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Das Auto ist ein Armutsmodell

allgemein zum Thema Fahrräder
Pibach
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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von Pibach » Fr 17. Feb 2012, 08:12

Diese Spiegel TV Videos sind zwar nicht mehr brandneu, aber schon interessant mal so einen Stimmungsüberblick zu sehen:

fahrradfahrer-gegen-alle SPIEGEL TV 2011 (Leider nervige Werbung).

Kampf auf der Straße - SPIEGEL TV 2009

QUAAAK
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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von QUAAAK » Fr 17. Feb 2012, 08:18

wenn du beschränkungen nicht willst,ist dann eine 30er oder 50er zone für dich dann auch eine zumutung für die armen autofahrer?denn das sind auch beschränkungen,egal ob 10,30,50,70,100 km/h.alles sind es beschränkungen und stoppen den autofahrer in seinem vorwärtskommen.desweiteren gibt es parkverbotszonen,alles beschränkungen?hört sich bei dir manchmal so an,dass anarchy unsere demokratie ablösen sollte.

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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von Muc-Falter » Fr 17. Feb 2012, 09:33

Pibach hat geschrieben: fahrradfahrer-gegen-alle SPIEGEL TV 2011 (Leider nervige Werbung).

Der Rentner Irrgang hat den richtigen Namen :lol:
Er ist auf dem Irrweg! Aber bekommt in dem Beitrag natürlich eine tolle Plattform zur Selbstdarstellung.

Pibach
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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von Pibach » Fr 17. Feb 2012, 10:07

Ich finde am besten das Beamtensprech, "qualifizierter Rotlichtverstoss", der dann "vorsätzlich" wird wenn man "rechts, links kommt... und guckt nix" :o ... "600-700 EUR wird wohl rumkommen ... ein gutes Ergebnis" :roll:

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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von Muc-Falter » Fr 17. Feb 2012, 10:18

Vorsatz ist besonders interessant begründet:
Wenn Du bei Rot rechts und links schaust und dann erst fährst ist es Vorsatz, dazu qualifiziert... über 200 €
.
.
.
.
Wenn Du nicht recht und links schaust zahlt die Krankenkasse :twisted:

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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von TomK » Fr 17. Feb 2012, 12:46

Pibach hat geschrieben:Aber der konkrete Beitrag so einer 70 km/h Geschichte hängt eben sehr von Straße und Umgebungssituation ab.
Begrenzt - Straßen können umgebaut werden. Sobald wir über städtische Infrastruktur reden, ist der Platz aber extrem knapp. Für Tempo 70 muss die Straße relativ viel Platz einnehmen, da die Fahrbahnen sehr breit sind und ein Mittelstreifen dazukommt. Querungen/Einmündungen/Kreuzungen sind nur noch mit Ampeln möglich. Dadurch werden solche Straßen aber zu Grenzen. Es ist ein Verlust für Anwohner auch wenn sie nicht direkt an dieser Straße wohnen. Wenn es einen Umweg von einem halben km bedeutet eine Straße zu queren, werden die Anwohner es seltener machen. Wird die Fahrbahn hochgelegt, entstehen darunter meist "Schmuddelecken".

Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten sorgen auch dafür das mehr gerast wird. Für den Autofahrer ist meist nicht ersichtlich warum sich denn jetzt die Höchstgeschwindigkeit ändert, obwohl die Infrastruktur dies noch nicht tut. Jeder Wechsel der Höchstgeschwindigkeit stellt auch eine (geringe) Belastung für den Fahrer dar. Es ist eine geänderte Situation auf die man sich einstellen muss - also Stress.

Dies alles steht einem Zeitgewinn gegenüber, den es nur individuell und kurzfristig gibt. Über längere Zeit gesehen, werden einfach die Wege länger, wenn es wirklich einen substantiellen Zeitgewinn durch die Infrastruktur gab. Die Leute fahren halt nicht mehr in den Kaufhaus A sondern in das größere Kaufhaus B. Dadurch wird dann aber wieder die Infrastruktur stärker belastet - die Fahrbahnen werden voller.
Pibach hat geschrieben:Mir fallen schon spontan etliche Beispiele ein, wo es wohl schon einiges bringen würde und bisherige Regelungen zu restriktiv sind. Gerade in Köln.
Welche denn?

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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von Pibach » Fr 17. Feb 2012, 12:57

Also ich ging davon aus, dass die Straße schon existiert. Noch mehr Platz fürs Auto fände ich auch falsche Entwicklung. Lieber weniger Autos.
Beispiele Köln: diverse AB Zubringer sind auf 50 begrenzt. Auch auf den großen Rheinbrücken. Sehr merkwürdig auf so großen Straßen so dahintuckern zu müssen.

Edit: zu dem Argument mit der Kompensation, da könnte man Dir ebensogut die Gehaltssteigerung verwehren, gibst dann eh nur mehr aus. Einiges davon wohlmöglich "objektiv unnötig". Und mehr Stress als freie Fahrt macht wohl ziemlich sicher das einhalten müssen nicht situationsgerechter Geschwindigkeitsbeschränkungen.

