Updates Hier | Bilder Hier | Videos Hier

Freischaltung sehr verzögert, weil keine Zeit (wird manuell geprüft wegen SPAMregistrierungen)

Omalenker als Leichtbauversion für's Dahon

die leichtesten Teile und Falter
Antworten
Ruebezahl
Beiträge: 67
Registriert: Mo 5. Mär 2012, 22:43
Geschlecht: m
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Hamburg
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Omalenker als Leichtbauversion für's Dahon

Beitrag von Ruebezahl » Fr 18. Jul 2014, 12:51

WIe Ihr vielleicht aus meinen anderen Freds schon geschlußfolgert habt, bin ich dabei, einen Dahon TZiefeinsteiger für eine ältere (kleine) Dame zu optimieren. Eine der Baustellen ist die Lenkerei, der schon etwas gebohene originale Dahon Lenker vom Ciao ist ihr zu unergonomisch. Da die Lenkerklemmung ja 25,4 - also Standard ist, hat man theoretisch die freie Wahl. Wobei allerdings die Klemmungszone am Lenker m.E. zumindest aufgeraut sein sollte. ALlerdings wirken dank der 86jährigen nicht mehr so viele Kräfte wie bei einem normalen Radfahrer darauf ein. Habt Ihr Tips für LEICHTE Omalenker?

Motte
Beiträge: 5134
Registriert: Sa 22. Aug 2009, 19:27
Faltrad 1: Birdy Grey
Faltrad 2: Tern Verge S27H
Faltrad 3: Tern Link P24
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1958
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Essen - die Kulturhauptstadt
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Omalenker als Leichtbauversion für's Dahon

Beitrag von Motte » Fr 18. Jul 2014, 13:11

Schaut Euch doch einfach das Programm von Humpert dazu an: http://www.humpert.com/de/bikeparts/mar ... &produkt=8

Da sollte sich doch was finden.

Eventuell noch den "NSU" Lenker mit in die Auswahl aufnehmen.

Im Einzelfall muss man eh immer schauen, ob sich die Biegung des Lenkers noch mit dem Falten verträgt.

Gruß

Udo

Ruebezahl
Beiträge: 67
Registriert: Mo 5. Mär 2012, 22:43
Geschlecht: m
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Hamburg
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: Omalenker als Leichtbauversion für's Dahon

Beitrag von Ruebezahl » Mo 21. Jul 2014, 16:23

Gefaltet wird es gar nicht. Insofern besteht da keine Gefahr. Beim Schrauber meines Vertrauens habe ich o.g. Lenker mal gewogen - er kommt auf 100g mehr als angegeben. Ich schaue mal bei den anderen Händlern nach...

derMac
Beiträge: 2072
Registriert: Di 17. Jul 2012, 16:01
Faltrad 1: Dahon Dash P18
Faltrad 2: Giant Halfway
Faltrad 3: Bike Friday Family T
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1970
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Grünes Herz Deutschlands 650 hm
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: Omalenker als Leichtbauversion für's Dahon

Beitrag von derMac » Mo 21. Jul 2014, 21:07

Was sind denn die Preisvorstellungen? Und was verstehst du unter "Oma" - stark zurückgebogen, stark hochgezogen, beides oder ganz was anderes? Als 1. Versuch würde ich mal sagen sowas. An Lenker oder Vorbauten gehören übrigens keine Riffelungen, wenn das gut gearbeitet ist hält das auch so (sogar ohne extra Aufrauung).

