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Ganz okay...

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EmilEmil
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Re: Ganz okay...

Beitrag von EmilEmil » Sa 13. Aug 2016, 17:29

berlinonaut hat geschrieben:
Dööörk hat geschrieben:mittlerweile der dritte komplette Antriebsstrang (Kette, Blatt und Doppelritzel) innerhalb eines Jahres.
......................................
Auffällig ist, dass diejenigen, die sich auf's Intensivste dem Thema Kettenpflege mit allerlei Mittelchen widmen tendenziell zu den Frühwechslern zu gehören scheinen, woraus die Vermutung entstand, man könne eine Kette auch zu Tode pflegen. Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Pflegeignoranten vielleicht auch Verschleissignoranten sein könnten oder andere das Gras wachsen hören und vielleicht wechseln, was (noch) gar nicht gewechselt werden muss - nichts Genaues weiss man nicht. Ich selbst gehöre eher zur Ignorantenfraktion. In jedem Fall kommt mir dreimal Alles binnen eines Jahres doch recht viel vor...
@berlinonaut, das ist nun wirklich alles Radfahrer-Latein reinsten Küchen-Spülwassers, was Du da von Dir gibts.
Ich bin seit ca 7 Jahren, nämlich genau seit über 16000 [km] an dem Thema Kettenpflege dran und reporte regelmäßig Ergebnisse (Ja hier im Forum !). Ich weiß nicht woher die Ansichten stammen, die Du da geäußert hast, zumal Du Dich ja auch einmal mit einem Beitrag (eher ein nicht ernst gemeinter !) an meinen Kettem-Haltbarkeitsfred beteiligt hast.
Kettenpflege ist keine Geheimwissenschaft und eine gekapselte Getriebenaben-Kette mit regelmäßiger Pflege (alle 2000 [km] , d h für einen Deutschen Standardradler mit 333 [km] im Jahr alle 6 Jahre :roll: ) hält über 20 000 [km]. Der zweite Fokus meinerseits geht auf eine Schaltungskette, bei ich eine Haltbarkeit von ca 10 000 [km] erwarte. Aber bei jetzt erst 1000 [km] kann man noch keine Ergebnisse erwarten.
Das Interesse an Kettenpflege, Messung der Kettenlängung u.a. ist hier in dem Forum ausgesprochen gering, trotzdem darf sich jemand, der sich selbst als Ignorant geoutet hat, nicht herausnehmen, einen völligen Unfug durch die Gegend zu prusten.
Host mi
EmilEmil

berlinonaut
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Re: Ganz okay...

Beitrag von berlinonaut » Sa 13. Aug 2016, 18:29

EmilEmil hat geschrieben:
berlinonaut hat geschrieben:
Dööörk hat geschrieben:mittlerweile der dritte komplette Antriebsstrang (Kette, Blatt und Doppelritzel) innerhalb eines Jahres.
In jedem Fall kommt mir dreimal Alles binnen eines Jahres doch recht viel vor...
@berlinonaut, das ist nun wirklich alles Radfahrer-Latein reinsten Küchen-Spülwassers, was Du da von Dir gibts.
Ich bin seit ca 7 Jahren, nämlich genau seit über 16000 [km] an dem Thema Kettenpflege dran und reporte regelmäßig Ergebnisse (Ja hier im Forum !). Ich weiß nicht woher die Ansichten stammen, die Du da geäußert hast,

