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Robustes Reisetandem für den Pamir

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cruisen
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Re: Robustes Reisetandem für den Pamir

Beitrag von cruisen » So 4. Jun 2017, 21:26

Ein Bike Friday wird gerade bei E-Bay angeboten.
http://www.ebay.de/itm/Tandem-Klapprad- ... SwaeRZJ1w5

Hier kannst du dir sogar eins nach deinen Wünschen zusammen stellen lassen.
http://www.ebay.de/itm/NEU-NEU-e-Bike-T ... SwGJlZExBM

und fürs Handgepäck gibt es auch was. :D
http://www.ebay.de/itm/Mini-Tandem-QU-A ... SwGJlZJ66m

War einfach mal neugierig was so angeboten wird und war überrascht das man auf Anhieb einige Räder findet die zum Verkauf stehen.

alterfalter2
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Re: Robustes Reisetandem für den Pamir

Beitrag von alterfalter2 » Mo 5. Jun 2017, 16:46

@ cruisen
"Ein Bike Friday wird gerade bei E-Bay angeboten."

..das ist leider bereits verkauft..

Gruß TIL

cruisen
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Re: Robustes Reisetandem für den Pamir

Beitrag von cruisen » Mo 5. Jun 2017, 20:28

Hallo Til,

wird bei E-Bay immer noch als verfügbar geführt und hatte nicht bei Kleinanzeigen geschaut. Dort ist es ja auch nur reserviert. Vielleicht besteht noch eine Chance. Ging mir schon ein paar mal so.

Gruß,

Dirk

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Re: Robustes Reisetandem für den Pamir

Beitrag von alterfalter2 » Di 6. Jun 2017, 09:39

@ outdoorcry

Moin Heike,
hier gibt es ein seltenes Angebot für Dich:
Ein kleines Supertandem:
http://m.ebay.co.uk/itm/Brilliant-Bicyc ... Ciid%253A1
Das Two's Company wurde von Richard Cresswell konstruiert und hergestellt, handgefertigt in Birmingham, UK. Es ist deutlich kürzer als herkömmliche Tandems und damit sehr wendig und gut zu fahren. Mit Nabenschaltung und zwei Trommelbremsen ist es nahezu wartungsfrei, der Rahmen ist steif, da verwindet sich nichts. Die Größe des Stokers ist eingeschränkt, deutlich größer als 1,75m sollte er nicht sein, das Tandem
Ist als Familienfahrzeug konzipiert, also Eltern/Kind - das ist aber nur eine Einschränkung in der Körpergröße.
Ich fahre eines als Alltagstandem, damit hole ich Besucher vom Bahnhof ab, fahre zu zweit zum Shoppen oder ins Theater. Wenn ich nicht schon eines hätte, wäre ich bereits auf dem Weg nach Cromer. Eine Freundin hatte mir das Rad im Auto aus GB mitgebracht, VW Golf Combi.
Falls Du Dich dafür interessierst gebe ich gerne weiterAuskunft per PN.

Gruß TL

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Re: Robustes Reisetandem für den Pamir

