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Faltradneuling - Wie die Jungfrau zum Kinde

Wir heissen Dich herzlichst Wilkommen. Hast du schon ein Faltrad ? Welches ?
fuerchtegott
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Faltradneuling - Wie die Jungfrau zum Kinde

Beitrag von fuerchtegott » So 14. Apr 2019, 21:37

Hallo zusammen,

Früher (tm) hatte ich immer mein großes Rad dabei. Seit letztem Jahr habe ich ein Katu 20 von Orbea für die Stadt mit großem Radkorb als Packeselchen. Mir gefällt das super so dass ich gemerkt habe, dass ich ein normales großes Rad nicht benötige.

Jetzt wurde ich kurzfristig versetzt, innerhalb von 5 Tagen fertig machen. Da ich neue Städte gerne per Fahrrad erkunde und ich mit 20 " Rädern gut zurechtkomme, mein Katu aber zu groß für den Transport war, habe ich mir ein Dahon qix gebraucht gekauft.

Ich liebe dieses Teil. Touren von 50 km sind kein Problem damit, komme gut damit zurecht und bin etwas angefixt das Rad zu modifizieren. Witzigerweise habe ich jetzt ein Auto zur Verfügung: Früher undenkbar, das Rad einfach in den Kofferraum gepackt, irgendwohin gefahren und dann 20-30 km durch die Pampa.

Hier vom Forum hoffe ich mir Inspiration was ich pimpen kann. So macht Radfahren Spass.

Es wird nicht mein letztes Klapprad gewesen sein...

Ahoi

Ch.Bacca
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Re: Faltradneuling - Wie die Jungfrau zum Kinde

Beitrag von Ch.Bacca » Mo 15. Apr 2019, 11:58

Willkommen im Club! 8-)

Deine Räder kannte ich beide noch nicht. Das Qix D8 entspricht von der Grundausstattung her ungefähr meinem Tern Link im Ursprungszustand. Die Rahmenform ist etwas moderner.

Motte
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Re: Faltradneuling - Wie die Jungfrau zum Kinde

Beitrag von Motte » Mo 15. Apr 2019, 21:32

Ja, auch von mir ein "Herzliches Willkommen" und viel Spaß beim Austausch von Informationen. Kommt mir bekannt vor - dein Erlebnis. Ich hab auch erst so nach und nach entdeckt, was man mit einem Faltrad so alles anstellen kann.
Wer würde schon 2 große Räder beim Auto aufladen, in der Hoffnung, dass unterwegs das Wetter besser würde.
Oder den Falter einladen und am Stadtrand in NL oder Belgien parken um die teuren Parkgebühren zu vermeiden (und stundenlanges Warten auf Einlass im City Parkhaus, wenn mal wieder bei uns ein Feiertag ist und nebenan die Geschäfte auf haben)

Gruß

Udo

EmilEmil
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Re: Faltradneuling - Wie die Jungfrau zum Kinde

