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Dahon Jetstream Ebike BBS02

Zeigt her, die Falträder! (Bilder)
Schwibsi
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Dahon Jetstream Ebike BBS02

Beitrag von Schwibsi » Di 26. Apr 2016, 14:58

Hallo zusammen,
ich habe gestern ein bisschen gebastelt und mich endlich mal nicht um mein großes Rad sondern das Jetstream gekümmert.
Es hat bekommen:
BBS02 750W Motor
mit 52er Kettenblatt (ich habe noch ein 60er Kettenblatt hier, das werde ich wohl mit einem Adapter austauschen)
Vorne Magura HS11
Hinten V-Brake mit einem China-Bremsgriff mit eingebautem Sensor
Display ist im Moment noch ein C965, ich werde aber wohl gegen ein C963 tauschen, damit der Schnellspanner des Lenkers weiterhin funktioniert
Ergon Griffe

Was evtl noch kommt, sind Schutzbleche und ein Racktime Gepäckträger. Dafür müsste ich aber ein paar Halter fertigen (lassen). Gepäckträger brauche ich an dem Rad eigentlich nicht, deswegen lasse ich's evtl.

Als Akku habe ich aus Samsung 25R Zellen einen 13s3p Akku gebaut, also 48V und 7,5Ah. Die Hochstromzellen halten die Ströme, die beim BBS02 fließen gut aus, auch in der kleinen Konfiguration und so bleibt das Gewicht niedrig.

http://img4web.com/g/D3JGB
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Ich habe noch ein 9-fach XT Schaltwerk hier liegen. Ich werde wohl noch einen 9-fach Trigger kaufen und auf 9-fach umbauen, weil die Kette für das 60er Kettenblatt eh zu kurz ist.
Alternativ wäre natürlich eine Alfine 11 ein sehr schönes Upgrade, weil damit das Kettenblatt vorne klein bleiben dürfte.
Die Gabel halt leider keine Scheibenbremsaufnahme, sonst hätte ich wohl gleich eine Magura MT6 eingebaut. Die HS11 packt aber auch schön zu.

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Re: Dahon Jetstream Ebike BBS02

Beitrag von Pibach » Di 26. Apr 2016, 17:07

Sehr netter e-Umbau.

Muss man die 25R Zellen balancieren, oder machst Du das wie mit den Konions?

Ansonsten interessieren mich Deine Erfahrungen mit dem Tretkurbelmotor. Lohnt sich das gegenüber Nabenmotor? Die kleinen Räder erlauben ja eigentlich ganz gutes Drehmoment.

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Re: Dahon Jetstream Ebike BBS02

Beitrag von Schwibsi » Di 26. Apr 2016, 18:23

Die 25R Zellen sind genau wie die VTC Serie für den Einsatz in Werkzeugpacks gedacht. Da wird auch nicht balanziert. Deswegen benutze ich die genau so.
Die Klickfix Micro SL eignet sich wirklich super, weil die 39 Zellen sehr schön reinpassen und die Tasche komplett ausgefüllt ist. Da wird kein Platz verschenkt.

Mit den 55er Big Apples und der Federung fährt es sich wirklich butterweich.

Zu den Motoren: Die Radgröße spielt erst mal eine untergeordnete Rolle. Die Wicklung des Motors und die Spannung müssen auf Radumfang und Sollgeschwindigkeit abgestimmt sein.

Der Mittelmotor hat ein paar Vorteile:

- Der Umbau geht um einiges schneller.
An den Ausfallenden gibt es mit den Achsen der Chinamotoren keine Probleme mehr
man muss einen separaten Controller mehr verbauen. Der Kabelbaum ist im Prinzip fertig (Ich kürze die Leitungen schon immer) Die Programmierung geht recht einfach über ein USB-Kabel

- Der Motor ist leiser als jeder Getriebenabenmotor, den ich kenne. Die Lautstärke ist vom Rahmen abhängig. Im Jetstream ist der Motor wirklich unhörbar.

- Effizienz am Berg ist deutlich besser. Mit dem Mittelmotor nutzt man die Schaltung mit und hat ein breiteres Geschwindigkeitsspektrum, in dem man das volle Leistung und Wirkungsgrad bekommt. Wenn man richtig schaltet, gibt es an keinem Berg Probleme.

