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Dahon unter 6 kg

die leichtesten Teile und Falter
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berlinonaut
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Dahon unter 6 kg

Beitrag von berlinonaut » Mo 15. Sep 2014, 14:29

Auf ebay hat jemand ein Dahon verkauft, das er eigenen Angaben zufolge unter 6 kg gebracht hat.

http://www.ebay.de/itm/Wow-5-89kg-Dahon ... 1320068013?

Keine Ahnung ob das eine Meisterleistung ist, aber vielleicht interessiert das Teil ja jemanden.

derMac
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Re: Dahon unter 6 kg

Beitrag von derMac » Mo 15. Sep 2014, 21:56

Die Auktion ist ja irgendwie frühzeitig beendet. Unter 6 kg ist schon ziemlich gut, egal um was für einen Radtyp es sich handelt. Für ein Faltrad ist es sogar außergewöhnlich gut. Aber: 53 Zähne vorn und wahrscheinlich 14 hinten bei 18er Rädern, das wäre wohl grad noch so ok. Schön zum Kadenz trainieren. :D

Mac

berlinonaut
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Re: Dahon unter 6 kg

Beitrag von berlinonaut » Mo 15. Sep 2014, 22:55

War ein wenig seltsam die Auktion: Sehr hoher Startpreis, keiner hat geboten, Auktion lief aus. Rad wurde neu eingestellt und kurz drauf wurde die Auktion vorzeitig beendet. Wahrscheinlich an ebay vorbei verkauft.

Pibach
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Re: Dahon unter 6 kg

Beitrag von Pibach » Mo 15. Sep 2014, 23:33

Das ist ein Presto SL Rahmen. Wiegt 2048g, +Alu-Gabel: 390g. Siehe auch Liste im Leichtbau Thread.
Dummer Weise hat das Rad keine horizontalen Ausfallenden, geht also wohl über "Magic Gear" - Zufallstreffen der Kettenlänge.
Die Ritzelgröße hinten kann man nicht wirklich erkennen. Aber SingleSpeed Naben haben nur ab 14 oder 15 Zähnen.

Es gibt jedenfalls weltweit nur wenige Menschen die so extremen Leichtbau mit Falträdern betreiben.

Pibach
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Re: Dahon unter 6 kg

Beitrag von Pibach » Sa 20. Sep 2014, 10:52

Auktion wegen "Fehler" geschlossen, wieder eröffnet hier: http://www.ebay.com/itm/Wow-5-89kg-Daho ... 1320310609

EmilEmil
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Re: Dahon unter 6 kg

Beitrag von EmilEmil » Mo 22. Sep 2014, 14:04

Pibach hat geschrieben:.......
geht also wohl über "Magic Gear" - Zufallstreffen der Kettenlänge.
Die Ritzelgröße hinten kann man nicht wirklich erkennen. Aber SingleSpeed Naben haben nur ab 14 oder 15 Zähnen.
.......................
Es gibt jedenfalls weltweit nur wenige Menschen die so extremen Leichtbau mit Falträdern betreiben.
Was ist daran "Leichtbau", wenn einer im Internet goorgelt, leichte Teile zusammenstellt und dann ein "Zirkusrad" auf die Beine stellt.
Ja das Goorgeln braucht schon Zeit und viel Mühe, da ca Hälfte der Internet-Anbieter es eh nicht für nötig hält, Gewichte anzugeben oder andere wichtige Werte (ZB die Stufung von Ritzel-Kassetten u.a. ) mitzuteilen. Da diese sich im Prinzip ihr eigenes Geschäft vermasseln, ist das schon unverständlich. Oder hält man den potentiellen Käufer für dämlich ? Düpole *) aller Länder vereinigt euch ! :lol:
*) Etwa wie "VollVosten" :lol:
Das einzige Problem, worüber der Radschrauber wohl hätte nachdenken müssen, ist die schlappe Kette. Aber @P.Pibach hat schon das richtige Marketingwort dafür gefunden "Magic Gear". Auf gut Deutsch: Murks allerfeinster Machart.
Leichtbau ist nicht etwas, das nur mit einer Waage zu tun hat, sondern Leichtbau heißt, eine gegebene Aufgabe mit dem geringsten Gewicht zu lösen.
Bei diesem Rad könnten zB der Sattel und die Sattelstütze weggelassen werden. Trotz ca 450 [g] weiterem Minus wäre das kein Leichtbau.
Mit einem "Faltrad" hat solch ein Umbau gar nichts zu tun. Denn das Faltmaß ist gar nicht angegeben. Aus den Bildern erkennt man, das es bei der Vorbaustütze nur um geringes Gewicht geht. Denn diese spreizt das Faltmaß in der Tiefe auseinander. Um wieviel ?
Heraus kommt am Ende der "berühmte" Eisdielenposer. Die Verwendung eines Faltradrahmen ist da eher zufällig. Geringe Kosten? Geringes Gewicht?
MfG EmilEmil