Mac

EmilEmil
Beiträge: 1653
Registriert: So 17. Okt 2010, 10:50
Faltrad 1: 20" Falter
Faltrad 2: 24" Falter
Faltrad 3: FittiCROSSO
Geschlecht: m
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Beikonstanze
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: Omalenker als Leichtbauversion für's Dahon

Beitrag von EmilEmil » Mo 28. Jul 2014, 13:23

Wenn ich das richtig verstehe, wird hier ein leichter Lenker mit einem Versatz (Rise) gesucht, der evtl größer (höher) als ein vorhandener ist.
Einen vorhandenen schätze ich auf ca 15-20 [mm] Versatz. In der verlinkten Adresse von @Motte könnte ein neuer Lenker ein X-Tasy Art.Nr. 16145001 sein, Alu-Lenker mit 70 [mm] Versatz und 350 [g] Masse. Farbe ist schwarz (eloxiert) und die Oberfläche sandrauh.
Vor wenigen Jahren gab es diesen Lenker auch in silber eloxiert (Ich fahre so einen inzwischen über 11 000 [km] an meinen 24" Falter).
Bei den Lenkern im Händler-Regal muß man aufpassen, daß man nicht Stahl-Lenker in Aluminium-Optik mit Lenkern aus Aluminium verwechselt (Im Zweifel hilft ein mitgenommener Magnet, obwohl es auch Edelstahl gibt, der nicht magnetisch ist; Aber Edelstahl ist dann glatt poliert !).
Bei der @vonMac angeschnittenen Frage, ob die Klemmflächen glatt (poliert) oder rauh (gerändelt,geriffelt) sein sollten, erhält man von der klassischen Maschinenbau-Theorie oder -Meßtechnik wenig (gar keine ?) Unterstützung.
Tatsache ist, daß glatte Lenker mit geringem oder gar keinem Versatz ohne Probleme geklemmt werden. Allerdings gibt es am Fahrrad auch Klemmungen, die große Drehmomente übertragen (zB Hollowtech-Kurbeln), die zur Drehmoment-Übertragung eine Keilrippen-Verzahnung besitzen, während die axiale (seitliche) Fixierung durch eine Schlitzklemmung erfolgt (Eine Schraube zieht das geschlitzte Auge zusammen).
Möglich, daß eine Rändelung (gezielte Rauigkeit) zwischen der Auslegung glatt und Keirippen-Verzahnung liegt. Das ist dann eine Frage aus dem Gebiete der Kontakt-Mechanik. Da sind im letzten Jahrzehnt sowohl theoretisch als auch experimentell Fortschritte gemacht worden. Da könnte man eine Antwort auf die gestellte Frage finden. Die Zusammenhänge sind nach informeller Durchsicht (ZB Popov, Kontaktmechanik) nicht besonders übersichtlich und theoretisch anspruchsvoll. Um da praktisch verwertbare Empfehlungen zu geben, muß man sich in dem Gebiet gut auskennen. Leider habe ich es noch nicht geschafft, mich damit näher zu befassen.
Die Schlitzklemmung findet sich häufig auch an Dahon Lenkern, da dann meist mit einem Gelenk (nicht einstellbar !) und einer Klemmschraube.
Besser (wegen der Möglichkeit, die Flächenpressung gleichmäßiger einzustellen) ist eine zweigeteilte Klemmung aus Oberschale/Unterschale.
Bei falscher Einstellung (nicht gleichmäßig angedrehte Schrauben) ergibt sich eine relativ kleine Streifenfläche zur Übertragung der Klemmkräfte mit dem Durchrutschen zB bei einer Bremsung. Diesen Fall hab ich nach meinem letzten Werkstattbesuch erlebt (Ist jetzt 12 Jahre her !).
Wichtig im Hinblick auf die Flächenpressung ist auch, daß der Lenkbügel mit seinem Durchmesser der Klemmfläche zu den Klemmschalen passt. Hier sind zu große Toleranzen kontraproduktiv. Bei meinem 20" Falter mußte ich den Durchmesser des Lenkers durch eine eingeklebte Aluminium-Hülse (Reduzierhülse für Sattelstützen) an den Durchmesser der Klemmschalen anpassen (obwohl beides das Maß 25,4 [mm] haben sollte !).
Nebenbei wurde da auch die Materialpaarung des Stahl-Lenkers (200 [mm] Versatz) und der Aluminium-Schalen auf die Paarung Aluminium/Aluminium umgestellt (ergibt größere Haftreibungsziffer !). Seitdem ist Ruhe im Karton ( bei der Klemmung !).
Ich hoffe, ich konnte etwas helfen.

