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26" aufwärts

Faltrad-Entscheidungshilfe für Unentschlossene.
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morgon
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26" aufwärts

Beitrag von morgon » Di 16. Mai 2017, 22:08

Hallo,

als Gelegenheitsfalter denke ich im Moment über eins der grösseren Modelle (also 26" oder 27.5") nach.

Das wären konkret Tern Joe, Dahon Espresso oder Montague Navigator (evtl auch Paratrooper).

Leider finde ich kaum brauchbare Testberichte um sich darüber ein Bild zu machen, deswegen meine Frage hier ob sich da jemand auskennt - mir ist klar dass ein grosses Faltrad ein Exot unter Exoten ist.

Beim stöbern in einigen Foren/Blogs/Internetidiotien bin ich auch über ein paar Aussagen wie "bei Dahon bekommt man keine Ersatzteile" oder "Montagues sind vom Rahmen her gut, aber die verbauten Komponenten sind indiskutabel" o.ä. gestolpert - ist an sowas was dran?

Mich würde auch durchaus interessieren die einzelnen Modelle gegeneinader zu stellen.

Etwas ein Tern Joe C21 kostet in etwa die Hälfte eine Joe P27, aber ich denke nicht dass man erwarten kann es auch doppelt so lange hält, der Preisunterschied ist halt der Komfortgewinn durch bessere Komponenten oder sehe ich das falsch?

Also wer immer glaubt über nützliche Informationen was grosse Falter angeht zu verfügen dann bitte her damit.

Danke!

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Re: 26" aufwärts

Beitrag von alterfalter2 » Di 16. Mai 2017, 23:44

@ morgon

Darüber gibt es Berichte, bitte nach Slingshot,
Bridgestone GrandTech, Pacific IF Urban, Galaxe suchen. Da findet sich einiges, auch bei YouTube.
..und hier gibt es schon mal ein günstiges Montague:
http://www.ebay.de/itm/Montague-Swiss-b ... 1438.l2649


Gruß TIL
Zuletzt geändert von alterfalter2 am Do 18. Mai 2017, 10:09, insgesamt 1-mal geändert.

Motte
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Re: 26" aufwärts

Beitrag von Motte » Mi 17. Mai 2017, 07:17

Bei den früheren Montague war das so.

Wenn Du dir heute mal das Angebot anschaust, dann haben sie auch Versionen mit besseren Komponenten.
Der Unterschied liegt (häufig) in der Haltbarkeit unter widrigen Bedingungen, der Schaltpräzision und dem Gewicht. Eine gut gepflegte Altus oder Accera Gruppe muss nicht schlechter funktionieren als eine XT. Wer, in Bezug auf die Jahreskilometerleistung, wenig und wenig ambitioniert fährt (also einfach nur gemütlich rum) der braucht keine XT - außer für das Selbstwertgefühl ;)

Vor allem - Bremshebel oder Schaltung/Züge kann man immer mal aufrüsten. Einen schlechten Rahmen nicht.

Ich würde Dir ja empfehlen das Buch "das Modul Bike" von Gunnar Fehlau zu lesen. Hat zwar schon einige Jahre auf dem Buckel - ist aber bezüglich der Grundsatzfragen zeitlos. Hilft sich darüber klar zu werden, was man haben will und welchen Kompromiss man dabei eingehen muss.

Oder Du guckst Dir die aktuellen Angebote an und schlägst spontan zu, wenn Dich etwas besonders anspricht.Im Netz der Netze wirst Du nämlich zu jedem Artikel Menschen finden, die Dir im Brustton der Überzeugung davon abraten und andere, die genau das Teil wärmstens empfehlen.

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Re: 26" aufwärts

Beitrag von BalticRadler » Mi 17. Mai 2017, 10:31

morgon hat geschrieben:
Di 16. Mai 2017, 22:08
Leider finde ich kaum brauchbare Testberichte um sich darüber ein Bild zu machen, deswegen meine Frage hier
Hallo,

also ca. 3 sek. Google-Suche ergeben doch alleine für das Joe schon eine ganze Anzahl von Berichten und Vergleichen:

https://www.nycewheels.com/tern-joe-p24-review.html
https://www.bikerumor.com/2015/12/15/lo ... ding-bike/
http://www.gadgetreview.com/tern-joe-d24-review
https://www.youtube.com/watch?v=KVM-iNJzcKA
http://www.bikeforums.net/folding-bikes ... s-c21.html
https://jonsmalldon.wordpress.com/2013/ ... n-joe-p24/
http://dein-klapprad.de/mountainbike-kl ... -c21-test/
https://www.cyclechat.net/threads/tern- ... 50.139055/

Reicht das nicht, um dir ein Bild zu machen? Welche Infos suchst du denn genau?

