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Beratungsgebühr im Laden

Der Smalltalk-Bereich. Alles was NICHT mit Fahr/Falträdern zu tun hat
superfalter
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Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von superfalter » Do 7. Apr 2016, 21:56

Hey Forum,

aus gegebenen Anlass möchte ich nochmal eine Debatte anstoßen und wünsche mir einen kreativen Austausch.
Thema: im Laden beraten lassen und dann im Internet kaufen. Aktuell wurde eine Kundin 3x intensiv beraten (1. Termin 6x Probefahren mit 2 verschiedenen Bikes jeweils ca. 4Km !! || 2. Termin ähnliches nochmal
3. Termin war ihr Mann dabei nochmal Probefahren ...und "wir denken nochmal nach" um dann 2 Tage später ihren Mann mit zwei grossen Karton nach Hause schleppend zu "erwischen")

In der Schweiz hat ein Laden eine Beratungsgebühr eingeführt von 75 sFr und Essen auch von 10 € in einem Spielwarenladen. Ein Souvenierladen sogar schon ein Eintritt

http://www.20min.ch/finance/news/story/ ... g-23664429
http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/ ... -news.html
Video: >> Anschauen und online kaufen - das ist oft billiger -Erste Geschäfte verlangen Beratungs-Gebühr
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inh ... 68828.html

Wenn ich drüber nachdenke höre ich den Satz "wir denken drüber nach zu 50%" von Kunden. Ich möchte damit kreativ umgehen und nicht rumheulen, das nur vorab. Jedoch dieses Verhalten ist auch eine Kommunikation auf die ich reagieren muss. Was haltet ihr von einer Beratungsgebühr ? Oder gibt es andere Ideen ?
Statt der Kaffeekasse jetzt die freiwillige Beratungskasse ?

Kommentar aus einem anderen Forum:
Im Internet jibbet viel bessere Beratung
von Ichhaltsnichaus
Foren, Tests etc. Wer braucht da ernsthaft die "Beratung" eines Verkäufers, der einfach nur seine Ladenhüter loswerden will?

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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von Steve » Do 7. Apr 2016, 22:06

Wirst Du schwer durchsetzen können.
Ist ärgerlich aus Sicht des Fachhandels, aber halt Zug der Zeit.
Du kannst es versuchen, indem Du die Beratungsgebühr beim Kauf verrechnest. Ähnlich wie bei Kostenvoranschlägen für Reparaturen.
Aber Du wirst Kunden verlieren. Aber die "Kistenschlepper" hast Du als Kunden ja auch nicht."

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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von superfalter » Do 7. Apr 2016, 22:20

Doch Kistenschlepper ...siehe Beispiel was erwähnt wurde.

Zitat:
"Inzwischen hat Stefan Wilhelm sogar die Erfahrung gemacht, dass die Kunden gerade wegen seiner Servicepauschale kommen.

„Es ist genau das Gegenteil eingetreten und scheint sich rumgesprochen zu haben. Wir konnten unseren Dienstleistungscharakter noch mehr hervorheben.“ Gute Beratung scheint sich in dem Fall also bezahlt zu machen. Für beide Seiten."

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inh ... 68828.html

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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von Motte » Do 7. Apr 2016, 22:31

In Essen gab es in der WAZ gerade diesen Artikel: http://www.derwesten.de/staedte/essen/e ... 05300.html

131 Kommentare sind bislang einsame Spitze. Das Thema bewegt wohl viele.
Du solltest sie mal durchlesen um Dir eine Meinung zum Thema "die kaufen nicht, die gucken nur - die muss ich als Einzelhändler disziplinieren" zu bilden.


