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Neues Reach SL 2015

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Pibach
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Neues Reach SL 2015

Beitrag von Pibach » Di 17. Mär 2015, 16:18


Pibach
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Re: Neues Reach SL 2015

Beitrag von Pibach » Mi 18. Mär 2015, 18:00

Was mir hier auffällt:
a) Faltet jetzt diagonal, also nicht mehr in die Gabel, sondern seitlich versetzt. Das hat den Vorteil, dass man bereits Stufe 1 falten kann, ohne das Vorderrad rauszunehmen. Macht das Rad für Commuting interessant. Hab dazu leider keine Bilder finden können. Nachteil: geht nicht mit breiten Reifen, die würden nicht am Rahmen vorbei passen.
b) interessantes Federungskonzept der Gabel. Die Steifigkeit, die früher durch aufwändige Parallelogramkonstruktion erzielt wurde, wird mit einer schlichten Steckachse erreicht. Das ist nah am "Optimum". Tricky ist dabei die Aufhängung der Scheibenbremsaufnahme, die muss sich einerseits mitbewegen, andererseits das Drehmoment abfangen.
c) Lenker ist jetzt außengesteckt, nicht mehr innen geklemmt. Das dürfte leichter und stabiler sein.

Insgesamt ist das ein sehr durchdachtes Rad geworden. Aber nicht billig.

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Re: Neues Reach SL 2015

Beitrag von Speedsix » Mi 18. Mär 2015, 19:54

Insgesamt ist das ein sehr durchdachtes Rad geworden. Aber nicht billig.
Ich kann dies nicht beurteilen, da ich dieses neue Modell nicht gefahren bin.

Scheinbar jedoch der Moderator hier.

Bist du quasi ein Laie mit besonderen Fähigkeiten, virtuell wie ein Hellseher Neue Räder
zu erfahren? Gratuliere. Oder etwa doch nur ein Timewaster.

Speedsix

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Re: Neues Reach SL 2015

Beitrag von Splithub » Do 19. Mär 2015, 01:23

Beeindruckendes Bike, leicht, schön und innovativ. Auf den Bildern der Herstellerwebsite sieht es tatsächlich so aus als wenn keine breiteren Reifen passen, schade - das beschränkt die Einsatzbandbreite etwas (..für mich, da ich Hochdruckbereifung nicht mag). Ob man den angegebenen Federweg vorn von 15mm wirklich merkt? Stelle es mir so komfortabel vor wie mit 40mm statt 28mm Reifen.
Es sieht aus als wenn zum Falten die Gabel zur Seite gedreht werden muß, siehe Bild.
Somit vielleicht kein Super-Quickfold. Spitzengerät für gut ausgebaute Wege.
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Re: Neues Reach SL 2015

Beitrag von Motte » Do 19. Mär 2015, 11:28

Ich hab am Birdy vorn 30mm. Das merke ich bei unasphaltierten Wegen schon ganz gut - wenn ich es mit meinem ungefederten 20 Zoll Tern vergleiche.
Wunder sind da sicher nicht zu erwarten.

Aber wir sprechen ja über ein Rennrad. Und die werden hauptsächlich auf gutem Untergrund und schnell gefahren. Da reichen 15mm um die kleineren Räder etwas zu kompensieren.

Habt ihr eigentlich schon mal (Falt-) Räder von Pacific Cycles hier in Deutschland im Laden gesehen? Also ich noch nicht - auch nicht auf den kleinen Messen. Schade eigentlich.

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Re: Neues Reach SL 2015

Beitrag von alterfalter2 » Do 19. Mär 2015, 15:25

@ Motte

Ich kenne sie auch nur aus England - BoxBike hat die in Berlin. Selbst auf der SPEZI habe ich nichts entdeckt.
Sehr schade.. Bei einem Ausflug mit der Folding Society konnte ich einmal ein Pacific Reach probefahren und war ganz angetan.
Mich interessiert das Modell Urban 26 IF, leider wird es nicht mehr hergestellt.

Gruß TIL

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Re: Neues Reach SL 2015

Beitrag von derMac » Do 19. Mär 2015, 15:46

Splithub hat geschrieben:Beeindruckendes Bike, leicht, schön und innovativ. Auf den Bildern der Herstellerwebsite sieht es tatsächlich so aus als wenn keine breiteren Reifen passen, schade - das beschränkt die Einsatzbandbreite etwas (..für mich, da ich Hochdruckbereifung nicht mag). Ob man den angegebenen Federweg vorn von 15mm wirklich merkt? Stelle es mir so komfortabel vor wie mit 40mm statt 28mm Reifen.
In fast alle Rennradrahmen passen keine Reifen mit mehr als 28 mm, in manche nicht mal das. Auf normalen Straßen ist das ausreichend komfortabel, ist eben ein spezieller Einsatzzweck. Die Federung gleicht hier vom Komfort eher die kleinen Räder aus als die fehlende Reifenbreite. Mit dem Komfort breiter Reifen mit niedrigem Luftdruck sollte das eigentlich mithalten können, wenn die Federung was taugt, letzteres kann man aber nur praktisch ausprobieren. Dass kleine Räder mit schmalen Reifen und passender Federung sehr gut funktionieren können, hat ja ein Herr Moulton deutilich gezeigt. Die Kombination der vorderen Scheibenbremse mit der Federung macht mich aber erstmal skeptisch.

Mac

Pibach
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Re: Neues Reach SL 2015

Beitrag von Pibach » Do 19. Mär 2015, 17:55

Splithub hat geschrieben: Es sieht aus als wenn zum Falten die Gabel zur Seite gedreht werden muß, siehe Bild.
Somit vielleicht kein Super-Quickfold.
Hm. Schwer zu sagen. Im Video sieht es so aus, als ob es so eben gehen sollte.
Ohne Quickfold wäre sehr schade.

