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Schrecklicher Autounfall in Berlin

Der Smalltalk-Bereich. Alles was NICHT mit Fahr/Falträdern zu tun hat
Pibach
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Schrecklicher Autounfall in Berlin

Beitrag von Pibach » Sa 20. Jun 2015, 00:01

Fahrer wurde von der Leitplanke "aufgespießt".
http://www.bz-berlin.de/berlin/tempelho ... und-stirbt

Bild

superfalter
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Re: Schrecklicher Autounfall in Berlin

Beitrag von superfalter » Sa 20. Jun 2015, 11:02

Wieso ist die Leitplanke vorn offen ?

berlinonaut
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Re: Schrecklicher Autounfall in Berlin

Beitrag von berlinonaut » Sa 20. Jun 2015, 13:33

Mal abgesehen davon dass das Thema hier eher nicht ontopic ist und das Bild dem Urheberrecht des Fotografen unterliegt:
Pibach hat geschrieben:Fahrer wurde von der Leitplanke "aufgespießt".
Das steht da nicht. Da steht
der Wagen wurde von der Leitplanke aufgespießt.
Der Unfall ist schlimm genug - da muss man nicht auch noch künstlich mehr blutrünstige Horrorstory dazu erfinden.
Superfalter hat geschrieben:Wieso ist die Leitplanke vorn offen ?


Was bringt Dich zu dieser Annahme? Erstens ist es keine Leitplanke sondern ein Geländer, zweitens ist es nicht mehr vorne offen als das Geländer halt nun mal sind.

Die Postings sind ein schönes Beispiel für Informationsverzerrung durch das stille-Post-Prinzip....

Die offiziell bekannten Informationen zu dem Unfall sind hier http://www.berlin.de/polizei/polizeimel ... 332186.php zu finden. In den Kommentaren zu einem anderen Bericht zum Unfallhttp://www.tagesspiegel.de/berlin/poliz ... 40168.html wird darauf hingewiesen dass an der Unfallstelle eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 60 km/h gilt, die aufgrund des Schadensbildes potentiell deutlich überschritten wurde und kritisch angemerkt, dass Wassergefüllte Tonnen, wie sie in anderen Ländern an solchen Stellen üblich sind, die Unfallauswirkungen womöglich drastisch gemindert hätten.

Wenn man schon Unfallberichte hier im Forum verlinken will wäre vielleicht sowas hier eher on Topic:
Ein 21-jähriger Radfahrer stieß gegen 22.30 Uhr auf dem Falkenseer Damm Ecke Falkenseer Platz mit einem Seat eines 27-Jährigen zusammen. Nach Zeugenaussagen fuhr der Radler ohne Licht, bei „Rot“ und entgegen der Fahrtrichtung. Der mutmaßliche Verursacher erlitt schwere Verletzungen und musste stationär in einer Klinik behandelt werden.
http://www.berlin.de/polizei/polizeimel ... 332717.php

Wo hier doch so gerne drüber fabuliert wird, dass man in der Stadt kein Licht bräuchte und rote Ampeln wie auch sämliche andere Verkehrsregeln eigentlich nur das Fortkommen behinderten und daher für Radfahrer nicht gälten...
Zuletzt geändert von berlinonaut am Sa 20. Jun 2015, 13:38, insgesamt 2-mal geändert.

Pibach
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Re: Schrecklicher Autounfall in Berlin

Beitrag von Pibach » Sa 20. Jun 2015, 15:55

berlinonaut hat geschrieben:Mal abgesehen davon dass das Thema hier eher nicht ontopic ist und das Bild dem Urheberrecht des Fotografen unterliegt
Das ist verlinkt mit Quellenangabe, in einem Fachforum mit Diskussion also ganz normal im Rahmen des Zitatrechtes.
Ansonsten darf man seit EuGH Gerichtsbeschluss Inhalte als Link frei einbinden, selbst ohne Quellenangabe oder jedwede Diskussion (solange keine irreleitende Vereinahmung der Urheberschaft vorliegt).
berlinonaut hat geschrieben: Das steht da nicht.
Ich hab das von Zeugen, die da waren. Oberkörper wurde durchbohrt und abgetrennt.

