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Ganz okay...

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berlinonaut
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Re: Ganz okay...

Beitrag von berlinonaut » So 25. Okt 2015, 11:02

Und um noch mal auf Petras eigentliche Rätselei zurückzukommen:
PetraS hat geschrieben:
Irgendwo stand noch die Frage nach dem letzten Falter: das war ein Dahon Myu Uno. Ebenfalls mit meinen vertrauten sechs Metern Lieblingsentfaltung. Auch kein perfektes Rad, aber definitiv leichtfüßiger. Sogar mit Ballonreifen.
Wie schaffst du da 30km/h?? Ich schaffe mit dem nur 22 km/h...allerdings bin ich viel weniger fit als du, also nicht mit dir zu vergleichen. Jedoch kann man ab 20km/h nicht mehr viel raushollen, da muß man schon extrem schnell treten...
Bei seinen 6m Entfaltung braucht Dööörk ungefähr eine 85er Kadenz für 30 km/h. Bei den 4,80m Deines Rades brauchst Du dafür aber ca. eine 105er Kadenz. Also kein Wunder, dass Dir das illusorisch vorkommt. Es sind zwar beides Mu Uno, aber mit unterschiedlichen Reifengrössen, unterschiedlicher Übersetzung und unterschiedlicher Entfaltung. Das von CycoRacer wiederum hat 5,20m. Falls keiner der Fahrer selbst an der Übersetzung geschraubt hat ist das wohl der Dahon-Effekt: Heisst gleich, ist aber was anderes drin je nach Jahrgang...

Dööörk
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Re: Ganz okay...

Beitrag von Dööörk » So 25. Okt 2015, 23:29

Das Uno war nach der Wende mein erstes Rad ohne Gangschaltung. Hatte mich mit der Entscheidung wirklich schwer getan, wieder auf's pure Vergnügen umzusatteln. Im Nachhinein hat's mich konditionell und (fahr)technisch sehr voran gebracht. Nach ein paar Wochen bekam es ein größeres Kettenblatt spendiert, weil mich die Übersetzung bald unterfordert hat. Den schnellen und möglichst runden Tritt musste ich mir schnell angewöhnen (tritt man unrund, flext die lange Sattelstütze). Aber Singlespeed und schnelles Treten sind ganz bestimmt nicht jedermanns und jederfraus Sache. Ich kann sehr gut jeden anderen Radler verstehen, der einen anderen Komfortbereich wählt. Wenn ich auf dem Tourenrad sitze, schalte ich zum Beispiel andauernd hoch und runter, um ohne Mühe einen Drehzahlbereich zu halten. Auf dem Singlespeeder ist das eine Herausforderung – vor allem, wenn man langsam Müde wird. Deswegen sollte mein Zweigang-Brompton ein Kompromiss werden: Ein bisschen anspruchsvoll für den Speed (wenn auch immer noch nicht so schnell, wie das Eingangrad) und ein bisschen Entgegenkommen, wenn man müde wird.
Zuletzt geändert von Dööörk am Di 27. Okt 2015, 17:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ganz okay...

Beitrag von PetraS » Mo 26. Okt 2015, 22:35

Bisher wundere ich mich auch daß mich noch niemand überholt hat. Das passierte bei meinem alten Rad permanent so daß ich schon gezweifelt hatte ob körperlich mit mir alles stimmt (weil ich auf dem alten Rad kräftemäßig nie schnell fahren konnte) aber die Übersetzung war sch...

Dööörk
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Re: Ganz okay...

Beitrag von Dööörk » Di 27. Okt 2015, 17:39

Jetzt war ich mal neugierig und hab mein aktuellstes Spielzeug (ein Garmin Edge 20) zum direkten Vergleich benutzt. Die Rahmenbedingungen waren für beide Fahrten und beide Räder nahezu identisch (max. Reifendruck, gutes Wetter und Windstille, alle beweglichen Teile gut gepflegt, durchschnittlicher Fitnesslevel und vom subjektiven Gefühl her etwa gleich viel Einsatz gegeben).
Vergleich.jpg
Vielleicht mache ich morgen noch 'ne dritte Runde unter gleichen Bedingungen mit dem Tourenrad.

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Re: Ganz okay...

Beitrag von Pibach » Di 27. Okt 2015, 18:53

Interessant.
Das sind ziemlich genau die Werte, die der Kreuzotter Rechner mit Rennrad Obenlenker versus Hollandrad rauswirft (Rest Standard Werte). Wobei da wohl vor allem der etwas höhere Luftwiderstand zu Buche schlagen dürfte. Plus, etwas weniger relevant, die Reifen. Im Antrieb (Umwerfer, Dämpfer) liegt vielleicht auch 1-2% mehr Energieverlust.
Tippe also darauf, dass irgendwas an Deiner Haltung mehr Luftwiderstand erzeugt. Die übrigen Faktoren dürften nicht reichen, um die Differenz zu erklären.

