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Radfahren in Berlin

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Pibach
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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von Pibach » So 16. Apr 2017, 18:04

berlinonaut hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 15:17
... angeht: In der Bergmannstrasse (https://goo.gl/maps/sSYuwakVjhN2) kann ich beim besten Willen keinen Grund erkennen, warum da irgendwer auf dem Fussweg fahren müsste oder auch nur wollte:
Macht da logischer Weise so auch niemand. Aber es wird immer wieder von der Straße auf den Gehweg eingebogen, um ein paar Meter bis zu einer Anschließmöglichkeit zu fahren. Dem wird da von Ordnungskräften gern systematisch aufgelauert.

An der Stelle UBFH Halleschen Ufer gab es ne Zeit lang regelmäßig Kontrollen, ich habe 3 erlebt.
Was regelmäßig zu Überflutung der Kontollposten und Massenprotesten führte. Dort geht es nämlich gar nicht anders, als auf dem Bürgersteig zu Radeln, weil dort der einzige Überweg per Ampel über die Schnellstraße (Waterloo-Ufer) ist. Entsprechend zuckeln die Radler da auch nur im Schritttempo. Ist sehr dicht befahren, pro Stunde geraten da im Sommer >100 Radler in die Kontrollettifalle.

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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von Pibach » So 16. Apr 2017, 18:23

berlinonaut hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 15:17
Speziell letzteres kann ja Deiner Argumentation nach überhaupt nicht vorkommen...
??
(auch wenn es im Einzelfall durchaus mal sein mag, dass sich die Ordnungskräfte an alberner Stelle platzieren) ...
Das ist systematisch so, wegen falscher Anreizsysteme. Die stellen sich natürlich da hin, wo sie sehr viel Umsatz machen. Und das sind logischer Weise genau die Stellen, wo es gewisse Gründe gibt, dass da viele Radfahrer sich entsprechend verhalten.

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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von berlinonaut » So 16. Apr 2017, 19:10

Pibach hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 18:04
berlinonaut hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 15:17
... angeht: In der Bergmannstrasse (https://goo.gl/maps/sSYuwakVjhN2) kann ich beim besten Willen keinen Grund erkennen, warum da irgendwer auf dem Fussweg fahren müsste oder auch nur wollte:
Macht da logischer Weise so auch niemand. Aber es wird immer wieder von der Straße auf den Gehweg eingebogen, um ein paar Meter bis zu einer Anschließmöglichkeit zu fahren. Dem wird da von Ordnungskräften gern systematisch aufgelauert.
Das halte ich aber für eine gewaltige Räuberpistole.... :lol: Abgesehen davon: Die armen geknechteten Radfahrer müssen nicht auf dem Bügersteig fahren, ja sie dürfen es gar nicht. Dem Fussgänger, dem sie über die Füsse oder in die Hacken fahren, ist es recht egal, wie weit ein Radler auf dem Bordstein fährt. Der immense Vorteil eines Fahrrades ist: Man kann es schieben. Und auf einem vollen Bürgersteig auf dem Weg zwischen Strasse und Anschliessmöglichkeit scheint das sowohl zumutbar als auch sinnvoll.

Merkst Du eigentlich, dass deine Argumentation exakt die gleiche ist, die Autofahrer verwenden, wenn sie auf dem Radweg parken oder in zweiter Reihe, "weil sie ja nur schnell was erledigen wollen und gleich wieder weg sind"?
Pibach hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 18:04
An der Stelle UBFH Halleschen Ufer gab es ne Zeit lang regelmäßig Kontrollen, ich habe 3 erlebt.
Was regelmäßig zu Überflutung der Kontollposten und Massenprotesten führte. Dort geht es nämlich gar nicht anders, als auf dem Bürgersteig zu Radeln, weil dort der einzige Überweg per Ampel über die Schnellstraße (Waterloo-Ufer) ist. Entsprechend zuckeln die Radler da auch nur im Schritttempo. Ist sehr dicht befahren, pro Stunde geraten da im Sommer >100 Radler in die Kontrollettifalle.
Man könnte Schieben, tut gar nicht weh und ist legal... Oder man könnte aussenrum radeln, Strassen gibt es ja genug. Ist ja beileibe nicht so, dass das - wie Du fälschlich schreibst- "der einzige Überweg per Ampel über die Schnellstraße (Waterloo-Ufer) ist."
Wenn Du vorsätzlich gegen Verkehrsregeln verstösst gilt in Motorradfahrerkreisen: "Du wusstest, was Du tust, also jammere nicht sondern zahle wie ein Mann." Würde Dir auch gut zu Gesicht stehen. Die Ordnungskräfte werden dafür bezahlt, dass sie die Einhaltung der demokratisch verabschiedeten Spielregeln kontrollieren. Wenn Du so willst mit anderen Worten: Antidemokraten bestrafen. :shock: Und die Spielregeln haben sie sich nicht spontan ausgedacht - die kennst Du.