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Re: Schrecklicher Autounfall in Berlin

Beitrag von Pibach » Sa 20. Jun 2015, 17:46

Weitere Diskussion zum Urheberrecht bei Bildeinbettungen in den dazugehörigen Thread verschoben.

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Re: Schrecklicher Autounfall in Berlin

Beitrag von Pibach » Sa 20. Jun 2015, 20:42

superfalter hat geschrieben:Wieso ist die Leitplanke vorn offen ?
Auf diesem Bild (Quelle):
Bild

Sieht es tatsächlich so aus, als wäre die Leitplanke dort "offen", also direkt das Rohr ohne Verbindung, Abrundung oder Endstück. Sowieso keine Aufprall-Schutz - in den USA sind an solchen Stellen ja gelbe Tonnen mit Wasser oder Sand üblich. Siehe auch Impact attenuator (wikipedia). Sowas dürfte schon was bringen.

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Re: Schrecklicher Autounfall in Berlin

Beitrag von Karsten » Sa 20. Jun 2015, 22:19

berlinonaut hat geschrieben:
Ein 21-jähriger Radfahrer stieß gegen 22.30 Uhr auf dem Falkenseer Damm Ecke Falkenseer Platz mit einem Seat eines 27-Jährigen zusammen. Nach Zeugenaussagen fuhr der Radler ohne Licht, bei „Rot“ und entgegen der Fahrtrichtung. Der mutmaßliche Verursacher erlitt schwere Verletzungen und musste stationär in einer Klinik behandelt werden.
http://www.berlin.de/polizei/polizeimel ... 332717.php

Wo hier doch so gerne drüber fabuliert wird, dass man in der Stadt kein Licht bräuchte und rote Ampeln wie auch sämliche andere Verkehrsregeln eigentlich nur das Fortkommen behinderten und daher für Radfahrer nicht gälten...
Moin,
Wenn Du mit "fabulieren" das gleiche meinst wie "die Ansicht vertreten" dann melde ich mich mal deutlich.
Die Ansicht vertrete ich ganz entschieden. *
Wüßte auch nicht, was der beschriebene Unfall in Spandau daran ändern sollte.
Die Ecke kenne ich zufällig sehr genau.
Besagte Stelle (Einfahrt in einen Vier(?)Spurigen Großkreisel) ist die ganze Nacht so hell erleuchtet, daß man dort problemlos Zeitung lesen kann.
Und um 22:30 MESZ isses am 19.Juni auch noch gar nicht Dunkel. (Guck doch mal gerade aus dem Fenster!)

Also "wegen Mangelnder Beleuchtung nicht gesehen", schließe ich Da vollkommen aus.
Eine der Hauptunfallursachen ist aber eindeutig das befahren (linker) Radwege.
Also das ist in meinen Augen ein mehr oder weniger typischer 'Radwegunfall.
(Ist nun Hier aber gerade OT, weil es in einem Fahrradforum "Nicht OT" ist, wir hier aber bei OT-Themen (Outo-Unfal) sind.

Gruß Karsten
Fahrrad fährt Fahrbahn
Ergänzung (22:40):
*Also "sämtliche andere Verkehrsregeln" hast Du frei fabuliert, das habe ich nie vertreten

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Re: Schrecklicher Autounfall in Berlin

Beitrag von Pibach » Sa 20. Jun 2015, 23:49

Karsten hat geschrieben: Also "wegen Mangelnder Beleuchtung nicht gesehen", schließe ich Da vollkommen aus.
ja.
Aber der ganze Ablauf: "Radfahrer fährt unbeleuchtet über Rot und auf der falschen Seite und übersieht ein Auto" ist in der Kombination reichlich absurd.

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Re: Schrecklicher Autounfall in Berlin

Beitrag von berlinonaut » So 21. Jun 2015, 10:38

Pibach hat geschrieben: Aber der ganze Ablauf: "Radfahrer fährt unbeleuchtet über Rot und auf der falschen Seite und übersieht ein Auto" ist in der Kombination reichlich absurd.
Weil nicht sein kann was nicht ins Weltbild passt oder warum? Solche Situationen sehe ich annähernd täglich hier im Berliner Innenstadtverkehr, oft genug mutwillig von den jeweiligen Radlern herbeigeführt. Bloss gehen sie meist glimpflich aus (wenn auch oft knapp), weil z.B. der Autofahrer noch rechtzeitig auf die Bremse tritt.