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Re: Ganz okay...

Beitrag von Herakles » Di 27. Okt 2015, 19:08

In dem Bereich liegt auch etwa die Differenz zwischen Großrad und 20" bei mir. Wobei die Sitzposition weitgehend dieselbe ist.

Mir ist das allerdings schnuppe, wollte ich schnell sein nähme ich ein RR her. Oder gleich das Auto...

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Re: Ganz okay...

Beitrag von CycoRacer » Mi 28. Okt 2015, 21:28

Dööörk hat geschrieben:Die Rahmenbedingungen waren für beide Fahrten und beide Räder nahezu identisch (max. Reifendruck, gutes Wetter und Windstille, alle beweglichen Teile gut gepflegt, durchschnittlicher Fitnesslevel und vom subjektiven Gefühl her etwa gleich viel Einsatz gegeben).
Interessant wäre auch ein Vergleich des Brompton im "Singlespeed Modus". Also den Gang auswählen, der in etwa die gleiche Entfaltung hat, wie das Singlespeed Fahrrad, und diesen während der gesamten Vergleichsfahrt nicht ändern.

Gruß
Reimund

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Re: Ganz okay...

Beitrag von Dööörk » Di 3. Nov 2015, 21:32

CycoRacer hat geschrieben: Interessant wäre auch ein Vergleich des Brompton im "Singlespeed Modus". Also den Gang auswählen, der in etwa die gleiche Entfaltung hat, wie das Singlespeed Fahrrad, und diesen während der gesamten Vergleichsfahrt nicht ändern.
Gute Idee Reimund, werde ich mal vorsichtig testen. Nur der Wiegetritt bergauf macht mir ein bisschen Sorgen: beim robusten Antriebsstrang und der Steifigkeit ist der Singelspeeder dem Falter doch etwas voraus.

Viele Grüße
Dirk

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Re: Ganz okay...

Beitrag von Dööörk » Fr 12. Aug 2016, 13:52

Mir fällt grad ein, dass ich ja noch ein Bild vom Betriebsrad-Brommi schuldig bin. Hab zu Eurer Unterhaltung ein extra peinliches rausgesucht:
BWC_900x600.jpg
Beim BWC - wo das Bild aufgenommen wurde - bin ich endlose vier Minuten nach unserem Boxbiker Patrick ins Ziel gerollt. Und ja, das ist ein Kilt.

Zurück zum eigentlichen Helden: dem Rad. Ditt is ja, wie jesacht, nicht meens. Darum ist das Tuning nur rudimentär: Schwalbe Kojak, Lenker leicht gekürzt, Griffe Ergon GX1, Eazywheels, Akkubeleuchtung (sogar nach StVZO) und ein Latz von Fahrer Berlin, statt des monströsen Origiallappen vorne. Sowie mittlerweile der dritte komplette Antriebsstrang (Kette, Blatt und Doppelritzel) innerhalb eines Jahres.

so long
Dirk

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Re: Ganz okay...

Beitrag von berlinonaut » Sa 13. Aug 2016, 13:50

Dööörk hat geschrieben:mittlerweile der dritte komplette Antriebsstrang (Kette, Blatt und Doppelritzel) innerhalb eines Jahres.
Um Himmels willen - wie viele km hast Du denn in der Zeit hinter Dich gebracht? Drüben bei den Bromptonauten herrscht regelmässig eine gewisse Uneinigkeit hinsichtlich der Haltbarkeit dieser Komponenten. Von "so ca. alle 1500 km Kette und Ritzel neu" über "gelegentlich das kleine der beiden RItzel und alle Jubeljahre mal 'ne Kette" bis zu "hält quasi annähernd ewig, hab jetzt x-1000 km drauf" gibt es alles. Das Kettenblatt hat aber mW noch die jemand aus Notwendigkeit gewechselt, nur aus dem Wunsch nach anderer Entfaltung. Auffällig ist, dass diejenigen, die sich auf's Intensivste dem Thema Kettenpflege mit allerlei Mittelchen widmen tendenziell zu den Frühwechslern zu gehören scheinen, woraus die Vermutung entstand, man könne eine Kette auch zu Tode pflegen. Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Pflegeignoranten vielleicht auch Verschleissignoranten sein könnten oder andere das Gras wachsen hören und vielleicht wechseln, was (noch) gar nicht gewechselt werden muss - nichts Genaues weiss man nicht. Ich selbst gehöre eher zur Ignorantenfraktion. In jedem Fall kommt mir dreimal Alles binnen eines Jahres doch recht viel vor...

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