Ich hatte ja mal die Pantour Nabe, die hat nur 12mm. Aber ideale Raderhebungskurve, weicht also Hindernissen aus. Das macht schon was aus. Matthias hatte das mal hier genauestens vermessen. Klappt am besten bei (kleinen) dünnen und harten Reifen, ansonsten ist die gefederte Masse zu groß und der Reifen federt selber so stark, dass die Pantour kaum reagiert. Man erreicht so erstaunlichen Komfort bei sehr geringem Abrollwiderstand. Vor allem besseren Bodenkontakt und bricht daher nicht so leicht aus beim Lenken. Man kann also etwas härter in Kurven. Funktioniert auch bei hochfrequenten Stößen, im Gegensatz zu normalen Federgabeln, da ist die sich bewegende Masse eben größer und das Tauchrohrkonzept hat ungünstige Raderhebungskurve und gewisses Losbrechmoment.

Aber: die Elastomere müssen genau auf das Gewicht passen. Und ist dann sehr abhängig von der Beladung. Außerdem funktioniert das Konzept eigentlich nur auf sehr festem Untergrund, gleicht dann prima die Eckchen im Asphalt aus. Auf porösem Asphalt oder auch auf Kopfsteinpflaster schon bescheiden, die schmalen Reifen verrutsche dann schon mal in die Lücken. Auch auf lockerem Untergrund fehlt mit dünnen Reifen der Halt. Und natürlich rasten die gerne in die Straßenbahnschinen ein. Last but not least funktoniert die Pantour leider nur gut, wenn man nicht gleichzeitig bremst. Die Felgen müssen ausreichend Fläche auf den Bremsflanken bereitstellen und die Einstellung ist fummelig.

Im Allround-/Urban-Einsatz finde ich daher Summa Sumarum breite Reifen besser und dann lohnt sich keine Pantour. Bei Rennradeinsatz aber durchaus, wobei die Pantour eben kaum Gewicht aufträgt und auch keine Steifigkeit einbüßt, imho genials Stück Technik, wenn die richtigen Elastomere drin sind.

Von der Konstruktionsweise der Pacific Reach würde ich ähnliches Ansprechverhalten erwarten. Wobei genau das Problem mit dem Einfluss der Bremsen eliminiert zu sein scheint. Schaut Euch mal die Aufhängung der Bremsscheiben an, sehr tricky:
Bild

derMac
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Re: Neues Reach SL 2015

Beitrag von derMac » Do 19. Mär 2015, 18:10

Pibach hat geschrieben:Von der Konstruktionsweise der Pacific Reach würde ich ähnliches Ansprechverhalten erwarten. Wobei genau das Problem mit dem Einfluss der Bremsen eliminiert zu sein scheint. Schaut Euch mal die Aufhängung der Bremsscheiben an, sehr tricky:
Ok, das Bild zeigt, dass man bei der Anlenkung der Federung soch sehr gut das beim Bremsen eingeleitete Moment bedacht und den Einfluss gering gehalten hat.

Mac

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Re: Neues Reach SL 2015

Beitrag von Pibach » Fr 20. Mär 2015, 17:54

derMac hat geschrieben:... und den Einfluss gering gehalten hat.
Die werben ja gezielt mit Anti Dive Effekt, schon beim Vorgängermodell, also dass die Gabel beim Bremsen nicht (zu stark) eintaucht und trotzdem noch ausreichend Federweg übrig lässt, speziell in den Bergabetappen. Das beim Bremsen erzeugte Drehmoment sollte dazu etwas zum Ausfedern beitragen, um ein zu starkes Eintauchen (durch die Bremsverzögerung) zu vermeiden. Zu starkes Bremseintauchen wirft (bei Langhubgabeln), einen unerfahrenen Radler auch gern mal über den Lenker.

In der Praxis sind aber diverse Zielgrößen zu berücksichtigen, die sich z.T. widersprechen. So soll es weich ansprechen, also eine Raderhebungskurve in Stoßrichtung haben. Das ist aber genau auch die Kraftrichtung beim Bremsen. Frühere Anti Dive Gabeln (90er Jahre) waren daher auch eher kontraprodutkiv (Schwinge zeigt nach vorne, Gelenk hinten, wie z.B. auch beim Moulton oder Birdy). Inzwischen hat sich herauskristalisiert, dass eine gekrümmte Raderhebungskurve den besten Kompromiss darstellt, dazu muss die Schwinge nach hinten weisen (Gelenk vorne), wie hier, also schon mal aktueller Ansatz. Ansonsten ist der Negativ-Federweg (Sag) ein Problem, da das Rad dann beim Be- und Entlasten ein bzw. ausfedert und ggf. bei gewissen Bodenwellen in Resonanzfrequens schwingt und schwammig wird. Auch das Einfedern im Wiegetritt will man nicht. Insbesondere bei einem Rennrad ist das nervig. Und dann möchte man Niveauregulierung, also bergauf soll die Gabel kürzer (und härter) sein als bergab - normale Einfederung wäre aber andersrum. Bislang lässt sich das nicht gemeinsam lösen und gängige Lösung bieten Lockout, manche sogar 2. Kammer zum Niveauausgleich für Anstiege. All das schafft Komplexität und immer nur partiell befriedigende Lösungen. Nach meinem Geschmack sind Starrgabeln mit Breitreifen kaum zu schlagen, bis leichtes Cross Country.

In diesem Kontext finde ich Ansätze wie die Pantour Nabe, oder hier diese Elastomer-Minifederung sehr spannend. Ob das taugt?

Interessante Idee ist ansonsten auch die Lauf Federgabel, die keine Elastomere sondern Carbon-Blattfedern nutzt.

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