Wenn Dir die Regeln nicht passen kannst Du den politischen Weg gehen und versuchen sie zu ändern - vielleicht bekommst Du ja eine Mehrheit (würde ich bei Gehwegradeln aber bezweifeln). Hast Du irgendwas derartiges getan? Einfach nur die zu beschimpfen, die zu unser aller Gemeinwohl unterwegs sind (und im Gegensatz zu Dir legal), wenn sie Dich in Deinem egoistischen Tun zu Lasten anderer stören ist lediglich primitiv und billig und abgesehen davon auch nicht besonders erfolgsversprechend...
Pibach hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 18:04
Das ist systematisch so, wegen falscher Anreizsysteme. Die stellen sich natürlich da hin, wo sie sehr viel Umsatz machen. Und das sind logischer Weise genau die Stellen, wo es gewisse Gründe gibt, dass da viele Radfahrer sich entsprechend verhalten.
Es geht doch nichts über ein gepflegtes Feindbild. :lol:

Neugierig gefragt: Gibt es denn überhaupt irgendeine eine Stelle oder Situation, wo Du den Ordungskräften zubilligen würdest Radfahrer zu kontrollieren und ggf. mit einem Bussgeld zu belegen? Können Radfahrer sich in Deiner Welt überhaupt falsch verhalten und kommt das vor?

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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von Pibach » So 16. Apr 2017, 19:20

berlinonaut hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 19:10
Man könnte Schieben, tut gar nicht weh und ist legal... Oder man könnte aussenrum radeln, Strassen gibt es ja genug. Ist ja beileibe nicht so, dass das - wie Du fälschlich schreibst- "der einzige Überweg per Ampel über die Schnellstraße (Waterloo-Ufer) ist."
Man kann natürlich immer schieben. Umfahren natürlich auch, sind hier links wie recht 400m. De facto macht das aber praktisch kein Radfahrer.

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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von Pibach » So 16. Apr 2017, 19:58

berlinonaut hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 19:10
Dem Fussgänger, dem sie über die Füsse oder in die Hacken fahren, ist es recht egal, wie weit ein Radler auf dem Bordstein fährt. Der immense Vorteil eines Fahrrades ist: Man kann es schieben. Und auf einem vollen Bürgersteig auf dem Weg zwischen Strasse und Anschliessmöglichkeit scheint das sowohl zumutbar als auch sinnvoll.
Da geht es sehr entspannt zu. Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern habe ich noch nie gesehen. Schnellradler fahren da eigentlich auch nicht lang, da man die Straße gut umfahren kann. Es wird aber oft zur Anschließmöglichkeit gerollt, bzw von da losgeradelt, paar Meter. Aber es gibt da eben öfter mal Kontrollen. Ganz einfach, weil man dann im Minutentakt Knöllchen verteilen kann.
Die Ordnungskräfte werden dafür bezahlt, dass sie die Einhaltung der demokratisch verabschiedeten Spielregeln kontrollieren.
Leider nein. Die stellen sich da hin, wo sie Umsatz machen.
Außerdem sind weder die Straßen (bzw. Radwege) noch die Regeln im Sinne der Radfahrer gestaltet.

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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von berlinonaut » So 16. Apr 2017, 21:21

Pibach hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 19:20
berlinonaut hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 19:10
Man könnte Schieben, tut gar nicht weh und ist legal... Oder man könnte aussenrum radeln, Strassen gibt es ja genug. Ist ja beileibe nicht so, dass das - wie Du fälschlich schreibst- "der einzige Überweg per Ampel über die Schnellstraße (Waterloo-Ufer) ist."
Man kann natürlich immer schieben. Umfahren natürlich auch, sind hier links wie recht 400m. De facto macht das aber praktisch kein Radfahrer.
Tja, das wird dann wohl der Grund sein, warum da ab und an das Ordnungsamt steht... Selber hab ich es da in den knapp 20 Jahren, die ich da lang fahre allerdings noch nie gesehen.

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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von berlinonaut » So 16. Apr 2017, 21:29

Pibach hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 19:58
berlinonaut hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 19:10
Dem Fussgänger, dem sie über die Füsse oder in die Hacken fahren, ist es recht egal, wie weit ein Radler auf dem Bordstein fährt. Der immense Vorteil eines Fahrrades ist: Man kann es schieben. Und auf einem vollen Bürgersteig auf dem Weg zwischen Strasse und Anschliessmöglichkeit scheint das sowohl zumutbar als auch sinnvoll.
Da geht es sehr entspannt zu. Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern habe ich noch nie gesehen. Schnellradler fahren da eigentlich auch nicht lang, da man die Straße gut umfahren kann. Es wird aber oft zur Anschließmöglichkeit gerollt, bzw von da losgeradelt, paar Meter. Aber es gibt da eben öfter mal Kontrollen. Ganz einfach, weil man dann im Minutentakt Knöllchen verteilen kann.
Tja, alle scheisse ausser Mutti. "Die paar Meter" ist genau die klassische Autofahrerentschuldigung. Aber Radfahrer sind ja was Besseres. Wäre es so entwürdigend "die paar Meter" einfach nicht zu fahren? Und hattest Du nicht einige Postings zuvor noch vollmundig behauptet, Radfahrer würden niemals nicht aus Bequemlichkeit auf dem Bürgersteig radeln sondern ausschliesslich aus Sicherheitsgründen?
Pibach hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 19:58
Die Ordnungskräfte werden dafür bezahlt, dass sie die Einhaltung der demokratisch verabschiedeten Spielregeln kontrollieren.
Leider nein.
Nicht? Wofür werden sie denn dann bezahlt?
Pibach hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 19:58
Die stellen sich da hin, wo sie Umsatz machen.
Außerdem sind weder die Straßen (bzw. Radwege) noch die Regeln im Sinne der Radfahrer gestaltet.
Dass sie sich nicht dahin stellen, wo weder einer läuft noch einer fährt kann man ihnen wohl kaum zum Vorwurf machen... Dann wär's auch wieder nicht recht wegen Verschwendung von Steuergeldern. Die Bergmannstrasse ist übrigens bereits heute in meinen Augen sogar sehr im Sinne der Radfahrer gestaltet. Und noch besser: Es soll ja nun dort eine "Begegnungszone" eingerichtet werden, nach dem (nach kollektiver und auch meiner Meinung völlig missratenen) Vorbild der Maßenstrasse.

Es gibt da einen einfachen Trick, um Ärger mit den Ordungskräften zu vermeiden: Halte Dich an die Verkehrsregeln. Ist gar nicht so schwer und senkt den Blutdruck. Die meisten Leute haben das sogar in der Grundschule gelernt.

Ich wiederhole noch mal meine Frage von oben: Gibt es denn überhaupt irgendeine eine Stelle oder Situation, wo Du den Ordungskräften zubilligen würdest Radfahrer zu kontrollieren und ggf. mit einem Bussgeld zu belegen? Können Radfahrer sich in Deiner Welt überhaupt falsch verhalten und kommt das vor?

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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von Pibach » Mo 17. Apr 2017, 11:19

berlinonaut hat geschrieben:
So 16. Apr 2017, 21:29
"Die paar Meter" ist genau die klassische Autofahrerentschuldigung. Aber Radfahrer sind ja was Besseres.
Die Beweggründe und Ausreden sind natürlich ähnlich. Wieso sollten sie auch groß unterschiedlich sein? Radfahrer verbrauchen aber weniger Verkehrsressourcen. D.h. sie nehmen weniger Platz weg, gefährden weniger und verschmutzen weniger. In diesen Bereichen gibt es einen Unterschied von >Faktor 100 zu einem PKW.
Wäre es so entwürdigend "die paar Meter" einfach nicht zu fahren?
Ist schon etwas umständlicher und auch einfach unnötig.
Radfahrer würden niemals nicht aus Bequemlichkeit auf dem Bürgersteig radeln sondern ausschliesslich aus Sicherheitsgründen?
??
Radfahrer machen natürlich ganz viel aus Bequemlichkeit.
Nicht? Wofür werden sie denn dann bezahlt?
Anreiz ist für diese Stellen offenbar, möglichst viele Knöllchen zu verteilen. Nicht möglichst sinnvolle. Sicher nicht zuletzt, weil das Einnahmen generiert.
Dass sie sich nicht dahin stellen, wo weder einer läuft noch einer fährt kann man ihnen wohl kaum zum Vorwurf machen...
Also sinnvolle Kontrollen kann man sehr wohl erwarten und sollte das auch.
Ich wiederhole noch mal meine Frage von oben: Gibt es denn überhaupt irgendeine eine Stelle oder Situation, wo Du den Ordungskräften zubilligen würdest Radfahrer zu kontrollieren und ggf. mit einem Bussgeld zu belegen? Können Radfahrer sich in Deiner Welt überhaupt falsch verhalten und kommt das vor?
Vorkommen tut es natürlich. Die Frage ist, wie häufig geschieht das, wie relevant ist das im Verhältnis zu anderen Verkehrsproblemen und bringen dagegen Kontrollen etwas und was ist dann das Ergebnis, hätten Kontrollen also eine positive Bilanz? Das ist eine schwierige Frage und wahrscheinlich sind die meisten Radfahrerkontrollen nicht sinnvoll. Radfahrer gefährden eben deutlich weniger als MIV, einerseits wegen weniger Masse und Geschwindigkeit, andererseits wegen mehr Übersicht und höherem Eigenrisiko.

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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von berlinonaut » Mo 17. Apr 2017, 14:06

Pibach hat geschrieben:
Mo 17. Apr 2017, 11:19
Wäre es so entwürdigend "die paar Meter" einfach nicht zu fahren?
Ist schon etwas umständlicher und auch einfach unnötig.
Da gibt es offenbar eine Interessenskollision: Fussgänger und Gesetzgeber sehen das mit dem unnötig offenbar anders. Und da die betreffenden Radler offensichtlich ausschliesslich ihrem Egoismus fröhnen und (wie Du) weder freiwillig Rücksicht auf Fussgänger nehmen noch sich (wenn auch uneinsichtig) schweren Herzens auch ohne Strafen an die gemeinsamen Spielregeln halten hilft halt das Ordnungsamt gelegentlich nach mit Hilfe von Strafzetteln. Genau so ist das gedacht - von "Abzocke" weit und breit keine Spur.
Anreiz ist für diese Stellen offenbar, möglichst viele Knöllchen zu verteilen. Nicht möglichst sinnvolle. Sicher nicht zuletzt, weil das Einnahmen generiert.
Daraus schliesse ich: Es gibt also offenbar sinnvolle Knöllchen. Welche wären denn das?
Dass sie sich nicht dahin stellen, wo weder einer läuft noch einer fährt kann man ihnen wohl kaum zum Vorwurf machen...
Also sinnvolle Kontrollen kann man sehr wohl erwarten und sollte das auch.
Offensichtlich sind die Kontrollen sowohl nötig als auch sinnvoll als auch erfolgreich. Nur halt gegen Deine innere Einstellung und äussere Verhaltensweise. Noch mal: Halte Dich einfach an die Verkehrsregeln (was ja in diesem konkreten Fall weder schwierig noch unzumutbar noch unsinnig erscheint), schon hast Du überhaupt kein Problem mehr. Wenn Dir aber dein Egoismus so wichtig ist und Rücksichtnahme auf andere Dir gänzlich fremd dann zahl halt einfach im Erwischensfall (ohne zu meckern) - das sollte es Dir ja dann wert sein.

Es gibt ja wahrlich genug seltsame und sinnlose Gesetze und Regelungen in diesem Land, die von Dir beklagte gehört aber IMHO nicht dazu - Deine Wehklage hört sich sehr nach "mimimi" an und exakt wie das maulen von Autofahrern, die vom Behindertenparkplatz oder der Busspur abgeschleppt werden. Ändern wirst Du damit eh nix.

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Re: Radfahren in Berlin

Beitrag von Pibach » Mo 17. Apr 2017, 16:28

berlinonaut hat geschrieben:
Mo 17. Apr 2017, 14:06
Und da die betreffenden Radler offensichtlich ausschliesslich ihrem Egoismus fröhnen und (wie Du) weder freiwillig Rücksicht auf Fussgänger nehmen noch sich (wenn auch uneinsichtig) schweren Herzens auch ohne Strafen an die gemeinsamen Spielregeln halten...
Was schreibst Du für Unfug daher? Wie soll das jemand ernst nehmen?

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