Updates Hier | Bilder Hier | Videos Hier

Freischaltung sehr verzögert, weil keine Zeit (wird manuell geprüft wegen SPAMregistrierungen)

Mein Rad Kentex

Zeigt her, die Falträder! (Bilder)
Raffineur
Beiträge: 306
Registriert: Do 16. Dez 2010, 00:08
Faltrad 1: Dahon Jetstream P16
Faltrad 2: GoBike Rohloff Gates
Geschlecht: m
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Südlich des Rheins
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: Mein Rad Kentex

Beitrag von Raffineur » Do 22. Jun 2017, 12:53

Zuerst sicherstellen, daß der Reifen wirklich 4 bar aushält. Müßte auf der Seitenwand stehen. Andernfalls Marke und Typ googeln. Wenn das Ventil paßt, spricht nichts gegen den Kompressor. Mit Druckvorwahl kann auch nichts schiefgehen. Sonst immer nur stoßweise pumpen.
Mit vollen Reifen wirst Du Dein Rad nicht wiedererkennen :lol:

Kendi
Beiträge: 8
Registriert: Di 20. Jun 2017, 17:01
Faltrad 1: Kentex 20"
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1962
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Düsseldorf
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: Mein Rad Kentex

Beitrag von Kendi » Do 22. Jun 2017, 13:12

super, danke.

Kendi
Beiträge: 8
Registriert: Di 20. Jun 2017, 17:01
Faltrad 1: Kentex 20"
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1962
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Düsseldorf
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: Mein Rad Kentex

Beitrag von Kendi » Di 27. Jun 2017, 10:21

Raffineur hat geschrieben:
Do 22. Jun 2017, 12:53
Zuerst sicherstellen, daß der Reifen wirklich 4 bar aushält. Müßte auf der Seitenwand stehen. Andernfalls Marke und Typ googeln. Wenn das Ventil paßt, spricht nichts gegen den Kompressor. Mit Druckvorwahl kann auch nichts schiefgehen. Sonst immer nur stoßweise pumpen.
Mit vollen Reifen wirst Du Dein Rad nicht wiedererkennen :lol:
Bin gestern mal mit 3,5bar (4 steht auf den Reifen - hab ich mich aber nicht getraud :oops: ) geradelt. laut der Anzeige an der Tankstellenpumpe waren da vorher nur 1,5bar drin :? . Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Hätte ich vorher nicht gedacht. :P Die vordere Federung rappelt jetzt ein wenig auf unebener Strecke. Das muß ich mir noch genauer ansehen :?: . Bisher ist mir im Stand nichts aufgefallen, was etwa lose wär. Die Federung funktioniert insgesamt aber perfekt. Auch der Gummipuffer hinten tut seinen Dienst. Die Geschwindigkeit ist jetzt bedeuten höher und ich kann in höheren Gängen fahren, weils nicht so anstrengend ist.

nochmal vielen Dank an Raffineur

Pibach
Moderator
Beiträge: 8184
Registriert: Do 6. Aug 2009, 00:09
Faltrad 1: Dahon Mu Ex
Faltrad 2: Dahon Mu Singlespeed
Faltrad 3: Gotway MCM V3
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1968
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Berlin
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Mein Rad Kentex

Beitrag von Pibach » Mi 28. Jun 2017, 13:16

Kendi hat geschrieben:
Di 27. Jun 2017, 10:21
Bin gestern mal mit 3,5bar (4 steht auf den Reifen - hab ich mich aber nicht getraud :oops: ) geradelt. laut der Anzeige an der Tankstellenpumpe waren da vorher nur 1,5bar drin :? . Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Hätte ich vorher nicht gedacht.
Das liegt vor allem an den Reifen. Bei solchen mit dünner Seitenwand ist der Rollwiderstand nicht so stark vom Luftdruck abhängig, d.h. die laufen auch weich ganz ordentlich. Zusätzlich kann man die ggf. ohne Schlauch betreiben, dann wird der Walkwiderstand noch mal reduziert. Früher gab es solche Reifen nicht und daher waren schmale/harte Reifen mit Federung zur Zeit von Alex Moulton das Maß der Dinge - und funktioniert auf Asphalt/Touring immer noch am besten. Für schlechtere Straßen/urbane Mobilität gibt es ansonsten den Ballonbike-Trend, also andersrum, fette Schlappen und sonst starr.

