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Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Faltrad-Entscheidungshilfe für Unentschlossene.
VELOciraptor
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Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von VELOciraptor » Di 5. Dez 2017, 14:48

Habe es abgeändert. Und offenbar bin ich nicht der Einzige, der über's Ohr gehauen wurde.

alterfalter2
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Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von alterfalter2 » Di 5. Dez 2017, 15:11

@ Motte
"Für sonderlich viel Gepäck ist es nicht geeignet. Man kommt mit der Hacke recht schnell an Seitentaschen. Normale Gepäckträger sind dort nicht zu montieren."

Dem kann man entgegenwirken:
Carradice SQR Halter an Sattelstütze und Lenkrohr. Ich habe das am swift folder und auch am Brompton (dort aber nicht vorne, da Trägerblock vorhanden). Auf (!) den Gepäckträger schnallt man eine Tasche von Carradice oder radical design, die auch für das Brommie angeboten wird - Seitentaschen gehen natürlich nicht..

Beispiel:

Bild

Bild

Gruß TIL

Karsten
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Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von Karsten » Di 5. Dez 2017, 16:13

Moin Til
Das is' dann halt ein ganz anderes Gepäck-konzept als (tiefe) Seitentaschen. ala "ortlieb".
Is' deutlich unflexibler und weniger praktikabel.
Auf den Inhalt der Ortliebs kann ich sehr einfach zugreifen, ohne die abschnallen zu müssen.
Beim Verlasten in Bahn, Bus etc, sind die Ortliebs mit einem Handgriff abgeklippst und neben oder über dem gefalteten Rad verstaut.
Anstatt der vielen Einzeltaschen (wie bei Deinem Brommi-Beispiel) finde ich es dann sinnvoller, einen guten Rucksack hochkant auf den Gepäcktäger und am, bzw kurz unter dem Sattel zu schnallen.
(siehe Bild)
Das Konzept leiße sich ganz sicher noch soweit verfeinern, dass es ähnlich praktikabel wird, wie das mit Ortliebs.

Gruß Karsten



alterfalter2 hat geschrieben:
Di 5. Dez 2017, 15:11
@ Motte
"Für sonderlich viel Gepäck ist es nicht geeignet. Man kommt mit der Hacke recht schnell an Seitentaschen. Normale Gepäckträger sind dort nicht zu montieren."

Dem kann man entgegenwirken:
Carradice SQR Halter an Sattelstütze und Lenkrohr. Ich habe das am swift folder und auch am Brompton (dort aber nicht vorne, da Trägerblock vorhanden). Auf (!) den Gepäckträger schnallt man eine Tasche von Carradice oder radical design, die auch für das Brommie angeboten wird - Seitentaschen gehen natürlich nicht..
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alterfalter2
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Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von alterfalter2 » Di 5. Dez 2017, 17:27

@ Karsten
"Beim Verlasten in Bahn, Bus etc, sind die Ortliebs mit einem Handgriff abgeklippst und neben oder über dem gefalteten Rad verstaut."

Es gibt viele Lösungen und Konzepte. Bei 16" Falträdchen ist der Gepäckträger für tiefe Ortlieb Seitentaschen ungeeignet. Wie das mit dem Rucksack funktioniert sieht man bei pathless pedals.com..
Die Carradice Satteltasche ist mit einem Griff abmontiert, als auch die auf dem Brompton Halteblock. Die Ortlieb messenger bag wird nur von den Gummibändern gehalten, die am Gepäckträger serienmäßig montiert sind, das reicht aus. Diese Gepäcklösung reichte für einen dreiwöchigen Campingurlaub in Wales aus..

Gruß TIL

Karsten
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Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von Karsten » Di 5. Dez 2017, 19:08

alterfalter2 hat geschrieben:
Di 5. Dez 2017, 17:27
@ Karsten
"Beim Verlasten in Bahn, Bus etc, sind die Ortliebs mit einem Handgriff abgeklippst und neben oder über dem gefalteten Rad verstaut."

Es gibt viele Lösungen und Konzepte. Bei 16" Falträdchen ist der Gepäckträger für tiefe Ortlieb Seitentaschen ungeeignet. Wie das mit dem Rucksack funktioniert sieht man bei pathless pedals.com..
Die Carradice Satteltasche ist mit einem Griff abmontiert, als auch die auf dem Brompton Halteblock. Die Ortlieb messenger bag wird nur von den Gummibändern gehalten, die am Gepäckträger serienmäßig montiert sind, das reicht aus. Diese Gepäcklösung reichte für einen dreiwöchigen Campingurlaub in Wales aus..