Deinen Frust kann ich nachvollziehen. Aber die Beratungsgebühr kann keine Lösung sein. Dann besuch lieber Kurse bei der IHK, was man als Einzelhändler gegen "das Internet" tun kann. Dort wo ich freundlich und kompetent beraten werde, da kaufe ich mein Fahrrad und später auch mein Zubehör. Da kann ich Dinge anfassen, ausprobieren und bin sicher, dass Zubehörteile zueinander passen. Und so lange mein Fachhändler vor Ort nicht unverschämte Preise nimmt, wähle ich den später auch wieder, wenn ich es theoretisch im Netz ein wenig günstiger bekommen könnte. Wenn mein Fahrradhändler sich allerdings zu fein dafür wäre mir ein paar Bremsgummis (z.B. von Avid), einen Seitenständer oder irgend ein anderes Kleinteil zu besorgen - dann kann er später auch seine Fahrräder behalten.

Kaufleute, die mich "erziehen" wollen, kann ich gar nicht ab - solche Geschäfte meide ich. Egal ob jemand eine Beratungsgebühr nimmt, Eintritt oder ein Entgelt, weil ich beim Buffet Reste auf dem Teller lasse. Da halte ich es mit den Kommentaren in der WAZ - wenn ein Konzept nicht aufgeht, dann sollte man das Konzept ändern oder den Job aufgeben und wieder Lohnknecht werden - aber nicht auf den Kunden einprügeln. Der ist dein Einkommen.

Mit wohlmeindenden Grüßen
Udo

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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von superfalter » Do 7. Apr 2016, 22:42

Ich möchte und kann nichts "gegen das Internet" tun, da ich damit aufgewachsen bin. Darum geht es nicht, jedoch geht es darum mit dieser Entwicklung umzugehen. Es ist etwas Frust, jedoch eher die Herausforderung und Frage wie es besser ginge. IHK ist der falscheste Ort dafür - das ist zu lustig. Verkauf oder Beratung ist ja auch ein Dialog. Jedoch er wird immer einseitiger. Dann sind wir bei einem Monolog. Der Kunde hört zu und geht. Mein Monolog oder auch der von vielen weiteren Klein/Fachhändlern ist dann eben nur noch Online anzubieten. Keine 360-Realtime Haptikerfahrung sondern nur noch KlickBild. Wollen das die Kunden ?

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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von berlinonaut » Fr 8. Apr 2016, 00:31

my2ct: Ein Kunde, der nichts kauft ist kein Kunde sondern ein Interessent. Dein Job ist es, ihn zum Kunden zu machen (und in der nächsten Stufe zum Fan, der wiederkommt und Dich weiterempfiehlt). Dass nicht jeder Interessent ein Kunde wird war immer schon so, das ist auch normal - bei einem beratungsintensiven (Luxus-)Produkt wie teuren Falträdern erst recht. Es war auch immer schon so, dass Leute sich an einer Stelle Beratung abholen und dann an anderer Stelle kaufen - möglicherweise beim Kistenschieber mit den billigsten Preisen, heute oft auch im Internet. Das hat zweifellos inzwischen heftige Ausmasse angenommen - kein Spass für lokale Händler.

Grundsätzlich kann es aber viele Gründe dafür geben - gerade bei komplexen Produkten holt man sich vielleicht in mehreren Läden Beratung oder man findet einen, der einem sympathischer ist oder das Zaudern ist just in dem Moment vorbei, wenn man gerade bei einem anderen Anbieter ist (oder heutzutage eben spätabends auf einer Webseite). Verhindern kannst Du das nicht, vermindern vielleicht. Die "schlechten" Kandidaten, die sowieso nie vorhatten, bei Dir zu kaufen, sondern bloss Beratung schnorren wollten rauszufiltern halte ich für fast unmöglich. In die Richtung zielt die Beratungsgebühr. Die Schnorrer wirst Du damit los (oder sie zahlen zumindest was) - aber eben auch "echte" potentielle Kunden - die Frage ist nur wie viele. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade in Deinem Umfeld im Prenzlauer Berg recht viele Leute Verständnis hätten. Trotzdem halte ich es für keine gute Idee (es gab dazu auch mal ein Experiment an einem Kindergarten in New York, zu finden im Buch "Freakonomics") - es verstärkt unterm Strich das unmoralische Verhalten, weil man ja "das Recht dafür gekauft hat". Das Problem ist hier aber, dass das Verhalten ja noch nicht mal unbedingt als "unmoralisch" oder "unfair" wahrgenommen wird. Da würde ich ansetzen.

