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Leichte Faltpedale gesucht

die leichtesten Teile und Falter
EmilEmil
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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » So 8. Apr 2018, 09:15

Danke, Peter Pibach, für die Wägungen. Wieviel sind die mit den Titan-Achsen teurer als die mit den Stahlachsen. Z B. kosten Token Vierkant-Lager mit Stahlachse (ca. 210 [g]) 30 @ und die leichteren mit Titanachse (ca. 160 [g]) knapp 80 €. Das sind für 1 [g] Gewichts-Ersparnis ca 1 €. Das Letztere ist für mich Teuro-Bereich. Das ist eine Ersparnis von 50 [g] für 5 €, wie ich es kürzlich durch den Einsatz von Polyamid-Scheiben als Spacer bei den Kettenblättern durchgeführt habe, ein Schnäppchen.
Ja, und Falt- (Steck-) Pedale sind das wohl nicht ?

MfG EmilEmil

Pibach
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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von Pibach » So 8. Apr 2018, 23:25

EmilEmil hat geschrieben:
So 8. Apr 2018, 09:15
Danke, Peter Pibach, für die Wägungen. Wieviel sind die mit den Titan-Achsen teurer als die mit den Stahlachsen.
Die Differenz ist rund 15,- EUR (schwankende ebay Preise). Die Ti Achsen gibt es einzeln für ca 25,- EUR. Also nicht allzu teuer. Bleibt dennoch ein Luxus. Pro Gramm lohnt das nicht wirklich.
EmilEmil hat geschrieben:
So 8. Apr 2018, 09:15
Ja, und Falt- (Steck-) Pedale sind das wohl nicht ?
Denkbar ist eben, dass die kurzen Wellgo Steckachsen zu den Pedalkörpern kompatibel sind.

Gibt zwar auch Steckachsen einzeln zu kaufen, aber leider nicht in Ti/leicht (und angemessenem Preis).

Sehr leicht scheinen ansonsten diese Steckpedale zu sein (300g incl Steckachse):
https://de.aliexpress.com/item/Promend- ... 98159.html
Ähnlich den Wellgo QRD-XCF05AC. Wirken aber auch etwas fragil.

EmilEmil
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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » Mi 3. Okt 2018, 13:02

Da die halbwegs leichten, von mir getesteten Wellgo-Pedale, vgl.
http://faltradforum.de/leichtbau-f79/le ... tml#p55158
nach ca. 1000 [km] wegen Geräuschen ausgemustert wurden (Auf die wegen der Gleitlager unzureichende Leichtgängigkeit wurde auch hingewiesen !), war ich kürzlich mit den Decathlon BTW-Pedalen (12,99 €) unterwegs. Die Umrüstung auf die von mir bevorzugten Pedalhaken war noch nicht durchgeführt (Es sollte erst festgestellt werden, ob sich eine einigermaßen Zeit-raubende Umrüstung überhaupt lohnt !). Ich war skeptisch, weil die an den Btw-Pedalen in Augenschein genommenen Rastnasen zur Verriegelung des Klappmechanismus von der Fertigung schon ein Spiel von ca 1 [mm] aufwiesen: Mit der Hebelübersetzung werden daraus außen am Rahmen schon mal ca. 3 [mm], also Nichts, was einen bzgl. der Passungstoleranzen vom Hocker reißt. Dabei wäre es konstruktiv so einfach, ohne Mehraufwand mit einer Trapez-förmigen Rastung ein Spiel von 0 [mm] herzustellen (Schon schlimm, wer heute alles konstruieren darf :roll: ).
Beim Test über 60 [km] stellte ich fest, wie wichtig die richtige Positionierung des Fußballens direkt über der Pedalachse doch ist.
Trotz des Versuchs, eine konstante Position des Fußes auf den Pedalen einzuhalten, gelang mir dies eigentlich nicht (Von fast auf den Zehen, auf dem Zehengewölbe, auf dem Ballen und auf dem Fußgewölbe ging es hin und her, nur die Ferse als Kontakt über der Pedalachse war nicht dabei !). Ich schätze den dadurch bedingten Verlust an Vortriebsleistung auf ca. 5 % (Belastbare Messungen wurden nicht gemacht; Ungünstige, gesundheitliche Einflüsse auf Plattfuß, Senkfuß und Spreizfuß mal außen vor (Bin kein Mediziner !).
Die Lösung mit einem Pedalhaken (z B. dem von Zefal (ca. 5 €)) kostet kaum etwas und löst das Positionierungs-Problem ohne weitere Nachteile zu generieren (Schwierig rein und raus zu schlüpfen wie bei den Click-Pedalen, nicht für beliebige Schuhe u.a.).
Bild
In dem Bild nun zwei Beispiele von mit Pedalhaken umgerüsteten Pedalen: Gewichte für ein Pedal !
Links das wegen Quietschens ausgemusterte Klapppedal mit 240 [g] und rechts das Steckpedal mit 140 [g] (incl. Schrauibteil in der Kurbel).
Die ins Auge gefaßte Umrüstung aller Pedale auf die Steckpedale geht leider nicht, da nach meinen Recherchen die Wellgo Dinger nicht mehr am Mart angeboten werden.
Schöne Neue Welt ! Was halbwegs gut und günstig war (ca. 14 € ) wird eingestellt. War wohl dem Massenmarkt (Präferenz Baumarkt-Qualität ?) zu teuer und dem der Eisdielenposer (Es war schon immer etwas Besonderes, einen teueren Geschmack zu haben) zu günstig.
Ob die Btw-Klapp-Pedale auf die Haken umgerüstet werden können,ist derzeit in Untersuchung. Der erste Versuch, an der Innenseite des Pedalrahmens eine Senkung anzubrigen (Material ist da nur 2,5 [mm] dick) ging schief. Falls es mir doch gelingt, folgt eine Dokumentation. Ja, und über Einstell-Werkzeuge für das Spiel der Pedal-Lagerdenke ich auch nach. Die könnten dann auch in der Dokumentation enthalten sein.

