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Moin aus Nordstormarn und Köln

Wir heissen Dich herzlichst Wilkommen. Hast du schon ein Faltrad ? Welches ?
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Ch.Bacca
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Moin aus Nordstormarn und Köln

Beitrag von Ch.Bacca » Di 4. Okt 2016, 19:53

Moin zusammen!

Ich bin der Neue aus Nordstormarn, in einem Alter in dem mancher schon den Blinker für die Rente setzt und bin privat oft in Köln.

Seit Jahren spiele ich mit dem Gedanken, mir einen Falter zuzulegen. Für mich selbst als Mitnehm-Reiserad im KFZ oder in der Bahn und zuhause bzw. am Urlaubsort als Zweit-/Gästefahrrad. Ich saß mal auf einem Brompton, das mich nicht so recht überzeugt hat. Es fuhr ganz gut, aber der Rahmen war mir (92,5 kg, 191 cm) viel zu weich. Nach der Probefahrt auf einem Tern Link D8 im März '16 habe ich es sofort gekauft. Der Verkäufer hat mir noch prophezeit, dass ich mit dem Fahrrad nicht mehr als 5 km fahren wollen würde. Dazu sei es einfach nicht geeignet. Vor allem in Köln habe ich schon einige deutlich längere Touren gemacht. Auf den Dörfern in Nordstormarn finde ich das Radeln eher langweilig.

Reisen mit der Bahn:
Das Rad ist durch Änderungen und Zubehör recht schwer geworden (von 12,5 auf 16,5 kg) - mehr muss nicht sein. Ich schaffe es gerade noch, es durch einen größeren Bahnhof an einer Hand zu schleppen. Ein Vergnügen ist das nicht. Notfalls müsste das Schloss und das Werkzeugmäppchen in den Rucksack (minus 1,5 kg). Ein Mal bin ich beim Einsteigen in den IC (links das Rad, rechts der Koffer) auf die Fresse gefallen, weil ich in der Hektik zwischen Bahnsteig und Stufe ins Leere gelatscht bin. Außer leichten Schrammen an den Bremshebeln und meiner Wade ist nix passiert. Da ich die Sattelstütze ganz ausziehe, passt ein Standard-Handgepäck-Köfferchen seitlich/hochkant auf den Gepäckträger. Den verzurre ich mit einem Gurt mit Gepäckträger und Sattelstütze, so dass er einigermaßen wackelarm transportiert wird. So kann ich z.B. in Köln vom HBF direkt über die Hohenzollernbrücke nach Deutz zur Straßenbahn radeln, statt auf irgendeine blöde Verbindung für nur eine Station warten zu müssen; das spart meist gut 20 Minuten. In der Straßenbahn bleibt der Koffer dran und das Rad wird nur halbherzig geklappt. Es steht dann als Faltrad-Attrappe irgendwo angelehnt auf dem Ständer.

Mehr zu dem Rad und den Änderungen demnächst in der passenden Rubrik.

Soweit erst mal und schöne Grüße,
Ch.
Zuletzt geändert von Ch.Bacca am Do 2. Feb 2017, 19:52, insgesamt 2-mal geändert.

Motte
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Re: Moin aus Nordstormarn und Köln

Beitrag von Motte » Mi 5. Okt 2016, 07:44

Moin und willkommen hier im Forum.

Jetzt war ich ja erstmal neugierig, wo dein Wohnort liegt. Hatte ich zuvor nie gehört. Die Namen der großen Orte ringsum hab ich zwar schon alle mal gehört, aber nie persönlich gesehen.

Wenn meine Falträder mit Licht (Nabendynamo), Seitenständer und Gepäckträger ausgerüstet waren, wogen sie immer so um 15 Kg. Ich trage sie aber relativ selten gefaltet. Ich schiebe sie im Bahnhof und falte erst kurz vor dem Zug oder im Zug. Manchmal bin ich auch faul, falte gar nicht und kaufe halt zusätzlich ein Fahrrad-Ticket.
Die bequemste Art (mit ca. 40 Liter Gepäck) zu reisen ist für mich nach wie vor mit Lenkertasche und 2 HR Fahrradtaschen. Die kommen dann am Bahnhof in einen "Bach Bike Carrier" http://www.rucksack.de/marken/bach/3246 ... rier-black den man (zumindest kurze Zeit) wie einen Rucksack tragen kann. So hab ich beide Hände für das unbeladene Fahrrad frei.