Den besseren Weg fände ich also, den Kunden die Situation zu erklären und sie vlt. nach der Beratung auch explizit zu fragen, ob das sich für sie gelohnt hat und was diese Beratung ihnen denn wert wäre, müssten sie dafür bezahlen. Und dass die einzige Gegenleistung, die Du Dir wünschen würdest, die sei, dass Sie im Kauffalle bei Dir kaufen und nicht im Versand, denn andernfalls sei diese Form der Beratung nicht möglich.

Unterm Strich musst Du ihnen nicht nur ein Brompton oder anderes Faltrad verkaufen sondern auch, dass sie das bei Dir tun, denn das ist nicht automatisch gesetzt, nur weil sie in Deinem Laden sind. De facto verkaufst Du also immer zwei Produkte und wenn Du das auch nur bei einem von beiden nicht schaffst hast Du einen schlechten Job gemacht und machst keinen Umsatz. So rum wird ein Schuh draus und der Kunde bleibt der launenhafte König, der er immer war. Ein bisschen Schwund ist immer - wie Du den durch Positives statt durch präventives, pauschales Abstrafen Aller verringern kannst ist die Experimentier- und Denksportaufgabe.

Ansonsten: Probiere es halt aus - Du wirst schnell rausfinden, ob es funktioniert oder ob der Schuss nach hinten losgeht und Du wirst es nur so rausfinden. Verrechnen beim Kauf hielte ich dabei für essentiell - trotzdem würde ich persönlich dann eher woanders hingehen, wenn es nicht allzu unkomfortabel ist - und dort dann auch kaufen (und das gewiss nicht aus Geiz), da halte ich es wie Motte.
Anschauen und online oder in einem anderen Geschäft kaufen mache ich übrigens gelegentlich auch - aber nicht beim kleinen Einzelhändler sondern bei Mediamarkt und Konsorten und da habe ich auch kein schlechtes Gewissen. Meine Rache dafür, dass sie die kleinen Fachgeschäfte verdrängt und durch kompetenzfreie Blödzonen ersetzt haben. Jetzt kriegen sie ihre eigene Medizin. Beratung nehme ich dabei allerdings idR nicht in Anspruch.

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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von alterfalter2 » Fr 8. Apr 2016, 01:11

@ superfalter
@ berlinonaut
"So rum wird ein Schuh draus und der Kunde bleibt der launenhafte König, der er immer war."

..genau so sehe ich das auch. Es ist der Trick, den Kunden nicht nur durch gute Ware und gute Beratung zu binden, sondern auch dadurch, daß er sich im Laden angenommen und wohl fühlt.
Ein guter Ansatz scheint mir LMNH in London http://www.lookmumnohands.com
Your Bike Shed in York http://www.yourbikeshed.co.uk
und The Mud Dock Cafe in Bristol http://www.mud-dock.co.uk
zu sein, wobei das mud dock noch ein spezieller Brompton-Stützpunkt ist.

Das ist das Modell der Zukunft: ein Laden, in dem nicht nur kompetent beraten wird und der das entsprechende Angebot hat, sonder auch ein Ort, den man gerne besucht, weil man auf Gleichgesinnte trifft, der gemütlich ist und in dem auch Atmosphäre und Küchenangebot stimmen. Nebenbei sollten auch gleichzeitig kleine Reparaturen o h n e Voranmeldung gemacht werden können, während dessen man Kaffe trinkt, einen Snack nimmt, Zeitung liest oder gerade im Internet bei freiem wLan surft. Das darf dann auch etwas teuerer sein, bei Express-Reparaturen wird das gerne gezahlt.