EmilEmil
Beiträge: 1679
Registriert: So 17. Okt 2010, 10:50
Faltrad 1: 20" Falter
Faltrad 2: 24" Falter
Faltrad 3: FittiCROSSO
Geschlecht: m
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Beikonstanze
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: Mein Rad Kentex

Beitrag von EmilEmil » Sa 30. Dez 2017, 20:42

Alles richtig, was @Pibach schreibt, trotz der inzwischen bezüglich des Rollwiderstandes ordentlichen "dicken" Reifen gilt nach wie vor, daß die Kombination Reifen plus Federung (Vorn und Hinten) dem Radler die Möglichkeit gibt, in dem Spannungsfeld -Komfort (Federung !) vs Leichtlauf (Reifenwahl sowie Luftdruck) seinen persönlichen Kompromiß zu finden.
Es gibt Dinge, bei denen die Federung punktet und Dinge, bei denen ein Luft-gefüllter Reifen punktet:
Die Federung punktet (Stichwort ausreichender Federweg) bei mittleren und großen Unebenheiten und bei Schlaglöchern, während nur der Reifen die kleinen kurzwelligen Unebenheiten ausbügeln kann. Ein Reifen hat aber praktisch keinen Negativfederweg, so daß es nicht überrascht, daß ein Reifen auf Kopfsteinpflaster zum Springen neigt.
Während ein Rad nur mit Reifen-Federung möglich ist, geht ein Fully ohne Reifen gar nicht.
Ein Reifen ist durch den Luftdruck immer in gewissen Grenzen auf die Belastung durch das Radler-Gewicht
(Auch auf dessen Lastvielfache !) einstellbar, bei Federungen durch Maschinenelemente werden die Variationen der "Feder- (Dämpfer-)-Härte" durch Wechseln der Elemente bewirkt. Optimal sind einstellbare Federn und Dämpfer, wie sie bei Mtb-Rädern Standard sind. Neben dem Aufwand durch höhere Kosten muß man auch immer von einem Mehrgewicht ausgehen (ca. 2 [kg]).
Was gar nicht geht, ist ein Rad mit einer Federgabel, die eine so große Losbrechkraft erfordert, daß die meiste Zeit nur "totes" Gewicht (1,5 [kg] ?) mitgeschleppt wird. Das liegt meistens an einem zu geringen Federweg, wie ihn die Grattler (Hersteller) gern den unbedarften Tourenbikern aufs Auge drücken :twisted: . Nach meiner persönlichen Erfahrung ist ein Federweg von 100 [mm], wovon z B ca. 30 {mm] für den Negativ-Federweg vorzusehen sind, bei sportlicher Fahrweise sowohl vorn als auch hinten für Straßenfahrt angemessen. Da bleibt auch noch etwas Reserve, falls man einmal ins Gelände fährt.
Im Allgemeinem muß jeder Radler den besten Luftdruck der Reifen für sich selbst herausfinden. Da kann man von dem aufgedruckten Maximum-Wert des hinteren Reifens ausgehen, und dann Schritt-weise reduzieren. Zu beachten ist, daß der Reifen vorn im Verhältnis zu seiner Gewichts-Belastung stärker aufgepumt wird als der hintere. Durch das Vergleichs-weise härtere Aufpumpen wird die Seitenführungs-Fähigkeit des vorderen Reifens verbessert. Ich fahr z B ein 24" Faltrad mit 37 [mm] breiten Reifen, das hinten mit 4,5 [bar] und vorn mit 3,7 [bar] aufgepumpt wird.
Dein Rad hat evtl. 40 bis 47 [mm] breite Reifen und da könnte ich mir bei den breiteren Reifen 3,6 [bar] hinten und 3,2 [bar] vorn vorstellen (Nur mal als Hausnummer !).
Die Meinung von @Raffineur "Mit Druckvorwahl kann auch nichts schiefgehen" teile ich nicht, da die Tankstellentechnik auf die im Vergleich zu Radl-Reifen viel groß-volumigeren Kfz-Reifen konstruiert ist. Manche Tankstellen haben in letzter Zeit zum Luftbefüllen aufgekreuzte Radler mit Verboten belegt. Als Hintergrund dieses Verbotes vermute ich Haftungs-Ausschlüsse. Beim Aufpumpen an der Tankstelle findet man häufig Hardware, deren Zustand mit den Worten "unter aller Sau" noch wohlwollend beschrieben wird. Da nutzt dann auch nicht, daß alle zwei Jahre das Eichamt kommt und die Manometer überprüft (Gebühren-pflichtig !). Nach meiner Erfahrung kann bei schlechter Hardware (Ventilkopf des Luftschlauchs !) der tatsächliche Druck z B nur 3 [bar] sein, selbst wenn korrekt 4 [bar] gepumpt wurden (1 [bar] ist beim Lösen des Pumpenkopfs entwichen !.]
Ich gebe hier nur eine grobe Orientierung, die eigentliche Abstimmung von Reifen und Federung liegt ganz in den Händen des Radlers und kann von außen gar nicht geleistet werden. Viel Spaß mit dem Rad.

MfG EmilEmil

Antworten

Social Media