Beitrag von EmilEmil » Di 6. Jun 2017, 12:23

alterfalter2 hat geschrieben:
Di 6. Jun 2017, 09:39
................
Es ist deutlich kürzer als herkömmliche Tandems und damit sehr wendig und gut zu fahren. Mit Nabenschaltung und zwei Trommelbremsen ist es nahezu wartungsfrei................
Gruß TL
@alterfalter2,
ich will ja Dein Engagement und Deine Empfehlungen gar nicht kleinreden. Aber ich hab den Eindruck, daß es bei Dir trotz der Erfahrung mit den unzähligen Falträdern und Rädern nicht dazu geführt hat, daß es eine kritische (überhaupt eine ?) Wertung der Fahrrad- bzw Faltrad-Technik gibt.
Es läuft alles nach dem Motto "dem Guten ist alles Gut".
Und da Du Dich zumeist auf britische Technik versteiftst, dem "Briten ist alles Brittle". Da kann es durch den Brexit nur besser werden. :lol: :mrgreen: :lol:
Eine 5-Gang Nabenschaltung von Fichtel & Sachs ist zwar in der "Transport"-Ausführung robust, vom Entfaltungs-Umfang (Übersetzungsumfang) für das Hochgebirge total unzureichend. Selbst die letzte Version ist mit 251 Prozent Übersetzungsumfang für ein Hochgebirge sehr schlapp.
Info für den TE: Für das Hochgebirge werden (Nicht nur von mir, auch zB Reiseradforum !) ca 600 % Übersetzungsumfang (ZB Entfaltungs-Umfang für trainierte Hobbyradler 1,50 [m] bis 9,00 [m] , für weniger trainierte 1,33 [m] bis 8,00 [m] oder noch weniger ?) empfohlen. Selbst die für Tandem geeignete Rohloff-Nabe ist mit 526 % Übersetzungsumfang noch ein bißchen schlapp. Das sind nur ganz allgemeine Empfehlungen, Hauptanliegen ist mir, daß man sich vorher Gedanken macht.
Und eine (zwei) Trommelbremse(n) für Abfahrten im Hochgebirge ist eigentlich lebensgefährlich (Fading, Hitzeproblem für die Lager). Da kann man nur froh sein, daß es bei den Bremsen einige Fortschritte gegeben hat.
Trommelbremsen hat man am Oldtimer, der nur einmal im Jahr zu irgendeiner Schau aus der großen Glasvitrine herausgeholt wird.
Für die Bremse gibt es auch eine Empfehlung von mir: Mechanische Scheibenbremsen mit ~200 [mm] Durchmesser (Den größten, den es gibt !), entweder die Avid BB7 oder die TRP Spyke (nimmt die Scheiben von beiden Seiten gleichzeitig in die Mangel, die BB7 nur einseitig).
Edit :"Hitzeprobleme": für die Schläuche durch für die Lager ersetzt

MfG EmilEmil
Zuletzt geändert von EmilEmil am Di 6. Jun 2017, 16:23, insgesamt 1-mal geändert.

alterfalter2
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Re: Robustes Reisetandem für den Pamir

Beitrag von alterfalter2 » Di 6. Jun 2017, 13:17

@ EmilEmil

Ich habe seit mehr als 30 Jahren Erfahrung mit Falträdern und berichte nur über die, die ich auch selbst gefahren habe. Ich bin kein Ingenieur, das habe ich auch nicht behauptet.
Der Fragestellerin ging es um ein robustes und bezahlbares? (so habe ich das jedenfalls verstanden) Tandem, mit dem sie auf Weltreise gehen kann. Das Cresswell Two´s Company erfüllt die Forderung meiner Meinung nach.
Es ist durch die Trommelbremsen nahezu wartungsfrei, es gibt kein Problem mir durchgebremsten Felgen, sie verschmutzt nicht. Auf langen Abfahren wird sie heiß - so what.. würden jetzt meine Freunde vom CTC sagen, dann stellt man sich darauf ein und paßt seinen Fahrstil an. Das Gleiche gilt für die Schaltung, sie ist robust - wie Du schon treffend bemerkt hast - daß der Übersetzungsumfang gerne größer sein könnte streite ich nicht ab - es ist der Stand er Technik, als das Rad produziert wurde - ..no rocket science.
Natürlich kann man mit einem Supertandem auf Reisen gehen, das ist aber selbst gebraucht nicht billig:
http://www.ebay.de/itm/Bike-Friday-Twin ... true&rt=nc
..wobei das Twin-Air noch nichtmal die von Dir eingeforderten Scheibenbremsen hat. Inzwischen gibt es BF Tandems mit Scheibenbremsen.
Sinnvoller erscheint mir zusätzlich zu den Felgenkneifern eine 3. Bremse zu montieren, die im Dauerbremsmodus die Abfahrt verzögert und auch durch den Stoker bedient werden kann (dazu sollte man aber ein gutes Team sein):
http://www.ebay.de/itm/Arai-Drum-Brake- ... Sw5cRZLMy0
Das ist natürlich eine alte Technik, die aber unter Tandemfahrern einen guten Ruf hat. Scheibenbremsen hingegen gelten als empfindlich, die Scheiben verbiegen sich bei unsachgemäßer Behandlung (Druck von der Seite). Ich fahre seit Jahren im Tandemclub und habe u.a. daher meine Informationen.
Hier gibt es auch Informationen, die Bremsen am Tandem betreffend:
https://www.sheldonbrown.com/tandem-brakes.html
Ich lerne lese gerne Deine Kommentare und lerne auch gerne dazu - in diesem Fall meine ich zwischen teurer und empfindlicher Technik und bezahlbarer und bewährter abwägen zu wollen, schließlich möchte Heike irgendwo im Outback touren, wo es an Spezialwerkstätten sicher mangelt.