Dieses Modell funktioniert in England schon seit Jahren und ich habe es selbst erlebt und genossen - großartig..
In Hamburg sollte es das auch geben, mit der Zweiradperle am Hauptbahnhof:
http://www.zweiradperle.hamburg/cafe/
..leider Fehlanzeige, wie ich feststellen mußte. Mit dem Hinweis auf die teure Ladenmiete wurde mir verkündet, es gäbe keine Spontanreparaturen (mehr), sondern nur noch Kaffee und Reparaturen mit Anmeldung. Nun gut, man konnte einen Kaffee bekommen, aber Ladenschluss war um 18h Uhr und die Maschine wird 20 Min. vorher abgestellt. Da nützen mir die Leihfahrräder wenig.. ich möchte im Vorbeigehen meine Schaltung eingestellt bekommen oder neue Bremsklötze montiert und mir dabei neue Produkte ansehen, Kaffe trinken und in Zeitungen schmökern können, so wie ich das aus England kenne. So begeistert man Kunden..
Die Zweiradperle bietet das nicht -- schade eigentlich..

..superfalter kann das bestimmt besser....dann klappt das auch mit dem Umsatz..

Gruß TIL

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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von Pibach » Fr 8. Apr 2016, 02:29

superfalter hat geschrieben:dann eben nur noch Online anzubieten. Keine 360-Realtime Haptikerfahrung sondern nur noch KlickBild. Wollen das die Kunden ?
Imho ja! Ich habe die Erfahrung gemacht, das man sich online wesentlich besser informieren kann und es auch wesentlich günstiger ist, das trifft insbesondere auf Falträder zu.

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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von superfalter » Fr 8. Apr 2016, 06:56

danke schon mal für euer Feedback

@berlinonaut oh damit kann ich was anfangen, also erstmal moralisch den Anker setzen. Das man nicht jeden Kunden bekommt ist klar (sollte jedoch der Anspruch sein). Wenn jedoch gefühlt 60-70% der Kunden nach einer intensiven Beratung sagen "Wir überlegen uns das nochmal", dann ist was falsch. Ich spielte schon leider mit dem Gedanken, daß dann doch irgendwann Dahon und Co im Laden sein sollten, weil die Kundeneinstellung oft auf die Preislage zielt. Wenn Kunden schon bei 700 € ein "Uffff" verlauten lassen, dann ??
@pibach das wusste ich das das kommt ... Infos sind jedoch nichts ohne den realen Eindruck ...das ist wie mit OnlineSinglebörsen .... real kann es ganz anders sein ;)
@TIL CafeCharakter ist Super. Setzt wieder nochmehr Investition voraus und noch grösseren Laden. Wir arbeiten an sowas ähnlichen ;)

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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von Adler28 » Fr 8. Apr 2016, 07:56

superfalter hat geschrieben:Ich spielte schon leider mit dem Gedanken, daß dann doch irgendwann Dahon und Co im Laden sein sollten
Ich glaube das "leider" in diesem Satz ist schon die falsche Einstellung.
Selbst VW hat nicht nur Bugatti im Portfolio, sondern eben auch Skoda. Und dabei sind Automarken bei potentiellen Kunden vermutlich eher bekannt als Faltradmarken.
Wenn also Leute zu dir kommen um ein Auto zu kaufen und du hast nur die völlig unbekannte Marke Bugatti im Angebot wirst du natürlich 90 % der Leute nicht ansprechgen.

Willst du Fahrräder verkaufen oder dein Markenhobby pflegen?

Was ist mit den Leuten die erstmal erkunden wollen, ob ein Faltrad überhaupt in ihren Lebensstil passt? Die rennen schreiend raus und laufen zum Baumarkt oder zu Hause an den PC und kaufen sich was um es mehrere Monate auszuprobieren und steigen dann vielleicht auf was mittelpreisiges um - aber du wirst sie vermutlich nie wieder zu sehen bekommen, weil für die eben Dahon & Co. völlig zufriedenstellend ist.

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