MfG EmilEmil

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von Ch.Bacca » Mi 3. Okt 2018, 13:48

EmilEmil hat geschrieben:
Mi 3. Okt 2018, 13:02
... Klappmechanismus von der Fertigung schon ein Spiel von ca 1 [mm] aufwiesen: Mit der Hebelübersetzung werden daraus außen am Rahmen schon mal ca. 3 [mm] ...
Das muss kein Fehler sein, kann aber.

Meine Union SP-153 haben viel mehr Spiel als die Vorgänger SP-151 und sind dadurch nicht mehr schmutzanfällig. Das "Hängen" des Pedals wird einfach durch eine ensprechend hochgezogene Standfläche kompensiert. Sie sind außen also deutlich dicker als innen.

Die Vorgänger neigten bei Verschmutzung ständig zum Klemmen oder rasteten nur mit Nachhelfen ein.

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » Mi 3. Okt 2018, 14:41

Spiel bei dynamisch belasteten Verbindungen führt zu größerem Spiel und letztlich zur Zerstörung der Funktion. Da ist aber schwierig einzusehen, vgl. Zentralgelenk am Faltrad-Hauptrahmen. Da sollen sich Myriaden von Konstrukteurs-Klau-Brigaden der Faltrad-Sparte in den letzten Jahrzehnten schon die Zähne ausgebissen haben (Halb Budapest lebt von der Erstellung des Zahnersatzes :shock: )

MfG EmilEmil

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von Ch.Bacca » Mi 3. Okt 2018, 16:11

Nun, es ist ja nicht so, dass das Pedal bei jeder Kurbelumdrehung im Spiel wackelt. Es wird konstant gegen nur eine Seite des Klappgelenks gedrückt. Den gelegentlichen Wechsel der Seite beim Herunternehmen des Fußes würde ich nicht als dynamische Belastung ansehen.
Zuletzt geändert von Ch.Bacca am Mi 3. Okt 2018, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von Motte » Mi 3. Okt 2018, 16:13

Am Verge Tour haben die Tern Steckpedale nun knapp 7000 Km den Allwetterbetrieb schadlos überstanden. Zuwendung bisher; einmal gesäubert und neu gefettet, weil rauer Lauf – und das war die linke Seite, wo sie fest montiert ist. War wohl Dreck rein gekommen. Rechts wird nur gesteckt, weil mein Tern nach links faltet und das Pedal dort gar nicht übersteht. Bis jetzt mein bestes Steckpedal (einschließlich der Wellgo Varianten) und um Längen besser als alle Faltpedale, die ich hatte.

Wellgo Steck-Pedale werden auch unter dem Namen „Point“ verkauft.

