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Beratungsgebühr im Laden

Der Smalltalk-Bereich. Alles was NICHT mit Fahr/Falträdern zu tun hat
cgfaltrad
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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von cgfaltrad » Fr 23. Jun 2017, 11:49

superfalter hat geschrieben:
Fr 23. Jun 2017, 08:43
24/7 ... sorry das hat Grenzen, denn wer bezahlt diese Doppel oder Dreifachschichten ?
aus der autobrache höre ich auch immer von den verkäufern, dass es da genauso hergeht. während im autohaus auch das identische fahrzeug höher angepriesen ist, als wie im internet (oder bei anderen händlern) sagen mir die verkäufer auch diese stories, wo sich leute beraten lassen, probefahrten machen und alles für die katz ist.

intern werden diese personen "zeitdiebe" genannt. verkäufer sagen eigentlich allesamt aus, dass man relativ zügig ein gespühr für solche zeitdiebe hat. so wie ich das mitbekomme sind verkäufer immer bereit, die lebensgeschichte vom kunden anzuhören, was zum kfz-verkauf jetzt nicht beiträgt, aber ab einem gewissen zeitpunkt kommt dann einfach der CUT, wo der verkäufer den kunden zur entscheidung stellt.

ich persönlich kenne so 1-2 autofreaks, die am wochenende gerne ins autohaus gehen und mal tesla, mal bmw, mal was anderes probefahren und ich will gar nicht wissen, wie der dialog zwischen den beteiligten aussieht.

ich sag mal, du musst für dich ein konzept im verkaufsgespräch finden, wie du fachmännisch und geziehlt die schwarzen schafe aussortierst, um sich vom internet abzusetzen besteht ja immer die möglichkeit zusatzleistungen anzubieten, die der kunde im internet nicht erhält.

berlinonaut
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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von berlinonaut » Fr 23. Jun 2017, 16:32

Pibach hat geschrieben:
Fr 23. Jun 2017, 11:14
Bild
Warum hast Du denn schon wieder Aua im Gesicht? Zur Kundengruppe kannst Du ja nicht gehören - als jemand, der nach eigener Aussage wegen ein- bis zweistelliger Cent(!)ersparnis Sachen in Asien bestellt anstatt sie lokal zu kaufen und der zudem der Meinung ist, alle nötigen Informationen wie auch so ziemlich alle Waren problemlos im Internet zu erhalten (und zwar in jeder Hinsicht besser und vor allem billiger als vor Ort) bist Du wohl aus der Kundenseite der Diskussion raus und ganz sicher nicht die Zielgruppe.

Bleibt die Verkäuferseite. Wie viele Jahre hast Du denn professionell hochwertige, beratungsintensive Waren verkauft? Denn wenn Du diese Erfahrung auch nicht hast hast Du wohl auch auf dieser Seite nicht die Expertise für ein gerechtfertigtes Facepalm (das selbst dann ohne konstruktiven Begleitkommentar eh nicht gerade überzeugend wäre)...

Bob406
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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von Bob406 » Di 27. Jun 2017, 22:23

Hallo zusammen,

ich antworte mal auf den Originalbeitrag. Bitte um Entschuldigung, falls sich was gesagtes zu oft wiederholt.
superfalter hat geschrieben:
Do 7. Apr 2016, 21:56
Im Internet jibbet viel bessere Beratung
Foren, Tests etc. Wer braucht da ernsthaft die "Beratung" eines Verkäufers, der einfach nur seine Ladenhüter loswerden will?
Ich finde auch, dass viele Verkäufer es nicht wirklich gut schaffen mit der Beratung, weil sie eher auf den Verkauf fokussieren (und diese ärgern sich dann wohl auch nicht so über die verschwendete Zeit...) und ich selbst lese tatsächlich lieber selbst erstmal. Geht mit Stiftung Warentest los und findet bei Foren kein Ende.
superfalter hat geschrieben:
Do 7. Apr 2016, 21:56
Statt der Kaffeekasse jetzt die freiwillige Beratungskasse ?
Wenn ich dann mal in einen Laden gehe, z.B. für Probefahrt oder das Anfassen, so oft auch nur, um mir über einzelne Aspekte eine Meinung zu bilden und oft entscheide ich mich für ein Produkt, dass es im Laden gar nicht gibt oder kaufe dann über die Kleinanzeigen was gebrauchtes.

In diesen Situationen hat mir der Händler einen guten Dienst getan und ich schaue dann immer, ob ich nicht zumindest ein kleines Zubehör oder Ersatzteil kaufe. Da ich über die Dauer ja recht viele Verschleißteile habe, kann ich da schon kontinuierlich eine Beziehung aufbauen.

Für die Händler bedeutet das: wenn man das Sortiment passend einrichtet, kann man tatsächlich einen großen Batzen Geld nur mit Kleinkram verdienen. Hosenclips, schicke Designer-Klingeln, Beleuchtung natürlich, Schlösser, mal ein neues Paar Reifen, das irgendwie bessere Eigenschaften hat (entweder bequemer oder schneller), Helme, Falthelme, es läppert sich eben.

Gleiches gilt für Reparatur und Service. Wo ich aufwuchs kamen mir die Velo-Monteure immer inkompetent vor (und dann versuchte ich mal 'ne Nabenschaltung in Frankreich pflegen zu lassen, die hatten das dort zu Anfang des Jahrtausends noch gar nicht gesehen!), so dass ich jetzt immer noch vorsichtig bin und lieber selbst repariere. Aber wenn ich erstmal Vertrauen zu einem gewonnen habe, gehe ich da immer wieder hin.
superfalter hat geschrieben:
Do 7. Apr 2016, 21:56
Was haltet ihr von einer Beratungsgebühr?
Für bestimmte Fälle finde ich es durchaus angemessen. Z.B. habe ich schon mehrmals Miete statt Probefahrt gemacht. Statt nur mal um die Ecke, fährt der Kunde einen ganzen Tag oder sogar das ganze Wochenende und zahlt dafür Miete. Kauft er danach jedoch ein Velo im Laden, so wird die Miete beim Kauf gut geschrieben.

