ich werde das Rad gleich zusammenfalten."
Zugbegleiter: "Aber das ist doch überhaupt nicht nötig!"
"Gehen sie nur erst zu ihrem Platz"
Im Erste-Klasse-Bereich:
Ortliebs abklippsen. Zweiter Zugbegleiter: "Sie brauchen das Rad nicht weiter zu falten. Es ist doch so schon schmal genug, da können sie es so auf die obere Gepäckablage legen. "
-Soviel zu den angbelichen Gefahren vom Faltrad in der oberen Gepäckablage.-

In der Ersten Klasse gibt es u.a. Platzservice vom Bordrestaurant. D.h. Man kann Speisen bestellen, die werden einem dann an den Sitzplatz gebracht. Nachladen vom Pedelc-Akku unterwegs geht auch problemlos mit der Steckdose am Sitz. (Das ist unabhängig von 1. oder 2. Klasse).
(Leider keine Fotos)
Gruß Karsten

flock
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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von flock » Mo 1. Apr 2019, 01:07

Klingt, als sollte man die Bahn mal auf einen gewissen Zugbegleiter ansprechen.
Nachladen vom Pedelc-Akku unterwegs geht auch problemlos mit der Steckdose am Sitz.
Ich habe neulich in einem IC ohne Steckdosen gesessen. Seitdem bin ich da vorsichtig.

Karsten
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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von Karsten » Mo 1. Apr 2019, 01:47

Moin,
Das Verhalten des Zugbegleiters war eine absolute Ausnahme in vielen Jahren angenehmen Reisens.
Das würde ausgehen, wie das Horneberger Schießen.
Warscheinlich war schon meine Erwiederung nicht Zielführend.
War vor allem mit dem Konrast zur 1.Klasse Rückfahrt einfach einprägsam.

ICE haben grundsätzlich 220V Steckdosen. Wenn ich recht erinneres bis max 90W.
Das reicht bei meinem 24v System gut für mein 2A Ladegerät. Kann bei 36v 3A oder mehr knapp werden.
Dafür hab' ich aber keine praktischen Erfahrung.
Ich probiere das Laden mit dem 2A Ladegerät sozusagen routinemäßig an allen Zug-Steckdosen, die mir begegnen .
"NIce to have", plane ich aber nie fest ein.
Ging bislang aber überall. Auch in den "50W" Steckdosen in Dieselgetriebenen Nahverkerhszügen wie bei den "Erixx"-Nahverkehrszügen in Niedersachsen.


Gruß Karsten

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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von Karsten » Mo 1. Apr 2019, 01:48

[Versehentlich Doppelpost]

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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von Motte » Mo 1. Apr 2019, 07:26

Wenn "ich weise sie an usw..." der Originalton war, dann weiß man ja wie der Hase gelaufen ist ;) Das liegt dann nicht an der Bahn an sich.
Wobei so ein Zugbegleiter heutzutage starke Nerven haben muss. Der Ton und das Gebaren vieler Menschen ist rauer geworden. Wenn man dann nicht einmal beim Arbeitgeber Rückhalt findet, kann man schnell genau so werden wie die unangenehme Klientel. Die Angenehmen fallen ja nicht so auf und bleiben nicht so nachhaltig im Gedächtnis.

Ich mach das i.d.R. genau so wie Du und aus dem gleichen Grund bei den schmalen Türen. Ich weiß, dass das formal nicht korrekt ist. Aber es hält den Betrieb nicht auf und stört die anderen auch weniger. Dachte immer, dass sei das Wichtigste unterwegs. (erst mal alles rein und dann drinnen sortieren - damit der Zug abfahren kann)

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Re: Erfahrung mit Reisen mit dem Faltrad in Fernzügen der DB

Beitrag von Ch.Bacca » Mo 1. Apr 2019, 11:32

Karsten hat geschrieben:
Mo 1. Apr 2019, 00:04
...Zugbegleiter kommt. In barschem Kommandoton: "Das Rad muss im Zug ganz geklappt sein! ...

Wahrscheinlich stimmt das sogar. Im ICE bin ich selten unterwegs und setze mich meistens ins Bistro (mit gefaltem Rad eingestiegen).

Im IC mit Fahrradabteil (Wagen 3 und manchmal 5) habe ich ähnliche Szenen als Zuschauer aber auch schon erlebt. Zugbegleiter reagieren manchmal sehr ungehalten, wenn jemand sein Rad vor Stillstand des Zuges aus der Halterung hebt und womöglich schon mit Packtaschen usw. startklar macht. Angeblich aus Sicherheitsgründen, weil bei einer scharfen Bremsung eine hohe Verletzungsgefahr bestünde (was mir auch plausibler erscheint als der Spruch mit der Evakuierung). Jedenfalls soll man nach den Beförderungsbedingungen Taschen und Rad nicht als Einheit ein- und ausladen. Besonders zur Hauptzeit im Sommer geht es im Fahrradabteil im wahrsten Sinne drunter und drüber zu. Noch ein paar Räder ohne Reservierung zusätzlich und das Chaos ist perfekt.

Ab und an mach ich den Falter aber auch schon startklar. Bislang bin ich dafür noch nicht angeranzt worden. Falls doch mal, werd ich aber schön den Ball flach halten. Gegenworte bringen hier selten was. Ob der Zugbegleiter tatsächlich sein persönliches, allgemeines "Hausverbot" erteilen kann, kann ich mir aber kaum vorstellen. Vielleicht gerade noch für "seinen" aktuellen Zug. Ziemlich skuril folgende Situation im RE: Mein Falter war schon startklar, der Zug vielleicht noch zwei bis drei Minuten unterwegs. Direkt vor mir hat der Zugbegleiter einen Jugendlichen mit ausgewachsenem Fahrrad belehrt, dass er dafür ein Ticket hätte lösen müssen. Der Junge gab sich ahnungslos und der Zugbegleiter ließ Gnade vor Recht ergehen. Ich dachte, dass ich jetzt auch angemault werde. Der Zugbegleiter wollte nicht mal mein Ticket sehen und hat mir nur freundlich zugenickt. Er hatte seine Show schon vorgeführt. ;)

Eine Freundin meint, dass Räder bis 20 Zoll immer frei mit dürfen. Dafür konnte ich aber keine Belege finden. Was geht: Kinderräder von Kindern bis 8(?) Jahre oder so dürfen immer so mit. Über die Größe des Rads ist das nicht definiert - meine ich.

Neulich bin ich das erste mal im Doppelstock-IC mitgefahren. Mein Falter war gefaltet und an eine der Fahrradhalterungen angebunden. Später stieg ein junges Paar mit zwei 29-plus-Rädern ein (Reifenbreite ~70 mm). Die mussten Luft ablassen, um die Räder in die Halterungen zu bekommen. Die Räder hatten keine Tickets, zumindest nicht am Rahmen, wie es richtig wäre. Der Zugbegleiter stand mehrmals etliche Sekunden vor den Rädern und hat sich die angesehen. Erst dachte ich, der überlegt, ob er rausbekommen soll, wem die gehören. Aber vielleicht hat er sich nur für die Räder ansich interessiert.

Meine Erfahrung insgesamt: Die allermeisten Zugbegleiter sind für das, was sie mitunter erleben, erstaunlich entspannt. Manche sogar ziemlich lustig.

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