Gruß TIL
Moin,
Jo dass das "ausreicht" kann ja gar nicht bestritten werden.
Auch nicht, dass mit "16ern" Seiitentaschen grundsätzlich nicht gehen.
Dafür hat Mensch da das kleinere Faltmaß.
Ich habe die unterschiedlichen Gepäckkonzepte auch schon praktisch erprobt.
"Ortliebs", "Lowrider" vorne und Körbchen habe ich als in jeder Situation am meisten praktisch und komfortabel befunden.
Und bei den meisten 20ern ist das zu realisieren.

Gruß Karsten

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Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von Motte » Mi 6. Dez 2017, 16:20

Mag jeder so fahren, wie er will.

Wenn man sich ein Rad neu zulegt (egal ob neu oder gebraucht), sollte man schon ein wenig auf die Nutzbarkeit achten. Nicht jedes Rad ist zur Mitnahme von Gepäck geeignet. Und Fehlkonstruktionen werden nicht dadurch besser, dass sie sich gut verkaufen oder mal verkauft haben.

Natürlich kann man sich immer irgendwie behelfen – im Beispiel des Carbikes ist es aber so, dass das Ding nicht gefaltet stehen bleibt, wenn man die Sattelstütze nicht vollständig einschieben kann. An dem ellenlangen Lenkrohr würde ich ebenfalls nichts großartiges Befestigen. Der Platz beim Faltvorgang ist so ausgeklügelt, dass dort schon ein Spiegel Probleme macht. Bleibt so eine Gepäckträgertasche – eventuell mit ausklappbaren Seitenteilen. Oder/und ein Rucksack (auf dem Rücken)

Ich hatte an meinem etwa ein Jahr getüftelt, bis ich eine Lowrider Lösung gefunden habe, die man zum Falten zwar abmontieren musste – díes ging aber innerhalb von (min.) 40 Sekunden. Wie ich mal gestoppt habe. (Die Grundhalterung verblieb am Rad). Hinten war dann ein großer Korb über einen Adapter auf dem Gepäckträger. Die Brommie Lösung mit dem Rucksack am Sattel kannte ich damals nicht. Sie ist möglicherweise auch keine gute Lösung für das Carbike, weil es – anders als das Brommie – extrem hecklastig ist.

Verglichen mit einem Brompton (auch dem alten, mit dem kurzen Rahmen) einem Birdy oder einem Tern – fährt das Ding einfach unruhig. (Wie das beim Giant ist, weiß ich nicht) Wenn man die anderen Räder einmal kennt, dann will man das nicht mehr. Wenn Habi (der meins gekauft hat) nicht vorher schon eins gehabt hätte – ich hätte ihn vor dem Fahrverhalten gewarnt.
Als ich 2005 mein Birdy Grey gekauft habe, hatte das Carbike im Prinzip „ausgedient“. Es stand dann vorwiegend noch im Keller rum. Gleichwohl war es eine tolle Erfahrung – denn ich habe ausprobieren können, welche Vorteile so ein Faltrad gegenüber einem „großen Rad“ hat. (und welche nicht). Ein Birdy für etwas über 3000 Euro hätte ich mir niemals als „Einstiegsdroge“ gekauft.

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Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von alterfalter2 » Mi 6. Dez 2017, 21:00

@ Motte
"Gleichwohl war es eine tolle Erfahrung – denn ich habe ausprobieren können, welche Vorteile so ein Faltrad gegenüber einem „großen Rad“ hat. (und welche nicht)"

Genau, das ist es. Deshalb ist vlt jemand mit einem Einsteigermodell für kleines Geld besser
bedient um sich zu orientieren.
Es gibt immer wieder gute Angebote gebrauchter
Falträder bis ca. € 300 gerade außerhalb der Saison.

Gruß TIL

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Re: Faltrad mit Riemen - oder doch lieber mit Kette?

Beitrag von Zauberfaltrad » Mi 6. Dez 2017, 21:42

Hallo zusammen,

Vielleicht ist es wirklich ein seltenes Problem, dass man bei Seitentaschen mit der Ferse bzw. mit dem Hinterschuh gegen die Tasche kommt, bei mir ist dies jedenfalls nicht der Fall.
Und wie man auf dem Foto sieht, ist die Tasche mit 18,5 Liter nicht unbedingt klein.

Ich fahre mittlerweile mit Klickpedale PD-T400 und stehe mit den Füßen sogar etwas weiter vorne, wie es sich gehört und rutsche natürlich nicht mehr gegen die Tasche weg. :)
IMG_20171206_203844.jpg
Viele Grüße

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