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Leichte Faltpedale gesucht

die leichtesten Teile und Falter
EmilEmil
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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » Mi 20. Mai 2020, 14:38

Nachdem ich vor Kurzem mit dem Folding *Star unterwegs war, freute ich mich über den seidenweichen Lauf des gesamten Antriebs. Natürlich auch über den Lauf der Wellgo-Steckpedale (Trotz der immer argwöhnisch beobachteten Minimal-Auslegung von Pedalachse, Kugellagern (Kugel-Durchmesser nur 2,38 [mm] !)*) und des Pedalkörpers.
Gewichtsmäßig sind diese Pedale ohne Verwendung viel teurer Leichtbau-Werkstoffe (Z. B. Achse in Titan-Legierung statt Stahl-Legierung) kaum zu schlagen.
Nach dem Umbau von herkömmlichen Steckschlüssel und Ringschlüssel (Wartung !) schien die Welt in Ordnung zu sein. Zu Hause angekommen bemerkte ich, daß das linke Pedal eine Schiefstellung nach unten aufwies. Die erste Befürchtung war, daß die Achse auf Grund schwacher Dimensionierung abgeknickt war. Das war nicht der Fall und ein Lagerschaden ebenfalls nicht. Aber die die Schale des äußeren Lagers (Stahl-Einlegeteil) umschließende Wand (Polyamid) hatte nachgegeben (Im folgenden Foto wegen des schlechten Kontrastes schwarzer Teile schlecht zu erkennen !) und eine Beule ausgebildet:
Bild
Die Analyse sagt folgendes: Das linke Pedal ist betroffen, weil der Radler (Also ich !) beim Aufsteigen den linken Fuß auf das Pedal stellt und dann sein gesamtes Gewicht darauf abstützt und seinen Schwerpunkt bis über den Sattel schwingt (Sitzposition !). Dabei ist noch ein dynamisches Last-Vielfaches von etwa 2 zu berücksichtigen.
Eine Hersteller-Lösung ist ziemlich einfach: Dem Polyamid vor dem Einspritzen in die Form Glasfaser-Anteil zufügen. Entweder überhaupt oder falls schon ein Anteil vorhanden sein sollte (wahrscheinlich nicht !), diesen erhöhen.
Für mich ist die Lösung, ein neues Pedal verwenden. Das ist deshalb schwierig, weil es diese Pedale nicht mehr zu kaufen gibt. Im Regal hatte ich noch eins. Leider nur ein Rechtes (Wegen eines Unfalls übrig gebliebenes, wurde dabei von einer Rostlaube angefahren und am linken Pedal getroffen !). Das rechte tut nun seinen Dienst auf der linken Seite (Bei Klapppedalen geht das nicht, weil diese mit unterschiedlichen Gewinden (Linkes Pedal Links-Gewinde, rechtes Pedal Rechts-Gewinde !) in den Kurbelarm eingeschraubt werden. Die Aufnahme eines Steck-Pedals ist symmetrisch, das Pedal selber nur im Großen und Ganzen. Die leichte Asymmetrie ist funktional kein Nachteil. Und optisch ? Nur wer genau hin schaut, bemerkt es. Und ich schaue und achte beim Fahren mehr auf die Umgebung und den Verkehr und schaue nicht ständig auf das Pedal.
*) Kugeldurchmesser gemessen, Schätzung von 1,0 [mm] war falsch ! Er sieht gegenüber dem üblichen Durchmesser von d = 3,24 [mm], gemessen, nur so winzig aus ! Mein Fehler !

MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Mo 19. Okt 2020, 14:43, insgesamt 1-mal geändert.

EmilEmil
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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » Do 27. Aug 2020, 11:34

Bei den Faltpedalen gab es bei mir Modifikationen, die ich hierr kurz vorstellen möchte:
1- Bei der Ausrüstung mit Pedalhaken der Fa. Zefal werden seit einiger Zeit nur noch die kleinen Haken (< Schuhgröße 43/44) verwendet, da ich mit meinen Füßen etwa (Schuhgröße 43 1/2) an dieser Grenze liege. Da sind die großen Haken etwas zu groß und die Kleinen etwas zu klein. Durch den Einsatz von Langmuttern (Gibt es bis 30 [mm]Länge) zwischen Pedalrahmen und Befestigungsleiste(Haken) kann durch Kürzung dieser Langmuttern die Position (Fuß-Ballen über Pedalachse) exakt eingestellt werden. (Das war von mir schon vor Jahren mal angedacht, aber "Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger" :D :mrgreen: :D .
Bild

2- Die mich bei Wartungs-Arbeiten (Säubern, Neufetten) durch immensen Zeitverbrauch nervenden Einzel-Kugeln wurden bei den vorhandenen Faltpedalen des Typs von Absatz 1) durch Kugelringe ersetzt. Das Laufverhalten wurde ganz leicht verbessert (Aber schlechte Passung der Kugeln zu den in den Kunststoff eingelegten Lagerschalen wird nicht beseitigt !). Immerhin gibt es nun keine knatschenden Geräusche beim Umlauf der Pedale mehr.
Bild

3- Für die Faltpedale an zweien von 4 Rädern habe ich nun eine doppelte Ausstattung. 3 von den vieren sind vom Typ unter 1), das vierte Pedal hat den Typ vom folgendem Bild. Es wurde bei Decathlon gekauft (ca. 14 €) (* Das gleiche Pedal wurde im Vorjahr auch von Decathlon gekauft und hatte da aber 1 [mm] Spiel beim Spangen-Design ! Dessen Umrüstung auf die Pedalhaken ging schief, als ich versuchte, die Senkung an der Innenfläche des Pedalrahmens "Freihand" zu erzeugen :roll: ).
Die Verriegelung wird durch ein Spangen-Design verwirklicht. Dieses Design hatte mich schon einige Zeit interessiert, da es vom "Anfassen" einen guten Eindruck machte (Die Spangen greifen bei dem zweiten Kauf fast ohne Spiel in die zugehörigen Führung. Falls das auch unter Belastung so bleibt, gäbe es immerhin mal ein existierendes Beispiel dafür, daß man ein Falt-Pedal ohne mechanische Nachteile durch den Faltmechanismus gebaut hat. Die Achsen-Lagerung lief im Neuzustand rauh (Das wurde auch auf einer Fahrt (ca. 65 [km]) unter Last bestätigt, das Spangen-Design hat bisher keinen Makel) und besserte sich durch ein gewisses "Einfahren" auch nicht. Nach diesem Einfahren wurde die Schmierung kontrolliert und das Spiel sauber eingestellt. Eine weitere Erprobung steht noch aus. Für den Austausch der Einzel-Kugeln durch einen Kugelring fehlt mir noch der passende Kugelring. Die bisher verwendeten haben den Aussendurchmesser 18,5 [mm], das Decathlon-Pedal bräuchte wahrscheinlich (ausprobieren ?) 18,0 [mm] oder noch weniger.
Da hat der Fernasier offenbar mal wieder den Durchmesser neu erfunden :roll: :shock: :roll: .
Bild

MfG EmilEmil

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