Spannend auch Thomas Lösch: "das velowerk ist der einzige laden, der seine kundschaft dafür bezahlt, dass sie zu beratung und probefahrt herkommt!"
Details kann man direkt auf http://velowerk.ch/ lesen, wenn man dort z.B. mit Strg+F nach "Kundschaft" sucht.

Bob406
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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von Bob406 » Di 27. Jun 2017, 23:32

Noch ein paar Nachträge von mir.

Ich bin tatsächlich auch manchmal Probefahrtourist: zwei mal ein besonderes Auto (naja, eines war ein Twizy) zur Probe gefahren ohne Kaufabsicht. Beim zweiten Mal hat mir die Haltung des Verkäufers gut gefallen: er nahm sich zwar Zeit für's Wesentliche: Einweisung, Formblatt ausfüllen, Vorzüge des Autos mehrmals nennen, aber er hat sonst gar keinen Druck gemacht und mich einfach so kucken, fahren und wieder gehen lassen. Sozusagen sehr Zeit-effizient. Da hatte ich auch kein schlechtes Gewissen, denn schließlich verdient der Händler an einem verkauften Auto so viel wie ich in einer Woche oder einem Monat (je nach Modell, Ausstattung und Rabatten).

Zur Beratungsgebühr bei Velowerk: ganz klar ein Ausnahmefall, weil der Typ ja mittlerweile eine weltweit bekannte Koryphäe ist, sein Konterfei ziert selbst die About-Us Seite von Tern. Aber vielleicht kann mensch trotzdem was draus lernen.

Apropos Tern: Du hast Dich ja entschieden, sie wieder ins Sortiment zu nehmen. Aus meinen aktuellen Ergonomie-Überlegungen und dem was Thomas Lösch macht kam mir die Idee, dass die Anpassung der Velos auf Kundenkörpermaße durchaus ein schönes Geschäft sein kann. Lenksäulen und Vorbauten tauschen können nur die wenigsten selbst, aber wenn mensch nunmal größer oder kleiner als der Durchschnitt ist, oder etwas sportlicher auf dem eigentlich als Stadtrad eingestufen Nabenschalt-Velo sitzen will, dann sind 200€ extra dafür sehr angemessen.

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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von Motte » Mi 28. Jun 2017, 10:16

Persönlich trenne ich das. Ein Beratungsgespräch und Probefahrt (quasi um den Block) oder das Mieten eines Rades für Stunden oder Tage. Für das Mieten bin ich selbstverständlich bereit eine Kaution zu hinterlegen und einen Mietzins zu zahlen. (Hab ich z.B. bei einem Bernds auch mal für 3 Tage gemacht – war es mir bei einem Kaufpreis jenseits 3000 Euro auch wert).

Eine Beratung hin zum individuell ausgestatteten Rad (wie bei Thomas Lösch) ist mir (wie bei Handwerkern der Kostenvoranschlag) ebenfalls eine Gebühr wert – wobei ich erwarte, dass diese bei Auftragserteilung angerechnet oder verrechnet wird.

„Bike Fitting“ ist eine Dienstleistung die selbstverständlich bezahlt werden muss. Das ist aber mehr als ein Anpreisen der unterschiedlichen Sättel, die der Laden zufällig gerade da hat.

Eine allgemeine Beratung gehört für mich zu den Vorzügen aber auch zu den Selbstverständlichkeiten des Fachhandels. Damit wirbt der Fachverkäufer für sich. Wenn ich irgendwo gut beraten werde und der Kaufpreis nicht absurd vom Üblichen abhebt, dann kaufe ich auch dort. Oft genug hab ich festgestellt, dass der Preis gar nicht so weit vom Online Preis entfernt liegt – zumal wenn noch irgendwelche Dinge nachträglich zu ändern sind oder die Erstinspektion mit eingerechnet wird. Oder man mal ein kleines Problem hat und der Händler (weil es ja bei ihm gekauft wurde) es eben schnell zwischendurch behebt.
Wenn der Fachhandel vor Erbringen einer Leistung (deren Qualität ich zu dem Zeitpunkt nicht einmal erahnen kann) eine Gebühr erheben möchte dann muss er auf mich als Kunden dauerhaft verzichten. Könntet ihr euch vorstellen, erst mal 5 Euro zu bezahlen, bevor der Kellner mit näheren Infos über seine Getränkeauswahl rüber kommt oder der Blumenhändler Pflegehinweise zu den Pflanzen gibt? Ich nicht.

Deshalb ist für mich eine Beratungsgebühr Gift für den Offline - Handel. Den Ärger über Kunden, die sich beraten lassen und dann wieder gehen oder noch doofe Sprüche ablassen und während des Gesprächs die Online Preise checken – kann ich verstehen. Ich würde die vermutlich aus meinem Kundenkreis ausschließen.

Wie hat mein Opa immer gesagt? „Ich wäre kein guter Wirt – die Leute, die ich in der Kneipe nicht leiden kann, wären genau die Leute, auf die ich wirtschaftlich angewiesen bin“ ;)

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Re: Beratungsgebühr im Laden

Beitrag von bikeheldin » So 16. Jul 2017, 19:38

Ich würde als Geschäft proaktiv für die eigene Webseite und dem Online Kauf werben. Online Kauf ist gang und gebe und solange der Kunde bei der selben Firma bestellt (oft zu gleichen Konditionen), ist das in Ordnung meiner Meinung nach!

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