Beitrag von EmilEmil » Di 16. Apr 2019, 11:15

Herzlich willkommen !
Einmal Faltrad, immer Faltrad. Auch, wenn das bei mir nicht mehr ganz genau stimmt. Aber 24 Jahre war das 24" Faltrad mein einziges Rad überhaupt. Es lag zudem immer im Kofferraum meiner Kombi-Automobile.
Inzwischen ist es über 40 Jahre alt und die Streckenleistung liegt bei ca. 46 000 [km]. leider hat es infolge von Konstruktionsfehlern momentan Ruhepause. Das mittige Falt-Gelenk, an dem ich schon 3-mal rum geschweißt habe, möchte ich nun durch eine Neu-Konstruktion ersetzen. Außerdem will ich die üblen Seitenzugbremsen durch Vau-Bremsen ersetzen. Ein Satz Bremsklötze von Koolstop hätte nämlich mehr gekostet als ein kompletter Satz Vau-Bremsen aus der günstig Schiene von Promax. Und die günstigen Bremsen sind besser. Natürlich müssen dafür Sockel angeschweißt (Angelötet werden) werden. Die 4 Sockel kosten ca 5-6 €. Die Anfertigung einer Schweißlehre ist alternativlos. Die Beendigung dieser Arbeiten sind im "Sommer" wegen Ausnutzung des guten Wetters nicht zu vollenden.
Die Promax Bremsen habe ich am Trekkingrad (28", Trapezrahmen) schätzen gelernt (Für 12,80 € Top Preis-Leistung). Dieses Trekkingrad ist mir aus der Verwandtschaft zugelaufen und wird zum Einkaufen benutzt. Außerdem habe ich mir in 2010/11 ein 20" Faltrad gebaut. Kombischaltung 9-Gang Nabe plus Doppel-Kettenblatt (Effektiv 13 Gänge, Entfaltung 1,62 [m] bis 8,75 [m]; die Entfaltung ist gegenüber der Ausgangs-Konfiguration nach oben verschoben, da inzwischen statt 40 [mm] breiten Reifen 50 [mm] breite Reifen (die schlucken die Stöße besser) gefahren werden. Außerdem gibt es seit 2015/16 noch ein von mir gestaltetes 26" Fitnessrad (Kombischaltung Dualdrive mit 11-Gang Zee-Schaltung (Entfaltung von 1.52 [m] bis 9,24 [m], das ganze voll-gefedert mit 100 [mm] vorn und 100 [mm] hinten; nicht diese Alibi-Federungen, die gern am Faltrad verbaut werden).
Da fällt mir gleich eine Verbesserung Deiner Schaltung ein : Die Ritzel-Ausstattung mit 11 zu 32 (291%) ist ein bißchen spartanisch, aber für den , der keine bergigen Touren fährt, ausreichend. Die weit zur Seite und nach unten herausragende SRAM-X5-Schaltung (mit mittellangem Spann-Arm ?) halte ich dagegen für ein Faltrad für suboptimal. Aber die großen Hersteller (Dahon,Tern) haben sich ihre Klientel schon fast so kritiklos zurechtgelegt wie die Deutschen Automobilbauer ihre Kunden (Fehlt nur noch eine Betrugs-Affaire :roll: :mrgreen: :roll: ). Ein anderer bekannter Hersteller verbaut eigentlich Antiquitäten zum Spezialpreis. So doll ist der Markt eigentlich nicht. Nun keine weitere Kritik.
Das Wetter ist zu schön, Faltradfahren ist heute angesagt (Evtl. 70 [km] ?).
Viel Spaß mit dem Falter !

MfG EmilEmil

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Re: Faltradneuling - Wie die Jungfrau zum Kinde

Beitrag von fuerchtegott » Di 16. Apr 2019, 20:53

EmilEmil hat geschrieben:
Di 16. Apr 2019, 11:15
Herzlich willkommen !

Da fällt mir gleich eine Verbesserung Deiner Schaltung ein : Die Ritzel-Ausstattung mit 11 zu 32 (291%) ist ein bißchen spartanisch, aber für den , der keine bergigen Touren fährt, ausreichend. Die weit zur Seite und nach unten herausragende SRAM-X5-Schaltung (mit mittellangem Spann-Arm ?) halte ich dagegen für ein Faltrad für suboptimal. Aber die großen Hersteller (Dahon,Tern) haben sich ihre Klientel schon fast so kritiklos zurechtgelegt wie die Deutschen Automobilbauer ihre Kunden (Fehlt nur noch eine Betrugs-Affaire :roll: :mrgreen: :roll: ). Ein anderer bekannter Hersteller verbaut eigentlich Antiquitäten zum Spezialpreis. So doll ist der Markt eigentlich nicht. Nun keine weitere Kritik.
Das Wetter ist zu schön, Faltradfahren ist heute angesagt (Evtl. 70 [km] ?).
Viel Spaß mit dem Falter !
MfG EmilEmil
Merci.

Das mit der Schaltung ist mir als Laie schon aufgefallen. Eigentlich ist die Schaltung für mich nicht so optimal, fahre meist im 4 Gang an, 5, 6 Reisegeschwindigkeit, 7 rutscht durch (Ja, ich bin Laie) und 8 regelmäßig. Und dann hätte ich gerne mehr. ;)

Die Kette ist mir schon 2x abgesprungen wegen dem Spann-arm. Naja, es ist mein erstes Faltrad und es muss Luft nach oben sein für Verbesserungen.

Als Verbesserung habe ich schon von Dahon den Ausleger vorne bestellt damit da ein Kanga Rack draufkommt für meine kleinen Rucksack. Meinen großen Rucksack klemme ich hinten auf den Gepäckträger wie ich das woanders gesehen habe. Zeisinge sei dank hält der Super.

Karsten
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Re: Faltradneuling - Wie die Jungfrau zum Kinde

Beitrag von Karsten » Mi 17. Apr 2019, 09:32

Moin,
Herzlichen und so zu deinem schicken Falter.
Das Quix ist mMn eine interessante Entwicklung und erinnert an David Hons altbekannte, beeindruckend unbeschwerte Experimentierfreudigkeit.
(Also unbeschwert auch von jeder Sorge um die Frage der Ersatzteilvesorgung für seine unzähligen Modelle ;)
Ich würde mich sehr über Erfahrungsberichte dazu freuen.