Daß man das durchaus bewältigen kann sieht man hier:
https://www.youtube.com/watch?v=Yp9b_35PpI0 ..mit Bike Friday Two´s Day ohne Scheibenbremsen

Gruß TIL

berlinonaut
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Re: Robustes Reisetandem für den Pamir

Beitrag von berlinonaut » Di 6. Jun 2017, 13:54

EmilEmil hat geschrieben:
Di 6. Jun 2017, 12:23
ich will ja Dein Engagement und Deine Empfehlungen gar nicht kleinreden. Aber ich hab den Eindruck, daß es bei Dir trotz der Erfahrung mit den unzähligen Falträdern und Rädern nicht dazu geführt hat, daß es eine kritische (überhaupt eine ?) Wertung der Fahrrad- bzw Faltrad-Technik gibt.
Es läuft alles nach dem Motto "dem Guten ist alles Gut".
Na ja, unbestritten dass Till gelegentlich mal die Begeisterungsgäule durchgehen und sein Rat dann evtl. etwas am Bedarf des Fragenden vorbeiläuft - das sehe ich hier aber nicht. Und ich lerne durch seine Beiträge regelmässig Räder kennen, die mir bis dato unbekannt waren. Bei Dir läuft es dafür nach dem Motto "dem Grantler-Ingenieur ist nichts gut genug, was er nicht selber konstruiert hat". ;) Das, was er selbst konstruiert hat ist dafür dann tendenziell ebenso unfehlbar, wie das, was jemand anders konstruiert hat, Mist ist. Bei aller technischen Kompetenz, die ich an Dir sehr schätze, wird es da dann kontraproduktiv.
EmilEmil hat geschrieben:
Di 6. Jun 2017, 12:23
Eine 5-Gang Nabenschaltung von Fichtel & Sachs ist zwar in der "Transport"-Ausführung robust, vom Entfaltungs-Umfang (Übersetzungsumfang) für das Hochgebirge total unzureichend. Selbst die letzte Version ist mit 251 Prozent Übersetzungsumfang für ein Hochgebirge sehr schlapp.
Info für den TE: Für das Hochgebirge werden (Nicht nur von mir, auch zB Reiseradforum !) ca 600 % Übersetzungsumfang (ZB Entfaltungs-Umfang für trainierte Hobbyradler 1,50 [m] bis 9,00 [m] , für weniger trainierte 1,33 [m] bis 8,00 [m] oder noch weniger ?) empfohlen. Selbst die für Tandem geeignete Rohloff-Nabe ist mit 526 % Übersetzungsumfang noch ein bißchen schlapp. Das sind nur ganz allgemeine Empfehlungen, Hauptanliegen ist mir, daß man sich vorher Gedanken macht.
Persönlich mag ich die Pentasport gar nicht, aber das wäre mir in diesem Fall total egal - wichtig ist ja erst mal die Rahmenbasis, die Schaltung ist ja schnell getauscht auf das, was man für angemessen hält. Heinz Stucke ist btw. sogar mit der Torpedo Dreigang offenbar gut um die Welt gekommen und jahrzehntelang sind die Leute mit 2CVs mit unter 30PS um die Welt und durch die Sahara gefahren. Heute braucht man schon 300PS, Direkteinspritzung, ABS, ESP, ASR, Reifendrucküberwachung, Rückfahrkamera und Allradantrieb um innerhalb der Stadt zum Supermarkt zu kommen. Und offenbar Scheibenbremsen am Fahrrad.
EmilEmil hat geschrieben:
Di 6. Jun 2017, 12:23
Und eine (zwei) Trommelbremse(n) für Abfahrten im Hochgebirge ist eigentlich lebensgefährlich (Fading, Hitzeproblem für Schläuche). Da kann man nur froh sein, daß es bei den Bremsen einige Fortschritte gegeben hat.
Fading sehe ich noch ein, Hitzeprobleme für Schläuche bei Trommelbremsen verstehe ich aber nicht. Wo kommen die denn her? Die Velomobilfraktion setzt übrigens heute noch auf 70mm bzw. 90 mm Trommeln... Ansonsten hat Till dazu ja schon was geschrieben.
EmilEmil hat geschrieben:
Di 6. Jun 2017, 12:23
Für die Bremse gibt es auch eine Empfehlung von mir: Mechanische Scheibenbremsen mit ~200 [mm] Durchmesser (Den größten, den es gibt !), entweder die Avid BB7 oder die TRP Spyke (nimmt die Scheiben von beiden Seiten gleichzeitig in die Mangel, die BB7 nur einseitig).
Das wäre sicherlich die amtliche Lösung. Allerdings ist die Frage ob das wirklich nötig ist (und nicht nur sinnvoll bis wünschenswert). Die Altvorderen sind ja nicht reihenweise verunfallt aufgrund von Nicht-Scheibenbremsen beim Fahrrad (und es gab da ja noch deutlich gruseligere Konstruktionen als halbwegs moderne Trommelbremsen).
Und ob Scheibenbremsen mit der wenig zärtlichen Behandlung durch Ladepersonal prima harmonieren ist auch eine Wette mit ungewissem Ausgang. Wenn man die aber möchte kann man sie ja auch nachrüsten. Dass das bei älteren Stahlrahmen geht hast Du ja selbst bewiesen und bei dem voraussichtlichen Preis des Rades ist da tendenziell reichlich finanzielle Luft für Anpassungen an den eigenen Bedarf. Je nach geplanter Fahrtstrecke ist das dann mehr oder weniger dringend - ich würde (ohne es zu wissen) vermuten, dass man im Pamir auch die Wahl hat zwischen immer heftig hoch und runter und eher hochebenenartig mit eher gelegentlichem hoch und runter: https://de.wikipedia.org/wiki/Pamir_(Gebirge). Nur weil Hochgebirge draufsteht heisst das ja nicht zwangsläufig, dass man selbiges fünf mal täglich von Meereshöhe erklimmt und wieder runterfährt - vielleicht gibt es ja was, was im weitesten Sinne unter "Hochebene" läuft und noch villeichtiger ist das essentieller Teil der Route. ;) Kann nur der OP für sich beantworten.

Ich finde das von Till gefundene Rad auf jeden Fall spannend, da kompakt, günstig und robust - das hört sich schon mal nach einer möglicherweise guten Ausgangsbasis für den OP an IMHO. Mehr kann ich mangels Tandem-Knoff-Hoff nicht beurteilen.