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Re: Schrecklicher Autounfall in Berlin

Beitrag von berlinonaut » So 21. Jun 2015, 11:01

Karsten hat geschrieben: Und um 22:30 MESZ isses am 19.Juni auch noch gar nicht Dunkel. (Guck doch mal gerade aus dem Fenster!)

Also "wegen Mangelnder Beleuchtung nicht gesehen", schließe ich Da vollkommen aus.
Eine der Hauptunfallursachen ist aber eindeutig das befahren (linker) Radwege.
Also das ist in meinen Augen ein mehr oder weniger typischer 'Radwegunfall.

Ergänzung (22:40):
*Also "sämtliche andere Verkehrsregeln" hast Du frei fabuliert, das habe ich nie vertreten
Ich wüsste nicht, dass ich mich konkret auf Dich bezogen hätte.

Aus der Meldung können wir sehen, dass ein Unfall passiert ist und dass nach Aussage des Polizeiberichts der Radfahrer gleich gegen drei Normen der StVo verstossen hat, auf deren Einhaltung sich der Autofahrer verlassen darf:

1. Fahren ohne Licht nach Einbruch der Daämmerung
2. Fahren entgegen der Fahrtrichtung
3. Fahren bei Rot

Was wir nicht wissen, ist ob das Rad irgendwelche Reflektoren hatte oder ob der Radler vielleicht gar der Berliner Devise "schwarz auf schwarz ist hell genug" angehangen hat - ist für den Unfall ja potentiell auch nicht so wesentlich.
Man kann wohl als sicher annehmen, dass, hätte der Radler wie in der STVO vorgesehen bei Rot gehalten, der Unfall nicht passiert wäre. Man kann vermuten, dass Fahren mit Licht oder nicht fahren auf der falschen Seite das Unfallrisiko vermindert hätte.
Ich kenne die Unfallstelle nicht aus eigener Anschauung, allerdings ist es auch um diese Jahreszeit um 22:30 nicht taghell - ich war einige male unterwegs per Rad um die Zeit in dieser Woche in der Stadt und zwar mit Licht. Und ich verstehe nach wie vor nicht, was daran so schrecklich sein soll, Licht einzuschalten wenn's dämmrig wird. Ist ja nicht so dass jede Minute Fahren mit Licht am Rad 10 Euro kosten würde oder der Radler Stromstösse bekäme oder sonst was unangenehmes passierte.

Es gibt im übrigen einen heftigen Unterschied zwischen selber sehen und gesehen werden - wird z.B. dann augenfällig, wenn nächtens in gut beleuchteter Stadt ein Autofahrer mal vergisst sein Licht einzuschalten. Er selbst sieht offenbar gut genug - sonst würde ihm der Faux-Pas ja auffallen. Andere sehen sein Fahrzeug aber erheblich schlechter, als wenn er das Licht anhätte.
Im konkreten Fall: Der Radler hat sich offenbar mutwillig in Gefahr begeben durch Verstoss gegen gleich eine ganze Reihe von Spielregeln. Ist schief gegangen, das ist der Preis des Risikos - erfreulich, dass nicht der alte Spruch gegolten hat "wer sich in Gefahr begibt kommt darin um" und auch erfreulich, dass das nicht jeden Tag zigmal passiert, obwohl solches Radfahrerverhalten alles andere als ungewöhnlich ist hier in Berlin. Vielen scheint das eigenen Leben offenbar nicht besonders viel Wert zu sein und sie leiden an massiver Selbstüberschätzung. Da sind viele Radfahrer noch schlimmer als viele Autofahrer - man könnte auf ihren Grabstein ja noch nicht mal schreiben "er hatte Vorfahrt" sondern maximal "er glaubte, er sei unverwundbar und hätte Vorfahrt haben sollen"...

Sprich: Wer bei diesem Unfall versucht dem Autofahrer die Schuld zuzuschieben den kann ich nicht mehr ernst nehmen - vorausgesetzt der Polizeibericht stimmt im Wesentlichen.

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