Updates Hier | Bilder Hier | Videos Hier

seit 30.7.2017 PAPA und brauche Hilfe in Form eines entspannten Moderators
3.2.2017 - Spendenbutton neu und Benutzerkarte - viel Spass damit
9.2.2017 - danke Gennaro ;) | 10.2.17 - danke cruisen ;) | 19.2.17 - danke Kringla - cool |27.2.17 - danke Ch.Bacca ...hammer | 28.2.17 danke 2halves1bike - uff - vielen Dank | 11.7.17 - voll toll Michael T. (user ?) ;-)

Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Faltrad-Entscheidungshilfe für Unentschlossene.
VELOciraptor
Beiträge: 10
Registriert: Fr 17. Nov 2017, 18:47
Faltrad 1: Giant Halfway
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1969
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Krefeld

Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von VELOciraptor » Sa 25. Nov 2017, 22:01

Moin!

In dem Thread "Vika Bike Carbon Faltrad" hatte ich mich positiv über den Gebrauch eines Riemens anstatt einer Kette geäußert, woraufhin vom Mitglied EmilEmil Kritik kam. Nun wollte ich den dortigen Thread nicht kapern, sondern erstelle stattdessen einen neuen.

Ich bin nämlich etwas verunsichert. Zur Zeit besitze ich ein Giant Halfway, das ich mir als Einstieg in die Welt der Falträder gekauft habe. Allerdings habe ich den Wunsch, mir in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres ein besseres, zumindest deutlich teureres Faltrad zu kaufen. Da ich beim Testen eines Strida sehr erfreut war, daß ich mir nicht die Klamotten schmutzig mache, wenn ich mal wieder vergesse Hosenklammern anzulegen, dachte ich an ein Modell mit Riemen. (Ein Strida kommt wegen des "Affe auf dem Schleifstein"-Gefühls für mich nicht in Frage.)

Zwei Modelle sind mir aufgefallen, beide habe ich probegefahren und von beiden bin ich angetan. Zum einen ist da das Tern Verge S8i :
https://www.ternbicycles.com/de/bikes/471/verge-s8i
und zum anderen das Montague Allston :
http://www.montague-bikes.de/allston-folding-bike/
Das Tern ist zum Pendeln besser, weil die Reifen kleiner sind und das Vorderad zum Falten nicht abmontiert werden muß, das Allston kommt nach meinem Empfinden eher meinem "richtigen" Fahrrad (einem Stratos designed by Rabeneick) nahe.

Und nun bekam ich zu lesen, daß ein Riemen eher suboptimal wäre. Heißt das nun, ich sollte meine Wahl nochmals überdenken? Taugen das Tern bzw. das Montague nicht? Was wären denn die entsprechenden Alternativen dieser Marken? (Bei Montague wohl das Navigator, oder?)

Klar, kann man sagen, daß bis zum Kauf noch einige Zeit hin ist, andererseits tue ich mich aber leichter, wenn ich auf ein klares Modell hin ansparen kann.

Über Rat würde ich mich freuen.

Karsten
Beiträge: 470
Registriert: So 15. Apr 2012, 20:22
Faltrad 1: Dahon Vitesse D7hg
Faltrad 2: Wild Eagle E-Faltrad
Faltrad 3: Dahon Vitesse D3
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1959
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Lüneburg / Norddeutschland
Danksagung erhalten: 2 Mal

Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von Karsten » Sa 25. Nov 2017, 22:23

Moin,
Emil Emil verreisst den Riemenantrieb im wensentlichen. weil er (emil) kein Freund von Getriebenaben ist.
Ich bin dagegen veon den Vorteilen der Getriebenaben so vollständig überzeugt, dass für mich eine Kettenschaltung nicht in Frage kommt.

Mit dem Riemenantrieb habe ich keine Erfahrung. Ein Freund von mir fährt mit großer Zufriedenheit ein Fahrrad mit Riemenantrieb.
Den Vorteil, dass da kein Öl dranhängt, finde ich gerade beim Faltrad sehr reizvoll.
Allerdings wird er trotzdem regelmäßig mit Straßenschmutz verdreckt sein.
Daher ist für mich wieder ein guter Kettenschutz die bessere Option.
Und wenns Faltrad wirklich in Schmutzsensibler Umgebung verstaut wird, kommt es eh in eine Hülle / Tasche.
(Schon wegen der Reifen, die selten trocken und sauber sind)

Gruß Karsten
Faltrad macht mobil und glücklich!

alterfalter2
Beiträge: 1271
Registriert: Do 29. Mär 2012, 23:09
Faltrad 1: Brompton M RD10
Faltrad 2: BikeFriday PocketLla
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1952
Wohnort: Hamburg

Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von alterfalter2 » So 26. Nov 2017, 00:04

