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Woran sterben Falträder? (Warum endet Haltbarkeit?)

Faltrad-Entscheidungshilfe für Unentschlossene.
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Bob406
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Woran sterben Falträder? (Warum endet Haltbarkeit?)

Beitrag von Bob406 » Sa 3. Dez 2016, 21:30

Hallo zusammen,

ich war hier schon ein paar Jahre nicht mehr aktiv, bin aber viel gefahren und habe wenig repariert.

Die aktuelle Umfrage nach haltbarsten Faltrad hat mich sehr inspiriert, denn sie wirft die Frage auf, was denn mit wenig haltbaren Velos passiert?

Einerseits sind da die kleinen Lästigkeiten, wie z.B. Bremsen, die oft nachgestellt werden müssen oder Bremsgummis, die schnell gewechselt werden müssen, bis zu Reifen, die öfter Löcher kriegen. Teilweise ersetzt man die Teile (wie Reifen und Bremsgummis) dann einfach durch bessere und Qualität des Velos ist schon besser geworden.

Andererseits stellt sich die Frage, wie oft es vorkommt, dass ein Velo wirklich fahruntauglich wird? Oder dass die Reparaturkosten nicht mehr wirtschaftlich sind? Ich habe es in den letzten 18 Jahren bei nur einem Velo erlebt: Sattelrohrbruch Dahon Speed http://www.faltradforum.de/viewtopic.php?f=49&t=2618 Aufgrund meiner Größe fuhr ich die Sattelstütze auch immer auf maximalem Auszug.

Außerdem kenne ich bei Dahon Speed noch ein wackliges Faltgelenk. Ist schwer bis gar nicht zu reparieren und stört bisher beim Fahren nicht. Ist aber ein Zeichen, dass das Velo auch irgendwann ein Ende erleben wird.

Außer diesen beiden Fällen habe ich noch nie ein Fahrrad verschrottet, sondern immer in gutem Zustand gebraucht verkauft.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Welche Velo-Krankheiten sind erträglich und welche sind tödlich?

liebe Grüße,
Robert

spargelix
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Re: Woran sterben Falträder? (Warum endet Haltbarkeit?)

Beitrag von spargelix » Sa 3. Dez 2016, 21:56

Fehlende Ersatzteilversorgung und zu hohe Wartungskosten.

Bei Dahon gibt es eigentlich keine Ersatzteilbevorratung, gepaart mit sehr kurzlebiger Modellpflege.

Das absolute Premiumgegenbeispiel ist das Brompton. Jedenfalls bis 2013 - was die 2017er Serie mit sich bringt habe ich noch nicht auf dem Schirm.

Sehr behutsame Modellpflege, die meisten Teile oder Nachrüstsätze sind kompatibel bis annodazumal.

Als Selbstschrauber ist für mich primär die Ersatzteileversorgung von Interesse, weniger das Werkstattnetz. Aber was kann das beste Werkstattnetz, der bemühste Händler, der beste Schrauber, wenn es keine Ersatzteile mehr gibt?
Dann ist manuelle Nachfertigung gefragt - die Kosten dafür sind jenseits von gut und böse.

Denn wer hat schon eine Drehbank und eine Fräse im Keller stehen...

CycoRacer
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Re: Woran sterben Falträder? (Warum endet Haltbarkeit?)

Beitrag von CycoRacer » So 4. Dez 2016, 00:51

Haltbarkeit endet meist aus rein subjektiven Gründen. Wenn man das Gefühl hat mit dem besten Rad der Welt unterwegs zu sein, so wird selbst ein Rahmenbruch kein Todesurteil sein.

Wenn man schon beim Kauf des Rades große Kompromisse eingegangen ist (z. B. Discounterrad) und nicht viel von seinem Rad erwartet, so können schon Kleinigkeiten nach wenigen Jahren frühzeitig zum Verschrotten führen. Eigentlich soll was Neues her, da können bereits Reparaturkosten von 50 Euro unrentabel sein (der Rest fällt sicher auch bald auseinander) und ein willkommener Todesstoß sein. Argumentation: Hat ja schon 3 Jahre gehalten, mehr kann man ja bei dem Kaufpreis nicht erwarten. Jetzt wird es Zeit für etwas Vernünftiges.

Objektiv betrachtet ist die Haltbarkeit auch durch zuzusichernde Garantie- und Gewährleistungsansprüche auch bei Billigrädern eigentlich kein Thema mehr. Fahreigenschaften, Gewicht, Faltmaß, Design, Seht-Ich-Kann-Mir-Was-Leisten, etc. aber schon. Daher ist der übliche Weg sich von den Altlasten zu befreien, nicht das Verschrotten, sondern der Gebrauchtmarkt.

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