Gruß Karsten

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Re: Faltradneuling - Wie die Jungfrau zum Kinde

Beitrag von EmilEmil » Mi 17. Apr 2019, 17:47

fuerchtegott hat geschrieben:
Di 16. Apr 2019, 20:53
……………………….
Das mit der Schaltung ist mir als Laie schon aufgefallen. Eigentlich ist die Schaltung für mich nicht so optimal, fahre meist im 4 Gang an, 5, 6 Reisegeschwindigkeit, 7 rutscht durch (Ja, ich bin Laie) und 8 regelmäßig. Und dann hätte ich gerne mehr. ;)
……...
Das sieht so aus, wie wenn die beiden kleinsten Ritzel (Gang 7 und 8) schon sehr weit abgenutzt sind. Die Kette ist es sicher auch. Die sucht sich dann wegen der durch Abnutzung vergrößerten Teilung auf den Ritzeln einen größeren Radius. Weiterhin vermute ich ein zu kleines Kettenblatt (Der alte Faltrad-Fehler !), weil zu häufig in den höchsten Gängen gefahren wird. Da sind die Hersteller (Hier Dahon) einfach Beratungs-resistent. Und eine Möglichkeit, relativ leicht (Kettenblatt-Tausch) umzurüsten, wird aus Dummheit oder Bösartigkeit nicht wahrgenommen. Da tröstet mich nur mein Lieblingsspruch:
Noch dümmer geht immer
Da wahrscheinlich Kette und Ritzel-Paket gewechselt werden müßten und das Kettenblatt zu klein ist, wäre eine gute Gelegenheit, die Schaltung aufzurüsten. Mit 11-Gang bekommt man einen angenehmen Gangsprung hin (~14 %) und steht bei dem Übersetzungs-Umfang bei etwa 370 % . Das reicht bei vielen Radlern für das Mittelgebirge. Reiseradler fahren um die 600 % Umfang. Das geht dann am besten mit einem 2. Kettenblatt. Von 12-Gang- oder 13-Gang-Schaltungen bin ich wegen der Kosten und trotz der Geldausgabe großen Einschränkungen kein Freund.Eine 11-fach Schaltung sollte auch auf Deinen vorhandenen Freilauf passen.
Aber teile uns erstmal mit, wie groß Dein Kettenblatt ist (Zähnezahl) und welchen Reifen Du fährst oder fahren willst.

MfG EmilEmil

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Re: Faltradneuling - Wie die Jungfrau zum Kinde

Beitrag von fuerchtegott » So 28. Apr 2019, 18:37

Also, heute mal dazu gekommen Bilder zu machen.

Anbei mal ein Bild von meinem Rad. Das hat auch noch ne Klingel mit Kompass verpasst bekommen, natürlich in grün ;)

Beleuchtung ist auch nachgerüstet, Vorne: Müller und Busch Ixon Core und Rücklicht Sigma Cubic 400.

Räder: Kenda 20x1,75, Profil siehe Bild. Wenn ich auf losem Untergrund unterwegs bin merke ich das etwas schwimme...

Mit meinem anderen Rad fahre ich Schwalbe Big Apple, das sind aber 20 x 2,00 .. dürften also nicht passen.

Das Kettenblatt vorne: 53
SRAM 3.0 comp 8

Kettenblatt hinten: Sunrace 11T (?), kleinstes: 12, größtes 32 und 7. Gang rutscht durch.. :(

Auch habe ich das Problem dass beim Transport im Auto liegend ab und an die Kette runterspringt, nicht lustig. Gibts da nen Trick dagegen?
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IMG_20190428_170820.jpg
IMG_20190428_160202.jpg

EmilEmil
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Re: Faltradneuling - Wie die Jungfrau zum Kinde