@ VELOciraptor

Der Vorteil des Riemenantriebs liegt auf der Hand: er ist langlebig und muß kaum gewartet werden. Natürlich sammelt auch der Riemen Schmutz und hat auch Abrieb, das ist aber meiner Meinung nach vernachlässigbar gegenüber der Kettenpflege. So lange man mit einer Nabenschaltung klar kommt ist das sicher eine überdenkenswerte Alternative. Man sollte sich bei Zeiten einen Ersatzriemen besorgen und den auf längeren Touren mitführen, denn bei einem defekten Riemen ist es sicher schwer unterwegs Ersatz zu finden.
Gegen Schmutz hilft eine Verlängerung des vorderen Schutzblechs mit einem Gummilappen möglichst weit nach unten, das hintere Blech sollte man auf der zum Sattelrohr hingewandten Seite ebenfalls so verlängern (wenn nötig).
Ich habe das Vergnügen seit ein paar Wochen ein Bernds Faltrad mit Gates Riemen fahren zu dürfen in Verbindung mit einer Rohloff Nabenschaltung - fährt sich wunderbar. Erfahrung mit Riemenantrieb habe ich schon länger: mit Bernds Ur-Modell (Riemenantrieb + Sachs Duomatic) und mit dem MicroBike aus Schweden, ebenfalls mit Sachs Duomatic. Beide Oldies laufen 1a, keine Klagen..

Gruß TIL

bcmobil
Beiträge: 51
Registriert: Mo 13. Jul 2015, 09:15
Geschlecht: m
Status: Suchender
Wohnort: Wuppertal

Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von bcmobil » So 26. Nov 2017, 09:30

Ich habe seit vielen Jahren ein Treckingrad von der Fahrradmanufaktur Modell T-Belt und kann nur Positives berichten.
Ich empfinde das Treten sehr weich und damit angenehm, besonders in den Knien.

Hab mir als Faltrad das Tern S8i gekauft

Raffineur
Beiträge: 269
Registriert: Do 16. Dez 2010, 00:08
Faltrad 1: Dahon Jetstream P16
Faltrad 2: GoBike Rohloff Gates
Geschlecht: m
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Südlich des Rheins

Birdy auf Riemen umbauen!

Beitrag von Raffineur » So 26. Nov 2017, 12:12

@Velociraptor:
Das Montague ist für mich kein "richtiges" Faltrad. Auch den Vorteil der großen Räder sehe ich nicht. Zudem ist es, genauso wie das Tern, nicht gefedert. Meinen Eigenumbau kennst du ja bereits (mein-faltrad-f49/der-mercedes-der-faltraeder-t4715.html). Kann ich im übrigen nur empfehlen ;)

Weil das GoBike aber bereits vergriffen ist, wäre die Alternative für mich das Birdy. Ich weiß, das gibt es nicht mit Riemen, aber ein Umbau müsste klappen. Sogar mit Gates-Standard-Teilen. Das erspart dir die Eigenproduktion eines vorderen Riemenrads. 70 Zähne vorne müssten hinhauen. Hinten käme für mich ebenfalls nur die Rohloff-Nabe in Frage. Natürlich macht die simple Federung das Birdy nicht zu einer Sänfte wie mein GoBike, sondern soll lediglich den geringeren Fahrkomfort der kleinen Laufräder kompensieren. Aber es gibt ja Abhilfe von Shibuya (z.B. hier: https://item.taobao.com/item.htm?spm=a2 ... t=8#detail). Mal schauen, ob ich plötzlich zu neuem Reichtum gelange, dann würde das mein drittes Pferdchen im Stall :D

alterfalter2
Beiträge: 1271
Registriert: Do 29. Mär 2012, 23:09
Faltrad 1: Brompton M RD10
Faltrad 2: BikeFriday PocketLla
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1952
Wohnort: Hamburg

Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von alterfalter2 » So 26. Nov 2017, 14:47

@ Raffineur

Das GoBike gefällt mir im Fahrverhalten nicht, ist zu weich und schwammig. Ich habe es mehrmals Probe gefahren.
Es gibt, bzw. gab Falträder mit großen Laufrädern, die hohen Fahrkomfort geboten haben und sich blitzschnell falten ließen, ohne daß das Vorderrad demontiert werden mußte:
Bridgestone GrandTech und Pacific 28 (26) Urban zum Beispiel. Leider werden diese Modelle nicht mehr hergestellt.
Ein Birdy würde ich mir allein schon wegen des legendär schlechten Service und den teuren Austauschvorgaben nicht antun.

Gruß TIL

Raffineur
Beiträge: 269
Registriert: Do 16. Dez 2010, 00:08
Faltrad 1: Dahon Jetstream P16
Faltrad 2: GoBike Rohloff Gates
Geschlecht: m
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Südlich des Rheins

Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von Raffineur » So 26. Nov 2017, 15:54

@Alterfalter2:
Von "schwammig" habe ich beim GoBike noch nichts bemerkt. Von sänftengleichem Komfort hingegen schon. Meinen wir womöglich das gleiche?