Ich wollte schon länger mal ein Jetstream mit einem BBS umrüsten, bisher hatte ich nur Nabenmotoren in Dash und Speed verbaut. Ich habe ja noch ein Cadenza mit Alfine-Nabe und einen Vorderradnabenmotor hier liegen. Ich bin sehr am Ringen mit mir, ob da der Frontmotor reinkommt, oder vielleicht versuche ich es doch mit einem Mittelmotor (ist halt die Frage, ob das bei dem Exzenter-Tretlager passt, im schlimmsten Fall müsste man wohl einen Kettenspanner verbauen, was ich eigentlich gerade nicht will)

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Re: Dahon Jetstream Ebike BBS02

Beitrag von Pibach » Di 26. Apr 2016, 19:16

Schwibsi hat geschrieben: Zu den Motoren: Die Radgröße spielt erst mal eine untergeordnete Rolle. Die Wicklung des Motors und die Spannung müssen auf Radumfang und Sollgeschwindigkeit abgestimmt sein.
Ja, das schon, ist bei den ģrößeren Raddurchmessern aber weniger effizient bzw erfordert größere Motoren, um vergleichbares Drehmoment zu erreichen.
Der Kurbelantrieb hat zwar den Schaltungsvorteil, muss aber erstmal auf die niedrige Drehzahl runtergebracht werden. Daher ist der erstmal schwerer und nicht so effizient - zumindest nahe der Nenngeschwindigkeit dürfte ein Nabenmotor effizienter sein. Und leichter.

Zu den Akkus. Sehr interessant. Muss man da die mit Schutzschaltung nehmen, damit die sich "automatisch" balancieren? Und gibt es Vorteil zu den Konions? Die sollen ja besonders zykelfest sein. Die neuen Konions (VCT5) sind allerdings deutlich teurer.

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Re: Dahon Jetstream Ebike BBS02

Beitrag von Schwibsi » Di 26. Apr 2016, 20:05

Pibach hat geschrieben: Ja, das schon, ist bei den ģrößeren Raddurchmessern aber weniger effizient bzw erfordert größere Motoren, um vergleichbares Drehmoment zu erreichen.
Ne, es geht in erster Linie darum, wie viel Kupfer auf den Wicklungen ist.
Du kannst mit Spannung und Wicklung genauso das Drehmoment ändern wie mit einem Getriebe. Es geht hier aber auch nur um Umfangänderungen von 30-40%. Da ist (wenn ansonsten alles richtig abgestimmt ist) nicht viel an Drehmoment herauszuholen. wenn Du einen Motor für 28" in ein 20" Laufrad steckst, bekommst Du da natürlich mehr Drehmoment, aber auch weniger Endgeschwindigkeit.

Pibach hat geschrieben: Der Kurbelantrieb hat zwar den Schaltungsvorteil, muss aber erstmal auf die niedrige Drehzahl runtergebracht werden. Daher ist der erstmal schwerer und nicht so effizient - zumindest nahe der Nenngeschwindigkeit dürfte ein Nabenmotor effizienter sein. Und leichter.
Das Getriebe brauchst Du auch beim Nabenmotor auf jeden Fall. Die Kraft wird halt nochmal über die Kette übertragen, mit den Verlusten, die hier auftreten.

Es kommt halt darauf an, was Du vergleichst. Ein Motor, der Dich am Berg mit gleichem Drehmoment unterstützt und die gleiche Endgeschwindigkeit erreicht, wie de Mittelmotor, wird immer schwerer sein. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile. Einen kleinen, leichten Frontmotor z.B. der nochmal etwas Kick gibt, um Dich in der Ebene von 25km/h auf 35km/h zu bringen ist in Sachen Gewicht und Effizienz sicher einem Mittelmotor überlegen.
Pibach hat geschrieben: Zu den Akkus. Sehr interessant. Muss man da die mit Schutzschaltung nehmen, damit die sich "automatisch" balancieren? Und gibt es Vorteil zu den Konions? Die sollen ja besonders zykelfest sein. Die neuen Konions (VCT5) sind allerdings deutlich teurer.
Es kommt jetzt darauf an, was Du unter Schutzschaltung verstehst. Mein Ladegerät mach die Überspannungsabschaltung, der Controller die Unterspannungsabschaltung. Man könnte jetzt noch eine Temperatursicherung verbauen.... Einen Sicherungshalter für bis zu 30A Sicherungen verbaue ich natürlich immer.
Wie es mit der Zyklenfestigkeit bei den 25R aussieht, kann ich noch nicht sagen. Ich habe aber schon einige gebaut, die mehrere hundert Zyklen drauf haben und die laufen gut. Die VTC5 sind mit den 25R in allen Punkten vergleichbar. Wenn Du Dich für die VTC5 interessierst, schreib mich halt mal an.