MfG EmilEmil

Motte
Beiträge: 5134
Registriert: Sa 22. Aug 2009, 19:27
Faltrad 1: Birdy Grey
Faltrad 2: Tern Verge S27H
Faltrad 3: Tern Link P24
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1958
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Essen - die Kulturhauptstadt
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Omalenker als Leichtbauversion für's Dahon

Beitrag von Motte » Mo 28. Jul 2014, 14:48

Was gesucht wurde, war mir auch nicht so klar. Früher hatte man oft diese französischen Bügel, bei dem die Enden auf die Fahrerin zulaufen. Das finden (möglicherweise) ältere Menschen bequemer, weil sie es so gewohnt sind. Einziger Nachteil ist, dass die nicht mit den Ergogriffen harmonieren. Manchmal reicht schon eine kleine Krümmung + Ergogriff für für eine größere Auflage um einen Lenker angenehmer zu machen.

Humpert Lenker bekommt man ja nahezu in jeder Ecke - deshalb hatte ich dahin verlinkt.

Ruebezahl
Beiträge: 67
Registriert: Mo 5. Mär 2012, 22:43
Geschlecht: m
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Hamburg
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: Omalenker als Leichtbauversion für's Dahon

Beitrag von Ruebezahl » Mo 28. Jul 2014, 21:05

Wau, das reicht für eine Semesterarbeit :-) Du hast nur vergessen, die Berechnungen via FEM zu machen. Im Ernst: danke für die Kommentare.
In meinem Fall hat sich meine Frau Mama für einen leichten Alu-Lenker (180g, im Grunde: Riserbar mit nach hinten gebogenem Griffstücken - wie der o.g. Procarft, aber weiter nach hinten gezogen) entschieden.
Das der aufgerauht ist an der Kontaktstelle schad bestimmt nix. Die Riffelung gerade bei einem Falter hat schon was zu sagen, man kann es leicht austesten in dem man einfach mal einen glatten Lenker versucht mit der gleichen Klemmung fest zu machen. Das ist nicht die Welt aber, wie gesagt, bei einem Faltrad schon wichtiger als bei einem "normalen" Rad. Dort kann ja definiert (Drehmoment) angezogen werden und dann bleibt das so. Der Falter wird immer wieder geöffnet und geschlossen. ALlerdings sollte man aufpassen, dass es nicht nur die Reibung ist, die den Lenker hält.
Ich mache mir bei Ihr aber auch keine großen Sorgen um die Kräfte, die auf den Lenker wirken - sie ist 85 und eher zierlich gebaut (deswegen auch das Ciao). Und Bordsteinkanten wird sie definitiv nicht runterhüpfen oder so :-)

derMac
Beiträge: 2072
Registriert: Di 17. Jul 2012, 16:01
Faltrad 1: Dahon Dash P18
Faltrad 2: Giant Halfway
Faltrad 3: Bike Friday Family T
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1970
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Grünes Herz Deutschlands 650 hm
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: Omalenker als Leichtbauversion für's Dahon

Beitrag von derMac » Di 29. Jul 2014, 17:34

Ich versteh das mit der Riffelung schon. Das liegt aber nicht generell am Faltrad, sondern daran, dass es schlecht gearbeitet ist. Starke Riffelungen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer deutlichen Kerbwirkung auf der Gegenseite führen und sowas will man im Lenkerbereich nicht wirklich. Sieht man aber an Lenkern und Vorbauten häufig und meist scheint es auch zu halten.

Mac

Ruebezahl
Beiträge: 67
Registriert: Mo 5. Mär 2012, 22:43
Geschlecht: m
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Hamburg
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: Omalenker als Leichtbauversion für's Dahon

Beitrag von Ruebezahl » So 14. Sep 2014, 10:36

bzw. die, bei denen es nicht gehalten hat, die sagen nix mehr

Antworten

Social Media