Die beiden von dir genannten Modelle falten für mein Dafürhalten recht groß. Das Helix (https://www.helix.ca/) hat relativ große Räder, ich glaube 24 Zoll, und faltet dennoch recht klein. Aber halt leider wieder "Holzklasse", d.h. ungefedert. Schlecht für Bandscheiben und den Hintern :(

Service? Wenn an meinen Falträdern etwas kaputt ist, repariere ich es. Wenn ich es nicht kann, was selten ist, gehe ich zum freundlichen Radhändler am Ort. Gibt es eigentlich Birdy-Besitzer, die die Teile nach r+m-Vorschrift regelmäßig austauschen, selbst wenn sie noch gut sind? Könnte mir nicht passieren ;)

Motte
Beiträge: 4913
Registriert: Sa 22. Aug 2009, 19:27
Faltrad 1: Birdy Grey
Faltrad 2: Tern Verge S27H
Faltrad 3: Tern Link P24
Geschlecht: m
Geburtsjahr: 1958
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Essen - die Kulturhauptstadt

Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von Motte » So 26. Nov 2017, 18:04

Sauberer Antriebe und Bremsen wären sicher der Traum aller Pendler.
(Zumindest meiner). Nun müssen die meisten Räder – wenn es denn Falträder sein sollen – auch klein gefaltet werden können und häufiger mal angehoben/getragen. Da wünscht man sich einfaches Handling und geringes Gewicht bei einigermaßen robustem Rahmen. (was schon widersprüchlich ist – Carbon ist z.B. ist zwar leicht, aber nicht gerade bekannt dafür, dass es Macken und Kerben locker weg steckt)
Auf der anderen Seite bewegt man sich als Radfahrer durch Regen, Staub und Dreck. Im sauberen Zwirn mit weißem Hemd zur Arbeit zu radeln und so sauber zu bleiben wie im Auto, dürfte daher ein Traum bleiben. Andererseits werden Falträder häufiger als gewöhnliche Fahrräder angefasst und getragen/gehoben. Da wäre es schon schön, wenn es nicht ganz so mit Alu Schmier vom Bremssystem und Kettenfett bestäubt wäre. Dem Sportler und dem Reiseradler ist das sicher nicht so wichtig.

Nun geht Zahnriemen ja nur bei Eingang oder Nabenschaltung. Nabenschaltungen sind aber schwerer als Kettenschaltungen. Dann ist ein „Spielen“ mit dem Übersetzungsumfang kaum möglich. Und wenn doch ausgesprochen teuer. Ein anderes Ritzel für eine Nabenschaltung mit Kettenantrieb kostet um die 5 Euro.

Wenn man das Rad mit Zahnriemen vorher ausprobieren kann (weiß, was man will und künftig braucht) oder wie Till am Bernds ohnehin 14 Gänge und damit genug Auswahl für jede Lebenslage hat, dann ist auch dieses Problem zu lösen.
Rahmen für Zahnriemen müssen sehr präzise gefertigt sein und sollen sich wenig verwinden. (Da sind Faltrahmen mit starrem Hinterbau von Vorteil). Die neuen Riemen sind da offensichtlich etwas fehlertoleranter.
Ich bin ca. 3 Jahre ein Faltrad mit Zahnriemen gefahren – man hat einfach ein saubereres Rad. Etwa so, wie bei einem Rad mit gekapselter Kette. Der Riemen selbst verdreckt aber auch und verschmiert auch die Hose, wenn man dran kommt oder die Hose eingeklemmt wird. Hab beides geschafft und mich gewundert, dass das Muster im Hosenbein ebenfalls schwer raus ging – auch ohne Öl. Könnte Alu Abrieb von den Zahnscheiben sein.

Alle voll gekapselten Bremsen, die ich kenne, sind ebenfalls schwerer als V. Brakes oder Seitenzugbremse. Die Scheibenbremse ist da so ein Mittelding – braucht aber mehr konstruktiven Aufwand und ist im heftigen Pendlereinsatz (mit Remplern durch Mitreisende) nicht immer ganz einfach. Bei meinem Tern Verge Tour z.B. ist das verschmerzbar, weil der „fette“ Gepäckträger und der Lowrider die Scheiben schützt. (dafür wächst das Faltmaß).

Vorstellen könnte ich mir Probleme mit der hinteren Zahnscheibe im Winter. Für eine halbwegs flotte Fahrt muss die recht klein sein. Das könnte bei Schnee Probleme geben. Am Birdy mit seinem 13er Ritzel (Kettenantrieb) hatte ich die im Winter schon mal. Das setzt sich zu und die Kette rutscht drüber. Passierte dort aber bisher sehr selten.