EmilEmil
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Re: Robustes Reisetandem für den Pamir

Beitrag von EmilEmil » Di 6. Jun 2017, 17:18

Erstmal, Fehler beim Editieren habe ich korrigiert und ist auch als Edit markiert, Stichwort Hitzeproblem !
Entschuldigung bitte !
Ansonsten ein typischer @Berlinonaut , der anderen erstmal was unterstellt , was die gar nicht von sich gegeben haben und gar nicht deren Meinung ist. Alle Deine Ausführungen laufen darauf hinaus, die selbst gemachten Unterstellungen zu zerflücken..........
Ja und Dein sonniges Gemüt möcht ich haben, wenn Du den Pamir Highway (Höchster Punkt 4566 [m] :roll: :!: :roll: ) beradelst, pardon Dein "Tandem" hochschiebst. Aber so ist das eben mit den Flachland-Tyrolern im Hochgebirge. Für den Fall, daß Du da je hinkommst, wird es warscheinlich zwischen den von Dir vermuteten Hochebenen (Steigungen gibts in einer Ebene bekanntlich nicht, Lehrer Welsch aus der Kaygass läßt grüßen (Hat der außer Mathe auch Geographie unterrichtet ?) ! ) Aufzüge geben und eine Schaltung ist dann eh überflüssig.
Nun schreib bitte nichts mehr hier, ich hab nämlich beschlossen, Urlaub unbestimmter Dauer zu machen. Für Spiegelfechtereien mit impertinenten Besserwissern und Winkeladvokaten-Logik ist meine Zeit zu schade.
Sellbst, wenn man Dich höflich bittet, den Scheiß mit den Grattler-Klappgurken-Bildern aus den 1970 -ern hast Du nicht für nötig befunden, zu verschieben.
So Schluß mit Lustig, Aus, vorläufiges Ende.

MfG EmilEmil

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Re: Robustes Reisetandem für den Pamir

Beitrag von berlinonaut » Di 6. Jun 2017, 19:56

EmilEmil hat geschrieben:
Di 6. Jun 2017, 17:18
Ja und Dein sonniges Gemüt möcht ich haben, wenn Du den Pamir Highway (Höchster Punkt 4566 [m] :roll: :!: :roll: ) beradelst, pardon Dein "Tandem" hochschiebst. Aber so ist das eben mit den Flachland-Tyrolern im Hochgebirge. Für den Fall, daß Du da je hinkommst, wird es warscheinlich zwischen den von Dir vermuteten Hochebenen (Steigungen gibts in einer Ebene bekanntlich nicht, Lehrer Welsch aus der Kaygass läßt grüßen (Hat der außer Mathe auch Geographie unterrichtet ?) ! ) Aufzüge geben und eine Schaltung ist dann eh überflüssig.
Ach Emil, pack doch einfach die Pöbelquetsche wieder ein und bleib sachlich. Nur weil jemand in Berlin wohnt heisst das nicht automatisch, dass derjenige noch nie einen Berg aus der Nähe gesehen haben könnte, sogar einen hohen. Ich weiss ja nicht wie es um Deine Hochgebirgserfahrung bestellt ist, meine sagt mir aber, dass jede Art von körperlicher Anstrengung oberhalb 4000m kein Spass ist. Ausser man ist es gewohnt, weil man da lebt oder extrem lange akklimatisiert ist. Auf 4566m munter rumzuradeln wird also wohl auch mit optimaler Übersetzung eine deftige Nummer, schlicht aufgrund der dünnen Luft. Nicht nur bergauf sondern auch im Flachen (wenn es da so was gibt). Zumindest halbwegs ebene Stellen gibt es offenbar, wenn man z.B. die Fotos hier anguckt:

https://viel-unterwegs.de/pamir-highway-duschanbe-osch/

Wenn man sich mal anguckt was auf der Strecke eigentlich steigungsmässig gefordert ist reden wir offenbar von 16.000 - 18.000 Höhenmetern auf eine Strecke von ~1.200 km. Und wenn man sich das Höhenprofil mal anguckt...