Grüße,
Andreas

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Re: 26" aufwärts

Beitrag von superfalter » Mi 17. Mai 2017, 20:22

Kurz und Knapp:
Vorteil: grosse Falter = nahe an der bisherigen Gewohnheiten bzgl Laufruhe mit grösseren Rädern
Nachteil: die Faltbarkeit endet in einem Riesenpaket was die Portabilität deutlich erschränkt und den Nutzwert der Faltradidee auf einen minimalen Vorteil reduziert. Die Umgewöhnung auf kleine Räder ist innerhalb 1-2 Wochen erledigt (bei öfterem Fahren). Zumal der Horizont der Nutzmöglichkeiten sich erst bei der aktiven Nutzung so langsam erschliesst. Oder warum sind Smartphones heute so klein und warum haben wir keine Philipps Porty Geräte mehr (in der Grösse würde heute eine Riesenpowerbank Platz haben und wir könnten geschätze 4 Wochen unser Handy nutzen ;-)

morgon
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Re: 26" aufwärts

Beitrag von morgon » Mi 17. Mai 2017, 21:22

@BalticRadler:

Ja Gott, ich habe leider keine wirkliche Ahnung von den Produktreihen und von Technik.

Die meisten Deiner Links beziehen sich auf Räder die es nicht mehr gibt und ich habe keine Peilung etwa inwieweit ein P24-review für ein P27 noch relevant ist (oder eben auch nicht).

Und die meisten der reviews die man so findet sind im Stil von nycewheels, und das ist für mich einfach nur Lobhudelei eines Händlers.

Was mich interessieren würde wären Fragen wie welche Kriterien legt man denn an wenn man sich für entweder ein Dagon Espresso oder ein Tern Joe entscheiden müsste. Ist ein Joe P27 trotz des doppelten Preises womöglich ein besserer Deal als ein C21 und warum? Kann man erwarten dass man ein Montague länger fährt als ein Tern auch wenn man vielleicht mal eine paar Komponenten tauschen muss? etc

Ich werde demnächst mal einen Besuch am Ammersee machen wo man viele Modelle mal gegeneinanderstellen kann, ich erhoffe mir hier nur schon mal ein wenig Vorabinfo.

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Re: 26" aufwärts

Beitrag von Motte » Do 18. Mai 2017, 07:15

Die Frage wie „robust“ oder besser wie langlebig ein bestimmtes Fahrrad ist, wird man nur selten zufriedenstellend beantworten können. Dazu müsste es eine Vielzahl von Nutzern geben, die das Rad unter ähnlichen Bedingungen in Gebrauch haben und nach einheitlichen Kriterien bewerten.
Die Hersteller werden „einen Teufel tun“ und uns Verbrauchern Daten ihrer Fehlerquoten und Mängel zugänglich machen.
Je weniger verbreitet ein Fahrrad ist und je kürzer sein Produktzyklus um so unwahrscheinlicher ist es überhaupt eine nennenswerte Anzahl von Nutzerberichten im Netz zu finden – und die werden höchst subjektiv geschrieben sein.
Die Airnimal Räder Joey und Chameleon sind schon recht lange am Markt und wurden kontinuierlich weiter entwickelt. Der Gebrauchtmarkt ist so, dass er den Anschein erweckt, dass die Räder einiges wegstecken (sonst würden dort mehrere Jahre alte Räder mit Gebrauchsspuren verramscht). Pacy gibt es auch schon lange – aber man hört so gut wie nix von denen. Allerdings auch nix Schlechtes. Sie sind in Deutschland Exoten. Genau so wie das Bike Friday, ein Montague oder sein ziviler Bruder das „Swiss Bike“. Die sieht man hier bestenfalls auf Messen – so gut wie nie im Laden.
Wer braucht ein 26 Zoll Faltrad oder Zerlegerad? Wohl nur sehr wenige Menschen.
Oft kann man gewöhliche ATB ja auch so recht klein verpacken, wenn man Räder, Lenker und Sattelstütze ausbaut. Und ist dann nicht auf eine Spezialentwicklung angewiesen. Von daher bist Du in einer winzigen Nische in der Nische – da kannst Du froh sein, wenn dir vereinzelt Menschen von ihrem Rad etwas berichten.