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Re: Dahon Jetstream Ebike BBS02

Beitrag von Pibach » Di 26. Apr 2016, 21:59

Schwibsi hat geschrieben: Es kommt jetzt darauf an, was Du unter Schutzschaltung verstehst.
Na der Niedrig- bzw. Überspannungsschutz je Zelle. Damit sind die Zellen immer nach dem Endladen auf der selben Spannung und werden halbwegs gleich geladen (und nie überladen). Ohne so eine Spannungsgleichschaltung driften die doch mit der Zeit und können kaputt gehen, oder?

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Re: Dahon Jetstream Ebike BBS02

Beitrag von Schwibsi » Di 26. Apr 2016, 22:05

Für jede einzelne Zelle ist es ja in keinem Fall notwendig. Die Zellen, die parallel geschaltet sind, bleiben ja immer in Balance.
Aber gerade diese Überwachung und Angleichung ist bei den Zellen für Werkzeugpacks nicht notwendig, da weder Bosch noch Makita das machen. Da hängt maximal noch eine Temperatursicherung in der Ladeleitung, die dafür sorgt, dass nicht weitergeladen werden kann, wenn die Zellen zu heiß sind.

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Re: Dahon Jetstream Ebike BBS02

Beitrag von Pibach » Di 26. Apr 2016, 22:16

Schwibsi hat geschrieben: Ne, es geht in erster Linie darum, wie viel Kupfer auf den Wicklungen ist.
Ja, das ist aber anderer Aspekt - man verliert da schon Drehmoment bzw. Leistung - oder aber muss den Motor größer und schwerer bauen, um das zu kompensieren. Den genauen mathematischen Zusammenhang weiß ich nicht, aber schon relevant. Die hochdrehenden Modellbaumotoren erreichen ja schon bei 500g Motorgewicht über 1KW Leistung. Z.B. Turnigy SK3 6354: 489g, 2,3kW. Und das Rad dreht einiges schneller als die Kurbel.

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Re: Dahon Jetstream Ebike BBS02

Beitrag von Pibach » Di 26. Apr 2016, 22:18

Schwibsi hat geschrieben: Aber gerade diese Überwachung und Angleichung ist bei den Zellen für Werkzeugpacks nicht notwendig, da weder Bosch noch Makita das machen.
Interessant. Würde mich interessieren, wieso das funktioniert. Denn auch wenn die wenig driften, sie driften halt - und nach einigen Zyklen kann sich das addieren.

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Re: Dahon Jetstream Ebike BBS02

Beitrag von Schwibsi » Di 26. Apr 2016, 22:26

Pibach hat geschrieben: Den genauen mathematischen Zusammenhang weiß ich nicht, aber schon relevant. Die hochdrehenden Modellbaumotoren erreichen ja schon bei 500g Motorgewicht über 1KW Leistung.
Das ist grundsätzlich richtig, deswegen habe ich ja geschrieben, dass der Unterschied im Umfang und damit der Drehzahl zwischen den kleine Faltrad-Reifen und den Reifen von "großen Rädern" lediglich 30-40% beträgt.

Die Effekte, die Du ansprichst, kannst Du ins Kalkül ziehen, wenn Du die Drehzahl vervielfachst. Bei Modellen hast du ja immer sehr hohe Drehzahlen, die nicht runterübersetzt werden müssen. Das ist beim Fahrrad anders. Da ist die "Enddrehzahl" auf die Du kommen willst, Drehzahl der Räder.

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