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Re: Dahon unter 6 kg

Beitrag von Pibach » Mo 22. Sep 2014, 14:54

EmilEmil hat geschrieben: Das einzige Problem, worüber der Radschrauber wohl hätte nachdenken müssen, ist die schlappe Kette. Aber @P.Pibach hat schon das richtige Marketingwort dafür gefunden "Magic Gear".
"Nachgedacht" hat der wohl.
Es gibt von FNHON halt nur Rahmen mit vertikalen Ausfallenden. Dieser ist übrigens der leichteste (siehe auch Übersicht der Rahmengewichte in der Leichtbau-Liste)
Ich such ja schon länger nach einem mit horizontalen Ausfallenden - gibt es leider nicht.
Dann eine MagicGear Kombination zu treffen ist nicht einfach. Die Kette dehnt sich allerdings etwas mit der Zeit.
Aus den Bildern erkennt man, das es bei der Vorbaustütze nur um geringes Gewicht geht. Denn diese spreizt das Faltmaß in der Tiefe auseinander. Um wieviel ?
Emil, das ist die typische "Überachsfaltung". Der Lenker in dieser Länge passt genau dazwischen, keine zusätzliche Spreizung.
Eine lästige Grundspreizung baut Dahon quasi ab Werk ein, also die Achs-auf-Achs-Faltung.

Der Presto-Rahmen mit dem angetäuschten Oberrohr, ist etwas weich bei Belastung des Lenkers beim harten Bremsen. Das "Oberrohr" ist ja nicht fest verbunden und fängt nur Druckkräfte ab, keinen Zug. Dahon nennt das "Re-Bar". Quietscht auch gerne mal. Ich würde einen Vitesse oder Vector Rahmen bevorzugen, die sind aber schwerer. Hier also gewisser Tribut an die Gewichts-Zielsetzung.

Verbaut sind jeweils die leichtesten Teile ihrer Klasse. Die sind trotzdem stabil. Auch die Läufräder sehen gut gemacht aus. Bis auf die Zipp Kurbel ist auch alles halbwegs erschwinglich. Dazu muss man - trotz Google - schon gut informiert sein. Ich wüsste zum Beispiel nicht, welche FlipFlop Nabe in 130mm Hinterbau passt und dann auch noch richtig leicht ist. "a lot of thought, time, and money had to be put into the project" - glaub ich da gerne. Wenn das Gewicht stimmt wäre es immerhin neuer Rekord.

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Re: Dahon unter 6 kg

Beitrag von Pibach » Mo 22. Sep 2014, 15:31

EmilEmil hat geschrieben: Bei diesem Rad könnten zB der Sattel und die Sattelstütze weggelassen werden. Trotz ca 450 [g] weiterem Minus wäre das kein Leichtbau.
Es geht beim Leichtbau schon um das effektive Weglassen. Jedes Teil wird praktisch daraufhin begutachtet, ob es zur Aufgabe mehr beiträgt, als es durch sein Gewicht behindert.
Das kann durchaus auch im Weglassen der Sattelstütze resultieren. Sowas wie der Dreamslider. Der in leicht währe dann sehr weit getriebener Leichtbau - aber dann kein Fahrrad mehr im üblichen Sinn.
Die Verwendung eines Faltradrahmen ist da eher zufällig. Geringe Kosten? Geringes Gewicht?
Faltrahmen ist natürlich einiges schwerer als ein normaler rahmen, z.B. für ein MiniBike oder BMX. Da wiegen die leichtesten um 1,3kg (z.B. Tyrell Si Scandium oder Redline Team Carbon). Die sind selbstrdend auch wesentlich steifer und stabiler. Der hier verwendete Rahme (ich glaube das ist doch kein Presto sondern der große Bruder, ein Helios Rahmen, also 20" Räder) liegt so um 100,- EUR in China.

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