Beitrag von EmilEmil » Mo 29. Apr 2019, 09:53

fuerchtegott hat geschrieben:
So 28. Apr 2019, 18:37
…………
Räder: Kenda 20x1,75, Profil siehe Bild. Wenn ich auf losem Untergrund unterwegs bin merke ich das etwas schwimme...
Mit meinem anderen Rad fahre ich Schwalbe Big Apple, das sind aber 20 x 2,00 .. dürften also nicht passen.
.………………………………...
Das Kettenblatt vorne: 53
SRAM 3.0 comp 8
Kettenblatt hinten: Sunrace 11T (?), kleinstes: 12, größtes 32 und 7. Gang rutscht durch.. :(
…………………….
Auch habe ich das Problem dass beim Transport im Auto liegend ab und an die Kette runterspringt, nicht lustig. Gibts da nen Trick dagegen?
Bitte für die Reifen nicht die mißverständlichen Britischen Maße benutzen ! Es gibt nur eine relevante Bemaßung von Reifen, das ist das ETRTO-System. Da sind die von Dir genannten Big Apple mit (406-50) angeführt. Die 406 ist die Felgen-/Reifensitz-Größe und die 50 sind die Breite (Alles in [mm]). Die von Dir genannten Maße sind in "Zoll". Dabei ist "20" das Maß vom Außendurchmesser und "2.00" ist das Maß der Breite (In "Zoll"). Vergleicht man beide Maße (20x1.75) und (20x2.00) , erkennt man eine unterschiedliche Breite (1.75 " = 1.75*25.4 [mm] = 44.45 [mm] und 2.00 " = 2.00*25.4 [mm] = 50,08 [mm]). Wenn man weiß, daß beide Reifen auf eine 406-er Felge aufgezogen werden und der breitere Reifen immer einen größeren Außendurchmesser hervorruft, können beide Reifen (auf der gleichen Felge !) nicht den gleichen Außendurchmesser verursachen. Du bist ja schon auf die Britischen Maße reingefallen, indem Du vermutest, daß beide Reifen nicht auf derselben Felge aufgezogen werden können. Man sieht nicht erst seit dem Brexit, logisches Denken war auf der Insel bei vielen schon seit einiger Zeit Glücksache. Und das in einem Land, das mit Isaac Newton den Vater der modernen Physik hervorgebracht hat......
Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, und meine Kritik etwas nahe liegender formulieren: Auch hier in diesem Forum gibt es Spinner, die gern statt einem vernünftigen Maß (Entfaltung oder Ablauflänge) für die Beurteilung der Übersetzungsauslegung eines Radls gerne mit "Gear-Inches" operieren. Wahrscheinlich ist das falsch geschrieben und es heißt "Beer-Inches".
Nun gibt es auch bei den Herstellern viele "Beer-Inches"-Jünger, die den Radlern das Leben schwer machen: Z B. "29"-er Felgen gibt es gar nicht, es sind 622 [mm] Felgen, die mit dicken Reifen bestückt werden. Nun gibt es gerade bei den MtB-lern viele Kasper (Pseudo-MtB-ler, die keine Wettbewerbe fahren, aber dennoch darauf bestehen, ein Sportgerät zu haben), denen man mit viel Werbung alles Mögliche aufs Auge drücken kann (Hauptsache fürs Eisdielen-Posing geeignet :roll: ).
Mit einem Reifen-Umfang von ca. 1.59 [m] hast Du für die Entfaltungen (Min-Max) :
Emax = 1.59 [m] * 53 / 12 = 7.02 [m]
Emin = 1.59 [m] * 53 / 32 = 2.63 [m]
7.02 [m] liegt im Reha-Rentner-Bereich und 2.63 [m] ist für Steigungen schon anspruchsvoll (Hobby-Radsportler unter 30 Jahre ?). Ich, seit 10 Jahren in Rente, fahre am Folding*Star 1.62 [m] bis 8.75 [m], allerdings bei einer 2x 9-Gang Getriebenabe (Die Extremwerte (Anforderungen) sind bei mir: 20% Steigung und Mittreten bis 55 [km/h]).
Sicher kannst Du mit einem 55-er (56-er ?) Kettenblatt und einem 11-er Ritzel die Emax vergrößern (Auf: Emax = 1.59 [m] * 55 / 11 = 7.95 [m] .
Die Emin wird dann aber auch größer:
Emin = 1.59 [m] *55 /32 = 2.73 [m]
Was Du am Ende haben möchtest, hängt von Deinen Anforderungen ab.
Wenn die Kette beim auf die Seite legen abspringt, deutet das auf eine zu geringe Ketten-Spannkraft hin. Da kann man evtl. 2 Glieder herausnehmen. Temporär kann man die Lage verbessern, indem man vor dem Falten und Verstauen im Auto die Kette hinten auf das größte Ritzel schaltet.
So, meine 5 Zent ! Viel Spaß beim weiteren Optimieren !

MfG EmilEmil

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Faltrad 2: Paratrooper Pro 50
Faltrad 3: 28" unfaltbar
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Re: Faltradneuling - Wie die Jungfrau zum Kinde

Beitrag von Ch.Bacca » Mo 29. Apr 2019, 10:57

Ja, der Big Apple wird auf die Felge passen. Ob er darauf auch gut funktioniert, ist eine andere Frage. Ich würde ihn z.B. nicht für eine Felge mit einer Maulweite von 17 mm empfehlen, obwohl Schwalbe das sogar als passend bezeichnet: https://www.schwalbe.com/de/reifenmasse.html

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