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Selbstgebasteltes Motorskateboard und die Polizei

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Muc-Falter
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Selbstgebasteltes Motorskateboard und die Polizei

Beitrag von Muc-Falter » Sa 28. Sep 2013, 08:39

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ber ... -1.1782494

Ein Student bastelt sich ein Elektro Skateboard und wird erwischt.
Sachverständiger, Strafanzeige, Gutachten.... :roll:

Motte
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Re: Selbstgebasteltes Motorskateboard und die Polizei

Beitrag von Motte » Sa 28. Sep 2013, 09:21

Wenn er 26 und Student war, dann hatte er zunächst mal die grundsätzlichen Voraussetzungen erfüllt, um zu wissen was er dort macht. Muss er halt auch die Konsequenzen tragen. (die werden zwar schmerzlich, aber durchaus im überschaubaren Rahmen sein).
Heikel wäre es gewesen, wenn er jemanden bei seiner Fahrt verletzt hätte. Dann haftet er mit seinem Privatvermögen, dem heutigen und dem künftigen. Das erreicht schnell Größenordnungen, die nicht mehr zu bewältigen sind. Das ist für den Täter (der ja nicht böswillig handelt) aber noch viel mehr für sein Opfer (das nun um Entschädigung kämpft), ausgesprochen bitter.


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Re: Selbstgebasteltes Motorskateboard und die Polizei

Beitrag von UNIC_Nexus » Sa 28. Sep 2013, 17:27

Es ist auch verboten ein kleines Fahrrad mit einem Kettensäge-Antrieb auf offener Straße zu fahren :o :

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Re: Selbstgebasteltes Motorskateboard und die Polizei

Beitrag von Motte » Sa 28. Sep 2013, 17:43

Aber sicher darf man das.
Es gibt auch hier in Deutschland die verrücktesten zusammengebastelten fahrbaren Dinge. Auch Rennen getunter Aufsitzmäher oder bobby cars (auch mit Kettensägenantrieb - wird eh gern genommen). Da ist wenig gegen zu sagen.
Nur im ganz normalen Straßenverkehr hat das alles nix zu suchen und vor nem S- Bahnhof ist man mit ziemlicher Sicherheit in genau jenem.


Du darfst auch in vielen Staaten der USA Dinge treiben, von denen Du hier nicht mal träumen kannst - Du darfst dort aber auch den Arzt und deinen Rollstuhl selbst bezahlen, wenn es mal schief geht. In den Ländern in denen die Freiheit grenzenlos ist, ist es das Sozialsystem selten. Und wenn Du gegen die wenigen existierenden Regeln verstößt trifft dich Keule der Staatsgewalt auch ungleich härter.

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Re: AW: Selbstgebasteltes Motorskateboard und die Polizei

Beitrag von Pibach » Sa 28. Sep 2013, 23:17

Motte hat geschrieben:Wenn er 26 und Student war, dann hatte er zunächst mal die grundsätzlichen Voraussetzungen erfüllt, um zu wissen was er dort macht. Muss er halt auch die Konsequenzen tragen. (die werden zwar schmerzlich, aber durchaus im überschaubaren Rahmen sein).
Heikel wäre es gewesen, wenn er jemanden bei seiner Fahrt verletzt hätte. Dann haftet er mit seinem Privatvermögen, dem heutigen und dem künftigen. Das erreicht schnell Größenordnungen, die nicht mehr zu bewältigen sind. Das ist für den Täter (der ja nicht böswillig handelt) aber noch viel mehr für sein Opfer (das nun um Entschädigung kämpft), ausgesprochen bitter.


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Schon faszinierend, was Dir beim Lesen so eines Artikels einfällt. Ich denke da erstmal: hammer spießiger Bericht, typisch Süddeutsche, würde ich direkt abbestellen ;) Und der Sachverständige ist wohl ne Lachnummer.

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Re: Selbstgebasteltes Motorskateboard und die Polizei

Beitrag von Sheygetz » So 29. Sep 2013, 02:56

Wie kann ein Bericht spießig sein?
Bitte mal 30 Sek. nachdenken ........................................danke.
Die Polizei? Vielleicht.
Unsere Gesetzgebung?
Gar die Tatsache, daß wir überhaupt eine haben?