Bild

Bild

... stellt man fest, dass es am Ende offenbar über 200km lang sehr deftig und ausdauernd runter geht, ansonsten aber Steigungen und Gefälle im Bereich von ein paar 100 hm bleiben, wenn man den initialen langen und heftigen Anstieg erst mal überwunden hat. Also so, wie solche Hochgebirgsstrassen in entlegeneren Ecken der Welt eben meist sind. Heftig hoch, dann munter auf und ab in halbwegs erträglichen, aber dennoch sehr anspruchsvollen Grenzen und dann am Ende wieder deftig runter. Und zu vermuten ist, dass wo immer es geht steigungsarm der natürliche Verlauf von Tälern und Flussverläufen genutzt werden wird und Steigungen so gering wie zur Bauzeit eben möglich gehalten werden - die Strassenbauer sind ja nicht doof und waren das auch vor bald 100 Jahren nicht. Immer noch extrem knackig und angesichts der kolportieren Strassenverhältnisse [1] wohl eher nichts für eine rasante Schussfahrt. Und wahrscheinlich wird es - wie fast immer - so sein, dass die Teile, die im Höhenprofil recht nett ausssehen in der Realität trotzdem beliebig gemein sein können. ;)

Die Pentasport wäre da also sicher kein Highlight, aber die kann man ja durch was adäquates ersetzen. Mindestens abschnittsweise schieben wird man aber wohl so oder so müssen. Wobei es hier heisst:

"Die Steigungen sind meist sehr lange und nur ganz zum Schluss wirklich steil. "
http://www.betzgi.ch/de/routeninfos/tad ... allgemein/
Der Mann radelt recht viel ;) und hat keine Scheibenbremsen sondern V-Brakes. Nicht-Scheibenbremse ist am Pamir also zumindest nicht zwangsläufig tödlich.

Angesichts der Entlegenheit der Region finde ich Till's konservativen Ansatz der robusten und bewährten Technik und der mehrfach redundanten Bremsen da durchaus valide, vor allem auf Basis seiner Tandemerfahrung. Scheibenbremsen wären sicher auch kein Fehler - die Frage ist ob sie eine absolute Notwendigkeit sind. Kann ich - speziell beim Tandem - nicht beurteilen. Was die OP für sinnvoll hält muss sie selbst entscheiden (und vielleicht hat der Geldbeutel ja auch ein Wörtchen mitzureden).

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Pamir_Highway

P.S: @Emil-Urlaub: Wer so weit vorne wie Du im Austeilen ist sollte ausgewogenerweise kein solches Mimöschen beim Einstecken sein...

thomisch
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Re: Robustes Reisetandem für den Pamir

Beitrag von thomisch » So 18. Jun 2017, 18:41

Hallo Heike,

habe gerade zufällig bei ebay Kleinanzeigen ein Montague TriFrame für 1000 EUR gesehen unter dem Betreff Klapptandem 26 Zoll. Es ist nicht meins und meins steht auch nicht zum Verkauf 😉

Wir waren mit unserem TriFrame vor 15-20 Jahren 3x im Radurlaub (normale Strecken, kein Hochgebirge) und dafür war es gut genug.

Du solltwst 2 Dinge zu dem TriFrame wissen:
1. Der Rahmen fasst hinten nur Reifen bis ca. 47 mm Breitw. Ein 1,95er Big Apple würde wahrschwinlich schon zu breit sein. Die VR Gabel müsste für 2 Zoll ausreichen.
Achja, die Gabel hat keine Lowrider-Gewinde, also hässliche schellen nötig.
2. Das Original Hinterrad hat eine Schraubkranznabe! Man bekommt diesen Zahnkranz durch die hohen Antriebsmomente beim Tandem nicht mehr runter. Dafür hat der Rahmen hinten eine Aufnahmebreite von 140mm, was gut ist, um mit passenden Naben ein stabiles Laufrad zu bekommen (zahnkranzseitig nicht so steil stehende Speichen)

Gruß Thomas

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