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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von Motte » Fr 17. Feb 2012, 14:21

Ich meinte hier zumindest einen Konsens zu erkennen, dass Regeln einfach und (zumindest abstrakt) einleuchtend sein sollten.

Ich finde es nervtötend, wenn jede zweite Straße eine Tempo 30 Zone ist und 20 Schilder auf 20 Meter darauf hinweisen. Von daher würde ich für geschlossene Ortschaften eine einheitliche Geschwindigkeitsbeschränkung befürworten. Mit nur ganz wenigen Ausnahmen. Das wären die Schnellstraßen, von denen Pibach redet. Die müssen aber gewisse Normen erfüllen (Breite, Überwege, Länge der Abbiegespuren etc). Das Problem ist, dass diese irgendwann (rechtlich +) baulich enden - der Autofahrer aber eine ganze Zeit braucht um sich umzustellen. Bei uns "an der Arbeit" scheppert es in der Nähe einer Autobahnabfahrt dauernd, weil Autofahrer zwar längst in der Stadt sind, in Gedanken aber noch auf der Autobahn. Zweites Problem sind Kreuzungen. Die können hier nur noch beampelt sein. Und damit stören sie natürlich auch gleich wieder den schönen Verkehrsfluss. Und da immer mehrere Kreuzungen vorhanden sind und in den Ampelphasen berücksichtigt werden, kann man die auf eine einzige Kreuzung optimierte Ampelsteuerung gleich wieder vergessen.

Wenn man mal die tatsächlich gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten von KFZ in einer Großstadt betrachtet, dann würde so manchem jugendlichen lückenhüpfenden Gaspedalritter ganz anders werden. Die liegt irgendwo zwischen 30 und 40 Km/h. Dass die vorgeschriebene Marschgeschwindigkeit vieler Verbände (wie z.B. der Bundeswehr) in Ortschaften bei jenen 40 Km/h liegt, ist übrigens kein Zufall und liegt nicht an deren schrottreifen Fahrzeugen. Je höher die Geschwindigkeit um so größer die notwendigen Abstände und die Notwendigkeit frühzeitig auf Lenk- und Bremsmanöver anderer zu reagieren. Jedes Einkaufscenter am Samstag ist der beste Beleg dafür, dass bei 3 Km/h funktioniert, was bei 60 Km/h zum Scheitern verurteilt ist.

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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von TomK » Fr 17. Feb 2012, 16:44

Pibach hat geschrieben:Beispiele Köln: diverse AB Zubringer sind auf 50 begrenzt. Auch auf den großen Rheinbrücken. Sehr merkwürdig auf so großen Straßen so dahintuckern zu müssen.
Da hat Motte ja bereits einen Grund für erwähnt. Es gibt den Fahrern etwas mehr Zeit abzubremsen und sich umzustellen.

Wobei da manche hoffnungslos sind - ich hatte letztens einen Autofahrer der mir weiß machen wollte das der Rheinufertunnel ein Autobahntunnel wäre...

Die Kölner Rheinbrücken:
Mühlheimer Brücke: 50km/h, Länge c.a 1km, Überholverbot für LKW
Zoobrücke: 80 km/h, ca. 2km (außerorts)
Hohenzollernbrücke: Fußgänger-/Eisenbahnbrücke
Deutzer Brücke: 50 km/h, ca 700m,
Severinsbrücke: 50km/h, ca 1km,
Rodenkirchener Brücke: Autobahn

Die Fahrbahnen sowohl auf der Deutzer, wie auch auf der Severinsbrücke sind relativ schmal, in der Mitte sind jeweils noch Straßenbahnschienen.
Pibach hat geschrieben:Edit: zu dem Argument mit der Kompensation, da könnte man Dir ebensogut die Gehaltssteigerung verwehren, gibst dann eh nur mehr aus. Einiges davon wohlmöglich "objektiv unnötig".
Das ist nicht vergleichbar. Die Kaufkraft ist in den letzten Jahren trotz Gehaltsteigerungen sogar gesunken, aber das wäre ein eigenes komplexes Thema. Das Fass sollten wir hier nicht aufmachen.
Pibach hat geschrieben:Und mehr Stress als freie Fahrt macht wohl ziemlich sicher das einhalten müssen nicht situationsgerechter Geschwindigkeitsbeschränkungen.
Stress war gemeint im Sinne von Denkarbeit, nicht Ärger. Wir reden hier außerdem über Kurzstrecke. Meist weniger als 2km. Bei absolut idealen Bedingungen wäre dies ein rechnerischer Zeitgewinn von 42 Sekunden.

Ich denke das diese geringen Zeitgewinne nicht den ganzen Aufwand für die Sonderfreigaben für höhere Geschwindigkeiten wert sind.

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Re: Das Auto ist ein Armutsmodell

Beitrag von Pibach » Sa 18. Feb 2012, 14:07

Vielleicht dann doch lieber so:
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