wie ich schrub:
Drüben bei den Bromptonauten herrscht regelmässig eine gewisse Uneinigkeit (...)
Mal wieder tust Du Dich schwer zwischen einem rapportierten andernorts eigesammelten Meinungspanoptikum und meiner persönlichen Meinung (die im letzten Satz meines Postings zu finden war)
In jedem Fall kommt mir dreimal Alles binnen eines Jahres doch recht viel vor...
zu unterscheiden.
EmilEmil hat geschrieben: Der zweite Fokus meinerseits geht auf eine Schaltungskette, bei ich eine Haltbarkeit von ca 10 000 [km] erwarte.
Dann solltest ja auch Du von dreimaligem Wechsel des Antriebsstrangs binnen eines Jahres überrascht sein - Dirk hat ja nichts zu seiner Kilometerleistung in diesem Zeitraum gesagt und auch nichts zu den Einsatzbedingungen und zu seiner Art der Kettenpflege, aber Deiner Verschleisserwartung nach sollten das ja dann 30.000 km gewesen sein, was ich dann doch sehr sportlich fände per Zweigang-Brommi binnen eines Jahres. Und selbst wenn der Wechsel jeweils adäquat war und man nach alter Väter Sitte Kette und Ritzel zusammen wechselt bleibt immer noch die Frage nach dem Grund für den (für mich) überraschenden routinemässigen Wechsel des Kettenblatts im gleichen Zuge.
EmilEmil hat geschrieben: trotzdem darf sich jemand, der sich selbst als Ignorant geoutet hat, nicht herausnehmen, einen völligen Unfug durch die Gegend zu prusten.
Im Vergleich zu den "pathologischen Pflegern" habe ich mich als Pflegeignorant geoutet, nicht als Universalignorant - soviel Zeit muss sein. Was den Verschleiss der bromptoneigenen Zweigang-Lösung in meinen pflegeignoranten Händen angeht habe ich bislang nichts Sinnvolles aus erster Hand beizutragen. Ich habe die bislang nicht gewechselt, weil es nicht nötig war. Das hat allerdings ausnahmsweise nichts mit Ignoranz zu tun sondern vielmehr damit, dass das betreffende Rad alternativen- und ausfallbedingt (Fahrer, nicht Rad) bis dato keine Kilometerleistung erreicht hat, bei der mir das nötig schien. ;)
EmilEmil hat geschrieben:Host mi
Schnackelt's?

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Re: Ganz okay...

Beitrag von CycoRacer » So 14. Aug 2016, 13:59

Dööörk hat geschrieben:Sowie mittlerweile der dritte komplette Antriebsstrang (Kette, Blatt und Doppelritzel) innerhalb eines Jahres. Dirk
Nettes Foto. Echt passende Kleidung. Die sorgt bei leichtem Gegenwind sicherlich für Reaktionen am Straßenrand. :shock:

Deine Angaben zum dritten Antriebsstrang würde ich so interpretieren: Du hast in einem jahr zwei Ketten verschlissen und die dritte gerade neu montiert. Ohne besondere Kettenpflege würde ich da von ca. 10000 gefahrenen Kilometern ausgehen. Die Ritzel hast du sicherheitshalber mit ausgetauscht. Richtig?

Gruß
Reimund

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Re: Ganz okay...

Beitrag von berlinonaut » So 14. Aug 2016, 15:11

CycoRacer hat geschrieben: Nettes Foto. Echt passende Kleidung. Die sorgt bei leichtem Gegenwind sicherlich für Reaktionen am Straßenrand. :shock:
Eine Frage des Umfeldes - guck mal da ;) :

http://www.bromptonauten.de/phorum3/rea ... 390,page=2
CycoRacer hat geschrieben: Die Ritzel hast du sicherheitshalber mit ausgetauscht. Richtig?
Das ist eine der spannenden Fragen. Das 2-Gang-Brommi hat eine 12/16er Ritzelkombi. Das 12er reisst üblicherweise als Erstes von allen Verschleissteilen am Antriebsstrang die Hufe hoch, meist sind da die restlichen Komponenten noch lange nicht fällig. Dann kommt irgendwann die Kette, dann das 16er und das Blatt eigentlich eher gar nicht. Deswegen bin ich ja so verwundert. Kette und Ritzel en bloc zu tauschen ist ja durchaus üblich (und auch nicht so furchtbar teuer), beim Blatt verstehe ich im Moment die Notwendigkeit nicht.

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Re: Ganz okay...

Beitrag von Dööörk » So 28. Aug 2016, 01:44

CycoRacer hat geschrieben: Deine Angaben zum dritten Antriebsstrang würde ich so interpretieren: Du hast in einem jahr zwei Ketten verschlissen und die dritte gerade neu montiert.
Jupp, das ist richtig. Nach jeweils rund 1500... 2000 km sprangen die Gänge, weil die Kette zu stark gelängt war. Die frische Kette passte nicht mehr auf die Ritzel. Vielleicht hätte es tatsächlich gereicht, das kleinere Ritzel zu wechseln - aber dass ein so differenzierter Austausch möglich und sinnvoll ist, war mir nicht bewusst. Das zweite neue Kettenblatt ergab sich tatsächlich aus einer Änderung der Übersetzung, das dritte hingegen, weil das zweite deutliche Kampfspuren an den Zähnen zeigte.

Und keine Panik, ich hatte Radshorts unter dem Kilt.

Grüße
Dirk

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Re: Ganz okay...