Ein Bericht aber kann doch nur akkurat oder inakkurat sein, zutreffend oder falsch.
Oder anders herum: Wie läse sich denn ein korrekter, aber unspießiger Bericht zum gleichen Vorkommnis? Greifen Sie zur Feder, Herr Piebach!

Hendrik

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Re: Selbstgebasteltes Motorskateboard und die Polizei

Beitrag von Muc-Falter » So 29. Sep 2013, 08:52

Mir ist bei dem Bericht eigentlich nur mal wieder bewusst geworden, welch ein Rattenschwanz an Problemen bei Benutzung solcher Gefährte auf öffentlichen Strassen auf einen zukommen.
Auf jeder Messe siehst du Elektroroller, Motorskateboards und alles mögliche. Jedesmal wird behauptet: offiziell nicht gemäss StVO, aber niemand würde sich drum kümmern. Manche glauben das auch.
Das ein Gutachter kein Skateboard fahren kann ist ihm nicht vorzuwerfen. Die Geschwindigkeit lässt sich auch anders ermitteln.

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Re: Selbstgebasteltes Motorskateboard und die Polizei

Beitrag von Motte » So 29. Sep 2013, 09:10

Schon faszinierend, was Dir beim Lesen so eines Artikels einfällt.
Ich gehe zwar davon aus, dass Du einfach nur ein wenig provozieren willst, mit deinem Beitrag, aber ich durfte es halt bezüglich der Rechtsfolgen "mit erleben", als sich einer unser Gaststudenten mit einem frisierten Elektrotretroller auf dem Gehweg (ganz ohne fremde Hilfe) um einen Ampelmast gewickelt hat. (das Ding war schon als Original nicht zugelassen).

Der Sachverständige ist für die Staatsanwaltschaft tätig, wenn es um das Strafverfahren geht. Lachen wird da später keiner mehr. Vor allem wenn das Teil so schnell war, dass ein normaler Mensch schon nicht mehr damit fahren kann. (ich gehe mal davon aus, dass der mit den üblichen gepimpten Rollern Erfahrung hat)

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Re: Selbstgebasteltes Motorskateboard und die Polizei

Beitrag von Pibach » So 29. Sep 2013, 11:17

Sheygetz hat geschrieben:Wie kann ein Bericht spießig sein?
Verstehe hier Deinen Einwand nicht.
Um "akkurat oder inakkurat, zutreffend oder falsch" geht es doch dabei gar nicht, sondern um bestimmte Rhetorik und Färbung. Ist inhaltlich ja überwiegend "korrekt". Z.B. dass der Antrieb über eine "Kette" funktioniert. Und eine "Fernsteuerung". Was alles völlig "normal" ist, zumindest für so ein e-Skateboard. Ebenso sind die teilweise sehr stark motorisiert, die verwendeten brushless Motoren liefern z.T. >1000kW und fahren >50 km/h. Wer sowas "hochgerüstet" nennt, bringt da eben gewisse Färbung rein. Zeigt jedenfalls, dass da der Autor wohl noch nie ein elektrisches Skateboard gesehen hat. Und Unbekanntes für ihn eine Gefahr darstellt. Und Ungesetzliches extrem unvernünftig usw.

Natürlich darf man nach der geltenden Rechtslage sowas nicht im Straßenverkehr benutzen. Das wird in z.B. den USA aber z.T. recht liberal gehandhabt. Gibt ja auch recht ländliche Gebiete, und Straßen, wo kaum Autos rumfahren. Wie gefährlich so ein Gerät ist, hängt sowieso viel mehr vom Fahrer ab. Und oft misst der Gesetzgeber mit zweierlei Maß. Wenn man z.B. an Geländewagen mit Wildfänger im Straßenverkehr denkt, oder Joghurtbecher-Motorräder mit >100 PS, das ist beides wohlmöglich gefährlicher für den Straßenverkehr (müsste man genaugenommen erstmal systematisch untersuchen).

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Re: Selbstgebasteltes Motorskateboard und die Polizei

Beitrag von Muc-Falter » So 29. Sep 2013, 11:24

Pibach hat geschrieben:(müsste man genaugenommen erstmal systematisch untersuchen).
Lol.... Peters üblicher Rethoriktrick.

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