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » Mi 3. Okt 2018, 22:30

Ch.Bacca hat geschrieben:
Mi 3. Okt 2018, 16:11
Nun, es ist ja nicht so, dass das Pedal bei jeder Kurbelumdrehung im Spiel wackelt...…….
Das ist leider nicht richtig ; Denn die Kurbelarme beschreiben auf jeder Seite, zwar um 180 [Grd] Phasen-verschoben, eine 360 [Grd] Drehung. Dabei bleibt die Winkel-Stellung des Pedals, bedingt durch den Tretapparat des Radlers, ziemlich konstant gegenüber z B. einer ebenen Fahrbahn. Die Relativbewegung zwischen Kurbelarm und Pedal-Auflagefläche durchläuft dabei etwa 360 [Grd].
Wenn das Lager irgendwo am Umfang Spiel hat, wird dieser Bereich mit Sicherheit durchlaufen. Quietschen ist ein untrügliches Zeichen, daß von fortgeschrittenem Verschleiß (Vergrößertem Spiel !) auszugehen ist. Teilt man gemäß den charakteristischen Belastungen der Pedale die Drehung in 4 Bereiche ein: 1) Vorwärts-Schub 2) Normal-Druck 3) Rückwärts-Schub 4) Normal-Zug (Nur möglich bei Clickpedalen oder in schwächerem Ausmaß bei Pedalhaken !), dann sind die Schubkräfte (Einmal mit der Drehung, einmal gegen die Drehung) für das Quietschen (Spiel) von Pedalen auch nicht zu vernachlässigen. Zu den Phasen ist zu bemerken, daß dieser Phasenkreis um ca 30 [Grd] gegenüber der 12 Uhr-Position in Drehrichtung verschoben ist (Beginn bei ca. 1 Uhr !) . Die Zugphase wird in der Bedeutung für die Leistungs-Entfaltung vielfach falsch eingeschätzt. Selbst bei Wettbewerbs-trainierten Radlern mit Clickpedalen stellt man kaum positive Kräfte (Zugkräfte) von der Tretbewegung auf die Pedale fest /Vgl. :
http://bildung.freepage.de/cgi-bin/feet ... RTRITT.HTM
Ich sehe den Vorteil der "Zugphase" eher in einer physiologischen Wirkung als für den Abtransport der "Verbrennungsprodukte" der Muskeln notwendigen Pause. Wer z B. statt mit einer Kadenz von 70 eine Kadenz von 90 kurbelt, hat häufiger eine Pause (Die Pausenzeit pro Umdrehung wird aber nicht größer !).
Nachdem, was mir bekannt ist, scheint das für die Leistungs-Entfaltung günstig zu sein. Eine Kadenz von 90 wird den angehenden Radsportlern nach meinen Kenntnissen als Orientierung empfohlen.
Eine daraus folgende Ableitung mit der oben genannten Begründung ist meinerseits eine Hypothese ; denn ich bin weder Biologe noch Mediziner.
@Motte, die Tern Steckpedale sind das die für > 60 € ? Für den Preis ist mir dann das Loch in meinem Klingelbeutel etwas zu groß ! Aber danke für die Information.

MfG EmilEmil

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von Ch.Bacca » Do 4. Okt 2018, 08:21

EmilEmil hat geschrieben:
Mi 3. Okt 2018, 22:30
... Wenn das Lager irgendwo am Umfang Spiel hat, wird dieser Bereich mit Sicherheit durchlaufen. ...
Dann haben wir aneinander vorbei geredet. Ich meinte nicht das Lagerspiel, sondern das Spiel im Klappgelenk. Und wenn auch Zug ins Spiel kommt (im wahrsten Sinne des Wortes), ist das Spiel natürlich nachteilig.

Nebenbei:
Inzwischen bekommt man das MKS ESY UX-D auch hierzulande zu einem annehmbaren Preis.

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Re: Leichte Faltpedale gesucht

Beitrag von EmilEmil » Do 4. Okt 2018, 09:19

Ja, danke für die Antwort. Die Pedale sind interessant, aber mit knapp 40 € immer noch heftig.
Die Rastbolzen (Nasen und Aufnahmen) einer Klappeinrichtung (Kunststoffpedale) werden mit Formen aus Metall hergestellt und haben eine charakteristische Länge von 10 [mm], wer da 1 [mm] Toleranz braucht, sollte mit dem Formenbau noch einmal ganz von vorn beginnen. Leider mußte ich feststellen, daß bei den von mir in Augenschein genommenen Falt-(Klapp-)Pedalen diese Toleranz (Oder noch mehr !) von allen Herstellern in Anspruch genommen wurde und wird (ebenso bei den zuletzt gekauften). Das liegt mit Sicherheit auch an dem Händler-Verhalten, die Pedale zu den Verschleißteilen rechnen. "Verschleißteile": Das hab ich kürzlich sogar in einem ADFC-Beitrag über Pedale gelesen. Dem Verbraucher ist das sowieso "Banane". Der malträtiert die Quietsch-Ente, solange es irgendwie geht. Und schiefe Pedale, die seine Füße ruinieren, sind ihm ebenfalls gleichgültig.
Meine Meinung: Absolut lächerlich, wenn es nicht so traurig wäre (Bei mir hat ein nicht-klappbares Pedal für 5,50 DM 24 000 [km] gehalten und es fährt immer noch, nachdem ich es verschenkt habe). Stirnrunzeln erzeugt bei mir vor Allem der Zeitverlust, den ich mit bescheiden konstruierten Pedalen habe.
Noch Etwas: Auch die "unwichtigen" Pedale haben eine Masse, die leider in vielen Angeboten unterschlagen wird. Das ist schon schade, da Pedale zu den Fahrradteilen gehören, nicht zu den Zubehörteilen. Auch da ist das Verständnis in der Fahrrad-Welt nur rudimentär vorhanden (Fahrradteile sind zum Fahren notwendig, z B. Reifen, Zubehörteile sind von den Ansprüchen des Radlers abhängig z B. Kotflügel).

MfG EmilEmil

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