Beitrag von CycoRacer » So 28. Aug 2016, 12:00

Dööörk hat geschrieben:
CycoRacer hat geschrieben: Nach jeweils rund 1500... 2000 km sprangen die Gänge, weil die Kette zu stark gelängt war. Die frische Kette passte nicht mehr auf die Ritzel.
Das ist ungewöhnlich wenig.

Vielleicht zeigt dein Tachometer Seemeilen an oder vielleicht gibt es heimliche Mitnutzer auf der Arbeit oder Zuhause. Er mal alle unter Generalverdacht stellen, die dein Rad liebevoll ansehen und evtl. mit harmlos erscheinenden Streicheleinheiten liebkosen. :mrgreen:
Udo hatte hier mal einen Link reingestellt ( ein Vaterland Klapprad macht sich unbemerkt auf Reisen), habe ich aber nicht mehr gefunden.

Gruß
Reimund

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Re: Ganz okay...

Beitrag von berlinonaut » So 28. Aug 2016, 13:03

CycoRacer hat geschrieben:
Dööörk hat geschrieben:
CycoRacer hat geschrieben: Nach jeweils rund 1500... 2000 km sprangen die Gänge, weil die Kette zu stark gelängt war. Die frische Kette passte nicht mehr auf die Ritzel.
Das ist ungewöhnlich wenig.
Die Laufleistung wird beim Zweigangbrommi häufiger berichtet.

Siehe z.B. hier http://www.bromptonauten.de/phorum3/rea ... 168,page=1 oder hier http://www.bromptonauten.de/phorum3/rea ... #msg-24028

IdR ist vom Überspringen nur das 12 Ritzel betroffen, auf dem ja idR auch überwiegend gefahren wird. Eine gern geäusserte Strategie ist daher, das 12er dann einzeln zu tauschen und bei jedem zweiten Wechsel das komplette Ritzelpaket (wobei das 16er meist noch länger halten würde) sowie die Kette. Kette muss nicht von Brompton kommen - die Erstausstattung ist wohl nicht allererste Sahne. Springen einer neuen Kette kann auch in der Tücke des Objekts begründet liegen: http://www.bromptonauten.de/phorum3/rea ... #msg-26958
Was mich nur wirklich wundert ist der Verschleiss am Kettenblatt bei Dööörk - davon hab ich noch nie gehört.

Preislich ist das ja alles erträglich - das Ritzelkit kostet ~15 €, ein einzelnes Ritzel ~unter 10 €, das Kettenblatt ~35 € und eine passende Kette ~gute 10 €. Alles je nach Bezugsquelle ein bisschen mehr oder weniger. Ich nehme immer gerne die britischen Preise als Referenz - in .de gibt es ja leider kaum Brompton-Preise online, die konvertierten Pfundpreise mit etwas Aufschlag kommt meist ganz gut hin für die deutschen Preise.

12er Ritzel QRSPR12DR-SHMNO 5 Pfund https://www.sjscycles.co.uk/sprockets/b ... n-shimano/
16er Ritzel QRSPR16DR-SHMNO 5 Pfund https://www.sjscycles.co.uk/sprockets/b ... n-shimano/
Ritzelpaket 12/16 mit Zubehör QRSPRSTACK-BB2 10 Pfund https://www.sjscycles.co.uk/sprockets/b ... 16t-2-spd/
Kette 102 Glieder für 54t-Zweigang QCHAIN102DR 11,50 Pfund https://www.sjscycles.co.uk/chains/brom ... ks-plated/
Kettenblatt 54t QCHRINGA-SPI-54 29,50 Pfund https://www.sjscycles.co.uk/chainrings/ ... crank-54t/

Nach obigem Wechselrythmus kämen dann auf ~3500 km 2*12er Ritzel, 1*16er Ritzel und 1* Kette für insgesamt ca. 35 €, also immerhin grob 1 Cent pro km. Der Wechsel würde jeweils eingeläutet durch Überspringen der Kette auf dem 12er Ritzel. Dazu käme wahrscheinlich noch mal ein Satz Reifen (zumindest wenn man Kojaks fährt) für zusammen ungefähr die gleiche Summe (http://www.hibike.de/schwalbe-kojak-per ... 6fb8a2c6b3) und alle Jubeljahre mal ein Satz Bremsbeläge, Züge oder sonst was. Ergäbe dann Betriebskosten von 2,5 - 3 Cent pro km für ein sportlich besohltes Zweigangbrommi. ;)
Zuletzt geändert von berlinonaut am So 28. Aug 2016, 18:09, insgesamt 1-mal geändert.

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