Schwachpunkte sind bei einem Faltrad die Faltgelenke, und das Sattelrohr. Bei „Untenfaltern“ ist der Rahmen im Regelfall nicht geteilt (außer beim Brompton). Das bringt Stabilität. Bei 26 Zoll sind Sattelstütze und Lenker nicht so lang wie beim 20 Zoll Rad oder einem 16 Zoll Rad. Dann sind die Kräfte auf die Einspannstelle (vorne das Gelenk, hinten das Sattelrohr) nicht so groß. Der Verzicht auf Federungen im Rahmen bringt Langlebigkeit. (aber auch Härte). Steckelemente (Lenker/Sattelstütze) sind robuster als formschöne, leicht bedienbare Gelenkkonstruktionen. Aber umständlicher im Gebrauch. Je mehr Standard Teile verbaut werden um so einfacher ist der Austausch defekter Teile im Alltag oder der Zukauf von „Upgrades“im normalen Laden. Das betrifft die Sattelstütze (Länge/Durchmesser) , den Lenker, die Nabenbreite und die Laufradgröße.

Es hat hier im Forum so 3 oder 4 Menschen gegeben, die sich für ein Montague entschieden haben. Leider hat von denen keine/r mal einen Bericht geschrieben, wie sich das Rad im Alltag so schlägt. Da es doch ein ziemlicher Klotz ist (verglichen mit einem Brompton) und man das Vorderrad zum Falten raus nehmen muss – ist das kein klassisches Pendler oder Wohnmobilrad. Von daher wieder eher selten. Ich kenne es auch nur von den Fahrrad-Messen. Hier im Ruhrgebiet ist mir unterwegs noch keines in freier Wildbahn begegnet.

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Re: 26" aufwärts

Beitrag von alterfalter2 » Do 18. Mai 2017, 10:06

@ Motte
Wie ich in einem anderen Beitrag zeigte, fahre ich ein Montague TriFrame, bin damit zufrieden.
Es läßt sich für ein 26" Tandem leicht und klein falten und hat für seine Zeit eine gute Ausstattung, ist ideal für Reisen mit Gepäck und Nutzung in Zusammenhang mit Öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich habe dafür eine Tasche von Carradice die man über der Schulter mit dem Tandem darin tragen kann, die gepolstert ist.
Ich nutze sie auch für die beiden anderen Großfalter aus meinem Schuppen, IF Mode 28" von Sanders und dem Bridgestone GrandTech aus Tokyo. Die Räder werden leider nicht mehr gebaut.. Slingshot FoldTech und die Airnimals haben separate Taschen, bzw. Transportkoffer.
Es gibt durchaus interessante Großfalter neben Dahon und Tern, wobei sie beim täglichen Pendeln ihren kleinrädrigen Konkurrenten unterlegen sind.
Ich kenne auch jemand, der ein Pacy 26 fährt, er hat bisher nur Gutes berichtet, das Rad ist kein Leichtgewicht.

Gruß TIL

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Re: 26" aufwärts

Beitrag von frankd » Sa 20. Mai 2017, 13:20

Ich fahre seit über 5 Jahren ein Dahon mtx, bis jetzt problemlos und eben mit Diamantrahmen. Leider gibt es das mtx, wie seine Derivate matrix und cadenza nicht mehr.
Problematisch ist beim Falten, dass man Werkzeug braucht und zwar einen 5er und 6er Inbusschlüssel und das Gelenk ist recht scharfkantig im gefalteten Zustand. Allgemein muss man beim Einladen z.B. ins Auto drauf achten, dass man mit der Hose nicht an die Kette oder andere Bauteile kommt, da hat man sehr schnell unschöne Flecken.

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