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Trennung von den großen

Der Smalltalk-Bereich. Alles was NICHT mit Fahr/Falträdern zu tun hat
Motte
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Trennung von den großen

Beitrag von Motte » So 9. Mai 2010, 14:01

Hatte ursprünglich drei "Große" - alle verkauft und durch Falträder ersetzt. MTB bin ich nie gefahren.
Zwei Jahre nach dem Birdy Kauf hab ich mein Reiserad verkauft. Nein, es fuhr nicht besser auf langen Strecken. Aber es war in der Summe seiner Anwendungen das bessere Rad für die Art von Radtouren, welche mir Spaß machen. Und es fährt gut genug, um die wenigen Vorzüge des großen Reiserades nicht so zu vermissen.
Ich hab keine Lust mehr auf:
.....komplizierte Vorausplanungen im ÖPNV
.....stressige Reservierungen, die jegliche Spontanität bezüglich Strecke und Tag vernichten
.....lange umständliche Fahrzeiten - weil nicht jeder Zug benutzt werden kann
.....den Bahnsteig mit Rad und Gepäck zwischen den ein- und aussteigenden Fahrgästen entlang rennen; nur weil das Radabteil mal wieder vorne ist, statt (wie angekündigt) hinten.

.....umständliches bugsieren des Rades durch den Hausflur in den Keller mit zwei sich gegenläufig öffnenden Türen. Mein Einkaufsrad mit dem langen Radstand musste ich früher senkrecht stellen und um die Ecke bugsieren. Mein kleinstes (16 Zoll) Faltrad kann ich da so wenden, ohne es anzuheben.

Mein Falter parkt im Bedarfsfall im Gästezimmer auf seiner Schmutzfangmatte.

Nee, ein großes Rad kommt mir auf absehbare Zeit nicht mehr ins Haus.

suamor
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Beitrag von suamor » Mo 31. Mai 2010, 21:29

Mein 28er vergammelt seit viele Jahren, mein 26er wird aber regelmäßig benutzt wie auch der Falter. Zur Zeit mangels Zug ist der Falter leider vernachlässigt :o
Wenn aber ein 11-Gang/24" Falter auf dem Markt kommt könnten sich die Vorzeichen umdrehen 8-)

Gruß

PeterHeinz
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Beitrag von PeterHeinz » Di 1. Jun 2010, 22:38

Also ich habe mich von allen grossen Rädern verabschiedet. Ich habe aber wieder ein Grosses: Ein Cadenza mit 26". Fährt sich prima, die Übersetzung ist etwas kurz geraten. Ich habs aber für die Stadt vorgesehen. Und da brauche ich Antritt und nicht Endgeschwindigkeit. :roll:
Tja, und natürlich mein BikeFriday PocketLlama mit DualDrive. Mein Tourenrad. :mrgreen:
Noch viel Spass mit euren Kleinen.

PeterLM
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Beitrag von PeterLM » Do 3. Jun 2010, 18:55

Vor zwei Jahren habe ich (50) mein MTB (Stahlhardtail) stillgelegt.
Seitdem steht es auf dem Dachboden, vielleicht wird mein Sohn (17)
irgendwann mal damit fahren.

Für Radreisen und Feldberg (Taunus) benutze ich mein Moulton APB,
für Asphalt mein Moulton Esprit und für kürzere Fahrten mein Brompton.

Ein Rad mit grösserem Raddurchmesser brauche ich schlichtweg nicht mehr.
Auf MTB-Touren bei nassem Wetter,
wo ein 26-Zöller mit groben, voluminösem Reifenprofil
und einer Federgabel für Bruchlandungen natürlich die bessere Wahl wäre,
habe ich einfach keine Lust mehr.

Die einfache Technik, das Handling, die Erscheinung und die operativen Freiheiten
mit den kleinen Rädern haben mich total eingenommen.

http://www.flickr.com/photos/kuckmal/se ... 825499316/

Gruss
Peter

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Beitrag von Speedsix » Fr 4. Jun 2010, 17:15

Ich fahre auch weiterhin "große räder" so nebenbei,
um einfach immerwieder die unterschiedliche Dynamik
zu fühlen. Ganz kraß dabei das AM im Vergleich zu einer
28 Zoll Rennmaschine mit Schlauchreifen. :D


Marco

Ralf
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Beitrag von Ralf » Fr 4. Jun 2010, 21:59