Probleme hast Du einfach immer dann, wenn mal was kaputt geht. Dann brauchst Du einen speziellen Riemen in bestimmter Länge. Und den wird wohl nicht jeder Händler vorrätig haben. Die Ketten hingegen sind Standard Teile und leicht zu kürzen. Nun sterben weder Ketten noch Zahnriemen wie die Fliegen – das ist eher ein Randproblem.

Für mich haben – am Faltrad – die Riemen heute nicht genug Vorteile um ihre Nachteile auszugleichen. Da ich persönlich nicht so sehr auf das Gewicht schiele sind mir jedoch Nabenschaltungen am Rad ausgesprochen sympathisch. Wobei ich beim Vergleich 27 Gang Dual Drive – Rohloff nur winzige Vorteile für letztere sehe. Vielleicht gibt ja mal Pinion Antriebe am Faltrad – wer weiß? (Fürchte nur, dass die E-Bike Fraktion langfristig dafür sorgt, dass alles über 8 Gang Nabe den Umsatztod stirbt)

Eigentlich ist es wie überall – das ideale Produkt XY für Jeden – das gibt es nicht. "Einen Tod muss man sterben" :mrgreen:

berlinonaut
Beiträge: 1736
Registriert: So 13. Okt 2013, 23:41
Faltrad 1: Brompton M8RD
Faltrad 2: Bickerton Sterling X
Faltrad 3: Brompton SH2Lx
Geschlecht: m
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Berlin

Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von berlinonaut » So 26. Nov 2017, 18:57

Raffineur hat geschrieben:
So 26. Nov 2017, 15:54
Gibt es eigentlich Birdy-Besitzer, die die Teile nach r+m-Vorschrift regelmäßig austauschen, selbst wenn sie noch gut sind? Könnte mir nicht passieren ;)
Interessante Haltung. Woran machst denn fest dass die Teile "noch gut" sind? Ich gehe davon aus, dass Du kein Materialprüfungsinstitut im Keller hast... Hoffentlich betreibst Du weder eine Airline noch ein Atomkraftwerk - der Unterschied zwischen Wartung und Reparatur scheint Dir nämlich nicht klar zu sein und der Sinn von ersterem so verborgen wie mögliche Fehler in äusserlich noch gutem Material. Sowas bleibt mitunter nicht ohne Auswirkungen. Aber Du bist nicht allein - die Deutsche Bahn ist auf Deiner Seite. Allerdings blieb das auch da nicht folgenlos:

https://de.wikipedia.org/wiki/ICE-Unfal ... ungsfehler

http://www.tagesspiegel.de/berlin/fuenf ... 290-2.html

Die Kombination aus Spendierhosen bei der Anschaffung und Geiz beim Unterhalt, die sich bei Dir zu zeigen scheint, findet man ja häufiger mal, gerne bei Autobesitzern. Falls Du also noch Inspiration für pragmatische Reparaturen brauchst sei Dir diese Fotostrecke empfohlen ;) :

https://www.heise.de/autos/artikel/Die- ... 17729.html

Ch.Bacca
Beiträge: 269
Registriert: Mo 3. Okt 2016, 14:39
Faltrad 1: Tern Link D8
Faltrad 2: 28" unfaltbar
Geschlecht: m
Status: FALTradfahrer
Wohnort: Nordstormarn

Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von Ch.Bacca » Mo 27. Nov 2017, 09:29

Motte hat geschrieben:
So 26. Nov 2017, 18:04
Sauberer Antriebe und Bremsen wären sicher der Traum aller Pendler. ...
Kennst Du alle? Also ich zumindest träume von anderen Dingen. :mrgreen:

Ich werde wahrscheinlich bei der Kette bleiben, egal ob bei Ketten- oder Nabenschaltung. Zumal meine Räder ohnehin nicht auf Riemen umgebaut werden könnten, selbst wenn ich wollte. Der Riemen geht ja nur an Räden mit offenem bzw. zu öffnendem Hinterbau. Offenen, einarmigen Hinterbauten traue ich nicht. Wenn mir ein Rad mit Riemen zufliegt, das mir ansonsten passt und gefällt, werde ich mich nicht grundsätzlich gegen einen Riemen wehren, aber danach suchen werde ich bestimmt nicht. Da, wo auch ein Riemen ginge, nämlich an Nabenschaltungrn, hält auch die Kette ewig, selbst bei mangelnder Pflege. Das Argument mit der langen Haltbarkeit ist m.E. keins.

Die ganz große Sauerei an der Kette bei dem Rad mit Kettenschaltung habe ich jetzt mit einem Trockenschmiermittel auf Wachsbasis in den Griff bekommen. Ein wenig Schmutz an der Kette stört mich nicht, ich trage eh fast nur schwarze Sachen. Mein brauner Brooks z.B. wird langsam dunkler. ;)

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste