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Auflaufende und Ablaufende Anordnung von Felgenbremsen

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Pibach
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Re: Auflaufende und Ablaufende Anordnung von Felgenbremsen

Beitrag von Pibach » Di 29. Apr 2014, 11:05

Hier mal ein Bild, Tern Verge mit auflaufender Bremse.
Bild

Abstand der senkrechten Drehachse ist grob geschätzt ca 2 cm. Etwa ähnlich ist der "Vorlauf" der Bremse vor der Drehachse. Andruck würde hierbei also näherungsweise verdoppelt.

Anwachsende Rückstellkraft durch Materialverformung muss man natürlich abziehen.
Außerdem sorgt diese Selbstverstärkung ja auch wieder für mehr Zug im Bremszug. Da kriegt man also etwas variierende Zugkräfte bis hin zu Flattern der Bremsgriffe.
Im Resultat wird imho nicht unbedingt mehr Bremsleistung erzielt, sondern nur eine etwas schlechtere Dosierbarkeit und Quietschneigung.
In wie fern das in eine relevante Größenordnung kommt hängt von vielen Parametern ab. Vor allem aber wohl von der Leicht- bzw. Schwergängigkeit des Bremszuges und der genauen Benutzerreaktion.

katapult
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Re: Auflaufende und Ablaufende Anordnung von Felgenbremsen

Beitrag von katapult » Di 29. Apr 2014, 13:18

senkrechte Drehachse?
Vorlauf der Bremse?
Mehr Zug im Bremszug?
Wenn es einen Bremskraftverstärkenden Effekt geben sollte müsste die Kraft im zug doch geringer ausfallen?
Sorry Pibach das ist alles wieder sehr wirr.
Ach so: bitte keine weiteren Erklärungsversuche.

EmilEmil
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Re: Auflaufende und Ablaufende Anordnung von Felgenbremsen

Beitrag von EmilEmil » Di 29. Apr 2014, 13:43

@P.Pibach;
Du sollst hier nicht Bilder googeln, sondern über die Sache eine Skizze machen.
Und wenn Du schon googelst, fang erst mal mit der Trommelbremse an und versuch mal die Verstärkung dort zu kapieren.
Du weißt gar nicht, worum es hier geht. Es ist alles nur Geschwätz, offenbar Deiner Geltungssucht geschuldet.
Deine beharrliche Weigerung, Dich ernsthaft mit einer Sache auseinanderzusetzen, stinkt zum Himmel.
Ich sags nicht gern: Aber Du bist einfach nur peinlich.
Es ist eigentlich keine Überaschunmg, ein typischer Pibach eben so wie immer. Ich gebe Dir den guten Rat: Verfasse keine Beiträge über physikalische Sachverhalte. Dir fehlt dafür das Grundverständnis. Das führt nur zur Verwirrung der Mitglieder, die sich nur informieren wollen, und stiehlt den ernsthaft an der Sache interessierten Mitgliedern hier jede Menge Zeit. Und nicht jeder hat diese Ader, dir Deinen Unsinn ständig zu erläutern.
Ich habe weder Zeit noch Lust dazu.
Gott sei Dank ist gutes Radlwetter, da kann man den nötigen Abstand gewinnen....P³ = PeterPibachPeinlich !

MfG EmilEmil

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Re: Auflaufende und Ablaufende Anordnung von Felgenbremsen

Beitrag von EmilEmil » Do 4. Sep 2014, 15:33

Bei you tube habe ich folgende Erklärung für das gestellte Thema gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=zbU9dt7TkIU
Bild
Ich hatte ja so etwas Ähnliches vermutetet.
In der Skizze soll das falsch mit Biegemoment bezeichnete (von mir auf Torsionsmoment korrigierte) Moment für meine weiteren Betrachtungen keine Rolle spielen. Evtl nur ein Schreib- oder Flüchtigkeits-Fehler.
Die Skizze stimmt schon im Prinzipiellen. Nur sind die eingezeichneten Deformationswinkel und Deformationswege in Wirklichkeit viel geringer.
Beide Anordnungen verbiegen die Bremszangen und verdrehen den Gabelschaft. Im Winkel gibt es bei den üblichen Bauraumdaten keine Unterschiede. Diese Winkel werden mit einer Einwärtszehe (Toe-In) berücksichtigt.
Bei den Deformation erkennt man den Unterschied: Die "Auflaufende" Version drückt den Bremsbelag gegen die Felge, die "Ablaufende" hebt den Bremsbelag von der Felge ab. So weit, so gut.
In der Realität haben die Beträge dieser Deformationen Werte, die man per Augenschein im Selbstversuch nicht wahrnehmen kann. Warscheinlich kann man sie aber messen.
Geht man daher mal von einer Schätzung von 0,05 [mm] je Anordnung *) aus, so handelt es sich um 0,1 [mm] Unterschied zwischen beiden Anordnungen. *) Eine Anordnung (Ablaufend, Auflaufend) hat zwei Bremsbeläge rechts und Links der Felge !
Multipliziert mit einem üblichen Hebelverhätnis von 7,33 bei V-Bremsen (selbst gemessen), bleiben am Handhebel als Unterschied
0,733 [mm]
Ich denke, daß die 0,733 [mm] mehr Weg, die am Handhebel für die ablaufende Anordnung aufgebracht werden müssen, keinen merkbaren Einfluß auf die verfügbare Bremskraft haben.
Wenn das einer in der Bremsbewegung spürt, soll er sich melden und mir Unterricht geben.
Noch eine Anmerkung, bei der man auch von einem kaum merklichen Einfluß ausgehen muß:
Gegen die "Auflaufende" Anordnung am Vorderrad spricht, daß die Einstellung der Bremsbeläge auf die tangentiale Ausrichtung der Felge einen größeren Winkel benötigt (Bremsarme weichen von der radialen Richtung ab, Bei der "Ablaufenden" Anordnung stehen die Arme praktisch radial !).
Korrekturen mit einer "Abwärtszehe" (Toe Down) oder Aufwärtszehe, wie sie an Eingelenk-Felgenbremsen wegen der großen Nachgiebigkeit (Flex) der Bremsarme notwendig sind, sind bei V-Bremsen eigentlich nicht oder nur in sehr geringem Maße üblich.
Bei einer radial am Hinterrad eingebauten Sitzstrebe ist die Anordnung der V-Bremse dann bezüglich der "tangentialen" Ausrichtung frei wählbar.

MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am So 7. Sep 2014, 18:13, insgesamt 4-mal geändert.

Pibach
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Re: Auflaufende und Ablaufende Anordnung von Felgenbremsen

Beitrag von Pibach » Do 4. Sep 2014, 15:51

Ich denke in meinem Posting stand das bereits etwas genauer.

EmilEmil
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Re: Auflaufende und Ablaufende Anordnung von Felgenbremsen

Beitrag von EmilEmil » Do 4. Sep 2014, 21:53

Hiermit gebe ich es Dir schriftlich:
Da bist Du im Umkreis von mehr als 1000 [km] der Einzige, der das denkt.....
Kann es sein, daß Du ein ganz Klitzekleinesbißchen an Selbstüberschätzung (Selbstüberschwätzung ?) leidest ?

Si tacuisses, dann wärest Du wenigstens ein versoffenes Filou geblieben oder so ähnlich.

MfG EmilEmil

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