Ich Fahre eigentlich nur nebenher das Moulton.
Meine anderen Räder sind bis auf das 26 Zoll NSU alle 28er.
Ein Großes Rad rollt einfach immer noch besser über Hindernisse, als ein ungefedertes kleines Rad.
Der Trick beim kleinen Rad wie dem Moulton, liegt daran, daß die Federung ihm über Hindernisse hinweghelfen kann.
BZW bei entsprechender Auslegung wie am Moulton, kann die Federung mit leichtem kleinem Hochdruckrad sogar noch den Rollwiederstand reduzieren.
Die meisten Federungen und Federgabelen an Trekingrädern und MTB`s sind aber in Kombination mit dicken Reifen zu schwammig und zu weich.

Ralf

Motte
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Beitrag von Motte » Sa 5. Jun 2010, 07:52

Nö, ich wollte dann irgendwann auch den radikalen Schnitt. Einmal um den Keller nicht voller Räder zu haben. Ich kann mich eh ganz schwer von irgendwas trennen.
Und dann - für mich keine Frage - im Großstadtbereich haben es mir die Faltis einfach angetan.
Wendig und mit dem nötigen Niedlichkeitsaspekt. Es gibt Bereiche (Einkaufszone), da wurde ich mit meinem Rad mit Rennlenker immer angemeckert (jaa, da darf man eigentlich auch nicht fahren :mrgreen: ) Auf dem Falter haben mich Leute höchstens irgendwas zum Rad gefragt oder nur neugierig geguckt.

Auf langen Fahrten (>80 Km) hätte ich auf dem Falter immer mein Reiserad vermisst, wenn ich dauernd wechseln würde und den ständigen Vergleich weiterhin gehabt hätte. Das war ein Maßrahmen, dessen Anbauten ich über Jahre hinweg meinen Vorlieben entsprechend angepasst hatte. Da stimmte (für mich) einfach alles. Nur nicht die Kopplung mit dem ÖPNV (siehe Post weiter oben)

Mit dem Falter fahre ich heute anders - im Durchschnitt nicht mehr so schnell - dafür mehr genießend. Und es gibt kaum ein Drängelgitter für das ich anhalten + absteigen müsste. Das Bewusstsein, dass man eine Tour jederzeit am nächsten Busbahnhof oder Bahnhof abbrechen kann, wenn man denn wollte - was ich aus Ehrgeiz dann doch meist nicht mache- lässt einen auch schon mal ganz neue Dinge angehen.

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Beitrag von Pibach » So 6. Jun 2010, 10:01

Motte hat geschrieben: Mit dem Falter fahre ich heute anders - im Durchschnitt nicht mehr so schnell - dafür mehr genießend.
Interessant. Ich für meinen Teil fahre Faltrad, weil ich der Meinung bin, dass es im Stadtverkehr nicht nur praktischer, sondern auch schneller ist. Hab das diverse Mal gegeneinander getestet. Sehe Vorteile hinsichtlich Wendigkeit aber auch in der Endgeschwindigkeit.

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Beitrag von Travelking » So 6. Jun 2010, 18:48

Hej zusammen,
sondern auch schneller ist.
ja geht auch. Gerade gestern erstmal so'n halbstarken verhungern lassen. 47km/h auf gerader Strecke. Der hat ganz schön sparsam geguckt :mrgreen:

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Beitrag von Muc-Falter » Di 8. Jun 2010, 14:18

Ich liebe ja auch mein kleines Faltrad... aber von der Trittposition ist das MTB besser. Mehr von oben, beim Falter trete ich einen Hauch mehr von hinten nach vorne und strengt so etwas mehr an.

Liegt vermutlich am Modell... vor 10 Tagen war ich mal in einem Spezialgeschäft für Falträder und konnte einige ausprobieren. Das Bromton mochte ich überhaupt nicht, der Lenker liess sich nicht höhenverstellen, beim Jango kam ich mit der Ferse immer mal wieder an den Schutz für die Gangschaltung... was erstaunlich gut fuhr war das Flyer Elektro, das ging ab wie Schmitz Katze :mrgreen: und die Sitzposition war auch bequem. Aber eigentlich will ich keine Motorunterstützung.

Irgendwann würde ich gerne noch ein Berds und das Birdy ausprobieren. Solange bleibt mein Edelweiss (Dahon) mein Favorit. Und das MTB bleibt mir auch noch.

LG
Michael

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