Mit einem Kofferrucksack (40 Liter) quer über den Gepäckträger (eines 28 Zoll Rades) bin ich vor Jahren mal unterwegs gewesen. Hintergedanke war der gleiche. Im Bahnhofsbereich das Ding dann auf den Rücken schnallen und die Hände frei fürs Fahrrad. Würde ich heute nie mehr machen. Fährt sich erbärmlich instabil. Dann lieber richtige Radtaschen. Den Bach Rucksack kann man unterwegs auf Taschenschirmgröße packen und immer irgendwo unterbringen.

Gruß

Udo

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Re: Moin aus Nordstormarn und Köln

Beitrag von Ch.Bacca » Mi 13. Sep 2017, 20:49

Nunmehr zum fünften Mal sind wir mit einem Camper in Irland gewesen und hatten nie Räder dabei - davon wurde uns abgeraten. Die Straßen sind in den Jahren deutlich besser geworden und mit geliehenen Rädern haben wir dieses Mal die Sky Road umrundet. Nächstes Mal nehmen wir eigene Räder mit. :-)
Sky Road.jpg

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Re: Moin aus Nordstormarn und Köln

Beitrag von Ch.Bacca » Do 23. Aug 2018, 20:46

Moin,

ich fahr ja gerne Fahrrad - und auch gerne Auto. Letzteres ist mir aktuell aus medizinischen Gründen verboten (nix, was ich selbst zu verantworten hätte - ich glaube das wäre leichter). Wie lange, weiß ich noch nicht. Es passt ganz gut, dass ich die Transportmöglichkeiten meiner Fahrräder sowieso gerade verbessert habe.

Hoffentlich wird der Winter nicht allzu garstig, dass das Meiste mit den Rädern zu erledigen geht. Ansonsten wäre ich hier in der Pampa echt gears...

Im Urlaub demnächst muss meine Freundin den Camper alleine fahren.

Schöne Grüße,
Ch.

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Re: Moin aus Nordstormarn und Köln

Beitrag von Motte » Do 23. Aug 2018, 21:53

Oha – das sind ja weniger gute Nachrichten. Und Radfahren geht aber noch? Das übersteigt im Moment mein Vorstellungsvermögen. Umgekehrt z.B. bei Gleichgewichtsstörungen könnte ich mir das eher vorstellen. Wünsche Dir in jedem Fall gute Besserung.
Wenn der nächste Winter so wird wie der letzte ist zumindest das Fahrradfahren weitgehend gesichert. Ich würde dann nur frühzeitig nach Spike Reifen Ausschau halten. So ab November sind die häufig nicht mehr lieferbar. 20 Zoll Grobstoller für Schnee aus dem BMX Bereich sind ja nicht so das Problem. Hier im Ruhrgebiet brauchte ich dieses Jahr nix von beiden. Der Schneeschieber hatte Pause.

Gruß

Udo

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Re: Moin aus Nordstormarn und Köln

Beitrag von Ch.Bacca » So 26. Aug 2018, 10:40

Danke für Deine Wünsche! :-)

Jetzt muss ich erst mal herausbekommen, was genau los ist, was zu tun ist und wie es weiter geht. Das ist gar nicht so einfach.
Motte hat geschrieben:
Do 23. Aug 2018, 21:53
Und Radfahren geht aber noch? Das übersteigt im Moment mein Vorstellungsvermögen.
Das erschien mir im ersten Moment auch nicht plausibel, aber es passt schon. Ein typischer Ansatz, wie er auch in der Sicherheitstechnik Anwendung findet. Es wird betrachtet, wie wahrscheinlich es ist, dass etwas passiert und die Folgen eines solchen Ereignisses. Die Wahrscheinlichkeit wird als gleich angenommen. Die möglichen Folgen kann man durch Verzicht auf's KFZ veringern (Null sind sie auch dann nicht). Bei dem Beispiel mit den Gleichgewichtsstörungen würde man die Wahrscheinlichkeit eines Sturzes auf dem Rad erhöhen. Da wäre die beste Lösung eine andere.

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